{"id":791,"date":"2024-11-26T20:56:06","date_gmt":"2024-11-26T19:56:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zsbblog2024\/?p=791"},"modified":"2024-12-17T14:30:07","modified_gmt":"2024-12-17T13:30:07","slug":"rezension_mietz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zsbblog2024\/rezension_mietz\/","title":{"rendered":"Rezension: Goethe und die Juden (Wilson) &#8211; Angelina Mietz"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-cover alignwide has-background-dim-20 has-background-dim is-position-center-center\" style=\"background-image:url(https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zsbblog2024\/files\/2024\/11\/Goethe-und-die-Juden.jpg);background-position:56% 13%;min-height:375px\"><div class=\"wp-block-cover__inner-container\">\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right has-small-font-size\">W. Daniel Wilson: Goethe und die Juden. Faszination und Feindschaft.<br>C. H. Beck Verlag, M\u00fcnchen, 2024, [online] doi:10.17104\/9783406814969-189, 351 S. <br> <a href=\"https:\/\/www.chbeck.de\/wilson-goethe-juden\/product\/36359418\">https:\/\/www.chbeck.de\/wilson-goethe-juden\/product\/36359418<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<div style=\"text-align: justify\">\n<h2>W. Daniel Wilson: Goethe und die Juden. Faszination und Feindschaft.\n<\/h2>\n<h3>C. H. Beck Verlag, M\u00fcnchen, 2024, [online] doi:10.17104\/9783406814969-189, 351 S.\n<\/h3>\n<p class=\"has-drop-cap\">\nKlassiker der Weltliteratur und ihre Autoren werden gerne idealisiert. Dies gilt besonders f\u00fcr\neinen so stark kanonisierten Autor wie Goethe. Ihm Antisemitismus, Rassismus,\nHomophobie oder \u00e4hnliche Haltungen zuzuschreiben wird als unangemessen angesehen und\nderartige kritische Auseinandersetzungen sto\u00dfen auf Widerstand. Derartige Einstellungen\nseien im historischen Kontext normal gewesen, so die \u00fcbliche Argumentation. Historische\nPers\u00f6nlichkeiten bez\u00fcglich ihrer moralischen Standards zu untersuchen ist dementsprechend\numstritten, der Goetheforscher Daniel Wilson riskiert es trotzdem. In <i>Goethe und die Juden<\/i>\nversucht er herauszufinden, wie Goethe sich im Verlauf seines Lebens gegen\u00fcber j\u00fcdischen\nMenschen verhalten hat und inwiefern sich diese Einstellungen in seinen Werken\nwiderspiegeln. Die Untersuchung st\u00fctzt sich auf eine Vielzahl von Quellen, darunter Goethes\nAutobiografie, Ausschnitte aus Briefwechseln sowie Berichte anderer Zeitgenossen.\n<\/p>\n\n<p>Wilsons Auseinandersetzung ist nicht nur wichtig, sondern l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig. Goethe nimmt\nals zentraler Teil der deutschen Literatur- und Kulturgeschichte eine pr\u00e4gende Rolle ein,\nseine Ansichten und Haltungen werden \u00fcber seine Werke auch an die Leserschaft\nweitergegeben. Wilson stellt die Frage, inwieweit die Judenfeindschaft in der geistigen\nKultur der Deutschen verankert ist. Bisher gibt es kaum wissenschaftliche Arbeiten, die sich\ndiesem Thema widmen. Wilson verweist auf wenige Ausnahmen, darunter Mark Waldmans\nBuch <i>Goethe and the Jews. A Challenge to Hitlerism<\/i> (1934), welches in Deutschland jedoch\nkaum wahrgenommen wurde, sowie Karin Schutjers <i>Goethe und das Judentum<\/i>. Schutjers\nuntersucht allerdings eher Goethes Verh\u00e4ltnis zur j\u00fcdischen Religion selbst, w\u00e4hrend Wilson\ndie biografischen und literarischen Hintergr\u00fcnde mit einbezieht, um ein umfassenderes Bild\nvon Goethes Haltung zu den Juden als gesellschaftlicher Gruppe zu schaffen.\n<\/p>\n\n<p>Wilson ist sich der Tatsache bewusst, dass er ein sensibles Thema anschneidet und erw\u00e4hnt in\nder Einleitung seine Sorge, dass er Antisemiten damit neuen Stoff liefern w\u00fcrde. Auch im\nrestlichen Verlauf seines Buches zeigt sich diese Achtsamkeit in sorgf\u00e4ltigen\nFormulierungen. So pr\u00e4sentiert er in der Einleitung zun\u00e4chst eine Begriffskl\u00e4rung von\nAntisemitismus und verdeutlicht, warum dieser Begriff in Bezug auf Goethe vermieden\nwerden sollte. Des Weiteren betont er, dass das englische Wort <i>judeophobia<\/i> ebenfalls nicht\nangemessen sei, da es Angst statt Hass ausdr\u00fccke. Wilson benutzt im weiteren Verlauf daher\ndie Worte <i>Judenhass<\/i> und <i>Judenfeindschaft<\/i>.\n<\/p>\n\n<p>Wilsons Buch ist in mehrere thematischen Kapitel unterteilt. Nach einer Einf\u00fchrung, in der er\nseinen Untersuchungsgegenstand und die Zielsetzung des Buches umrei\u00dft, folgt eine\nchronologische Analyse der Lebensphasen Goethes und deren Einfluss auf seine Haltung\ngegen\u00fcber Juden. Wilson beginnt mit Goethes Jugend und seinen fr\u00fchen Erfahrungen mit der\nFrankfurter Judengasse. Anschlie\u00dfend besch\u00e4ftigt er sich mit seiner Zeit in Weimar, hier\nzieht Wilson erstmals Archivmaterial heran. Weiterhin behandelt er die\nEmanzipationsbestrebungen der Juden selbst, sowie Goethes Auseinandersetzung mit\ndenselben. An dieser Stelle befasst sich die Studie auch mit Goethes Ablehnung von Ehen\nzwischen Christen und Juden und der Frage, ob Goethe Juden als \u203aRasse\u2039 betrachtete. Wilson\nbehandelt weiterhin Goethes Beziehungen zu gebildeten und konvertierten Juden und\nanalysiert, wie sich seine Haltung diesen gegen\u00fcber im Vergleich zu nicht assimilierten Juden\nunterschied. Im abschlie\u00dfenden Kapitel vergleicht er Goethe mit seinen Zeitgenossen und\nversucht seine Haltung in den historischen Kontext einzuordnen. Wilson betont, dass Goethes\nAnsichten nicht unabh\u00e4ngig von den gesellschaftlichen und kulturellen Einfl\u00fcssen seiner Zeit\nverstanden werden k\u00f6nnen.\n<\/p>\n\n<p>Wilson verfolgt einen historisch-kritischen Ansatz, der Goethes Einstellungen aus\nunterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten soll. Er kombiniert textimmanente Analysen von\nGoethes Werken mit der Auswertung biografischer und zeitgen\u00f6ssischer Quellen. Dabei\nst\u00fctzt er sich auf eine breite Auswahl an Quellen, die zum Teil sehr ausf\u00fchrlich zitiert\nwerden. Das ist grunds\u00e4tzlich zwar hilfreich, da der Leser so Wilsons Argumentation direkt\nan den Originaltexten nachvollziehen kann, allerdings wirken manche Passagen doch sehr\numfangreich. Au\u00dferdem wird die Studie ihrem eigenen Anspruch, den Fokus der\nUntersuchung auf die j\u00fcdische Perspektive und die j\u00fcdischen Erfahrungen zu legen (vgl. 16),\nnicht vollst\u00e4ndig gerecht, da die Analyse sich an vielen Stellen nur auf die Betrachtung von\nGoethes Schriften konzentriert.\n<\/p>\n\n<p>Insgesamt wirkt die Studie etwas unentschlossen: Wilson arbeitet einerseits heraus, dass\nGoethes Einstellung gegen\u00fcber Juden, sowohl in seinen Briefen als auch in seinen\nliterarischen Werken, stereotype Vorstellungen und Vorurteile aufweist. Im Abschnitt\n<i>R\u00fcckschl\u00e4ge der Emanzipation<\/i> kommt der Autor dann andererseits zu der Erkenntnis, dass\n\u00bbGoethes Haltung einigerma\u00dfen ambivalent\u00ab (186) sei. Dieser Satz \u00fcberzeugt im Rahmen\ndes Buches nicht wirklich, nachdem zuvor ausschlie\u00dflich Beispiele f\u00fcr Goethes\nantisemitische Einstellungen aufgef\u00fchrt wurden. Wilson argumentiert an dieser Stelle etwa,\ndass Goethe kurzzeitig Felix Mendelssohn, ein j\u00fcdisches Kind, beherbergt und gut behandelt\nhabe und erw\u00e4hnt, dass Goethe Umgang mit konvertierten Juden pflegte. Dass diese\nArgumente keine wirkliche Aussagekraft haben, hatte er allerdings schon im zweiten Kapitel\nerw\u00e4hnt, als er klar gemacht hat, dass Goethe diese Menschen nicht als \u203arichtige Juden\u2039 sah\n(vgl. 30).\n<\/p>\n\n<p>So bleibt Wilsons Fazit auch eher zur\u00fcckhaltend, was der Tiefe der vorhergehenden Analyse\nnicht vollst\u00e4ndig gerecht wird: \u00bbAus der etwas verwirrenden Situation k\u00f6nnen wir schlie\u00dfen,\ndass Goethe um 1795 Begegnungen mit Konvertierten bevorzugte, aber allm\u00e4hlich \u2013\nbesonders in den Restaurationsjahren nach etwa 1820 \u2013 Juden genauso bereitwillig\nakzeptierte wie Konvertiten und andere Christen. Doch wurden sie nicht zu Freunden\u00ab (233).\nDiese Schlussfolgerung wirkt wenig \u00fcberzeugend, da sie eher auf einer subjektiven\nInterpretation von Goethes Verhalten basiert als auf einer fundierten Grundlage. Die\nTatsache, dass Goethe Juden in seinem Umfeld tolerierte und sich ihnen gegen\u00fcber nicht\noffen abf\u00e4llig \u00e4u\u00dferte, kann nicht als ausreichender Beleg dienen, um ihn von antisemitischen\nHaltungen freizusprechen. Auch die von Wilson angef\u00fchrte, durch Vorurteile gepr\u00e4gte\nBewunderung einzelner Eigenschaften j\u00fcdischer Menschen, die als Zeichen einer positiven\nEinstellung gewertet werden, relativiert die zuvor gewonnenen Erkenntnisse. Wilson erkennt\nzwar an, dass Antisemitismus auch in Goethes Zeit nicht universell war und entkr\u00e4ftet damit\ndie historische Rechtfertigung f\u00fcr Judenfeindlichkeit, dennoch bleibt am Ende des Buches\neine gewisse Unentschlossenheit zur\u00fcck.\n<\/p>\n\n<p>Eine eindeutige St\u00e4rke des Buches liegt allerdings in Wilsons kritischem Umgang mit\nstereotypen Ansichten. Er l\u00e4sst diese nicht unkommentiert stehen, sondern leistet\nAufkl\u00e4rungsarbeit, indem er erkl\u00e4rt, warum die jeweiligen Vorurteile gegen\u00fcber Juden\nexistierten und in welchen F\u00e4llen es sich um falsche Urteile handelt. Wilson scheut sich hier\nnicht, eine klare Position zu beziehen, wenn es darum geht, sich von judenfeindlichen\nAussagen oder Darstellungen zu distanzieren:\n<\/p>\n\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-background-color has-background\"><em><span style=\"color:#495358\" class=\"has-inline-color\">\n\nDie von Goethe verharmlosend bezeichneten\n\u203aM\u00e4rchen\u2039 \u2013 richtiger: L\u00fcgen \u2013 von ritueller j\u00fcdischer Gewalt an Christen waren aber selbst\nt\u00f6dlich: Sie gaben immer wieder Anlass zu Pogromen (35).\n\n<\/span><\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<div style=\"text-align: justify\">\n<p>\nDar\u00fcber hinaus kritisiert Wilson\nauch die Rezeption in der Goethe-Forschung und weist darauf hin, dass judenfeindliche\nPassagen in Goethes Werken oft unkommentiert bleiben oder gar gek\u00fcrzt wurden, wie z. B.\nbei der weit verbreiteten Hamburger Ausgabe von Goethes Briefen. Eine wichtige\nErkenntnis, die im Verlauf der Analyse h\u00e4ufiger wiederholt wird, ist, dass Goethe vor allem\ndie \u203aSchacher-\/Wucherjuden\u2039 als Juden bezeichnete. Diese Differenzierung zwischen\nverschiedenen \u203aArten von Juden\u2039 zeigt, dass Goethes Umgang mit j\u00fcdischen Intellektuellen\nnicht als Beweis f\u00fcr eine judenfreundliche Haltung herangezogen werden kann, da er diese\nnicht als \u203aechte Juden\u2039 anerkannte.\n<\/p>\n\n<p>Insgesamt bietet Wilson eine fundierte und gr\u00fcndliche Untersuchung von Goethes Haltung\ngegen\u00fcber Juden inklusive deren Wandlungen im Laufe seines Lebens. Er hat damit eine\ninteressante und wichtige Analyse geliefert, die auch (oder gerade) Goethe-Fans in die Hand\nnehmen sollten.\n<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns\">\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<div class=\"wp-block-image is-style-rounded\"><figure class=\"aligncenter size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zsbblog2024\/files\/2024\/11\/Unknown_person-271x300.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-815\" width=\"215\" height=\"215\" srcset=\"https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zsbblog2024\/files\/2024\/11\/Unknown_person-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.urz.uni-halle.de\/zsbblog2024\/files\/2024\/11\/Unknown_person-510x510.jpg 510w\" sizes=\"(max-width: 215px) 100vw, 215px\" \/><figcaption>Angelina Mietz<\/figcaption><\/figure><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<p style=\"text-align: center\"><i><strong>Angelina<\/strong> (geb. 2003) studiert im Bachelor Deutsche Sprache und Literatur und Geschichte. Ein besonderes Interesse gilt dabei der Gegenwartsliteratur und modernen Klassikern sowie queer-feministischer Literatur im Laufe der Zeit.<br><\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><i>Kontakt: angelina.mietz@student.uni-halle.de; angelina.mietz@gmail.com<\/i><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W. Daniel Wilson: Goethe und die Juden. Faszination und Feindschaft.C. H. Beck Verlag, M\u00fcnchen, 2024, [online] doi:10.17104\/9783406814969-189, 351 S. https:\/\/www.chbeck.de\/wilson-goethe-juden\/product\/36359418 W. Daniel Wilson: Goethe und die Juden. Faszination und Feindschaft. C. H. Beck Verlag, M\u00fcnchen, 2024, [online] doi:10.17104\/9783406814969-189, 351 S. Klassiker der Weltliteratur und ihre Autoren werden gerne idealisiert. 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