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22. Mrz 2025

[Game] Circuit Lab

Verfasst von

Kurzer Fotobericht von der Hands-on-Spielausstellung in MediaLab

Am Dienstag, den 19.03.2025, fand am Fachgebiet Medien- und Kommunikationswissenschaft (MuK) der MLU das 3. Treffen des »Arbeitskreises Game Labs an Hochschulen« statt. Das Netzwerk hat sich gegründet, um die Arbeit von Menschen, die in Ihren Forschungs- und Lehrinstitutionen Game-Labs etabliert haben oder gründen möchten, zu vernetzen. (Hier erfährt man mehr über den AK.)

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28. Jan 2025

»Haben ist besser als brauchen«

Verfasst von

Ein Besuch im »Eigenbaukombinat« in Halle

Ein Exkursionsbericht von Jamie Michelle Schröder

Am 27.01.2025 unternahmen die Master-Studierenden im Rahmen des Seminars „Game Labs. Computer(spiel(geschichte)), hands-on“ eine Exkursion zum Makerspace „Eigenbaukombinat“ in Halle (Saale), bei der sie das Haus und die dortigen Arbeiten im Detail kennenlernen konnten. Der Makerspace umfasst etwa 700 m² und vereint viele verschiedene handwerkliche Bereiche unter einem Dach.

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21. Jan 2025

Rechenwerk Halle

Verfasst von

Fotodokumentation der Exkursion vom 02.02.2025

Im Rahmen des Seminars »Game Labs. Computer(spiel(geschichte)), hands-on« fand am Montag, dem 20. Januar 2025 eine Exkusion in das Computermuseum »Rechenwerk Halle« statt. Dort werden seit zwei Jahrzehnten Computer, vornehmlich aus der ehemaligen DDR, gesammelt, restauriert und ausgestellt. Im Fokus des Besuchs stand die Frage nach den Quellen, Methoden und Werkzeugen der Reparatur und Restaurierung. In der zweistündigen Exkursion konnten zahlreiche, teilweise sehr exotische Exponate besichtigt und ausprobiert werden. Hier präsentieren wir eine Fotodokumentation. Die Bilder wurden erstellt von Dr. Dr. Stefan Höltgen und können frei verwendet werden (CC0).

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16. Dez 2024

Demonstrationen

Verfasst von

Protokollantin: Josephine Mai

Im ersten Teil des Seminars wurde der Text von Stefan Höltgen (2019) „DaimoGraphien. Für ein Argumentieren jenseits des Diskursiven“ besprochen. In der Medienwissenschaft gibt es keine Literatur zur Demonstration als Methode, deswegen wurden hier Bezüge zur Kunstwissenschaft gezogen, welche sich bereits ausführlicher mit dem Begriff der Demonstration auseinandergesetzt hat.

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10. Dez 2024

Das »Media Archaeology Lab«

Verfasst von

Ein virtueller Besuch

Am 03.12.2024 fand eine virtuelle Exkursion in das »Media Archaeology Lab« an der University Colorado (Boulder, Colorado, USA) statt. Lori Emerson und Libi Striegl, die das Labor leiten, haben dabei eine circa 60-minütige Führung veranstaltet und Fragen der virtuellen Besucher:innen (zumeist aus Deutschland) beantwortet.

Da die Tour nur live möglich war, stellen wir an dieser Stelle ein bereits existierendes Video des MAL vor:

8. Dez 2024

Simulation

Verfasst von

Protokoll von Anna Langkabel

Zu Beginn der Sitzung wurde kurz der Text „Hands-on“ von Andreas Fickers besprochen, welcher in der Woche zuvor ausgefallen war. Fickers betont, dass man Prozesse nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch durchlaufen sollte, um die Wirkung der Medien zu verstehen. Ein zentraler Aspekt seines Textes ist das Reenactment, das nicht nur die Nachstellung historischer Ereignisse umfasst, sondern auch die Erarbeitung von Prozesswissen über historische Tatsachen. Als Beispiel für ein solches Prozesswissen wurde die Entstehung von Höhlenmalerei angeführt, welche als erste große experimentelle Feldforschung gilt. Beim Nachstellen dieser zeigte sich, dass es erhebliche kulturelle Anstrengungen erfordert, solche Malereien an Wände zu bringen. Fickers legt den Fokus auf das Praxiswissen, weshalb er theoretische Begriffe von „Archäologie“, wie bei Foucault und Kittler, kritisiert. Nach seiner Überzeugung lernt man Praxiswissen am besten, indem man selbst aktiv wird – durch „Hands-on“. Abschließend wurde festgehalten, dass er den Begriff „Medienarchäologie“ nicht eindeutig definiert. Für ihn bedeutet dieser Begriff so etwas, wie experimentelle Archäologie mit Medien.

Darstellung eines Lorenz-Attraktors mit einem Analogcomputer und einem Analog-Oszilloskop
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5. Dez 2024

Alien Phenomenology

Verfasst von

Protokoll von Josephine Ruhland

Die Basis des Seminars war ein Auszug aus Ian Bogost „Alien Phenomenology. Or What’s Like To Be A Thing“. Das Seminar begann mit einer Einführung in die Plattform-Studies, einem Ansatz, der technische und kulturelle Prozesse zusammenführt, um die Entstehung und Nutzung von Technologien in ihrem historischen Kontext zu analysieren. Ein zentrales Beispiel war die Nintendo Wii, die nicht nur neue Käufer- und Spielergruppen erschloss, sondern auch die Gaming-Kultur nachhaltig veränderte. Ergänzend wurden sogenannte Außenseiter-Technologien vorgestellt, darunter Plattformen wie „Twine“ zur Erstellung von Text- Adventures. Solche Plattformen werden unter anderen von queeren Communities genutzt, um alternative Realitäten zu schaffen, die gesellschaftliche Normen hinterfragen, wie beispielsweise eine Welt ohne Homophobie.

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5. Dez 2024

»Hands-on! Plädoyer für eine experimentelle Medienarchäologie«

Verfasst von

Eine kritische Reflexion zum Text von Andreas Fickers

von Ulrike Kühnold

Andreas Fickers spricht in seinem Text „Hands-on! Plädoyer für eine experimentelle Medienarchäologie“ von der experimentellen Medienarchäologie. Er schlägt eine Methode vor, die durch spielerischen und sinnlichen Umgang mit technischen Objekten neue Einblicke in die Medien- und Technikgeschichte eröffnet. Kern dieser Methodik ist das „Re-enactment“, bei dem historische Medienpraktiken durch das Nachstellen realer Nutzungssituationen rekonstruiert werden. Ziel ist es, die Materialität und performative Dimension technischer Objekte nicht nur zu analysieren, sondern durch direkten Umgang zu erfahren. Dies soll die Reflexion über Funktionalität, Semantik und symbolische Bedeutungen historischer Objekte fördern und neue Erkenntnisse über vergangene Medienpraktiken generieren. Obwohl dieser Ansatz innovative Perspektiven eröffnet, wirft er auch Fragen hinsichtlich seiner praktischen Umsetzbarkeit, erkenntnistheoretischer Rahmen und methodischen Abgrenzung auf.

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19. Nov 2024

Epistemologien des Labors (2)

Verfasst von

Protokoll: Louise Günther

Der heutige Gegenstand des Seminars ist der Text „Experiment und Präzision“ des Wissenschaftshistorikers Hans-Jörg Rheinberger. Sein Text behandelt das Zusammenspiel von Experiment und Instrument in der Wissenschaft und ist besonders auf die molekularbiologische Forschung fokussiert. Im Kern geht es um die Spannung zwischen Präzision und Improvisation („Bastelei”) in wissenschaftlichen Prozessen. Der Autor argumentiert, dass wissenschaftlicher Fortschritt nicht nur durch präzise, standardisierte Messinstrumente vorangetrieben wird, sondern auch durch flexible, improvisierte Methoden.

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11. Nov 2024

Labor-Praxis: Learning by Doing

Verfasst von

Protokoll: Maria Wiebke

Innerhalb der ersten Hälfte der Sitzung setzte sich der Kurs mit dem Text von Y. Anzai und H. A. Simon mit dem Titel „the theory of learning by doing“ (1979) auseinander. Zuvor fand eine Einordnung zum Leben und Schaffen des Autors H. A. Simon statt. Inhaltlich näherte sich der Kurs anschließend, anhand der praktischen Anwendung des Towers of Hanoi, den logischen und mathematischen Schlussfolgerungen von Anzai und Simon an.

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