Erasmus + Corona = ?

Insgesamt 50 Gaststudierende wollten im vergangenen Sommersemester nach Halle kommen. Zwölf davon haben sich tatsächlich immatrikuliert und online an den Veranstaltungen teilgenommen. Doch nur zwei Studierende kamen auch nach Halle – einer von ihnen ist John Bermudez Vera. Er studiert Lebensmitteltechnologie und kommt aus der Küstenstadt Valencia in Spanien, geboren ist er aber in Kolumbien. Wie es ihm in der Corona-Zeit in Halle erging, erzählt er im Interview.

Erasmus + Corona = ?

A total of 50 guest students had planned to come to Halle for the past summer semester. Twelve of them have actually enrolled and have attended their courses online. But no more than two students really made it to Halle, one of them being John Bermudez Vera. He is majoring in Food Technology and came here from the coastal city of Valencia in Spain. Originally John comes from Colombia. In this interview, he tells how things went for him in Halle in the time of COVID-19.

„Vielleicht bin ich ein Wossi“

Am 3. Oktober 2020 jährte sich der Tag der Wiedervereinigung zum 30. Mal. Viele der Studierenden kennen die Zeit der Teilung Deutschlands nur aus Erzählungen der Eltern und Großeltern. Wie blickt diese Generation, die nach dem Mauerfall geboren wurde, auf die Spaltung? Unterscheidet sie noch heute zwischen Ost und West? Welche Prognosen lassen sich für die Zukunft treffen? Ein Interview mit dem Historiker Dr. Marcus Böick.

Augen für das Wesentliche

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen? Nicht wirklich. Einsatzkräfte müssen in Ausnahmesituationen wie einem Terroreinsatz einen kühlen Kopf bewahren, um Ordnung und Sicherheit wiederherstellen zu können. Max, 22, Bereitschaftspolizist, war mit seinen Kollegen einer der ersten Kräfte, die nach dem Notruf am 9. Oktober an der Synagoge ankamen. Im Gespräch mit uns betrachtet er den Terroranschlag aus beruflicher Perspektive, gibt Einblicke in seine privaten Gedanken und erzählt, wie es ist, seither den Verarbeitungsprozess in Halle zu begleiten.

Stura stellt sich que(e)r

Sich für gesellschaftlich ausgeschlossene und unterdrückte Menschen einzu­setzen, kann zur Herausforderung werden. Erst recht herausfordernd wird es, wenn man trotz dieses Ein­satzes als menschenverachtend bezeichnet wird. Aufgrund an­haltender Diskussionen im Stura über die inhaltliche Ausrichtung des AK que(e)r_einsteigen haben wir mit dem Arbeitskreis über die Vorwürfe, sein Selbstverständnis und die Folgen des Streits gesprochen.