Romanisten feiern gern

Schon immer wurde im Institut die Geselligkeit gepflegt, es gab Sommerfeste und Ausflüge in die Umgebung, Weihnachtsfeiern und natürlich die Jubiläen. In den ersten Jahrzehnten wurde meist mit Studierenden und oft auch mit Angehörigen gefeiert. Das Institut war noch klein, die Zahl der Studierenden niedrig; umso wichtiger die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls war wichtig.

Die Zufälle im Laufe der Jahrzehnte haben uns einiges davon überliefert. Die Fotografien zeigen, dass den Beteiligten die Dokumentation wichtig war und führen uns zugleich den Wandel der Zeiten vor Augen.

Eine Tradition des Instituts, die vermutlich Carl Voretzsch begründet oder befördert hat, waren gemeinsame Sommerausflüge in die Umgebung, die man auch fotografisch festhielt. Erhalten sind Fotos von Ausflügen des Seminars nach Freyburg/Unstrut und in die Dölauer Heide aus den Nachkriegsjahren des Ersten Weltkrieges.

Sommerausflüge in den 1920er Jahren

Ausflug des Romanischen Semianrs in die Dölauer Heide , Frühjahr 1919 vordere reihe, 2. v. rechts Geheimrat Prof. Voretzsch, 2. v. links sein Schüler und späterer Nachfolger Werner Mulertt. AIR
Ausflug des Romanischen Seminars im Sommer 1919. AIR
Ausflug desa Roamnischen Semianrs nach Bad Neuragoczy am 28. Juli 1920. AIR
Ausflug des Romanischen Seminars am 21. Juli 1921, UAHWm Rep. 40/I V16, Nr. 07a

Weihnachtsfeiern

Auch Weihnachsfeiern fanden regelmäßig statt. Aus den 1950er Jahren sitzen die Mitarbeiter*innen um die reich gedeckten großen Tische im Institut, dabei sind auch einige Ehefrauen, die in einigen Fällen auch Fachkolleginnen sind.

(vorn von links: Horst und Edith Heintze, Hadwig und Victor Klemperer, Frau Silzer, Erwin Silzer, hinter Klemperers: Oberstudienrat Alfred Rummel, hinten rechts Vladimiro Macchi. (c) Deutsche Fotothek

Diese Tradition wurde bis in zum Anfang der 90erJahre Jahre fortgesetzt. Seit Mitte der 90er Jahre trifft man sich zu einem Neujahrsessen in einem Halleschen Restaurant. Außerdem findet seit den 2020er Jahren in der Adventszeit ein gemeinsames Weihnachtsliedersingen mit Studierenden statt.

Boulespielen im Garten

In den 50er bis in die 70er Jahre lud eine Kollegin des Lektorats, Ilse Borchmann, die Kolleginnen und Kollegen im Sommer zu einem Gartenfest nach Mersebeurg, meist mit Boule-Spielen, ein. Hier Fotos von 1978

Le Beaujolais nouveau est arrivé

Am 19. November 1998 wurde in der Galerie „Fünf Sinne“ gemeinsam mit der „Deutsch-Französischen Gesellschaft Halle e.V.“ die Ankunft des „Beaujolais Nouveau“ gefeiert, traditionsgemäß am 3. Donnerstag im November.

Sommerfeste nach 1990

Mit den verschiedenen Umzügen änderten sich natürlich auch die Orte der Sommerfeste. Da man rund um das Gebäude am Gimritzer Damm nicht so gut feiern konnte, fanden einige der Sommerfeste in den 1990er Jahren im Hof des Händelhauses statt.

Später konnte dann im Hof des Institutsgebäudes in der Dachritzstraße gefeiert werden, so im Jahre 2005 mit einer ersten Lesung unter dem Titel „Romania im Rausch“ zur „Langen Nacht der Wissenschaften“.

Am 13. Juli 2006 gab es im Hof ein Sommerfest mit Studierendentheater.

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