An dieser Stelle soll eine personelle Veränderung in der Offenen Linken Liste bekannt gegeben werden. Ich habe mich entschlossen, aus dem StuRa schweren Herzens auszutreten, um mich wieder stärker auf die Arbeit im Fachschaftsrat (FSR) der Philosophischen Fakultät I zu konzentrieren. Dort übernimme ich nämlich wieder den Posten des Sprechers für Finanzen, den zuvor das OLLi-Mitglied Valerie Groß innehatte. Valerie hat nach ihrer Wahl zur Senatssprecherin im StuRa diesen FSR-Posten aufgegeben, da es zu viel Zeit kostet, beide Ämter auszufüllen.
Beschlüsse der FSR-Sitzung vom 01.11.
Meine Wahl zum Sprecher für Finanzen erfolgte ohne Gegenstimmen und bei einer Enthaltung bei der letzten FSR-Sitzung am vergangenen Dienstag. Das Ziel der OLLi, Valerie wieder zur Stellvertreterin zu wählen, scheiterte vorerst an formellen Widerstand vor allem der Jungliberalen. Die Wahl wird auf der nächsten Sitzung nachgeholt, da manche Mitglieder im FSR der Meinung waren, dass der vakante Posten nicht besetzt werden könne, wenn die Kandidatin nicht persönlich anwesend ist. Weil über diesen Sachverhalt eine gewisse Unsicherheit bestand und niemand rechtliche Zweifel an der Wahl riskieren wollte, fand die Wahl zunächst nicht statt. Weitere Beschlüsse der Sitzung waren eine Verschärfung der Geschäftsordnung, um das unentschuldigte Fehlen stärker zu unterbinden, sowie die Bildung einer Arbeitsgruppe, die sich mit der Formulierung einer Richtlinie zu Fragen wie Anwesenheitspflicht und Anerkennung von Studienleistungen beschäftigen und später dem Fakultätsrat übersendet werden soll.
Behinderung studentischen Engagements bei den Psychologen
Auf der Sitzung wurde außerdem ein Vorfall am Institut für Psychologie besprochen, der für allgemeines Kopfschütteln im Rat sorgte. Dort wollten einige Psychologie-Studierende ein Seminar von Studierenden für Studierende organisieren, in dem Lehrinhalte aus der Klinischen Psychologie, die am hiesigen Institut nicht gelehrt werden, den interessierten KommilitonInnen vermittelt werden sollen. Das Einzige, was die OrganisatorInnen benötigten, war ein Beamer und ein Raum. Dieser wurde vom Institut nicht zur Verfügung gestellt, ohne Angabe eines triftigen Grundes. Dass der Selbstorganisation von Studierenden noch im Jahr 2011 solche Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, ist befremdlich und wird von den Mitgliedern der OLLi natürlich nicht für gut geheißen. Die Selbstorganisation von Studierenden müsste aus unserer Sicht noch viel mehr gefördert werden, auch dabei können wichtige Qualifikationen erworben und außerdem theoretisches Wissen vermittelt werden, das sonst zu kurz kommt. Es wird nun versucht, über die Institutsgruppe der Psychologen eine Lösung zu finden, andernfalls kann der FSR einen Raum für diese Veranstaltung organisieren.