Hellen: Medien in Bosnien und Herzegovina. Ein Interview mit Boro Kontić.

Auf der Liste der Namen aller Interviewpartner befindet sich neben vielen anderen auch der von Boro Kontić. Unsere Professorin erzählt er sei ein bekannter Journalist, habe in den 80ern eine berühmte jugoslawische Satire-Sendung mit produziert und würde heute ein Medienzentrum leiten.
Ich studiere neben Südosteuropa-Studien auch Medien- und Kommunikationswissenschaften und muss nicht lange überlegen mit wem ich das Interview machen möchte.
Während meiner Recherche zu ihm arbeite ich vor allem mit  der Internetpräsenz des MediaCentar in Sarajevo, das Kontić seit dessen Gründung 1994 leitet.
Obwohl es eine englische Version der Seite mediacentar.ba gibt, ist leider keiner seiner Artikel von übersetzt.
Mit Hilfe von online Übersetzern schaffe ich es trotzdem einige seine Artikel zu lesen.
Wie sich Medien und die Umstände für Journalismus von der Zeit Titos Jugoslawien bis zum heutigen Bosnien und Herzegovina entwickelt haben ist das Thema was mich am meisten interessiert. In Sarajevo werde ich mich nochmal gemeinsam mit den Studierenden aus Novi Sad und Sarajevo, die mit mir in einer Gruppe sind, vorbereiten. 

In unserer Gruppe sind wir zu viert. Kerim aus Sarajevo, Ivan aus Novi Sad und Dajana, die in Banja Luka (der Hauptstadt der politischen Entität Republika Srpska) aufgewachsen ist und jetzt in Novi Sad studiert.
Mit Kerim habe ich mich während einem Stadtrundgang am Vortag schon länger unterhalten und er scheint mir meinungsstark und am Zeitgeschehen interessiert zu sein. Die Exkursion und auch unsere Interviews scheinen ihn insofern zu interessieren als dass sie eine nette Abwechslung für ihn darstellen aber nicht als ob es eine inhaltliche Bereicherung sein könnte. Er sei nur hier um mir zu helfen, zu übersetzen und so, er bekäme hierfür ja keine Note.
Die beiden Studierenden aus Serbien interessiert vor allem das Thema Propaganda heute. Sie sagen dass sie den lokalen Medien nicht vertrauen, nicht wissen woher sie ihre Informationen beziehen können und wie sie Wahrheit und Lüge von einander unterscheiden sollen. Danach wollen sie Kontić fragen., Dass er den bosnischen Medien nicht traut sagt auch Kerim aus Sarajevo aber er präsentiert sich abgeklärt und scheint nicht mit der Hoffnung auf einen Rat oder Tipp der helfen könne in das Interview zu gehen. Sie alle drei kennen Boro Kontić als Person des öffentlichen Lebens. Er sei bekannt, vor allem für seine Dokumentation der Geschehnisse während des Krieges im besetzten Sarajevo, erklären sie mir. Außerdem habe er internationale Preise für Dokumentationen über Journalismus und den Schriftsteller Ivo Andrić bekommen. In den Augen derjenigen, die bosnischen Medien nicht trauen, genieße er ein starkes Vertrauen. Er stehe für Ehrlichkeit, für Qualitätsjournalismus und ich vermute auch für internationale Anerkennung. Kerim sagt, „he is the good guy“.
Dajana möchte Kontić auch nach seiner Meinung über die Rezeption des jugoslawischen Schriftstellers Ivo Andrić befragen. Er war ein jugoslawischer Schriftsteller, Diplomat, Politiker und Literaturnobelpreisträger, der Sohn einer kroatischen Familie, die in Bosnien lebte wo er auch aufgewachsen und zur Schule gegangen ist. Den größten Teil seines Lebens verbrachte er aber in Serbien. Weil er eine bedeutende Persönlichkeit der jugoslawischen Öffentlichkeit darstellt, wird sich heute viel darüber gestritten welcher Nation er zuzuordnen sei. Kontić wird auf Dajanas Frage nach Andrić antworten dass der Umgang mit Andrić in den Ländern des ehemaligen Jugoslawien zeigen würde wie verwirrt alle sind. Er sei ein bosnischer Schriftsteller aus einer kroatischen Familie der sich selbst als Teil der serbischen Literatur sehe. Die Menschen hier würden immer versuchen, ihn einer bestimmten Nation zuzuordnen, obwohl doch damals alle in einem Raum gelebt haben.

Am Tag des Interviews fahren wir mit dem Taxi von unserem Hostel zum MediaCentar, dass sich in dem Österreich-ungarisch geprägten Teil der Stadt befindet. Es handelt sich um einen mitteleuropäischen Altbau, der aus dem frühen 20. Jahrhundert stammen könnte. Wir klingeln und können über einen Summer die schwere Tür öffnen. Es scheint sich um ein Wohnhaus zu handeln und das Büro befindet sich in einer Wohnung in einem der oberen Stockwerke. Kontić öffnet uns eine Seite der für Altbauhäuser typischen hohen, zweigeteilten Türen. Er gibt uns einer nach dem anderen die Hand und weist uns den Weg in die Wohnung hinter ihm. Er ist ein schmaler Mensch mit einem starken Blick, von dessen Augen ich mich geröntgt fühle als er mich begrüßt. Die Wohnung/das Büro könnte ich mir auch in einer großen deutschen Stadt vorstellen. Fühlt sich gar nicht so an wie der Rest der Stadt, den ich bisher gesehen habe. Es gibt hier helles, hochwertiges Fischgräten-Parkett, Durchgangszimmer mit hohen Decken und Schreibtische aus hellem Holz in moderner Optik. Für die Erfüllung des „Irgendwas-mit-Medien-in-Berlin“ – Klischees fehlen nur die iMacs. Und Berlin.
Mir fällt auf, dass hier viele Frauen arbeiten während wir durch einen Büroraum in einen anderen gehen. In diesem arbeiten auch zwei Leute an ihren Computern und machen damit auch, scheinbar ungestört, weiter während des ganzen Interviews.
Wir setzen uns in einen Stuhlkreis und Kerim ergreift die Initiative uns jeweils vorzustellen.
Dann bitte ich Kontić darum zu erklären was das MediaCentar genau sei, welche Ziele es habe und wie es sich finanziere.
Er erzählt dass das MediaCentar 1994, noch während des Krieges und der Besetzung von Sarajevo gegründet wurde als Teil der Soros-Foundation. Eine Stiftung, die sich für Gerechtigkeit, Demokratie und Menschenrechte einsetzt. 

Die Tätigkeiten des MediaCentar liegen vor allem im Bereich der Journalist*innen-Ausbildung, sie betreiben aber auch ein Online Archiv bosnischer Zeitungen, das bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht.
Dass er bosnische Zeitungen auch im historischen Kontext bosnische Zeitungen nennt bringt mich direkt zu der Frage was er denn als „bosnisch“ verstehe. Bosnien und Herzegovina gibt es ja als unabhängigen Staat erst seit 1992. Die Nationen- und Identitätskonzepte auf dem Balkan sind mir trotz intensiver Vorbereitung in unserem Seminar in Halle eher rätselhaft geblieben. In seiner Antwort bezieht er sich auf die Situation des heutigen Bosnien und Herzegowina und beschreibt es als ein Land, das geteilt sei in Ethnien und Nationalitäten, zwei politische Einheiten und mehrere politische Strömungen. Und sagt es sei unmöglich einen Kompromiss zwischen diesen zu finden. 

Es gebe in Bosnien zwar viele tolle Individuen aber immer auch Arschlöcher und es würde als Gesellschaft einfach nicht funktionieren. Jugoslawien sei an Konflikten gescheitert, die viel älter seien als die jugoslawische Idee.
In den Kriegen der 90er Jahre sei es um den Versuch einer Säuberung der Gesellschaft gegangen. Auch darin sei der Krieg bis heute unverhältnismäßig präsent in den Zeitungen. Bosnien befinde sich eigentlich noch im Krieg, nur dass eben Waffenstillstand herrscht. Ein großes Problem für all jene, die mit dem Konstrukt „Ethnie“ nichts anfangen können. Weil ohne die richtige Ethnie und entsprechende Beziehungen zu politischen Parteien habe man keine Chancen in diesem Land. 

Kontić erzählt viel, kommt vom einem Thema zum anderen und später in der Aufarbeitung wird es mir schwer fallen einen roten Faden zu finden und die wichtigen Momente herauszufiltern. Unser Interview geht bestimmt schon eine Stunde und wir kamen bisher nicht wirklich dazu über den Bezug von Jugoslawien zu heute zu sprechen. Meine Professorin flüstert mir zu, ich solle ihm mit meinen Fragen einfach reinreden, sonst würde ich nicht zu Wort kommen. Ich suche nach Gesprächspausen, gebe das schnell auf und dann nur noch nach Atemlücken um meine Fragen zu stellen und habe, als ich ihn mehr oder weniger unterbreche, das Gefühl als unhöflich wahrgenommen zu werden, auch von den anderen Studierenden. 


Wie sich die Situation für Journalismus von der Zeit Jugoslawiens bis heute verändert habe, will ich wissen. Er antwortet es habe in Bosnien schon immer Zensur gegeben. Das erste Gesetz für Pressefreiheit sei 1907 eingeführt worden und im Sozialismus sei sowieso alles unter staatlicher Kontrolle gewesen. Ende der 80er Jahre habe es in Bosnien in Zusammenhang mit der Agrokomerc-Affaire eine Hochphase des investigativen Journalismus gegeben. Als in den 1990er Jahren dann Krieg ausbrach sei das natürlich auch für den Journalismus eine Katastrophe gewesen. Er habe immer gedacht „Das erste Opfer des Krieges ist die Wahrheit“ sei nur eine Phrase aber er habe selbst im besetzen Sarajevo gelebt und berichtet und sie sei überaus präzise. Außerdem gebe es im Krieg einfach kein Geld für Medien. 


Im heutigen Bosnien und Herzegovina hingegen gebe es zwar unabhängige Medien und qualitative Berichterstattung aber nur wenn diese von der internationalen Gemeinschaft unterstützt würden. Journalist*innen in Bosnien würden nämlich im Monat durchschnittlich 300 KM (ca. 150 Euro) verdienen, weniger als das ohnehin schon geringe Durchschnittseinkommen von 450 KM, umgerechnet ungefähr 225 Euro. 

Außerdem stellt er die Behauptung auf, es müsse etwas im „heritage“, im Erbe liegen, die Leute würden es mögen kontrolliert zu werden, er habe keine andere Erklärung. 

Als nächste fragt Dajana ob es denn überhaupt möglich sei im Krieg die Wahrheit zu sagen und wo der Unterschied liege zwischen Propaganda im Krieg und Propaganda heute.
Auf den zweiten Teil der Frage geht Kontić leider nicht ein. Er präzisiert seine Antwort auch nicht auf die Kriegssituation sondern stellt die Theorie auf dass die Wahrheit zu sagen ein zu hoher, geradezu utopischer Anspruch sei. In seinem Verständnis sei es die Aufgabe von Qualitätsjournalismus erstens, alle Beteiligten zu Wort kommen zu lassen und dies zweitens in einem ausgewogenen Verhältnis. Bis dahin kann ich theoretisch zustimmen, seine weiteren Erläuterungen empfinde ich als teilweise widersprüchlich oder nicht realistisch. Seiner Meinung nach gehe es im Journalismus nicht darum die Gesellschaft zu ändern sondern zu sagen was Fakt ist. „Sagen was Fakt ist“ klingt für mich aber auch nach einem Synonym für die Wahrheit.  

Im Nachhinein ärgere ich mich darüber dass ich an dieser und vielen anderen Stellen unseres Gesprächs nicht genauer nachgehakt habe. Er sagt auch dass es im Journalismus nicht darum gehe die Gesellschaft zu verändern. In diesem Punkt bin ich mit ihm nicht einer Meinung. Mit welcher Motivation recherchieren und berichten denn Journalist*innen, wenn nicht um in ihren Mitmenschen etwas auszulösen, um durch Informationen einen Meinungsbildungsprozess anzustoßen. Journalismus ist der erste Schritt um überhaupt erst eine Öffentlichkeit zu schaffen in der Themen diskutiert werden können. Deshalb ist er meiner Meinung nach ein unentbehrlicher Faktor für Entwicklungen in Gesellschaften.

Auch die nächste Frage stellt Dajana: „Was denkst du, wann werden wir bereit sein für etwas besseres hier?“, „Niemals. Nein, ich meine nicht zu meinen Lebzeiten. Aber wer weiß.“
Darauf schaltet sich Kerim ein: „Also, das Problem ist dass wir niemals eine Katharsis erreichen, nach dem Krieg?“ Und ihm antwortet Dijana: „Ja, weil sie es uns nicht erlauben.“. Ich will jetzt eigentlich am liebsten Dajana fragen wer diese „sie“ sind und warum man ihnen so machtlos gegenübersteht. Kontić übernimmt wieder das Gespräch und sagt, das Problem sei dass keiner darüber reden wird was wirklich passiert ist. Es gebe nur idealisierte Versionen der Vergangenheit einzelner Interessengruppen und daraus sei keine Schlussfolgerung möglich.

Mir brennt eine Frage auf der Zunge, die mich seit dem ersten Tag in Sarajevo beschäftigt und auch noch bis über die Exkursion hinaus beschäftigen wird. Ob nicht eine junge Generation, die den Krieg nicht erlebt hat, die Möglichkeit habe mehr in die Zukunft zu schauen als in die Vergangenheit und Dinge zu verändern. Dass Bosnien sich heute eigentlich noch im Krieg befinde, nur das eben Waffenstille herrsche höre ich während unserer Bosnien-Exkursion nicht zum ersten Mal und werde es auch noch öfter hören.
Boro Kontić, der ein Medienzentrum für Qualitätsjournalismus mit Bildungsprogrammen für Nachwuchsjournalist*innen betreibt, „the good guy“ wirkt nicht besonders hoffnungsvoll. Ja, es wäre schön wenn junge Leute richtig diskutieren würden und so. Wenn Leute versuchten wirklich etwas zu ändern, wie er selbst das ja auch gewollt hatte. Er würde gerne sehen dass das Leben unaufhörlich Fortschritte macht. Aber so sei das nunmal nicht. Wir sollen doch mal den Weg Bosniens in die EU betrachten. Bosnien sei vor 20 Jahren näher an der EU gewesen als heute. Mit Anfang 20 wäre er, einfach so, spontan, nur mit seinem Pass nach London gereist und heute müsse man monatelang auf ein Visum warten. Und so sei eben auch das Leben. Wer weiß, vielleicht müsse man in 40 Jahren Jahre warten um die berühmte Stadt London zu sehen. Alles sei möglich. 

An dieser Stelle im Interview gibt es tatsächlich Stille. Mich frustriert die Resignation, ein unangenehmes Gefühl der Ohnmacht. Ich brauche ein bisschen um mich dazu zu bringen an die nächste Frage zu denken.

Es geht um die berühmte jugoslawische Subkultur, Underground-Clubs und Avantgarde Film-Bewegungen. Wo ist diese kreative Szene im heutigen Bosnien und Herzegovina?
In Jugoslawien da war das unsere Art von Freiheit, unser Weg zu entkommen erklärt Kontić. Heute könne jeder sagen was er will, eigentlich sei ja jeder „Medien“ und wegen des Internets wirke alles was fern ist sehr nah obwohl es das eigentlich gar nicht ist. Subkultur wie es sie damals gab sei heute nicht möglich, man könne keine Rezepte von vor 40 Jahren anwenden. Heute sei die Gesellschaft eine andere. Ich frage ob er damit vielleicht meint dass man durch die Möglichkeiten des Internets immer konfrontiert ist mit Bildern von vermeintlichen Lebenssituationen, den Möglichkeiten, die sich anderorts bieten und sich diese Bilder nicht mit der eigenen Lebensrealität vereinen lassen. Im Besonderen wenn man nicht an den von Medien idealisierten Orten auf der Welt lebt, Visa für Reisen kaum zu bekommen sind und ein guter Arbeitsplatz im eigenen Land selten ist. Dass diese Desillusionierung zu Frustration führt statt zu Aktionismus.

Das Interview geht bestimmt schon zwei Stunden und ich versuche vor dem Ende nochmal zurückzukommen auf den Titel unseres Seminars, das eigentliche Thema „Das Erbe Titos Jugoslawiens im heutigen Bosnien und Herzegovina.“ Die ganze Woche erscheint es mir erstaunlich wenig präsent. In der Seminarplanung ja, aber nicht bei den Menschen hier, nicht in dieser Stadt. Der Krieg überschattet alles, ist omnipräsent und ja, offensichtlich auch irgendwie noch nicht so richtig vorbei.
Zu unserem Thema fällt Kontićs Antwort nicht besonders ausführlich aus. Er erzählt, dass Bosnien das einzige Land ist in dem Titos Geburtstag noch gefeiert wird, in dem es eine „Marshalla Tita“, eine nach ihm benannte Straße gibt. Viele Leute würden Jugoslawien verklären. Die positiven Dinge, die der Sozialismus unter Tito hervorgebracht hat, große Fortschritte im Sozial-, Bildungs- und Gesundheitswesen und die Möglichkeit ins Ausland zu reisen (auch wenn kaum jemand Geld dafür hatte) würden die Erinnerung der Leute trüben. Aber Jugoslawien sei nunmal nicht frei gewesen sondern wie eine geschlossene Box. Den Grund für die Jugo-Nostalgie sieht er unter anderem auch darin dass die Leute damals eben jung waren. Er habe einmal eine ältere Frau gefragt was ihre Meinung nach die beste Zeit in Sarajevo gewesen sei und sie habe geantwortet 1942. In dieser Zeit war Sarajevo von Nazi-Deutschland besetzt. Aber sie war damals eben jung, 17 Jahre alt. 

Als letztes stelle ich noch die Frage ob die Situation der Medien heute so anders sei als damals, weil heute ja auch die Politik die Inhalte stark zu bestimmend scheint und ob diese Abhängigkeit von politischen Parteien und vom Markt nicht vielleicht vergleichbar ist mit der Situation in Jugoslawien. Es sei nicht so gut da Parallelen zu ziehen, sagt Kontić. Heute sei es wirklich anders fügt er sehr bestimmt hinzu. Diese Gesellschaft gäbe einem schon Chancen, man müsse eben die Regeln kennen: Ethnie und Partei. Und damals sei es nur die Partei gewesen.
Ob es nicht trotzdem Parallelen gibt zwischen der Oppression durch eine Regierung und der Oppression durch den Markt (Journalist*innen verdienen kaum etwas, Qualitätsjournalismus nur mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft möglich usw., s.o.) frage ich dann nicht mehr nach. Auch das, etwas was ich im Nachhinein gerne getan hätte.

Hiernach verläuft sich das Interview in mehreren Einzelgesprächen. Zum Abschied schenkt er jedem von uns ein Buch über die Geschichte des Radios in Bosnien, eine Veröffentlichung des MediaCentars und wir bedanken uns und schenken ihm Schokolade, die wir aus Deutschland mitgebracht haben. Diese wird direkt an die weiblichen Mitarbeiterinnen weitergegeben, er und sein Mitarbeiter könnten mit Schokolade nichts anfangen. Sie würden Schnaps trinken.

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