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Kultur: „Selbstkonstruktion und Repräsentation virtueller Identität – eine Bloganalyse“

2017 April 24
by Christoph Richter

Selbstkonstruktion und Repräsentation virtueller Identität – eine Bloganalyse

Friederike Andacht

Anglistik, Kulturwissenschaften

(Bachelor-Arbeit)

 

 

 

 

Die Bachelor-Arbeit für dieses Sommersemester mit dem Thema „Selbstkonstruktion und Repräsentation von Identität durch neue Medien“ möchte untersuchen, wie sich weibliche Selbstdarstellung in verschiedenen Onlinemedien vollzieht und inwiefern diese Plattformen zu einem Gesamtbild einer Online-Identität beitragen. Hierfür wird der US-amerikanische Blog NieNieDialogues analysiert, welcher sich durch die Verknüpfung mit anderen Plattformen wie Twitter und Instagram zu einem Multimedia-Projekt der Verfasserin entwickelt hat. Basierend auf den Konzepten von Smith und Watson bezüglich Online Self-Presentation sowie den Theorien Jelineks zu women’s autobiographical writing soll mithilfe einer Inhaltsanalyse der Blogposts sowie eine Bildanalyse der veröffentlichten Fotos die Fragestellung beantwortet werden.

Fachdidaktik: „Das ‚Nibelungenlied‘ im Deutschunterricht – eine Unterrichtsreihe unter besonderer Berücksichtigung des Heldenbegriffs“

2017 April 20
by Christoph Richter

Das ‚Nibelungenlied‘ im Deutschunterricht – eine Unterrichtsreihe unter besonderer Berücksichtigung des Heldenbegriffs

Anne-Marie Ostenforth

Germanistik, Fachdidaktik

(Staatsexamensarbeit)

 

 

 

Das Nibelungenlied findet aufgrund seiner Komplexität und eher veralteten Thematik heutzutage eher selten Einzug in den Deutschunterricht. Laut Lektüreempfehlungen des Bildungsservers des Landes Sachsen-Anhalt kann das Nibelungenlied im Bereich der Epik in den Klassenstufen 7 und 8 unterrichtet werden. Gerade in diesen Klassenstufen übt das Mittelalter noch große Faszination auf SchülerInnen aus – die Grundlage für diese Unterrichtsreihe.

Ziel der Arbeit ist es, eine kompetenzorientierte Unterrichtsreihe zu entwerfen, die den SchülerInnen möglichst viel eigenverantwortliches Arbeiten ermöglicht. Die Unterrichtsreihe soll zudem bewirken, dass das Mittelalter und seine Sprache nicht als etwas „Fremdes“ von den SchülerInnen gesehen, sondern als Teil der eigenen Kultur verstanden werden. Den SchülerInnen soll deutlich werden, wie unterschiedlich die Definition eines Helden zu verschiedenen Zeitepochen ist. Darüber hinaus sollen sie im Umgang mit mittelhochdeutschen Textauszügen des Nibelungenliedes und Wörterbüchern Sprachwandelphänomene erkennen sowie grundlegende Techniken des Deutschunterrichts wie Inhaltsangaben, Personenkonstellationen und Charakterisierungen erlernen.

Literatur: „Entstehung von Machtstrukturen in ‚Harry Potter'“

2017 April 19
by Christoph Richter

Entstehung von Machtstrukturen in ‚Harry Potter‘

Jessica Witt

Germanistik, Literatursoziologie

(Bachelor-Arbeit)

 

 

 

„Es gibt kein Gut und Böse, es gibt nur Macht, und jene, die zu schwach sind, um nach ihr zu streben…“

Wir schreiben das Jahr 1992, als Lord Voldemort, einer der größten und gefürchtetsten Zauberer aller Zeiten, nach zehn langen Jahren des Friedens seinen ersten Versuch unternimmt, zurück an die Macht zu gelangen. Harry Potter und der Stein der Weisen bildet den Auftakt zu den ereignisreichen und von neuem Krieg geprägten Jahren, die diesem ersten Versuch folgen werden. Es ist der Aufstieg von Lord Voldemort zurück an die Macht, den die gesamte Buchreihe von Harry Potter behandelt – und mit dessen Sturz sie endet.

Doch was für Strukturen stecken hinter diesem Aufstieg? In welchen Schritten geht Voldemort vor und warum? Worauf baut er seine Macht auf? Wodurch wird Macht zu einem so faszinierenden Phänomen, dass so viele nach ihr streben und sich Voldemort anschließen? Und was führt am Ende nicht nur dazu, dass Voldemort gestürzt wird, sondern dass darüber hinaus auch alle von ihm aufgebauten Strukturen sofort zusammenbrechen?

Dies sind einige der Fragen, die mit der Bachelorarbeit „Entstehung von Machtstrukturen in ‚Harry Potter’“ beantwortet werden sollen. Doch den wissenschaftlichen Hintergrund dieser Analyse bilden noch ganz andere Fragen: Was ist Macht überhaupt? Wie lässt sie sich von Gewalt oder Herrschaft abgrenzen? Ist Terrorismus eine Form von Macht? Und welche Rolle spielt jeder einzelne von uns in der Bevölkerung bei dem Entstehen oder Zerfallen von Machtstrukturen?

Die Betrachtung von Joanne K. Rowlings Erfolgsreihe geht weit über die Grenzen der Welt von Harry Potter hinaus. Sie stellt Fragen, die unsere reale Welt ebenso betreffen wie die fiktionale, greift komplexe Phänomene um Macht, Partizipation und Einfluss auf, und trägt letztendlich dazu bei, über die Analyse der Fiktion die reale Welt besser zu verstehen.

Linguistik: „Sei mir gesund – Die Entwicklung von Dativkonstruktionen im Neuhebräischen unter jiddischem Einfluss“

2017 April 18
by Christoph Richter

Sei mir gesund – Die Entwicklung von Dativkonstruktionen im Neuhebräischen unter jiddischem Einfluss

Jochen Matthies

Germanistik, Linguistik

(Bachelor-Arbeit)

 

 

 

Wenn man sich Neuhebräisch und das Deutsche nebeneinander ansieht, so lassen sich so manche Ähnlichkeiten feststellen, die bei einer semitischen Sprache nicht unbedingt zu erwarten gewesen wären. Gerade in Phonologie und Syntax bestehen einige markante Unterschiede zum Althebräischen, die der Lehrmeinung zuwiderlaufen, Neuhebräisch sei eine lineare Fortsetzung der Sprache der Bibel. Die besondere Sprachkontaktsituation, in der sich die Wiederbelebung des Hebräischen um das Jahr 1900 ereignet hat, wird hierbei oft (möglicherweise aus ideologischen Gründen?) ausgeblendet. Gerade der Einfluss des Jiddischen – ein Großteil der „Beleber“ waren Jiddischsprecher – kann jedoch viele Besonderheiten erklären, die das Neuhebräische im Gegensatz zu anderen semitischen Sprachen aufweist.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit einer dieser Besonderheiten: den Dativkonstruktionen. Während das Bibelhebräische ähnlich wie andere semitische Sprachen keine grammatikalisierte Kategorie ‚Dativ‘ aufweist, stellt sich im Neuhebräischen eine Bandbreite an Dativkonstruktionen dar, die dem Jiddischen (und Deutschen) verblüffend ähnelt: Es gibt einen unter anderem einen Rezipientendativ (er gibt mir einen Stift), einen Experiencerdativ (mir ist kalt), externe Possession (sieh mir in die Augen) und einen ethischen Dativ (dass du mir nur ja nicht wieder durch die Prüfung fällst).

Es wird zunächst die Wiederbelebung des Hebräischen aus kontaktlinguistischer Sicht erläutert, bevor anhand einer Beschreibung von Dativ- und ähnlichen Konstruktionen im Althebräischen, Neuhebräischen und Jiddischen gezeigt wird, dass Dativ in der Sprache der heutigen Israelis durch den Einfluss ihrer jiddischsprachigen Vorfahren zu erklären ist.

 

Fachdidaktik: „Das Potenzial von Spielfilmen im bilingualen Geschichtsunterricht Englisch anhand einer Unterrichtsreihe zum Thema ‚History Made by Men? The Suffragette Movement'“

2017 April 18
by Christoph Richter

Das Potenzial von Spielfilmen im bilingualen Geschichtsunterricht Englisch anhand einer Unterrichtsreihe zum Thema ‚History Made by Men? The Suffragette Movement‘

Daria Martius

Anglistik, Fachdidaktik

(Staatsexamensarbeit)

 

 

Der bilinguale Sachfachunterricht wird bereits an vielen Schulen angeboten und von der Schülerschaft gern angenommen. Jedoch fehlt es an einer theoretischen Grundlage sowie ausreichend didaktischen Materialien. Die Herausforderung besteht insbesondere in der Kombination zwischen geschichtsdidaktischen Prinzipien, welche die Grundlage des Unterrichts sind, und fremdsprachendidaktischen Elementen, die zur Überwindung von sprachlichen
Verstehensproblemen verwendet werden müssen.

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Spielfilmen, da dieses Medium, zum einen, einen lebensweltlichen Bezug herstellen sowie den Umgang mit Geschichtskultur fördern kann und, zum anderen, kaum Verwendung im Geschichtsunterricht findet. Der methodischen Herangehensweise wird sich über die Didaktik des deutschen Geschichtsunterrichts sowie den fremdsprachlichen Methoden als scaffolding angenähert. Der Fokus liegt dabei auf Methoden, die sprachliche Schwierigkeiten bei der Rezeption und der Produktion abbauen sollen.

Der zweite Teil der Arbeit beinhaltet einen ausführlichen Entwurf einer Unterrichtsreihe zum Film Suffragette (2015). Inhalt ist die Analyse des historischen Rahmens, in dem der Plot eingebettet ist. Allgemein ist das Thema der Frauenbewegung in den Lehrplänen kaum vertreten, weshalb dazu ebenfalls kaum Materialien zur Verfügung stehen. Jedoch bietet es sich für den bilingualen Geschichtsunterricht an, da es nicht allein ein deutsches Phänomen ist und interkulturelles Denken gefördert werden kann. Des Weiteren eröffnet es eine neue Perspektive auf die Zeit um 1900 und
kann zur Förderung des Demokratieverständnisses beitragen.

Kultur: „Prinzen, Helden, Väter: Konstruktion von Männlichkeit in der Disney-Realverfilmung „Cinderella““

2017 April 13
by Christoph Richter

Prinzen, Helden, Väter: Männlichkeitskonstruktionen in der Disney-Realverfilmung „Cinderella“

Marvin Köhlert

Anglistik, Literaturwissenschaften

(Bachelor-Arbeit)

 

 

 

In diesem Beitrag soll es um Männlichkeitskonstruktionen in einer Disney-Realverfilmung gehen, namentlich in dem Film „Cinderella“. Als theoretische Grundlage sollen die Performanztheorien von John Langshaw Austin, Judith Butler und Erika Fischer-Lichte dienen, mit deren Hilfe illustriert werden soll, wie und welche Männlichkeitsentwürfe auch in Filmen performiert werden. Neben der Performanztheorie und dem allgemeinen Themenkomplex Disney-Gender soll daher auch die aktuelle Forschung über Männlichkeit/masculinity ausgewertet werden, ein in den Genderwissenschaften noch recht junges und daher sehr spannendes Forschungsfeld. Methodisch soll die Arbeit auf einer Filmsequenzanalyse beruhen. Diese eignet sich dafür besonders gut, da performative Akte auf verschiedensten Sinnesebenen funktionieren und diese Methodik neben den dramaturgischen Aspekten auch auf die technische Umsetzung (Licht, Musik, Kostümierung, Geräusche etc.) eingeht. Mithilfe dieser Methode sollen in der Analyse drei Männlichkeitsentwürfe herausgearbeitet und miteinander verglichen werden.

Literatur: „Das Motiv des Doppelgängers in E.T.A. Hoffmanns ‚Die Elixiere des Teufels‘ im Kontext der naturphilosophischen und psychiatrischen Theoriebildung um 1800“

2017 April 10
by Christoph Richter

Das Motiv des Doppelgängers in E.T.A. Hoffmanns ‚Die Elixiere des Teufels‘ im Kontext der naturphilosophischen und psychiatrischen Theoriebildung um 1800

Laurenz Balzarek

Germanistik, Literaturwissenschaften

(Bachelor-Arbeit)

 

 

Die Epoche der deutschen Romantik kennt neben ihrem Kitsch und der Liebe auch das Grauenhafte und Abgründige. E.T.A. Hoffmann, der „Gespenster-Hoffmann“, gehörte zu den romantischen Großmeistern dieser schwarzen Romantik, der sich der literarischen Erforschung der menschlichen „Nachtseiten“ verschrieb.

Sein Roman Die Elixiere des Teufels, der ganz in der Tradition der Schauerromane steht, vereint dabei alle wichtige Schauer- und Horrorelemente für den perfekten Grusel: einen wahnsinnigen Mönch, seinen perfiden Doppelgänger, unheimliche Klosterkulissen, mysteriösen Teufelspunsch und eine Mischung aus Mord, Gewalt, Ekstase, Sex und übernatürlichen Erscheinungen.

Doch handelt es sich dabei nur eine plumpe Gruselfiktion? Ist Hoffmanns Hauptmotiv, der Doppelgänger, nicht sogar der Versuch einer medizinischen Studie? Was ist dieser überhaupt: Figur, Krankheit, Einbildung? Lässt sich Hoffmann als Wegbereiter der deutschen Psychiatrie verstehen? Welche Beiträge leistete er zur Erforschung von um 1800 weder bekannten noch erforschten Krankheitsbildern (Wahnsinnsmomenten, Schizophrenie, Traumphantasien, Gewaltausbrüche)? Ist es daher also kein bloßer Zufall, dass Hoffmanns Werke bis heute wissenschaftliche Relevanz für die Forschung besitzen? Mit diesen und weiteren Fragen setzte sich diese Bachelorarbeit intensiv auseinander. Denn die Erforschung der seelischen Abgründe ist so aktuell wie nie zuvor.

Workshop II: „Impuls: Erfolgreicher Berufseinstieg als Geisteswissenschaftler*in“

2017 April 4
by Christoph Richter

Workshop II (19. Mai 2017)

Leitung: Tino Schlögl (Career Center MLU)

TeilnehmerInnenzahl: offen

Anmeldung ab 24. April via Stud.IP

„Was macht man eigentlich als …? Sie können alles und nichts? Lassen Sie uns über ‚alles‘ reden. Was ist das konkret und wie finde ich heraus, wer so etwas braucht und tatsächlich bereit ist, mich dafür zu bezahlen? Aus diesem Seminar kommen Sie nicht heraus und wissen, was Sie beruflich tun können. Sie werden auch noch keine Ahnung haben, wie Ihre zukünftige Stelle heißt, aber Sie werden wissen, wie Sie zu diesen Ergebnissen gelangen können und Sie werden eine Ahnung davon entwickeln, wie einfach die mystischen Begriffe „Vitamin B“ und „Networking“ in der Praxis eines Absolventen aussehen können.“

Workshop I: „Abschlussarbeit ohne Stress? – Bedürfnisorientierte Wege im Abschlussprozess“

2017 März 24
by Christoph Richter

Workshop I (19. Mai 2017)

Leitung: Dr. Livia Makrinus

TeilnehmerInnenzahl: 15

Anmeldung ab 24. April via Stud.IP

„Die Abschlussarbeit ist für viele ein intensiver aber gleichzeitig oft auch einsamer und leidvoller Prozess. In diesem Workshop nehmen wir in den Blick, wie die Zeit der Abschlussarbeit zufriedener und bedürfnisgerechter gestaltet werden kann. Es geht darum, die persönlichen Ziele zu schärfen, ohne die bestehenden Anforderungen zu vernachlässigen.

Zu meiner Person
Ich bin Erziehungswissenschaftlerin und systemische Beraterin (DGSF) und habe mich auf Begleitung und Coaching von wissenschaftlichen Arbeiten spezialisiert. Es macht mir Freude, mit Ihnen einfache Lösungen für ihren Alltag im Abschlussprozess zu finden. Meine Überzeugung ist: Nur wenn Sie Ihre eigenen Bedürfnisse achten, können Sie auch wissenschaftlich präsent und erfolgreich sein.“

Das nächste GraduMeeting

2017 Februar 26
by Christoph Richter

Nach wie vor können Beiträge zum GraduMeeting 2017 online eingereicht werden. Um einen Beitrag einzureichen, sende eine Kurzbeschreibung (ca. 200 Wörter) und Selbstvorstellung an gradumeeting@anglistik.uni-halle.de. Vergesst dabei nicht das Literaturverzeichnis (bitte gängige Formate nutzen, z.B. MLA für die Anglistik/Amerikanistik). Erlaubte Sprachen für die Aufsätze und Präsentationen sind Deutsch und Englisch.