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Kultur: „Prinzen, Helden, Väter: Konstruktion von Männlichkeit in der Disney-Realverfilmung „Cinderella““

2017 April 13
by Christoph Richter

Prinzen, Helden, Väter: Männlichkeitskonstruktionen in der Disney-Realverfilmung „Cinderella“

Marvin Köhlert

Anglistik, Literaturwissenschaften

(Bachelor-Arbeit)

 

 

 

In diesem Beitrag soll es um Männlichkeitskonstruktionen in einer Disney-Realverfilmung gehen, namentlich in dem Film „Cinderella“. Als theoretische Grundlage sollen die Performanztheorien von John Langshaw Austin, Judith Butler und Erika Fischer-Lichte dienen, mit deren Hilfe illustriert werden soll, wie und welche Männlichkeitsentwürfe auch in Filmen performiert werden. Neben der Performanztheorie und dem allgemeinen Themenkomplex Disney-Gender soll daher auch die aktuelle Forschung über Männlichkeit/masculinity ausgewertet werden, ein in den Genderwissenschaften noch recht junges und daher sehr spannendes Forschungsfeld. Methodisch soll die Arbeit auf einer Filmsequenzanalyse beruhen. Diese eignet sich dafür besonders gut, da performative Akte auf verschiedensten Sinnesebenen funktionieren und diese Methodik neben den dramaturgischen Aspekten auch auf die technische Umsetzung (Licht, Musik, Kostümierung, Geräusche etc.) eingeht. Mithilfe dieser Methode sollen in der Analyse drei Männlichkeitsentwürfe herausgearbeitet und miteinander verglichen werden.

Literatur: „Das Motiv des Doppelgängers in E.T.A. Hoffmanns ‚Die Elixiere des Teufels‘ im Kontext der naturphilosophischen und psychiatrischen Theoriebildung um 1800“

2017 April 10
by Christoph Richter

Das Motiv des Doppelgängers in E.T.A. Hoffmanns ‚Die Elixiere des Teufels‘ im Kontext der naturphilosophischen und psychiatrischen Theoriebildung um 1800

Laurenz Balzarek

Germanistik, Literaturwissenschaften

(Bachelor-Arbeit)

 

 

Die Epoche der deutschen Romantik kennt neben ihrem Kitsch und der Liebe auch das Grauenhafte und Abgründige. E.T.A. Hoffmann, der „Gespenster-Hoffmann“, gehörte zu den romantischen Großmeistern dieser schwarzen Romantik, der sich der literarischen Erforschung der menschlichen „Nachtseiten“ verschrieb.

Sein Roman Die Elixiere des Teufels, der ganz in der Tradition der Schauerromane steht, vereint dabei alle wichtige Schauer- und Horrorelemente für den perfekten Grusel: einen wahnsinnigen Mönch, seinen perfiden Doppelgänger, unheimliche Klosterkulissen, mysteriösen Teufelspunsch und eine Mischung aus Mord, Gewalt, Ekstase, Sex und übernatürlichen Erscheinungen.

Doch handelt es sich dabei nur eine plumpe Gruselfiktion? Ist Hoffmanns Hauptmotiv, der Doppelgänger, nicht sogar der Versuch einer medizinischen Studie? Was ist dieser überhaupt: Figur, Krankheit, Einbildung? Lässt sich Hoffmann als Wegbereiter der deutschen Psychiatrie verstehen? Welche Beiträge leistete er zur Erforschung von um 1800 weder bekannten noch erforschten Krankheitsbildern (Wahnsinnsmomenten, Schizophrenie, Traumphantasien, Gewaltausbrüche)? Ist es daher also kein bloßer Zufall, dass Hoffmanns Werke bis heute wissenschaftliche Relevanz für die Forschung besitzen? Mit diesen und weiteren Fragen setzte sich diese Bachelorarbeit intensiv auseinander. Denn die Erforschung der seelischen Abgründe ist so aktuell wie nie zuvor.

Workshop II: „Impuls: Erfolgreicher Berufseinstieg als Geisteswissenschaftler*in“

2017 April 4
by Christoph Richter

Workshop II (19. Mai 2017)

Leitung: Tino Schlögl (Career Center MLU)

TeilnehmerInnenzahl: offen

Anmeldung ab 24. April via Stud.IP

„Was macht man eigentlich als …? Sie können alles und nichts? Lassen Sie uns über ‚alles‘ reden. Was ist das konkret und wie finde ich heraus, wer so etwas braucht und tatsächlich bereit ist, mich dafür zu bezahlen? Aus diesem Seminar kommen Sie nicht heraus und wissen, was Sie beruflich tun können. Sie werden auch noch keine Ahnung haben, wie Ihre zukünftige Stelle heißt, aber Sie werden wissen, wie Sie zu diesen Ergebnissen gelangen können und Sie werden eine Ahnung davon entwickeln, wie einfach die mystischen Begriffe „Vitamin B“ und „Networking“ in der Praxis eines Absolventen aussehen können.“

Workshop I: „Abschlussarbeit ohne Stress? – Bedürfnisorientierte Wege im Abschlussprozess“

2017 März 24
by Christoph Richter

Workshop I (19. Mai 2017)

Leitung: Dr. Livia Makrinus

TeilnehmerInnenzahl: 15

Anmeldung ab 24. April via Stud.IP

„Die Abschlussarbeit ist für viele ein intensiver aber gleichzeitig oft auch einsamer und leidvoller Prozess. In diesem Workshop nehmen wir in den Blick, wie die Zeit der Abschlussarbeit zufriedener und bedürfnisgerechter gestaltet werden kann. Es geht darum, die persönlichen Ziele zu schärfen, ohne die bestehenden Anforderungen zu vernachlässigen.

Zu meiner Person
Ich bin Erziehungswissenschaftlerin und systemische Beraterin (DGSF) und habe mich auf Begleitung und Coaching von wissenschaftlichen Arbeiten spezialisiert. Es macht mir Freude, mit Ihnen einfache Lösungen für ihren Alltag im Abschlussprozess zu finden. Meine Überzeugung ist: Nur wenn Sie Ihre eigenen Bedürfnisse achten, können Sie auch wissenschaftlich präsent und erfolgreich sein.“

Das nächste GraduMeeting

2017 Februar 26
by Christoph Richter

Nach wie vor können Beiträge zum GraduMeeting 2017 online eingereicht werden. Um einen Beitrag einzureichen, sende eine Kurzbeschreibung (ca. 200 Wörter) und Selbstvorstellung an gradumeeting@anglistik.uni-halle.de. Vergesst dabei nicht das Literaturverzeichnis (bitte gängige Formate nutzen, z.B. MLA für die Anglistik/Amerikanistik). Erlaubte Sprachen für die Aufsätze und Präsentationen sind Deutsch und Englisch.

Work in Progress

2017 Februar 18
by Christoph Richter

Wir sind mittlerweile in der Planungsphase zum Rahmenprogramm angekommen. Dafür organisieren wir gerade Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben (Deutsch und Englisch), Motivation und Zeitmanagement.

Auch wieder in diesem Jahr: eine Ausstellung mit Informationen zu Dozent*innen und ihren ganz eigenen Erfahrungen mit ihrer Abschlussarbeit.

Ideen? Einfach eine Mail an gradumeeting@anglistik.uni-halle.de

PS: Unser Call for Papers endet am 15. März. Wir warten noch auf eure Beiträge!

We want you!

2017 Februar 7
by Christoph Richter

Bis zum 15.03.2017 suchen wir noch Studis, die ihre angefangenen bzw. bereits abgeschlossenen Abschlussarbeiten beim GraduMeeting 2017 vorstellen möchten.

Das Ziel dieser studentischen Tagung ist es, dass Absolvent*innen Erfahrungen sammeln, ihre wissenschaftliche Arbeit einem interessierten Publikum verständlich darzustellen. Mit der anschließenden Diskussions- und Fragerunde besteht die Möglichkeit, dass kritische Standpunkte und weitere Forschungsfragen entstehen.

 


Mail an gradumeeting@anglistik.uni-halle.de

Der Call for Papers mit allen weiteren Informationen findet sich hier.


 

Call for Papers gestartet!

2017 Januar 28
by Christoph Richter

Das GraduMeeting 2017 bietet Absolvent*innen und Student*innen nun zum vierten Mal in Folge die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte und -ergebnisse aus den Geisteswissenschaften vorzustellen – egal ob Germanistik, Anglistik, Amerikanistik oder Romanistik.

 

 

 

Unsere Idee: In einer Abschlussarbeit stecken viel Zeit, Energie und Zucker – die Arbeit selbst liegt jedoch meist nur den Prüfer*innen (und hilfreichen Korrekturleser*innen) vor. Durch die Vorträge geben wir Dir nun eine Plattform, einen Schritt in den akademischen Betrieb zu wagen: Du sammelst erste Erfahrungen im Vorstellen Deiner eigenen wissenschaftlichen Arbeit und erhältst von Kommiliton*innen und Dozent*innen wertvolles Feedback zu Deiner Forschung. Wenn Du noch an Deiner Abschlussarbeit schreibst, können Dir neue, frische Ideen aus der Diskussion bei Schreibblockaden sicherlich weiterhelfen. Aufgrund einer anschließenden Diskussions- und Fragerunde besteht die Möglichkeit, dass kritische Standpunkte und so weitere Forschungsfragen entstehen. Zuhörer*innen, die das Schreiben der Abschlussarbeit noch vor sich haben, können sich während der Veranstaltung wertvolle Tipps und Anregungen – beispielhalber bei Kontakt zu Dozierenden, Schreibblockaden oder Motivierungsstrategien – einholen, vielleicht sogar für für die eigene Themenfindung. Das alles passiert in ganz lockerer, entspannter Atmosphäre – von Studierenden für Studierende eben.

Dein Publikum: Die Veranstaltung ist grundsätzlich für alle Student*innen der Martin-Luther-Universität geöffnet; Deine Präsentation wirst Du im Wesentlichen vor einem interessierten Publikum aus Kommiliton*innen unterschiedlichster geisteswissenschaftlicher Studiengänge sowie einige Dozent*innen sein.

Zum Ablauf: Zur studentischen Tagung bekommt jede*r Vortragende*r einen 30-Minuten-Slot, in dem Du sowohl Deine Abschlussarbeit präsentierst als auch den Schreib- (Krampf-?) Prozess reflektierst. Die näheren Informationen zum inhaltlichen Ablauf erfährst Du mit Deiner Bewerbung (siehe unten). Das GraduMeeting wird neben den Vorträgen ebenfalls von Workshops, Informationsveranstaltungen sowie einem kulturellen Rahmenprogramm begleitet. Für alle SprecherInnen gibt es zudem ein Zertifikat für einen Konferenzbeitrag am Institut für Anglistik/Amerikanistik der Martin-Luther-Universität Halle/Wittenberg, das im Lebenslauf und bei zukünftigen Bewerbungen hilfreich ist.

Zur Bewerbung: Für das diesjährige GraduMeeting suchen wir Referent*innen aus der Philosophischen Fakultät II. Mit der Bewerbung erhältst Du von uns noch nähere Informationen zum weiteren Ablauf der Tagung sowie die Möglichkeit, Dich für die Workshops (kostenfrei) anzumelden. Gegen Ende März/ Anfang April senden wir Dir Deine Zusage zur Präsentation und mit einem Terminvorschlag. Die Vorträge werden generell nach Bereichen gestaffelt: Literatur, Kultur/Mediävistik, Sprache, Fachdidaktik und Deutsch als Fremdsprache.

Ready, steady, go! Wir freuen uns auf Deine Bewerbung.

Call for Papers

  • Kurzvorstellung (Name, Studiengang, Thema der Abschlussarbeit, Qualifikation (BA, MA, Staatsexamen), Fachbereiche)
  • Abstract (Schriftliche Darstellung des Themas mit Problemaufriss: Was ist Deine These? Was möchtest Du untersuchen? Was ist an Deinem Thema spannend? Ca. 200 Wörter, PDF-Dokument)
  • DEADLINE: 15.03.2017 an gradumeeting@anglistik.uni-halle.de
  • Ansprechpartner: Christoph Richter (gradumeeting@anglistik.uni-halle.de oder christoph.richter@student.uni-halle.de)

Hausarbeiten Reloaded!

2017 Januar 25
by Christoph Richter

Eines ist gewiss: Jeder von uns wird sich eines Tages seiner Bachelor-, Master- oder
Staatsexamensarbeit zuwenden. Das Thema wirft oft genug Fragen auf, die nur schwer selbst
zu beantworten sind. Daher haben Studierende der Anglistik und Germanistik das
GraduMeeting geschaffen: eine Konferenz von Studierenden für Studierende rund um
Abschlussarbeiten.