Ajla: „Es hat mich angezogen …“

Als ich sah, dass Professor Smailagic eine Mail schickte, dass er Studenten für das Projekt brauchte, meldete ich mich sofort an.
Es hat mich angezogen, Studierende aus Deutschland wie aus Novi Sad kennenzulernen, andere Kulturen kennenzulernen und natürlich etwas zu lernen. Als ich auch das Thema sah, „Welche Rolle spielt das Erbe von Titos Jugoslawien im heutigen Bosnien und Herzegowina?“, war ich noch mehr interessiert. Dieses Thema war sehr gut für mich, weil ich viel über das Thema wusste, aber auch mehr lernen wollte.
Das Projekt war sehr gut und für mich wirklich erfolgreich. Ich habe tolle Leute und sehr viel über andere Kulturen kennengelernt. Ich habe auch sehr viel über mein Land und Tito gelernt.
Mein Interview war mit der Direktorin des Historischen Museums Sarajevo, Elma Hašimbegović. Ich machte das Interview mit den Studenten aus Halle, Philipp und Ales, und mit der Studentin aus Novi Sad, Marija. Ich lernte, warum die Leute in Sarajevo und ganz Bosnien und Herzegowina nicht so viel Interesse für das Museum und an Ausstellungen haben, wie die Leute in Bosnien und Herzegowina [nach dem] Krieg [noch keine] Fortschritte machten. Auch in diesem Museum sind meistens Ausstellungen über den Krieg. […]
Am Ende kann ich nur sagen, dass es eine sehr tolle Erfahrung war und dass ich glücklich bin, weil ich mitmachen konnte. Ich hoffe, dass es weitere solcher Projekte geben wird und dass wir die Gelegenheit bekommen, nach Halle zu kommen.

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