Kennst Du eigentlich schon das Buddy-Programm? Das ist eine Initiative des International Office der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, die internationalen Studierenden das Ankommen erleichtern soll. Neue Sprache, neue Kultur, neue Gewohnheiten im Straßenverkehr, neues Bildungssystem, neue Namen, die auf einen einprasseln. Und warum sind die Züge eigentlich so teuer? Und was ist bitteschön eine Wohnungsgeberbescheinigung?
Wer selbst einmal für längere Zeit im Ausland war, weiß, dass der Anfang ziemlich überfordernd sein kann – vor allem, wenn man Papierkram in einer fremden Sprache abhandeln muss. Hier kommen die Buddys ins Spiel: Sie holen die Incomings vom Bahnhof an, zeigen ihnen die Uni und begleiten sie zum Amt und zur Bank. Und wenn man sich gut versteht, kann man sich gern nach der Vorlesung auf einen Kaffee treffen.
Ich (Morija) erinnere mich noch gut daran, wie ich in meinem Auslandsjahr den ersten Mietvertrag meines Leben unterschrieben habe – aus Französisch! Glücklicherweise bin ich an sehr freundliche Vermieter geraten, den ich vertrauen konnte, dass sie mich nicht mit irgendeiner unverständlichen Klausel übers Ohr hauen werden. Im Sommersemester 2026 war ich selbst Buddy für einen Germanistik-Studenten aus Togo. Bei dieser Gelegenheit habe ich gelernt, wie wenig Ahnung ich von den Mentalitäten außerhalb von Europa habe und dass man sich mit etwas Geduld einander annähern kann. Wer neugierig auf neue Kulturen ist und auch vor Papierkram nicht zurückschreckt, dem empfehle ich, das Buddy-Programm auszuchecken!
Die Buddy-Person ist die Brücke zur neuen Kultur. Aus diesem Grund greift unser Hörspiel das Programm auf, indem wir die Geschichte von Erasmus-Studentin Katja und Buddy Emma erzählen. Katjas Sprachnachrichten an Emma erzählen die Geschichte ihres Ankommens und fremd Seins und die einer aufkeimenden Freundschaft. Hör doch einfach mal rein!






