5 Tipps für bessere Smartphone Fotos

01. Raster einblenden

Durch das einblenden eines Fotorasters wird dein Bild in 9 gleichgroße Kästchen unterteilt. Somit lassen sich die Motive Mithilfe der Drittel Regel oder des Goldenen Schnitts harmonisch im Bildausschnitt anordnen. Platziert dabei Bildelemente entlang der Rasterlinien oder der Schnittpunkte. Aktivieren könnt Ihr es in der Regel indem Ihr die Kamera öffnet und bei Android Smartphones auf das Zahnradsymbol klickt (Iphone: Einstellungen→ Kamera→ Raster). Die Anwendung eines Fotogitters ist natürlich nicht in Stein gemeißelt sondern nur eine Hilfestellung zum komponieren deines Bildes. Brichst du bewusst das Teilungsverhältnis, kann dies zu einem besseren Bild führen. Das ist immer abhängig vom Motiv.

02. Manueller Modus

Smartphone Kameras besitzen genau wie “richtige” Kameras oft einen Manuellen Modus. Voreingestellt ist immer der Automatikmodus. Such nach den Begriffen “Pro”, “Profi” oder “Manuell” in deinen Modi, meistens in der Nähe des Panoramouds. Ist der Pro-Modus aktiviert, können Einstellungen für ISO, Blende, Weißabgleich und Belichtungszeit Manuell vorgenommen werden. Selbst Messmethoden wie Mehrfeld- oder Spotmessung können dort verändert werden. In kombination mit einem kleinen Stativ oder einen festen Standpunkt kannst du somit locker ein paar Sterne ablichten oder ein Feuerwerk fotografieren.

03. Licht

Eher ein genereller Fotografie Tipp: das richtige Licht. Durch die Wahl des Lichtes setzt du dein Motiv in Szene und beeinflusst die Stimmung und Bildwirkung. Geh fotografieren wenn die Sonne Tief steht, also früh am Morgen oder gegen Abend und nutze die Goldene Stunde. Fotografierst du in der prallen Mittagssonne, sind meist hässliche, harte Schatten die Folge. Vor Allem bei Portraits sorgt dies für Nasenschatten oder unvorteilhafte Waschbäraugen. Ist es dir nicht möglich zu den Motiv schmeichelnden Tageszeiten zu fotografieren, solltest du zumindest ein schattiges Plätzchen aufsuchen oder warten bis eine Wolke vorbeizieht. Wolken sind natürliche Diffuser und gestalten das Licht im Motiv weicher. Selbstverständlich kannst du auch am Nachmittag fotografieren um bestimmt Bildwirkungen zu erzielen. Stark kontrastierte Schwarz/Weiß Aufnahmen wirken bei hochstehender Sonne oftmals imposanter. Die App Sun Surveyor erleichtern dir die Planung deines Motives und prognostiziert den Stand der Sonne. Ach ja, lass den Blitz aus.

04. Nicht zoomen!

Die meisten Smartphones vergrößern derzeit den Bildausschnitt lediglich digital und besitzen keinen optischen Zoom (bis auf ein paar Ausnahmen wie Bspw. das Samsung Galaxy S9 oder das Huawei P20). Das heranholen des Bildmotivs mit dem digitalen Zoom führt zu unschärfe, geringer Detailauflösung und matschigen Bildern. Dieser Qualitätsverlust lässt sich nicht mehr Rückgängig machen. Nimm das Foto lieber aus einer kleineren Distanz auf und Beweg dich zum Motiv hin oder verringere den Bildausschnitt in der Nachbearbeitung.

05. Nachbearbeitung

Korrigiert eure Fotos direkt am Handy. Ich nutze für die Nachbearbeitung meiner Fotos die App Snapseed .Von Gradationskurven, Tiefen/Lichter, Helligkeit/Kontrast, Bildlooks, Perspektivkorrektur etc. beinhaltet die App alle Standard Funktionen die es meiner Meinung nach zur Bildbearbeitung braucht. Es ist erstaunlich was sich noch aus so manchem Smartphone Foto herausholen lässt.

Bearbeitet mit Snapseed

*Beim export aus der Bildbearbeitungs-App wird die Bildqualität durch das erneute speichern im JPEG Format abermals etwas verringert. Insgeheimer sechster Tipp: Nutze alle Megapixel deiner Kamera um später gegebenenfalls mit der Bildgröße herunter zu gehen und dem Qualitätsverlust dadurch entgegen zu Wirken.

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  13. Olivia Young sagt:

    Das mit dem digitalen Zoom, der die Bilder so matschig macht, unterschreibe ich sofort – ich laufe jetzt auch lieber ein paar Schritte näher ran. Für die Nachbearbeitung nehme ich dann meistens Add outlines and shadows to text zum Skalieren und Text einbauen, das geht echt fix.

  14. Das mit dem Raster hilft ungemein, hab ich auch dauerhaft aktiv. Beim Pro-Modus bin ich aber ehrlich gesagt skeptisch, weil das manuelle Einstellen bei spontanen Schnappschüssen einfach viel zu lange dauert und man ohne Stativ bei der Belichtungszeit eh schnell verwackelt. Da liefert die Automatik für den Alltag nihct selten die besseren Ergebnisse. Aber das mit dem Schritt auf das Motiv zubewegen statt zoomen unterschreibe ich sofort.

  15. texttospeech sagt:

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