Der Durchbruch

September 20th, 2018

Loud/RCA akzeptiert RZAs Bedingungen und veröffentlicht mit dem ersten Clan-Album Enter The Wu-Tang (36 Chambers) einen Klassiker der Hip Hop-Geschichte. Wie bei sämtlichen Wu-Releases der kommenden Jahre, so liegt auch beim Debüt die Produktion komplett in RZAs Händen. Vor allem seine samplebasierten Beats, zusammen mit den stark differierenden Rap-Styles der neun MCs, dem exzessiven Gebrauch von Slang-Ausdrücken und Five-Percenter-Inhalten sowie den immer wiederkehrenden Bildern aus der Martial Arts- und Samurai-Kultur prägen den unverwechselbaren Sound der Crew.

Der Erfolg des Albums etablierte den Bandnamen und machte die Mitglieder bekannt genug, um GZA, RZA, Raekwon, Method Man und Ol‘ Dirty Bastard Solo-Verträge bei Majorlabeln zu ermöglichen. Getreu dem Konzept, sich eine möglichst große Unabhängigkeit von einer Plattenfirma zu erhalten, unterschrieben die Mitglieder ihre Verträge bei verschiedenen Firmen. Die Veröffentlichungen des Clan erschienen auf RCA, GZA unterschrieb bei Geffen, Ol‘ Dirty Bastard bei Elektra Records, Method Man bei Def Jam, Raekwon blieb bei RCA, Das Konzept für Gruppe und Solo-Künstler verschiedene Verträge zu schließen, behielt danach einige Jahre den Beinamen „Wu-Tang Deal“. Mittlerweile ist es in der Szene aber so weit verbreitet, dass es als Quasi-Standard keinen eigenen Namen mehr benötigt. Die Band ist auch berühmt für ihre Battle-Rap-Fertigkeiten.

(Info von: https://www.laut.de/Wu-Tang-Clan, https://de.wikipedia.org/wiki/Wu-Tang_Clan)

 

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210 Responses to “Der Durchbruch”

  1. gpt image 2 sagt:

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  3. Townscaper sagt:

    Spannend, wie der Text RZAs samplebasierte Beats, die unterschiedlichen Rap-Styles und den späteren Wu-Tang Deal als Bausteine des Durchbruchs zeigt. Bei Townscaper reizt mich eine ähnlich kreative Logik: wenige Elemente, viel eigener Stil, und am Ende entsteht etwas sehr Wiedererkennbares.

  4. Townscaper sagt:

    I liked the note about RZA’s sample-based beats and how the nine MCs‘ different styles shaped the group’s sound. That idea of building something distinctive from small pieces made me think of Townscaper, where the pleasure is also in watching a structure grow block by block.

  5. I liked the point about RZA’s sample-based beats and the different MC styles shaping the crew’s sound. It reminded me of why I enjoy Oskarstalberg City Generator: small creative pieces can build a surprisingly distinct whole.

  6. Die Stelle ueber RZAs samplebasierten Beats und die stark differierenden Rap-Styles der neun MCs fand ich besonders gut getroffen. Bei solchen Texten merkt man, wie sehr Stimme, Tempo und Klangfarbe den Eindruck veraendern; genau deshalb probiere ich TTS-Stimmen gern direkt im Browser aus, bevor ich Audio exportiere.

  7. sbti sagt:

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  8. sbti sagt:

    The discussion about the wu is the way raises some really valid points. This perspective is refreshing.

    sbti

  9. Spannend, wie der Beitrag den Durchbruch nicht nur am Vertrag mit Loud/RCA festmacht, sondern an RZAs samplebasierten Beats und den verschiedenen Rap-Styles der neun MCs. Dieser Blick auf Timing und Zusammenspiel erinnert mich daran, warum mir bei Blumgi Bounce die Bankshots so gefallen: Ein kleiner Winkel kann den ganzen Ablauf verändern.

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