Der Laptop als Arbeitsinstrument

Die Coronavirus-Pandemie brachte nicht nur im alltäglichen Leben viele Veränderungen mit sich, sondern auch im Arbeitsalltag. Nicht nur für viele Studenten und Studentinnen und vielen Arbeitnehmern, sondern auch für Schüler und Schülerinnen verlagerte sich der Arbeitsplatz nach Hause. Aufgrund der Personenbeschränkungen und der Abstandsregelungen war es oftmals nicht mehr möglich ein persönliches Meeting oder eine Präsensveranstaltung in der Universität durchzuführen, weswegen man auf online Meetings und elektronische bzw. multimediale Lehr­ und Lernangebote zurückgriff. Ein essenzieller Aspekt dabei war: der Computer/ Laptop/ Notebook.

Mit Hilfe dieser Geräte konnte man von zu Hause aus arbeiten und lernen, weswegen sie auch gerade seit dem Beginn der Coronavirus-Pandemie nicht wegzudenken sind.

Da das Studium während des Sommersemesters 2020 online stattgefunden hat, war ein Laptop oder anderes internetfähiges Gerät wichtig, um Seminare und Vorlesungen wahrzunehmen. Die Wahl eines Laptops o.ä., im Gegensatz zu einem Smartphone, war insbesondere aufgrund seiner Bildschirmgröße ratsam. An der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg wurde fast alles über Stud.IP oder ILIAS organisiert und koordiniert.

Bei synchronen Veranstaltungen, bei denen man durch Big Blue Button, Zoom oder vergleichbaren Anbietern an einem Online-Meeting teilnahm, war es wichtig über ein Gerät zu verfügen, mit Hilfe dessen man das Semester bestreiten konnte. Damit man nicht nur ein stiller Zuschauer war sollte daher zu der Ausstattung ein Mikrofon und eine Kamera gehören, welche in der Regel in jedem Laptop serienmäßig verbaut sind.

Darüber hinaus gab es auch asynchrone Formen bei denen man zum Beispiel Videos von aufgezeichneten Vorlesungen ansehen konnte und dazu dann Aufgaben oder dergleichen bearbeiten, und in manchen Fällen auch abgeben, musste. Natürlich war dies auch bei Seminaren, die in einer synchronen Form abgehalten wurden möglich.

Auch als Arbeitnehmer benötigte man einen Laptop oder Computer, wenn man im Home-Office arbeiten sollte. So war es möglich von zu Hause zu arbeiten und dennoch mit seinen Kollegen in Kontakt stehen zu können. Auch hier konnten Online Meetings hilfreich sein, da man sich dort von Angesicht zu Angesicht unterhalten konnte und dabei die Abstandregeln gewahrt wurden. Ebenso wertvoll war das firmeneigene Intranet um seine Arbeiten etc. auch an seine Kollegen weiterleiten zu können und ihnen wichtige Unterlagen so, leicht abrufbar, zur Verfügung zu stellen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden durch die Coronavirus-Pandemie noch vor ein ganz anderes Problem gestellt: nicht jeder konnte über die benötigte Ausrüstung verfügen. Für die meisten fand kein Unterricht statt, sondern oft, wie auch an der Universität, Online-Meetings oder es wurden Lehrmittel und Arbeitsaufträge digital übermittelt. Aus diesem Grund war von Nöten ein internetfähiges Gerät zu besitzen, welches zum Beispiel mit einem Drucker verbunden werden konnte. Da nicht jeder Haushalt über die gleichen Mittel verfügt lenkte die Coronavirus-Pandemie auch den Blick auf noch ein ganz anderes Problem: die mediale Ausstattung der Schulen im Land.

Der Laptop bzw. der Computer war, und ist noch immer, ein wichtiges Objekt in der Coronavirus-Pandemie, da er nicht nur dabei hilft das Studium oder seine Arbeit zu bewerkstelligen, sondern auch, da er zur Vernetzung mit anderen beiträgt. Nicht nur innerhalb des Home Office oder der Veranstaltungen für das Studium, sondern auch da aufgrund des ‚social distancing‘ viele Freundschaften und Beziehungen nur online gepflegt werden konnten. Natürlich spielt das Smartphone dabei auch eine wichtige Rolle, doch mit dem Laptop/Computer sind Videoanrufe auf einem größeren Bildschirm möglich.

Die Lage rundum die Coronavirus-Pandemie ändert sich stetig, wodurch nicht abzusehen ist wie sich die nächsten Monate entwickeln werden. Klar ist jedoch schon jetzt, dass es auch im Wintersemester vor allem Online Angebote geben wird, oder Präsensveranstaltungen die bei Bedarf ins Internet verlegt werden können. Aus diesem Grund wird der Laptop/ Computer wohl noch einige weitere Zeit als Arbeitsinstrument nicht wegzudenken sein.

Für mich persönlich, wie vermutlich bei der Mehrheit der Studenten, war mein Laptop auch schon vorher ein wichtiges Arbeitsinstrument, jedoch hat er immens an Bedeutung gewonnen, da ich nun nicht nur für die Arbeiten rund um mein Studium, sondern für die Bewerkstelligung meines Studiums als solches auf ihn angewiesen bin.

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