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26. Aug. 2026

Rückblick: GND-Forum Humanities@NFDI am 23. und 24.06.26 in Göttingen

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Wie kann die GND als „gemeinsame Sprache“ für die geistes- und kulturwissenschaftlichen Fachcommunities funktionieren? Und wie lässt sich eine produktive Verbindung schaffen, die sowohl den Bedarfen der GND als auch denen der Fachcommunities entspricht und Synergiepotenziale nutzt? Um diese und viele weitere Fragen ging es am 23. und 24. Juni beim GND-Forum Humanities@NFDI in Göttingen. Eingeladen waren hier Mitwirkende der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Auch mit dabei: unsere Teammitglieder Katrin Moeller, Anne Purschwitz und Marius Wegener.

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26. Aug. 2026

Anmeldestart zum 4. Community Forum

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Das 4Memory Community Forum findet am 25.11.2026 am Deutschen Museum statt.

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24. Aug. 2026

DFG Zwischenberichtssymposium in Bonn

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NFDI4Memory absolviert erfolgreich Zwischenberichtssymposium der DFG in Bonn

Anfang Juli haben Johannes Paulmann, Lehmkuhl Ursula, Simon Donig, Felix Bach und Marie von Lüneburg NFDI4Memory bei dem Zwischenberichtssymposium der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)  in Bonn vertreten.
Dort haben sie die Entwicklung unseres Konsortiums sowie seine Ergebnisse in den letzten drei Jahren den Mitgliedern des NFDI-Expert:innengremiums und Vertreter:innen der DFG präsentiert.

In einer sehr konstruktiven Atmosphäre sind die Vertreter:innen von 4Memory in einen anregenden Dialog mit den Gutachtenden gekommen.
In einer Posterpräsentation erklärten die fünf Vertreter:innen den Einsatz der 4Memory Dienste im Rahmen konkreter historischer Forschungsfragen. Diese Konzeption ist sehr gut angekommen und ermöglichte es, die Relevanz der 4Memory-Arbeit darzulegen.

Das erhaltene Feedback war für das Konsortium und seine weitere Entwicklung sehr hilfreich.

Großer Dank gilt allen, die NFDI4Memory auf diesem Weg unterstützt haben!

20. Aug. 2026

DigiHist 2026 Salzburg

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Digital History – Doing Cultural Heritage

28. September bis 1. Oktober 2026 in Salzburg

  • Wie verändert die Digitalisierung unseren Umgang mit kulturellem Erbe?
  • Wie lassen sich historische Quellen, materielle Objekte, Bilder, Gebäude oder Landschaften digital erfassen?
  • Wie können KI, VR und digitale Sammlungen neue Formen der Geschichtsvermittlung schaffen?
  • Und was bedeutet die Digitalisierung für unsere Erinnerungskultur?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Digital-History-Tagung 2026 an der Universität Salzburg vom 28. September bis 1. Oktober 2026.

Im Mittelpunkt steht das „Doing Cultural Heritage“. Während digitale Methoden in den Geschichtswissenschaften insbesondere bei digitalen Editionen und der Verarbeitung von Texten längst etabliert sind, richtet die Tagung den Blick stärker auf die materielle und visuelle Überlieferung sowie auf die Institutionen und Praktiken, durch die kulturelles Erbe bewahrt, vermittelt und erinnert wird.

Drei Themenfelder stehen im Zentrum:

Erfassen: Wie können Archive, Museen und andere Sammlungen digital erschlossen werden? Wie lassen sich materielle und visuelle Quellen digital abbilden, annotieren und erforschen?

Vermitteln: Welche Möglichkeiten eröffnen KI, VR, Games, digitale Sammlungen und andere digitale Formate für die Vermittlung von Geschichte – und wie werden diese Angebote von ihren Nutzer:innen wahrgenommen?

Erinnern: Wie verändert die Digitalisierung die Gedenk- und Erinnerungskultur? Welche neuen Möglichkeiten entstehen durch digitale Archive, virtuelle Gedenkorte, Social Media oder digitale Formen der Zeitzeug:innenschaft – und welche ethischen Fragen stellen sich dabei?

Die Tagung versteht Digital History als gemeinsames Arbeitsfeld von Wissenschaft, Museen, Archiven, Gedächtnisinstitutionen und Erinnerungsinitiativen. Im Mittelpunkt stehen deshalb nicht nur technische Möglichkeiten, sondern auch die gesellschaftlichen, theoretischen und ethischen Fragen des digitalen Umgangs mit unserem kulturellen Erbe.

Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, aktuelle Projekte und Methoden kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und darüber zu diskutieren, wie sich historische Forschung durch digitale Verfahren verändert.

👉 Tagungsthema

👉 Programm

👉 Anmeldung

12. Juni 2026

Historische Karten mit Qgis erstellen und publizieren

Verfasst von

Katrin Moeller
Historisches Datenzentrum Sachsen-Anhalt
25.06.2026
13:00 – 15:00 Uhr
https://us02web.zoom.us/j/8335618102

Benötigt wird das Programm: https://qgis.org/
Alle Dateien werden hier zwei Tage vor der Veranstaltung abrufbar sein.


Webservices und Geodatenportale schaffen heute wichtige Grundlagen für die Nachnutzung moderner räumlicher Daten. Freie Lizenzen ermöglichen einen schnellen Zugriff und eine digitale Visualisierung, weshalb räumliche Analysen in den Digital Humanities zunehmend an Bedeutung gewinnen. Projekte zur Georeferenzierung historischer Karten und zur Modellierung historischer Raumbeziehungen nehmen zu, stellen ihre Daten jedoch nicht immer offen bereit. Mit der Open-Source-Software QGIS steht seit 2002 ein leistungsfähiges Werkzeug zur eigenständigen Verarbeitung und Präsentation räumlicher Informationen zur Verfügung. Der Workshop vermittelt anhand eines Beispiels die Georeferenzierung historischer Karten, die Erstellung eigener Layer, Datenanbindung und Analyse. Abschließend werden Fragen der Dokumentation, Publikation in Forschungsdatenrepositorien sowie Qualitätskriterien und Herausforderungen bei der Nachnutzung historischer Geodaten diskutiert.

5. Juni 2026

2.000.000 Mal Wissen vernetzt – FactGrid erreicht einen neuen Meilenstein

Verfasst von

Manchmal erzählen Zahlen Geschichten. Die Zahl 2.000.000 erzählt von jahrelanger gemeinsamer Arbeit, von Forschung, Datenpflege und dem Engagement einer internationalen Community.FactGrid

Mit der „Keilschrifttafel Ontario 2, 461“ wurde auf FactGrid das zweimillionste Item angelegt – ein besonders schönes Jubiläumsobjekt, denn es steht exemplarisch für das, was FactGrid ausmacht: die Verknüpfung von Forschungsdaten über Disziplinen, Projekte und Ländergrenzen hinweg. Entstanden ist dieses Jubiläums-Item im Umfeld der Projekte zur Erfassung und Erforschung altorientalischer Keilschrifttexte und Sammlungen auf FactGrid.

Seit seiner Gründung hat sich FactGrid zu einer einzigartigen, offenen Forschungsinfrastruktur entwickelt. Auf Basis von Wikibase entstehen hier Wissensnetze, in denen historische Personen, Orte, Objekte, Quellen und Forschungsdaten miteinander verbunden werden. Was mit einer ambitionierten Idee begann, ist heute eine Plattform mit Millionen von Datensätzen und einer lebendigen Community aus Forschenden, Gedächtnisinstitutionen und Ehrenamtlichen.

Das zweimillionste Item ist deshalb nicht nur ein weiterer Datensatz. Es steht stellvertretend für die vielen Menschen und Projekte, die FactGrid Tag für Tag wachsen lassen.

Herzlichen Glückwunsch an Olaf, das FactGrid-Team, an alle Projektpartnerinnen und Projektpartner sowie an die gesamte Community zu diesem großartigen Meilenstein. Auf die nächsten zwei Millionen! 🎉🥂📚

3. Juni 2026

“Wer weiß schon wo?” – Eine Einführung zur Identifikation, Erfassung und Systematisierung von historischen Ortsdaten

Verfasst von

Tim Schubert, Sophie Döring, Felix Köther, Anne Purschwitz
11.06.2026
13:30 – 15:00 Uhr
https://uni-bamberg.zoom-x.de/j/62989219561
Passwort: =ap3dz

Die Normierung historischer Ortsdaten ist eine zentrale Herausforderung der digital-geisteswissenschaftlichen Forschung. Da ein (deutschlandweit) übergreifendes historisches Ortsverzeichnis fehlt, erheben Projekte diese Daten meist aufwändig selbst. Angebote wie GeoNames, Wikidata oder die GND stoßen bei historischen Zuständen (z.B. Grenzänderungen oder Wüstungen) jedoch oft an ihre Grenzen. In diesem Online-Workshop stellen wir den Lösungsansatz der AG „Minimaldatensatz Orte“ vor. Nach einem kompakten Überblick über Vor- und Nachteile gängiger digitaler Gazetteers folgt ein interaktiver Teil. Hierzu laden wir die Teilnehmenden ein, in Arbeitsgruppen Ortsangaben zu sichten und anhand der entsprechenden Vorschläge strukturiert zu erheben. Gemeinsam wollen wir die Ergebnisse diskutieren und praxisnahe Lösungen ausloten, die dann auch in unterschiedlichste Projektstrukturen integriert werden können.

Ausführliche Informationen zum Minimaldatensatz, Tipps und Anleitungen finden sich auf dem Blog der AG.

1. Juni 2026

GND-Forum Humanities@NFDI

Verfasst von

GND Forum

Beginn 23.06.2026, 11:30 Uhr

Ende 24.06.2026, 12:30 Uhr

Wo Zentralmensa der Universität Göttingen, Clubraum 1&2, Platz der Göttinger Sieben 4, 37073 Göttingen

Zur Anmeldung geht es hier


Mitwirkende der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) treffen sich zum GND-Forum Humanities@NFDI am 23./24. Juni in Göttingen. Zentrales Thema des Arbeitstreffens ist die Gemeinsame Normdatei (GND) aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Die Gemeinsame Normdatei (GND) verbindet unterschiedliche Ressourcen, Datenbestände und Fachgemeinschaften. Vor diesem Hintergrund steht in Göttingen die Frage im Mittelpunkt, welchen Beitrag die GND – sowohl als Infrastruktur für Normdaten als auch als kooperative Organisationsstruktur – für den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den geisteswissenschaftlichen NFDI-Konsortien NFDI4Culture, NFDI4Memory, NFDI4Objects und Text+ leisten kann.

Anlass für diese Diskussion sind zum einen die für 2028 erwartete Neuausrichtung des NFDI-Förderprogramms, zum anderen die Frage, wie die in den Konsortien bereits entstandenen Erfahrungen, Werkzeuge und Vernetzungen im Umfeld der GND stärker konsortienübergreifend genutzt werden können.

Die Diskussion erfolgt aus drei Perspektiven:

  • Die Einbindung der GND in Tools und Services der Konsortien (Teil 1)
  • Unterschiedliche Sichtweisen auf ausgewählte Entitätstypen der GND (Teil 2)
  • Potenziale einer vertieften Zusammenarbeit der Konsortien auf Basis der GND (Teil 3)

Das Programm

Tag 1

  • 11:30 Uhr: Öffnung der Registrierung vor Ort
  • 12:30 Uhr: Begrüßung
  • 12:45 Uhr: Teil 1: Tools und Anwendungen mit GND-Bezug in 3 Durchgängen in 6 Runden: Constrainify. DANTE. entityXML. FactGrid. Federated Content Search (FCS). GND-Dokumentation. GNDplus. GND Reconciliation Service. Registry Text+. R:honovo. RISM. TextGrid.
  • 14:30 Uhr: Pause
  • 15:00 Uhr: Teil 2: Entitäten-Fishbowl in 4 Gängen
    • Geografika
    • Sachbegriffe
    • Körperschaften
    • Werke
  • 17:50 Uhr: Ausblick auf Tag 2

Tag 2

  • 10:00 Uhr: Begrüßung
  • 10:15 Uhr: Teil 3: Das Zukunftspotenzial der GND als Lingua Franca in der Zusammenarbeit der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien (als Strategie Pow Wow) mit Christian Bracht (NFDI4Culture); José Calvo Tello (Text+), Jürgen Kett (GND), Katrin Moeller (NFDI4Memory), Regine Stein (NFDI) und Dirk Wintergrün (NFDI4Objects).
  • 12:00 Uhr: Wrap up
  • 12:30 Uhr: Veranstaltungsende

Zur Anmeldung und ausführlichen Informationen geht es hier

5. Mai 2026

Hands-on! Wikibase konstruktiv nutzen – vom eigenen Projekt zur Kooperation

Verfasst von

FactGrid

Olaf Simons 07.05.2026 20:00 – 21:30 Uhr

https://uni-erfurt.webex.com/meet/factgrid

Wikibase konstruktiv nutzen – vom eigenen Projekt zur Kooperation; Hands-on Workshop

– für die Dateneingabe ist ein vorher initialisiertes und mit Kontaktdaten ausgestattetes Klarnamen-Konto Voraussetzung, Sie können es per mail an: olaf.simons@pierre-marteau.com anlegen lassen –

Wikibase-Instanzen zu starten, war noch nie so einfach wie heute. Dank der Angebote von Wikimedia kann inzwischen praktisch jede*r mit eigenen Daten innerhalb weniger Minuten loslegen: Eine frische, kostenlos bereitgestellte Instanz ist schnell eingerichtet und bereit, Wissen strukturiert zu erfassen und miteinander zu vernetzen.

Doch das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Wer seine Daten lieber in ein bestehendes, global vernetztes System einbringen möchte, kann sie direkt in Wikidata integrieren. Für historische Datenbestände wiederum bietet sich FactGrid  an, das gezielt für solche Anwendungsfälle entwickelt und gefördert wurde.

Alle drei Wege haben ihren eigenen Reiz – und ihre ganz spezifischen Herausforderungen. Eine eigene Wikibase-Instanz bietet maximale Freiheit: Strukturen lassen sich individuell gestalten, ohne Abstimmungsprozesse oder externe Vorgaben. In großen, kollaborativen Umgebungen hingegen ist Koordination unverzichtbar. Dafür eröffnen sich dort ganz andere Möglichkeiten der Modellierung und Vernetzung.

Unabhängig vom gewählten Ansatz gilt: Mit Wikibase lassen sich Dinge umsetzen, die in dieser Form mit klassischer Datenbanksoftware kaum oder nur sehr aufwendig realisierbar wären.

Dieser Kurs bietet einen praxisnahen Einstieg in die Welt von Wikibase. Er zeigt die wichtigsten Optionen, beleuchtet typische Herausforderungen und lädt dazu ein, selbst erste Schritte zu wagen.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Studierende und Forschende, die mit (historischen) Datenbeständen arbeiten und sich für Themen wie Wikibase, FactGrid, Knowledge Graphen oder NFDI4Memory interessieren.  


Zur Praxislabor-Übersicht.

 

27. Apr. 2026

Community-Version des 4Memory-Zwischenberichts publiziert

Verfasst von

Die Zeit eilt dahin. Die Halbzeit der ersten Förderphase von NFDI4Memory ist verstrichen und so wurde vor kurzem auch der Zwischenbericht eingereicht.

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