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Veranstaltungen

1. Juni 2026

GND-Forum Humanities@NFDI

Verfasst von

GND Forum

Beginn 23.06.2026, 11:30 Uhr

Ende 24.06.2026, 12:30 Uhr

Wo Zentralmensa der Universität Göttingen, Clubraum 1&2, Platz der Göttinger Sieben 4, 37073 Göttingen

Zur Anmeldung geht es hier


Mitwirkende der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) treffen sich zum GND-Forum Humanities@NFDI am 23./24. Juni in Göttingen. Zentrales Thema des Arbeitstreffens ist die Gemeinsame Normdatei (GND) aus unterschiedlichen Blickwinkeln.


Die Gemeinsame Normdatei (GND) verbindet unterschiedliche Ressourcen, Datenbestände und Fachgemeinschaften. Vor diesem Hintergrund steht in Göttingen die Frage im Mittelpunkt, welchen Beitrag die GND – sowohl als Infrastruktur für Normdaten als auch als kooperative Organisationsstruktur – für den weiteren Ausbau der Zusammenarbeit zwischen den geisteswissenschaftlichen NFDI-Konsortien NFDI4Culture, NFDI4Memory, NFDI4Objects und Text+ leisten kann.

Anlass für diese Diskussion sind zum einen die für 2028 erwartete Neuausrichtung des NFDI-Förderprogramms, zum anderen die Frage, wie die in den Konsortien bereits entstandenen Erfahrungen, Werkzeuge und Vernetzungen im Umfeld der GND stärker konsortienübergreifend genutzt werden können.

Die Diskussion erfolgt aus drei Perspektiven:

  • Die Einbindung der GND in Tools und Services der Konsortien (Teil 1)
  • Unterschiedliche Sichtweisen auf ausgewählte Entitätstypen der GND (Teil 2)
  • Potenziale einer vertieften Zusammenarbeit der Konsortien auf Basis der GND (Teil 3)

Das Programm

Tag 1

  • 11:30 Uhr: Öffnung der Registrierung vor Ort
  • 12:30 Uhr: Begrüßung
  • 12:45 Uhr: Teil 1: Tools und Anwendungen mit GND-Bezug in 3 Durchgängen in 6 Runden: Constrainify. DANTE. entityXML. FactGrid. Federated Content Search (FCS). GND-Dokumentation. GNDplus. GND Reconciliation Service. Registry Text+. R:honovo. RISM. TextGrid.
  • 14:30 Uhr: Pause
  • 15:00 Uhr: Teil 2: Entitäten-Fishbowl in 4 Gängen
    • Geografika
    • Sachbegriffe
    • Körperschaften
    • Werke
  • 17:50 Uhr: Ausblick auf Tag 2

Tag 2

  • 10:00 Uhr: Begrüßung
  • 10:15 Uhr: Teil 3: Das Zukunftspotenzial der GND als Lingua Franca in der Zusammenarbeit der vier geisteswissenschaftlichen Konsortien (als Strategie Pow Wow) mit Christian Bracht (NFDI4Culture); José Calvo Tello (Text+), Jürgen Kett (GND), Katrin Moeller (NFDI4Memory), Regine Stein (NFDI) und Dirk Wintergrün (NFDI4Objects).
  • 12:00 Uhr: Wrap up
  • 12:30 Uhr: Veranstaltungsende

Zur Anmeldung und ausführlichen Informationen geht es hier

1. Apr. 2026

Rückblick: GND-Forum Archiv „Mitmachen!“ am 16.03.2026

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Am 16. März 2026 fand das sechste GND-Forum Archiv unter dem Motto „Mitmachen!“ online statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Archive aktiv in die Gemeinsame Normdatei (GND) einbringen können.

Ein besonderer Höhepunkt war das offene Publikumsgespräch unter dem Titel „Wir sind eine GND-Agentur! – Anforderungen und Erfahrungen“. Auf dem Podium diskutierten Patrick Leiske (GND-Agentur LEO BW Regional, im Dauerbetrieb), Gudrun Hoinkis (GND-Agentur Staatsarchiv, im Pilotbetrieb) sowie Anne Purschwitz (GND-Agentur Geschichtswissenschaften, in Gründung im Rahmen von NFDI4Memory). Die Moderation übernahm Mirjam Sprau.

GND-Agentur BaumBild: J. Kett (DNB) CC BY SA

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9. Feb. 2026

NFDI4Memory Community Power Hour zur Love Data Week

Verfasst von

Kommt zu unserer NFDI4Memory Community Power Hour in der Love Data Week!

Zur Love Data Week laden wir alle Interessierten herzlich zu unserer NFDI4Memory Community Power Hour ein.

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10. Nov. 2025

Die TA2 auf der FORGE Rostock

Verfasst von

Vom 24. bis zum 26. September 2025 trafen sich in Rostock Akteur:innen aus Wissenschaft, Dateninfrastruktur und Forschung, die sich mit geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten beschäftigen. Im Zentrum des Tagungsmottos stand die Frage, wie Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften anders gedacht und genutzt werden können: also Daten neu denken?

Präsentationen und Workshops auf der FORGE

Die ‚AG Historische Ortsdaten‘ an der sich die TA2 des Historischen Datenzentrums intensiv beteiligt war auf der FORGE mit einem gut besuchten und sehr anregenden halbtägigen Workshop zum Umgang mit historischen Ortsdaten vertreten. Das Format brachte Interessierte aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen und zeigte deutlich, wie vielfältig die Herangehensweisen an historische Ortsdaten derzeit noch sind – zugleich aber auch, auf welchen Gemeinsamkeiten künftig eine stärker strukturierte Zusammenarbeit aufbauen kann.
Ein zentraler Bezugspunkt war die Empfehlung zum Minimaldatensatz Ortsdaten, die eine hervorragende Grundlage für weiterführende Abstimmungen und Projekte bietet.

Ergebnisse des Workshops zu Historischen Ortsdaten auf der FORGE in Rostock. Bild: Anne Purschwitz

Ergebnisse des Workshops Historische Ortsdaten auf der FORGE in Rostock: Bild: Anne Purschwitz.

Kontrollierte Vokabulare und Normdaten

Am zweiten Tagungstag konnte sich die TA2 mit zwei Beiträge zu aktuellen Entwicklungen im Umgang mit kontrollierten Vokabularen und Normdaten vorstellen. Beide Vorträge verdeutlichten, dass Vokabulare in der digitalisierten Forschungslandschaft – etwa im Kontext von Künstlicher Intelligenz, Natural Language Processing oder der Datenkuratierung – eine zentrale Rolle spielen.

Vorgestellt wurde von Katja Liebing und Marius Wegener das Register R:hovono, das einen Überblick über für die historisch arbeitenden Wissenschaften relevante Vokabulare bietet und verstreute Informationen zusammenführt. Es schafft damit eine Grundlage für die bessere Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit von Vokabularen im Sinne der FAIR-Prinzipien. Über die Wikibase-Instanz FactGrid (Vortrag von Katrin Moeller und Anne Purschwitz) können Forschende Vokabulare selbstständig eintragen, abfragen und miteinander vernetzen.

Der zweite Beitrag verdeutlichte am Beispiel der „Ontologie der historischen, deutschsprachigen Amts- und Berufsbezeichnungen (OhdAB)“, wie sich kontrollierte Vokabulare konkret in vernetzte Forschungsdateninfrastrukturen integrieren lassen. Dabei wurden sowohl die Potenziale als auch die Herausforderungen im Umgang mit Linked Open Data diskutiert. Beide Vorträge machten deutlich, dass kontrollierte Vokabulare nicht nur technisches Hilfsmittel, sondern ein zentrales Bindeglied für Kooperation, Nachnutzung und Qualitätssicherung in den historisch arbeitenden Disziplinen sind.

Die FORGE in Rostock bot nicht nur herrliches Wetter und eine tolle Atmosphäre, sondern überzeugte auch durch hochkarätige Teilnehmende, intensive Gespräche und Diskussionen – besonders die Vernetzung der geisteswissenschaftlichen NFDI-Konsortien gelang auf angenehme Weise.

Getragen und organisiert

wurde die FORGE von der Arbeitsgruppe Geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement (AG gwFDM) des Verbands Digital Humanities in deutschsprachigen Raum (DHd), der Juniorprofessur für Digital Humanities, der Universitätsbibliothek Rostock, dem Department “Wissen – Kultur – Transformation” (WKT) der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock und dem Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH).

30. Okt. 2025

Kleiner Bericht vom NFDI4Memory Community Forum

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Am 16.09. fand im Vorfeld des Historikertags in Bonn das NFDI4Memory Community Forum statt. Hier ergab sich für Co-Applicants, Participants und interessierte Besucher:innen die Möglichkeit, sich über aktuelle Arbeitsstände und Projekte der Community zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. [ Weiterlesen … ]

9. Juli 2025

CfP: Empfehlungssystem R:hovono-Tipp

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Empfehlen Sie kontrollierte Vokabulare für vielfältige Nutzungsperspektiven in den historisch arbeitenden Disziplinen in einem Guide! Kontrollierte Vokabulare erfüllen heute zentrale Aufgaben bei der Verwendung von Large Language Models, der Anreicherung und Analyse von Massendaten und für die Visualisierung von Quellen. Dennoch sind Anwendungsfelder und Ressourcen für dieses wichtige Arbeitsgebiet der historischen Forschung häufig unbekannt. Wir möchten daher ein Empfehlungssystem für Vokabulare, aber auch Standards im Umgang mit bestimmten Quellen- oder Dateitypen aufbauen. [ Weiterlesen … ]

19. Juni 2025

Onlineworkshop: Biografien schreiben: Mit und ohne KI

Verfasst von

Onlineworkshop: Biografien schreiben: Mit und ohne KI

– Es sind noch einige Plätze frei –

Wie kann man historische Biografien recherchieren und schreiben?

Am 20. Juni 2025 können Sie an unserem Onlineworkshop teilnehmen. Wir zeigen, wie Sie sich beteiligen können, um Texte für das Biografienportal Sachsen-Anhalt zu erstellen und wie Sie an die dafür notwendigen Informationen und Software kommen.

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13. Mai 2025

Ontologien-Pluralismus in Graphdatenbanken

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Olaf Simons (Data Connectivity, NFDI4Memory) demonstriert am 16. Juni 2025 zwischen 14-15:30 Uhr das Mapping verschiedener ontologischer Ansätze in der Graphdatenbank FactGrid [ Weiterlesen … ]

22. Apr. 2025

Thesaurus als Bedarf und Herausforderung für das Fach Jüdische Geschichte

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Welche Vokabulare braucht das Fach „Jüdische Geschichte“? Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Einrichtungen des Netzwerkes „Jüdische Geschichte“ diskutieren am 3. Juni 2025 in Halle (Saale) Herausforderungen und Lösungen zur Entwicklung, Integration und technischen Implementierung von Vokabularen mit Normdaten.

Der gemeinsam vom Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, dem Konsortium NFDI4Memory, dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ), dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) und dem Netzwerk „Jüdische Geschichte digital“ im Rahmen des Portals „Jüdische Geschichte online“ stattfindende Workshop möchte vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen mit Annotationen in digitalen Projekten den Bedarf und die Realisierungsmöglichkeiten eines gemeinsamen Thesaurus für das Fach jüdische Geschichte diskutieren.

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2. Juli 2024

Data Connectivity auf der BiblioCon2024

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Vom 04. – 07.06 fand die 112. BiblioCon unter dem Motto „offen.lokal.global“ im Congress Center Hamburg (CCH) statt und unsere Arbeitsgruppe war mit dabei.

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