RSS-Feed abonnieren

Passwort vergessen?

v Anmelden

Aktuelles

5. Mai 2026

Hands-on! Wikibase konstruktiv nutzen – vom eigenen Projekt zur Kooperation

Verfasst von

Olaf Simons 07.05.2026 20:00 – 21:30 Uhr

https://uni-erfurt.webex.com/meet/factgrid

Wikibase konstruktiv nutzen – vom eigenen Projekt zur Kooperation; Hands-on Workshop

– für die Dateneingabe ist ein vorher initialisiertes und mit Kontaktdaten ausgestattetes Klarnamen-Konto Voraussetzung, Sie können es per mail an: olaf.simons@pierre-marteau.com anlegen lassen –

Wikibase-Instanzen zu starten, war noch nie so einfach wie heute. Dank der Angebote von Wikimedia kann inzwischen praktisch jede*r mit eigenen Daten innerhalb weniger Minuten loslegen: Eine frische, kostenlos bereitgestellte Instanz ist schnell eingerichtet und bereit, Wissen strukturiert zu erfassen und miteinander zu vernetzen.

Doch das ist nur eine von mehreren Möglichkeiten. Wer seine Daten lieber in ein bestehendes, global vernetztes System einbringen möchte, kann sie direkt in Wikidata integrieren. Für historische Datenbestände wiederum bietet sich FactGrid  an, das gezielt für solche Anwendungsfälle entwickelt und gefördert wurde.

Alle drei Wege haben ihren eigenen Reiz – und ihre ganz spezifischen Herausforderungen. Eine eigene Wikibase-Instanz bietet maximale Freiheit: Strukturen lassen sich individuell gestalten, ohne Abstimmungsprozesse oder externe Vorgaben. In großen, kollaborativen Umgebungen hingegen ist Koordination unverzichtbar. Dafür eröffnen sich dort ganz andere Möglichkeiten der Modellierung und Vernetzung.

Unabhängig vom gewählten Ansatz gilt: Mit Wikibase lassen sich Dinge umsetzen, die in dieser Form mit klassischer Datenbanksoftware kaum oder nur sehr aufwendig realisierbar wären.

Dieser Kurs bietet einen praxisnahen Einstieg in die Welt von Wikibase. Er zeigt die wichtigsten Optionen, beleuchtet typische Herausforderungen und lädt dazu ein, selbst erste Schritte zu wagen.

Der Workshop richtet sich insbesondere an Studierende und Forschende, die mit (historischen) Datenbeständen arbeiten und sich für Themen wie Wikibase, FactGrid, Knowledge Graphen oder NFDI4Memory interessieren.  


Zur Praxislabor-Übersicht.

 

27. Apr. 2026

Community-Version des 4Memory-Zwischenberichts publiziert

Verfasst von

Die Zeit eilt dahin. Die Halbzeit der ersten Förderphase von NFDI4Memory ist verstrichen und so wurde vor kurzem auch der Zwischenbericht eingereicht.

[ Weiterlesen … ]

10. Apr. 2026

Wer weiß schon wo?

Verfasst von

Beratung der AG Historische Ortsdaten

kontakt@historische-ortsdaten.de

Kernkompetenzen

Beratung zu Verwendung/Erstellung/Sammlung/Verwaltung usw. von historischen Ortsdaten hinsichtlich…

  • Übersicht in allgemeine vorhandene kontrollierte Vokabulare und Datenquellen zu historischen Ortsdaten (digital und analog)
  • Datenmatching
  • Datenkuration
  • Anbindung von Normdaten
  • Datenpublikation

Zielgruppe

Unsere Beratung richtet sich sowohl an…

  • …Einsteiger/Neulinge im Thema historische Ortsdaten ohne praktische Vorkenntnisse
  • …als auch fortgeschrittene Nutzer mit bereits ausformulierten Anwendungsszenarios oder spezifischen Problematiken
  • …sowie Experten in der Betreuung von historischen Ortsdaten, die Interesse an kollegialem Austausch haben.

Wir beraten…

  • …datengebende Institutionen: Archive, Bibliotheken, u.a.
  • …forschende Institutionen oder Projekte: universitätseigene oder außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie Citizen Science Projekte
  • …Einzelpersonen mit eigenen Projekten: Young Career (Master- und Dissertationsprojekte)

Service

  • Beratung zu Projekten in allen Projektphasen:
    • erste Orientierungsberatung zu Zielen oder Machbarkeit des eigenen Projektes
    • problemfokussierte Beratung im laufenden Projekt
    • Beratung zur (finalen) Datenpublikation und Anbindung an andere Datenbanken vor oder nach Abschluss des Projektes
  • Hilfestellung zu Schwerpunktsetzung(en) + (finanziellen und personellen) Spielräumen des eigenen Projekts im Bezug auf Verwendung/Erstellung/Sammlung/Verwaltung usw. von historischen Ortsdaten
  • Beratung zur Machbarkeit/praktischen Umsetzbarkeit der angestrebten Ziele
  • Einführung in die Nachnutzung/Verknüpfung und Recherche in allgemein vorhandene kontrollierte Vokabulare und Datenquellen zu historischen Ortsdaten

Wann, wo und wie beraten wir?

  • Wann: immer am ersten Mittwoch des Monats, 13:00 Uhr
  • Wo: Online (Link wird zugeschickt)
  • Voraussetzungen:
    • spätestens eine Woche vorher: Voranmeldung
    • spätestens drei Tage vorher: Zusendung einer kleinen Problemskizze
  • Dauer: eine Sitzung etwa 60-90 Minuten
  • Folgeberatungen nach individueller Absprache

Was machen wir nicht?

  • Antragsberatung oder Letters of Intent
  • Forschungsdatenmanagement (allgemein)
  • langfristige Betreuung von Projekten
  • Einführung in GIS-Anwendungen, Beratung zur Umsetzung von Visualisierungen oder Geolokalisierung von und auf historischem Kartenmaterial

 

Kontaktieren können Sie uns unter: kontakt@historische-ortsdaten.de

24. März 2026

Das historische Vornamentool ist veröffentlicht!

Verfasst von

Unsere Arbeitsgruppe hat ein neues Service-Tool zur Arbeit mit Personendaten veröffentlicht!

Mit dem historischen Vornamentool – kurz hivoto – kann Vornamen jeweils ein wahrscheinliches Geschlecht sowie eine Normbezeichnung zugewiesen werden.

hivoto wurde im Vorfeld der DHd in Wien online publiziert und im Rahmen der Tagung mit einem Vortrag präsentiert und steht ab sofort in Radar4Memory zur Verfügung. Der Datensatz kann hier zusammen mit einer Dokumentation als CSV- und SAV-Datei heruntergeladen werden.

Darüber hinaus werden Normschreibungen sowie Schreib- und Sprachvarianten in FactGrid eingespeist und stehen dort zur weiteren Nutzung und Vernetzung zur Verfügung.

[ Weiterlesen … ]

9. Feb. 2026

NFDI4Memory Community Power Hour zur Love Data Week

Verfasst von

Kommt zu unserer NFDI4Memory Community Power Hour in der Love Data Week!

Zur Love Data Week laden wir alle Interessierten herzlich zu unserer NFDI4Memory Community Power Hour ein.

[ Weiterlesen … ]

10. Nov. 2025

Die TA2 auf der FORGE Rostock

Verfasst von

Vom 24. bis zum 26. September 2025 trafen sich in Rostock Akteur:innen aus Wissenschaft, Dateninfrastruktur und Forschung, die sich mit geisteswissenschaftlichen Forschungsdaten beschäftigen. Im Zentrum des Tagungsmottos stand die Frage, wie Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften anders gedacht und genutzt werden können: also Daten neu denken?

Präsentationen und Workshops auf der FORGE

Die ‚AG Historische Ortsdaten‘ an der sich die TA2 des Historischen Datenzentrums intensiv beteiligt war auf der FORGE mit einem gut besuchten und sehr anregenden halbtägigen Workshop zum Umgang mit historischen Ortsdaten vertreten. Das Format brachte Interessierte aus unterschiedlichen Fachrichtungen zusammen und zeigte deutlich, wie vielfältig die Herangehensweisen an historische Ortsdaten derzeit noch sind – zugleich aber auch, auf welchen Gemeinsamkeiten künftig eine stärker strukturierte Zusammenarbeit aufbauen kann.
Ein zentraler Bezugspunkt war die Empfehlung zum Minimaldatensatz Ortsdaten, die eine hervorragende Grundlage für weiterführende Abstimmungen und Projekte bietet.

Ergebnisse des Workshops zu Historischen Ortsdaten auf der FORGE in Rostock. Bild: Anne Purschwitz

Ergebnisse des Workshops Historische Ortsdaten auf der FORGE in Rostock: Bild: Anne Purschwitz.

Kontrollierte Vokabulare und Normdaten

Am zweiten Tagungstag konnte sich die TA2 mit zwei Beiträge zu aktuellen Entwicklungen im Umgang mit kontrollierten Vokabularen und Normdaten vorstellen. Beide Vorträge verdeutlichten, dass Vokabulare in der digitalisierten Forschungslandschaft – etwa im Kontext von Künstlicher Intelligenz, Natural Language Processing oder der Datenkuratierung – eine zentrale Rolle spielen.

Vorgestellt wurde von Katja Liebing und Marius Wegener das Register R:hovono, das einen Überblick über für die historisch arbeitenden Wissenschaften relevante Vokabulare bietet und verstreute Informationen zusammenführt. Es schafft damit eine Grundlage für die bessere Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit von Vokabularen im Sinne der FAIR-Prinzipien. Über die Wikibase-Instanz FactGrid (Vortrag von Katrin Moeller und Anne Purschwitz) können Forschende Vokabulare selbstständig eintragen, abfragen und miteinander vernetzen.

Der zweite Beitrag verdeutlichte am Beispiel der „Ontologie der historischen, deutschsprachigen Amts- und Berufsbezeichnungen (OhdAB)“, wie sich kontrollierte Vokabulare konkret in vernetzte Forschungsdateninfrastrukturen integrieren lassen. Dabei wurden sowohl die Potenziale als auch die Herausforderungen im Umgang mit Linked Open Data diskutiert. Beide Vorträge machten deutlich, dass kontrollierte Vokabulare nicht nur technisches Hilfsmittel, sondern ein zentrales Bindeglied für Kooperation, Nachnutzung und Qualitätssicherung in den historisch arbeitenden Disziplinen sind.

Die FORGE in Rostock bot nicht nur herrliches Wetter und eine tolle Atmosphäre, sondern überzeugte auch durch hochkarätige Teilnehmende, intensive Gespräche und Diskussionen – besonders die Vernetzung der geisteswissenschaftlichen NFDI-Konsortien gelang auf angenehme Weise.

Getragen und organisiert

wurde die FORGE von der Arbeitsgruppe Geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement (AG gwFDM) des Verbands Digital Humanities in deutschsprachigen Raum (DHd), der Juniorprofessur für Digital Humanities, der Universitätsbibliothek Rostock, dem Department “Wissen – Kultur – Transformation” (WKT) der Interdisziplinären Fakultät der Universität Rostock und dem Rostocker Arbeitskreis Digital Humanities (RosDH).

30. Okt. 2025

Kleiner Bericht vom NFDI4Memory Community Forum

Verfasst von

Am 16.09. fand im Vorfeld des Historikertags in Bonn das NFDI4Memory Community Forum statt. Hier ergab sich für Co-Applicants, Participants und interessierte Besucher:innen die Möglichkeit, sich über aktuelle Arbeitsstände und Projekte der Community zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. [ Weiterlesen … ]

9. Juli 2025

CfP: Empfehlungssystem R:hovono-Tipp

Verfasst von

Empfehlen Sie kontrollierte Vokabulare für vielfältige Nutzungsperspektiven in den historisch arbeitenden Disziplinen in einem Guide! Kontrollierte Vokabulare erfüllen heute zentrale Aufgaben bei der Verwendung von Large Language Models, der Anreicherung und Analyse von Massendaten und für die Visualisierung von Quellen. Dennoch sind Anwendungsfelder und Ressourcen für dieses wichtige Arbeitsgebiet der historischen Forschung häufig unbekannt. Wir möchten daher ein Empfehlungssystem für Vokabulare, aber auch Standards im Umgang mit bestimmten Quellen- oder Dateitypen aufbauen. [ Weiterlesen … ]

13. Mai 2025

Ontologien-Pluralismus in Graphdatenbanken

Verfasst von

Olaf Simons (Data Connectivity, NFDI4Memory) demonstriert am 16. Juni 2025 zwischen 14-15:30 Uhr das Mapping verschiedener ontologischer Ansätze in der Graphdatenbank FactGrid [ Weiterlesen … ]

22. Apr. 2025

Thesaurus als Bedarf und Herausforderung für das Fach Jüdische Geschichte

Verfasst von

Welche Vokabulare braucht das Fach „Jüdische Geschichte“? Vertreter und Vertreterinnen unterschiedlicher Einrichtungen des Netzwerkes „Jüdische Geschichte“ diskutieren am 3. Juni 2025 in Halle (Saale) Herausforderungen und Lösungen zur Entwicklung, Integration und technischen Implementierung von Vokabularen mit Normdaten.

Der gemeinsam vom Historischen Datenzentrum Sachsen-Anhalt der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, dem Konsortium NFDI4Memory, dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ), dem Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch-jüdische Studien (MMZ) und dem Netzwerk „Jüdische Geschichte digital“ im Rahmen des Portals „Jüdische Geschichte online“ stattfindende Workshop möchte vor dem Hintergrund langjähriger Erfahrungen mit Annotationen in digitalen Projekten den Bedarf und die Realisierungsmöglichkeiten eines gemeinsamen Thesaurus für das Fach jüdische Geschichte diskutieren.

[ Weiterlesen … ]