Fallunterscheidungen


Leser administrativer Texte wollen möglichst schnell an Informationen gelangen, die für ihre Anliegen bzw. für ihre Person bedeutend sind. Häufig variieren Handlungsanweisungen bezüglich eines Sachverhalts jedoch nach Personengruppen oder deren Voraussetzungen. Damit der Leser sich und seine Bedürfnisse schnell im Text wiederfindet, erscheint eine deutlich sichtbare Trennung nach verschiedenen „Fällen“ sinnvoll.

Optimierungsangebot

Fallunterscheidungen_Optimierungsangebot   Bei der ersten Betrachtung des Optimierungsangebots des Merkblatts „Immatrikulation zum Wintersemester 2013/14“ wird dem Leser direkt eine Zuordnung zu „Zurzeit nicht an der MLU eingeschrieben“ und „Zurzeit an der MLU eingeschrieben“ angeboten. Der Leser muss seinen „Fall“ nicht im Dokument suchen, sondern wird direkt zu dem für ihn relevanten Inhalt geführt.

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107 Gedanken zu “Fallunterscheidungen

  • Wee Mick

    Sehr hilfreicher Beitrag! Die klare Fallunterscheidung in administrativen Texten spart wirklich Zeit. Als jemand, der regelmäßig mit Such- und Filterprozessen arbeitet, nutze ich selbst ähnliche Logiken – etwa bei **wordlefinder**, wo man durch Buchstabenkombinationen (grün/gelb/grau) schnell den eigenen „Fall“ identifiziert und irrelevante Wörter ausschließt. Die Parallele zur Leserführung in Ihrem Beispiel finde ich spannend. Danke für die praktische Optimierungsidee!