Archiv der Kategorie: Allgemein

AKTUELLES

WORKSHOP: SCHULKONZEPTE UND SCHULENTWICKLUNG

5 Tage, 3 Schulen, 1 Workshop:

Was eine gute Schule ist und vor allem nicht ist, wird vor dem Hintergrund vielfältiger gesellschaftlicher Herausforderungen immer wieder medienwirksam diskutiert. Die Antworten sind so vielfältig wie die Herausforderungen selbst und hängen von einem Zusammenspiel unterschiedlichster Faktoren ab – vom sozialen Gefüge der Menschen, die dort lernen und arbeiten, von pädagogischen Haltungen und Einstellungen gegenüber dem Lernen, den Lernenden und Kollegialität, vom Engagement einzelner und aller, von baulichen Gegebenheiten und vielem mehr. Vielfältig sind die Perspektiven auf Schule und vielfältig auch die Entscheidungen, die Schulen für sich, ihre Konzepte und ihre Zukunft treffen. 

Im Workshop erarbeiten wir gemeinsam Grundlagen von guter Schule und von Schulentwicklung aus – aber nicht nur – der Sicht des Fremdsprachenunterrichts, besuchen drei Schulen unterschiedlicher Art mit verschiedenen Herausforderungen in Halle, Aschersleben und Halberstadt, hospitieren dort im Unterricht und führen Gespräche mit Personen aus den jeweiligen Schulleitungen. 

Der Workshop findet als Blockveranstaltung vom 28.09. bis 02.10.2026 statt. 

Am 28. und 29.9. sind wir in Halle (ca. 9-16 Uhr), am 30.9. und 1.10. in Aschersleben / Halberstadt mit Übernachtung. Am 2.10. findet vormittags in Halle eine Auswertungssitzung (bis ca. 12 Uhr) statt. 

Dozierende: Christoph Henke, Katharina Wieland

Der Workshop richtet sich an Lehramtsstudierende der Romanistik, die idealerweise schon die SPÜ absolviert haben. Die Kosten für die Übernachtung in Halberstadt trägt das Institut für Romanistik, die Kosten für Verpflegung sind selbst zu tragen. 

Der Workshop kann im Vertiefungsmodul Fachdidaktik als Übung (nach der neuen Studienordnung) angerechnet werden

Interesse? Bitte Anmeldung über Stud.IP – Workshop Schulkonzepte und Schulentwicklung. Die Teilnehmerzahl ist auf 7-8 Plätze begrenzt. 

Fortbildungstag 2026

Der Fremdsprachenunterricht – vor allem in Sprachen jenseits von Englisch – muss der Realität ins Auge blicken: Viele kommunikative und sprachkorrigierende Funktionen können digitale und KI-basierte Anwendungen effizient übernehmen. Dies mindert jedoch keinesfalls den Wert und die Bedeutung von fremdsprachlichen Fächern wie Französisch, Italienisch und Spanisch. Genauso wenig wie die Einführung des Taschenrechners zur Abschaffung des Mathematikunterrichts geführt hat, muss die Verfügbarkeit von Large Language Models bedeuten, dass das Fremdsprachenlernen obsolet geworden ist. Es sei denn, wir setzen einen Unterricht mit kommunikativen Methoden und Zielen fort, der die technologischen Entwicklungen ignoriert oder aus dem Unterricht und der Leistungserhebung weitgehend fernhält.

In den Bildungsstandards für den ersten und mittleren Schulabschluss von 2023 wird fremdsprachenspezifische digitale Kompetenz als neuer Bereich aufgeführt. Was ist damit genau gemeint? Was können die fremdsprachlichen Fächer anders als andere Fächer dazu beitragen, dass die Lernenden digital fit werden? Welche digitalen Angebote, Tools und Möglichkeiten müssen die Fächer integrieren und sinnvoll nutzbar machen, um das Fremdsprachenlernen realitätsnah zu gestalten und den Lernenden die Kompetenzen mitzugeben, die sie für ein lebenslanges Sprachenlernen und den Umgang mit verschiedensprachigen Situationen in ihrem (außerschulischen) Leben brauchen? Wie können digitale Tools den Alltag der Lehrkräfte sinnvoll für Vorbereitung, Korrektur und Feedback unterstützen?

Diese und weitere spannende Fragen diskutieren wir anhand von medienpädagogischem und fachdidaktischem Input sowie Best-Practice-Beispielen aus dem Unterricht der romanischen Sprachen.

Fortbildungstag 2025

Fortbildungstag 22.01.2025

Bisherige Prüfungsformate im schulischen Fremdsprachenunterricht haben ihre Tücken: Sie sind meist schriftbasiert, was trotz der immer wieder betonten Bedeutung des Mündlichen zu einer starken Schriftorientierung des Unterrichts führt. Darüber hinaus spiegeln die meisten Prüfungsformate nicht wider, dass Sprache ein interaktiver, auf Kooperation basierender Prozess ist. Viele Tests und Prüfungen beinhalten zudem wenig authentische kommunikative Situationen was dazu führen kann, dass Schülerinnen und Schüler Schwierigkeiten haben, ihre Sprachkenntnisse in realen Kontexten anzuwenden.
Moderne Test- und Prüfungsformate im Fremdsprachenunterricht sollten darauf abzielen, die Sprachkompetenzen der Schülerinnen und Schüler ganzheitlich zu fördern und realitätsnahe Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen. Gleichzeitig gilt es auszuleuchten, welche Formate der aktuelle schulische und gesetzliche Rahmen ermöglicht bzw. verlangt und welche Formate unter welchen Bedingungen geeignet sind. 
Die Angebote des Studientags stellen moderne Prüfungsformate, insbesondere Hörverstehen, mündliche Prüfungen und alternative Prüfungsformate wie Portfolio in den Mittelpunkt. Neben Workshops sind auch gemeinsame Diskussionsrunden zu Best Practice Beispielen geplant, um den Erfahrungsaustausch unter Lehrkräften zu ermöglichen.

LEHRKRÄFTEFORTBILDUNG
DEZEMBER 2024

Playing CLIL!

Lehrkräftefortbildung – Bilingualer Sachfachunterricht
Prof. Dr. Stephan Breidbach – Englisch
Damien Poinsard – Französisch

GASTVORTRAG MAI 2024

Sprachkonzepte und Sprachnormen im Zeitalter von KI

Gastvortrag von Prof. Dr. Britta Schneider
Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder)

Fortbildungstag 2024

Lernaufgaben, Projekte und Co.

23. Januar 2024

Lehrwerke sind häufig zentraler Bestandteil des Französisch-, Italienisch- oder Spanischunterrichts als zweite oder dritte Fremdsprache und auch sie halten bereits eine Vielzahl von frei einsetzbaren Modulen, Mini-Aufgaben oder Vorschlägen von Projekten für den Unterricht bereit. Häufig sind diese aber nur grob skizziert und bedürften einer genaueren Ausgestaltung und Anpassung an die Lerngruppe. Gemeinsam mit schulintern geschaffenen Lernaufgaben für den regulären Unterricht oder darüber hinaus gehenden Projekten, z.B. im Rahmen von Projektwochen oder für Tage der offenen Tür, bilden sie eine sehr gute Möglichkeit, kontinuierlich und kompetenzorientiert an einem Thema zu arbeiten. Für die Lernenden können in solchen Lernaufgaben und Projekten sinnhafte Lernprodukte entstehen, in denen sie affektiv-emotionale Erfahrungen mit der Fremdsprache machen.

Der Studientag für Studierende, Lehramtsanwärter*innen und Lehrkräfte der Fächer Französisch, Italienisch und Spanisch widmet sich in einem Plenarvortrag mit Diskussion sowie sprachspezifischen Workshops zu Projektbeispielen u.a. folgenden Fragestellungen:

  • Wie kann es gelingen, in Projektwochen schülerorientierte Inhalte mit fremdsprachlichem Lernanspruch zu verbinden und dabei differenzierend vorzugehen?
  • Welche Rolle können digitale Medien, z.B. von Lernenden erstellte Blogs oder Videos in Lernaufgaben und Projektunterricht spielen?
  • Welche Inhalte und Aufgabenstellungen sind dem Lernniveau, dem Entwicklungsstand der Lernenden angemessen und sind vor allem auch abwechslungsreich im Vergleich mit Projekten in anderen Fächern?

Studientag Juni 2023

MIT NACHHALTIGKEIT NACHHALTIG FREMDSPRACHEN LERNEN

STUDIENTAG ROMANISCHE SPRACHEN

6. Juni 2023, 8.30 – 15 Uhr, LISA Halle, Riebeckplatz 9

Nachhaltigkeit kann im Sprachunterricht auf alle mit Sprachvermittlung zusammenhängenden Dimensionen angewendet werden, z.B. als inhaltsbezogene Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeitsthemen oder als nachhaltige Nutzung von Lernstrategien und Kompetenzen. Auch im neuen Lehrplan von Sachsen-Anhalt ist Nachhaltigkeit als Querschnittsthema für den Unterricht der romanischen Sprachen ab der Sekundarstufe relevant. Auf dem Studientag sollen Lehrkräfte, Lehramtsanwärter:innen und Studierende die Möglichkeit haben, sich im gemeinsamen Austausch zu Fragen der Nachhaltigkeit im Fremdsprachenunterricht auszutauschen.

Anmeldung

Lehrkräfte aus Sachsen-Anhalt: über das elTIS-Portal

Studierende und weitere Interessierte: per Mail an cornelia.streckenbach(at)romanistik.uni-halle.de