Digital History – Doing Cultural Heritage

28. September bis 1. Oktober 2026 in Salzburg
- Wie verändert die Digitalisierung unseren Umgang mit kulturellem Erbe?
- Wie lassen sich historische Quellen, materielle Objekte, Bilder, Gebäude oder Landschaften digital erfassen?
- Wie können KI, VR und digitale Sammlungen neue Formen der Geschichtsvermittlung schaffen?
- Und was bedeutet die Digitalisierung für unsere Erinnerungskultur?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Digital-History-Tagung 2026 an der Universität Salzburg vom 28. September bis 1. Oktober 2026.
Im Mittelpunkt steht das „Doing Cultural Heritage“. Während digitale Methoden in den Geschichtswissenschaften insbesondere bei digitalen Editionen und der Verarbeitung von Texten längst etabliert sind, richtet die Tagung den Blick stärker auf die materielle und visuelle Überlieferung sowie auf die Institutionen und Praktiken, durch die kulturelles Erbe bewahrt, vermittelt und erinnert wird.
Drei Themenfelder stehen im Zentrum:
Erfassen: Wie können Archive, Museen und andere Sammlungen digital erschlossen werden? Wie lassen sich materielle und visuelle Quellen digital abbilden, annotieren und erforschen?
Vermitteln: Welche Möglichkeiten eröffnen KI, VR, Games, digitale Sammlungen und andere digitale Formate für die Vermittlung von Geschichte – und wie werden diese Angebote von ihren Nutzer:innen wahrgenommen?
Erinnern: Wie verändert die Digitalisierung die Gedenk- und Erinnerungskultur? Welche neuen Möglichkeiten entstehen durch digitale Archive, virtuelle Gedenkorte, Social Media oder digitale Formen der Zeitzeug:innenschaft – und welche ethischen Fragen stellen sich dabei?
Die Tagung versteht Digital History als gemeinsames Arbeitsfeld von Wissenschaft, Museen, Archiven, Gedächtnisinstitutionen und Erinnerungsinitiativen. Im Mittelpunkt stehen deshalb nicht nur technische Möglichkeiten, sondern auch die gesellschaftlichen, theoretischen und ethischen Fragen des digitalen Umgangs mit unserem kulturellen Erbe.
Die Veranstaltung bietet Gelegenheit, aktuelle Projekte und Methoden kennenzulernen, Erfahrungen auszutauschen und darüber zu diskutieren, wie sich historische Forschung durch digitale Verfahren verändert.
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