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Die Copycat-Awards

© privat

Bald ist es wieder soweit: In meinen Seminargruppen werden die Copycat-Awards vergeben! Wie auch schon im letzten Jahr sind wieder zahlreiche vielversprechende Nominierungen eingegangen. Wer wohl in der Kategorie „Mut zur Linie“ ausgezeichnet und wer den „Stil-Souveränitätspreis“ erhalten wird? Wir dürfen gespannt sein!

Alle Gewinner*innen des Vorjahres und deren Werke kann man hier bewundern.

Hinter dem spielerischen Format steckt dabei ein zentrales Anliegen des Seminars: Kommunikation bewusst zu erleben und zu reflektieren. Die Übung macht erfahrbar, wie Sprache, Stimme, Struktur und Perspektivübernahme zusammenwirken – und wo Missverständnisse entstehen. Genau hier setzt die Professionalisierung an: im bewussten Umgang mit dem eigenen Ausdruck, im differenzierten Feedback und in der Fähigkeit, Gesprächs- und Präsentationssituationen zielgerichtet zu gestalten.

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Genderklischees?! – Gar nicht haltbar.

© Sarah Richer // unsplash

Gerade entdeckt: Im Podcast Sprechwissenschaft. Sprechen schafft Wissen reden Expert:innen über Stimme, Sprache und Kommunikation – wissenschaftlich fundiert und allgemeinverständlich erklärt. In Folge 1 räumt Prof. Melanie Weirich (Uni Jena) mit Genderklischees auf. Männer nuscheln? Frauen reden immer mehr? Bullshit!
Melanie Weirich zeigt, was biologische Faktoren, Sozialisation und auditive Wahrnehmung über die Stimme und Geschlecht verraten – und warum die Forschung viele verbreitete Überzeugungen infrage stellt.

Unterhaltsam und perfekt für dich, wenn du Sprache und Gender aus einer neuen Perspektive kennenlernen willst. Unbedingt reinhören!

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Wie soll eine Lehrkraft sprechen?

Schüler*innen am Zukunftstag, 3.4.2025, im ZLB

Am Zukunftstag können Schüler*innen der Klassen 5 bis 12 beim Girls’Day / Boys’Day in ganz unterschiedliche Berufe reinschnuppern – ganz ohne von Klischeeschubladen. Unser Angebot am ZLB hieß „Was muss eine Lehrkraft wissen“ und lockte 25 Schüler*innen an. Drei Stunden lang gab’s eine bunte Mischung aus Input, Quiz, Stimmübungen und Spielen – mal witzig, mal nachdenklich, auf jeden Fall abwechslungsreich.

Am meisten beeindruckt hat mich das in Sekundenschnelle gefüllte Flinga-Board. Auf meine Frage „Wie soll eine Lehrkraft sprechen?“ flogen die Antworten nur so herbei: respektvoll, erzählerisch, humorvoll. Meine Lieblingsantwort: „Wie ein Kuss für deine Ohren!“

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Projekttag in Leipzig

© Johanna Benz // graphicrecording.cool

Am 14. und 15. März fand der 10. Projekttag der AG Sprechen im Lehrberuf statt. Wie es sich für eine Jubiläumstagung gehört, hatten wir ein spektakuläres Programm, tolle Referent*innen (z.B. Prof. Dr. Michael Fuchs, Elke Blase, Anja von Kanitz u.v.m.) und natürlich auch ein super leckeres Catering organisiert. Mein persönliches Highlight: An beiden Tagen hat uns Johanna Benz als Graphic Recorderin begleitet. Ihre Bilder brachten auf wunderschöne, witzige und charmante Art und Weise auf den Punkt, was gerade Thema war. Herrlich!

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Meine Stimme als Bild

Assoziationen der TN zu ihrer Stimme // © Friderike Lange

Die vorletzte Seminarsitzung im Semester ist bei mir ganz dem Thema Stimme gewidmet. Die Teilnehmenden betreten den Seminarraum, der ganz anders aussieht als sonst. Keine Tische und Stühle, nur die Yogamatten sind ausgerollt. Sonnenlicht fällt durch die Fenster. Am Boden liegen Dixit-Karten verstreut.

Die Teilnehmenden sollen sich zwei Karten aussuchen: Eine, die ausdrückt, wie sich ihre Stimme jetzt gerade an diesem Morgen für sie anfühlt. Sie können dabei ganz frei assoziieren und sich von einer Farbe, einem Motiv oder einer Grundstimmung inspirieren lassen. Die zweite Karte soll ausdrücken, wie sie sich ihre Stimme zukünftig wünschen. Ich finde diese Check-in Runde mit den tollen Bildern, Wünschen und Assoziationen bezaubernd und habe immer wieder Gänsehaut!

Dann legen wir los, bewegen uns, wecken unsere Stimme und kommen ins Training. Krönendes Highlight ist die Rufstimme, die wir theoretisch vorbesprechen, praktisch anbahnen und schließlich in voller Lautstärke zur Geltung kommen lassen: „Hey duuuuu daaaaaaa, du da drüüüüübeeeeen“!

© Friderike Lange