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29. Mai 2010

Lehren und Lernen mit neuen Medien/E-Learning von Claudia de Witt

Verfasst von

Eigentlich für Erziehungswissenschaftler gedacht ist das „Handbuch Medienpädagogik“ auch für alle Anderen geeignet, die sich mit der Nutzung von neuen und alten Medien beim Wissenserwerb beschäftigen.

Für uns ist besonders der Artikel „Lehren und Lernen mit neuen Medien / E-Learning“ interessant. Zunächst wird E-Learning als Begriff eingegrenzt, es geht im Artikel aber vor allem um Blended Learning, der Kombination aus digitalem Lernen und Präsenzlernen. Nach der Erklärung der lerntheoretischen Grundlagen folgen im Hauptteil die verschiedenen E-Learning-Szenarien nach Schulmeister. Dazu gehören:

1. Präsenzveranstaltung mit Netz-Einsatz

2. Gleichrangigkeit von Präsenz- und Netzkomponente

3. Integrierter Einsatz von Präsenz- und Netzkomponente

4. Virtuelle Seminare und Lerngemeinschaften

Für Claudia de Witt stellt sich im Abschnitt „Didaktische Methoden im E-Learning“ das Problem, dass viele Lehrende noch nicht bereit sind von lehrerzentrierten Lernformen zu gruppenorientiertem Lernen überzugehen. Dies wird als Hauptverhinderungsgrund dafür angesehen, dass sich E-Learning noch nicht etabliert hat. Positiv ist auch, dass Online-Lehr- und Lernmethoden vorgestellt und verschiedene Formen der Betreuungsart aufgezeigt werden. Insgesamt ist der Artikel empfehlenswert, besonders zur Einführung in die verschiedenen Formen des E-Learning.

„Lehren und Lernen mit neuen Medien / E-Learning“ von Claudia de Witt, in: Handbuch Medienpädagogik von Kai Uwe Hugger (Hrsg.)

Über Jana Trümper

  • Sobald ein Autor zuviel darüber nachdenkt, was er von sich preisgibt, kann er nicht mehr schreiben.

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