Filmreihe „Das Individuum im Kapitalismus“

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Plurales Vorlesungsverzeichnis für das SS 2018 online!

Wir haben unser plurales Vorlesungsverzeichnis für euch aktualisiert:

Das Sommersemester 2018 hat begonnen! Für alle Interessieren haben wir wieder einige Empfehlungen zusammengestellt, die euer Studium hoffentlich bereichern können.

 

Bachelor:

The Economics of Money, Banking, and Financial Markets

 

Master:

Jenseits des Marktes – Karl Polanyi in der Wirtschaftsgeschichte

Agent-based Modelling in Agricultural and Resource Economics

Institutionsökonomik der Kooperation

 

Interdisziplinär:

Germanistik: Literarische Kapitalismuskritik seit dem 18. Jahrhundert

Wirtschaftssoziologie: Kapitalismus und Kritik

Konsumsoziologie

Ringvorlesung Nachhaltigkeit

Philosophie: Kommunitarismus

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Masterseminar: Jenseits des Marktes

Wir möchten euch gern auf ein spannendes wirtschaftshistorisches Blockseminar aufmerksam machen, welches im Sommersemester 2018 angeboten wird. Es wird sich vor allem um Karl Polanyi drehen. Karl Polanyi hat grundlegende und bis heute nicht entschiedene wirtschaftshistorische Debatten ausgelöst. Diese kreisen um die Frage, ob es Sinn macht, auch vormoderne bzw. vorindustrielle Wirtschaften als Marktwirtschaften zu definieren und somit aufbauend auf den Theorien, Annahmen und mit den Methoden der Neoklassik zu analysieren. Polanyi selber würde dies strikt verneinen, während die gegenwärtig dominierende Neoklassik ihre Analyse wie selbstverständlich auf jede Form menschlichen Wirtschaftens seit der Altsteinzeit anwendet. Polanyi zwingt zum Nachdenken. Auch wenn sein Denken über Wirtschaftsgeschichte im Rahmen dieses Seminars nur schlaglichtartig beleuchtet werden kann, so gewähren die ausgewählten Themen Einblicke in das Erkenntnispotential Polanyis für eine moderne Wirtschaftsgeschichte. Gleichzeitig geht es anhand konkreter vormoderner Gesellschaften und Wirtschaften auch um die Grenzen der Neoklassik.

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Kurzimpuls auf der Tagung „Wirtschaftswissenschaften und sozial-ökologische Transformation“ in Berlin am 06.11.2017

Im Zuge der Veröffentlichung eines Sammelbandes „Transformative Wirtschaftswissenschaft im Kontext nachhaltiger Entwicklung“ veranstaltete das IÖW (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung), die Cusanus Hochschule, das Netzwerk Plurale Ökonomik und das Wuppertal Institut eine Tagung am 06.11.2017 in Berlin auf der die vielfältigen theoretischen, methodischen und inhaltlichen Ansätze der Wirtschaftswissenschaften und ihre Wirkungen auf die gesellschaftliche Praxis zu diskutiert wurden. Dafür kamen Ökonom/innen verschiedener Strömungen, Sozial- und Nachhaltigkeitswissenschaftler/innen sowie Expert/innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen.

Wir hatten die Ehre einen Kurzimpuls zum Thema „Transformative Lehre aus studentischer Perspektive“ auf dieser Tagung zu halten. Im folgenden findet ihr die Rede:

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Ringvorlesung Ungleichheit Sommersemester 2017

Ungleichheit: Ursachen – Konsequenzen – Perspektiven

Wir kritisieren an der Standardökonomik eine unzureichende Darstellung der Entstehung von Ungleichheit.

Das Prinzip der Leistungsgerechtigkeit, innerhalb der neoklassischen Theorie, dient als Rechtfertigung von Verteilungsverhältnissen in Deutschland. Ausgeblendet werden nicht nur nicht-materielle Dimensionen von Ungleichheit, sowie auch das Verständnis der komplexen Machtstrukturen, die diese generieren und in das subjektive Empfinden von Gerechtigkeit projizieren.

Die Plurale Ökonomik versucht abseits des vielbeachteten zugleich Vielfalt verhindernden Ökonomik-Mainstream ein neues, interdisziplinäres Verständnis von Prozessen sozialer Interaktion von Menschen in Gesellschaften zu schaffen.

Die derzeitige Situation zeigt die Notwendigkeit zum Diskurs, den wir mit Euch und den geladenen ReferentInnen führen möchten.

Zur Ringvorlesung: https://blogs.urz.uni-halle.de/pluraleoekonomik/ringvorlesung-ss-2017/

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Positionspapier der Pluralen Ökonomik Halle zur Lehre im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich

Legitimationskrise, Wettbewerb und Pluralismus in den Wirtschaftswissenschaften – Ein Beitrag über eine nicht geführte Debatte an der MLU Halle.

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Statuskonsum ist nicht alles

Relativer Konsum ist ein Begriff, der inzwischen Eingang in die mehr-oder-weniger standardökonomische Analyse gefunden hat. Doch wird relativer Konsum immer implizit durch die Veblen‘sche Brille betrachtet, d. h. als Statuskonsum (bekannt u. a. als Duesenberry-Effekt): ich konsumiere immer mehr, weil ich mehr haben möchte als mein Nachbar. Dass die Realität jedoch viel komplexer ist, hat Fred Hirsch in seinem 1976er Buch Social Limits to Growth mithilfe des Begriffs des Postionswettbewerbs eindrucksvoll gezeigt. Weiterlesen

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Warum öffentliche Dienstleistungen so teuer erscheinen

Ständig hört man Politiker, Verbände und Medienvertreter, die sich darüber beschweren, dass die Kosten öffentlicher Dienstleistungssysteme (insb. Gesundheitssystem, aber auch Polizei, Bildung etc.) explodieren. Die typische Schlussfolgerung: entweder privatisieren oder zumindest „effizienter machen“, sprich: Mittel kürzen. Dabei ist die Erklärung dieses Phänomens schon lange bekannt und hat nichts damit zu tun, dass die betreffenden Dienstleistungen vom Staat angeboten werden. Gestatten: die Baumol’sche Kostenkrankheit. Weiterlesen

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Ist Wirtschaftswachstum bald vorbei?

…the most important economic question of all – what will economic growth be like over the next couple of generations?

Man sehe sich dieses Zitat von Larry Summers, dem wichtigsten Wirtschaftsberater Barack Obamas und einem der prominenteren Ökonomen unserer Zeit, an und behaupte, die Ökonomen litten nicht unter einem Wachstumsfetischismus. Dennoch werden immer mehr Ökonomen – Summers eingeschlossen – zunehmend pessimistisch über Möglichkeiten künftigen Wachstums. Die Begründungen sind allerdings nicht, wie bei den „üblichen Verdächtigen“ aus der degrowth-Szene, normativ (Wachstum sollte aufhören wegen seiner negativen Begleiterscheinungen wie soziale Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung etc.), sondern rein positiv – die betreffenden Kommentatoren sind schlicht und einfach der Meinung, die kurze „Wachstumsepisode“ der Menschheitsgeschichte könnte sich allmählich dem Ende nähern. Weiterlesen

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Eine Einführung in die Welt lokaler Währungssysteme

Ein Blog-Beitrag von Norman Dürkop:

In diesem Beitrag möchte ich ein Themengebiet aufgreifen, welches in den Wirtschaftswissenschaften, aber auch in der Soziologie bislang selten behandelt wurde: Lokale Währungssysteme.

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