Kritische Einführungwochen 2018

Vom 10. bis zum 19. Oktober finden in Halle zum zweiten Mal die Kritischen Einführungswochen statt!

Das Programm findet ihr bei Facebook: KEW Halle

Von unserer Seite gibt es folgende Veranstaltungen: 
8. Oktober 17 Uhr Hasi: „Back to the roots: Discussing the original commons debate in the light of recent struggles for commons“  
(Falls Ihr hierzu die Texte braucht, einfach an kontakt@halle.plurale-oekonomik.de schreiben)

 

10. Oktober 18 Uhr SR 5 (Steintorcampus): Openspacesession, um die Zusammenarbeit mehrerer Gruppen oder Akteur*innen im Aktivisten Raum Halle zu ermöglichen, Ideen auszutauschen….

 

17. Oktober 16 Uhr SR 6 (Steintorcampus): Feministische Ökonomik – Workshop. Historische Untersuchung der Marginalisierung und Abwertung von Frauen in den modernen Kontext gestellt. 

 

17. Oktober 10 Uhr Crummes Eck (Lessingstraße 39): Kritisches Bier. Stammtisch/Kennenlern/betrunkenkritischüberdenKapitalismusreflektieren…

 

Von Mittwoch bis Freitag (10. bis 12. Oktober)  hängen wir auch von 14 bis 18 Uhr im SSR ab, falls ihr euch mal unverfänglich nähern wollt 😀 
Da sind auch alle anderen spannenden Gruppen dabei. Und es gibt Essen, wird gemunkelt…

 

Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

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Feminismen: Veranstaltungsreihe im WiSe 2018/19

Feminismen? Ja, denn DEN Feminismus gibt es nicht. Auch in feministischen Theorien lassen sich vielfältige Herangehensweisen und Positionen finden, welche wir in der Veranstaltungsreihe durch Workshops und Vorträge sichtbar machen wollen. Ausgehend von der seltenen Thematisierung innerhalb des formellen universitären Kontextes und der Relevanz für unsere persönlichen Handlungspraktiken verbindet uns der Wunsch, Räume für vertiefende Auseinandersetzung und Diskussion zu öffnen.

Uns? Wir sind nicht nur eine Gruppe, sondern ein Zusammenschluss unterschiedlicher Initiativen. Dabei sein werden der Arbeitskreis kritischer Jurist*innen, der Feministische Lesekreis, Halle postkolonial, die Kritischen Politikwissenschaften und die Initiative Nue Plurale Ökonomik Halle/Saale.

Wann? Die Veranstaltungsreihe wird im kommenden Wintersemester 2018/19 ab dem 29. Oktober aller zwei Wochen stattfinden. Die genauen Termine und Themen findest du u.a. bald hier und auf unserer Facebook-Seite. Wir freuen uns auf euch!

Feminismen bei facebook
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Filmreihe „Das Individuum im Kapitalismus“

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Plurales Vorlesungsverzeichnis für das SS 2018 online!

Wir haben unser plurales Vorlesungsverzeichnis für euch aktualisiert:

Das Sommersemester 2018 hat begonnen! Für alle Interessieren haben wir wieder einige Empfehlungen zusammengestellt, die euer Studium hoffentlich bereichern können.

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Masterseminar: Jenseits des Marktes

Wir möchten euch gern auf ein spannendes wirtschaftshistorisches Blockseminar aufmerksam machen, welches im Sommersemester 2018 angeboten wird. Es wird sich vor allem um Karl Polanyi drehen. Karl Polanyi hat grundlegende und bis heute nicht entschiedene wirtschaftshistorische Debatten ausgelöst. Diese kreisen um die Frage, ob es Sinn macht, auch vormoderne bzw. vorindustrielle Wirtschaften als Marktwirtschaften zu definieren und somit aufbauend auf den Theorien, Annahmen und mit den Methoden der Neoklassik zu analysieren. Polanyi selber würde dies strikt verneinen, während die gegenwärtig dominierende Neoklassik ihre Analyse wie selbstverständlich auf jede Form menschlichen Wirtschaftens seit der Altsteinzeit anwendet. Polanyi zwingt zum Nachdenken. Auch wenn sein Denken über Wirtschaftsgeschichte im Rahmen dieses Seminars nur schlaglichtartig beleuchtet werden kann, so gewähren die ausgewählten Themen Einblicke in das Erkenntnispotential Polanyis für eine moderne Wirtschaftsgeschichte. Gleichzeitig geht es anhand konkreter vormoderner Gesellschaften und Wirtschaften auch um die Grenzen der Neoklassik.

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Kurzimpuls auf der Tagung „Wirtschaftswissenschaften und sozial-ökologische Transformation“ in Berlin am 06.11.2017

Im Zuge der Veröffentlichung eines Sammelbandes „Transformative Wirtschaftswissenschaft im Kontext nachhaltiger Entwicklung“ veranstaltete das IÖW (Institut für ökologische Wirtschaftsforschung), die Cusanus Hochschule, das Netzwerk Plurale Ökonomik und das Wuppertal Institut eine Tagung am 06.11.2017 in Berlin auf der die vielfältigen theoretischen, methodischen und inhaltlichen Ansätze der Wirtschaftswissenschaften und ihre Wirkungen auf die gesellschaftliche Praxis zu diskutiert wurden. Dafür kamen Ökonom/innen verschiedener Strömungen, Sozial- und Nachhaltigkeitswissenschaftler/innen sowie Expert/innen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen.

Wir hatten die Ehre einen Kurzimpuls zum Thema „Transformative Lehre aus studentischer Perspektive“ auf dieser Tagung zu halten. Im folgenden findet ihr die Rede:

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Ringvorlesung Ungleichheit Sommersemester 2017

Ungleichheit: Ursachen – Konsequenzen – Perspektiven

Wir kritisieren an der Standardökonomik eine unzureichende Darstellung der Entstehung von Ungleichheit.

Das Prinzip der Leistungsgerechtigkeit, innerhalb der neoklassischen Theorie, dient als Rechtfertigung von Verteilungsverhältnissen in Deutschland. Ausgeblendet werden nicht nur nicht-materielle Dimensionen von Ungleichheit, sowie auch das Verständnis der komplexen Machtstrukturen, die diese generieren und in das subjektive Empfinden von Gerechtigkeit projizieren.

Die Plurale Ökonomik versucht abseits des vielbeachteten zugleich Vielfalt verhindernden Ökonomik-Mainstream ein neues, interdisziplinäres Verständnis von Prozessen sozialer Interaktion von Menschen in Gesellschaften zu schaffen.

Die derzeitige Situation zeigt die Notwendigkeit zum Diskurs, den wir mit Euch und den geladenen ReferentInnen führen möchten.

Zur Ringvorlesung: https://blogs.urz.uni-halle.de/pluraleoekonomik/ringvorlesung-ss-2017/

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Positionspapier der Pluralen Ökonomik Halle zur Lehre im wirtschaftswissenschaftlichen Bereich

Legitimationskrise, Wettbewerb und Pluralismus in den Wirtschaftswissenschaften – Ein Beitrag über eine nicht geführte Debatte an der MLU Halle.

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Statuskonsum ist nicht alles

Relativer Konsum ist ein Begriff, der inzwischen Eingang in die mehr-oder-weniger standardökonomische Analyse gefunden hat. Doch wird relativer Konsum immer implizit durch die Veblen‘sche Brille betrachtet, d. h. als Statuskonsum (bekannt u. a. als Duesenberry-Effekt): ich konsumiere immer mehr, weil ich mehr haben möchte als mein Nachbar. Dass die Realität jedoch viel komplexer ist, hat Fred Hirsch in seinem 1976er Buch Social Limits to Growth mithilfe des Begriffs des Postionswettbewerbs eindrucksvoll gezeigt. Weiterlesen

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Warum öffentliche Dienstleistungen so teuer erscheinen

Ständig hört man Politiker, Verbände und Medienvertreter, die sich darüber beschweren, dass die Kosten öffentlicher Dienstleistungssysteme (insb. Gesundheitssystem, aber auch Polizei, Bildung etc.) explodieren. Die typische Schlussfolgerung: entweder privatisieren oder zumindest „effizienter machen“, sprich: Mittel kürzen. Dabei ist die Erklärung dieses Phänomens schon lange bekannt und hat nichts damit zu tun, dass die betreffenden Dienstleistungen vom Staat angeboten werden. Gestatten: die Baumol’sche Kostenkrankheit. Weiterlesen

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