RSS-Feed abonnieren

Passwort vergessen?

v Anmelden

7. Dez. 2017

Endlich ein ordentlicher Boden

Verfasst von

Was ein guter Boden für Training bedeutet

Letztes Wochenende haben wir endlich Sand auf unseren Reitplatz bekommen. Es ist einfach genial. Nun kann man immer trainieren. Selbst langs Regenphasen kann der Boden ab. Doch was bedeutet das für mein Training.

 

Zu erst bedeutet es, dass ich wieder jedes meiner Pferde einmal die Woche longieren werde. Quentino darf das zur Zeit noch nicht, da er ja unter Belastung lediglich Schritt gehen darf und das kann ich an der Longe bei dem Quatschkopf nicht sicher stellen. Aber in zwei Wochen darf er endlich wieder traben und dann geht es auch bei ihm wieder los.

 

Warum longieren? Ich finde, dass man vorallem an der Longe so vieles korrigieren kann. Da ich nicht auf dem Pferd an einem fixen Punkt sitze, habe ich viel mehr Reichweite. So kann ich bewusst an Stellung/Biegung arbeiten, oder die Hinterhand unterschieben oder Übergänge perfektionieren. Und bei alldem sitzt ich nicht auf dem Pferd, sondern kann das Pferd als Ganzen betrachten und manipulieren. Ziemlich hilfreich. Allerdings ist Longieren eine Kunst. Nur das Pferd im Kreis um sich herumscheuchen, wie viele FN-Reiter das machen, hat außer dem auspowern des Pferdes wenig Sinn und Zweck. Man sollte sich also schon mit der Anatomie des Pferdes und der Wirkung der verschiedenen Hilfen auskennen.

 

Poldi longiere ich zudem, da er immer wieder die Vorgabe braucht, wie er trotz zu langem Knieband zu laufen hat, sodass es nicht zu einer Überbelastung des „gesunden“ Hinterbeins kommt. Das kann ich an der Longe besser sicher stellen, da ich dort gezielt das Einer Hinterbein unterschieben kann.

 

Was noch?
Ich werde wieder regelmäßig einmal die Woch mit beiden springen. Vorallem viel Springgymnastik. Das war bis jetzt immer nur wetterabhänig möglich und wenn der Boden in Ordnung war bin ich eher auf Höhe gesprungen in Anbetracht anstehender Turniere. Da nun aber Turnierpause ist, möchte ich die Zeit nutzen und an unserer Technik arbeiten. Vorallem an engen Wendungen und Kombinationen. Da ich nächste Saison A reiten möcht, werden mir erstmalig auch Zeitspringen begegnen, in denen es darum geht das Pferd schnell genug nach dem Sprung aufs Hinterbein zu bekommen und die Kurven schnippeln zu können. Außerdem muss ich unseren Rythmus in Kombinationen optimieren, da ich da meisten zu viel Druck mache.

 

Zudem wird natürlich die Dressurarbeit nie vernachlässigt. Nicht nur, da ich ab kommender Saison mit beiden Pferden A-Dressuren starten möchte, sondern auch, weil das eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Springpferd ist.

 

Und auch das Ausreiten wird nicht zu kurz kommen. Ihr seht ich habe ein volles Pensum. Aber ein ausgewogenes Training ist das A und O.

 

Bis dahin 🙂

Über Susanna Lina Laves

209 Kommentare

  1. Dialed GG sagt:

    What a great feeling when the arena footing finally comes together — it really changes how consistently you can work, especially through wet spells. I’ve noticed the same thing with off-horse training: having a reliable setup lets you focus on the details you’d otherwise rush, whether that’s bend and transitions on the longe or practicing a sharper visual recall with something like a daily color memory game. Do you find your horses settle into the longe routine faster once the ground is consistent under them?

  2. Poople sagt:

    Ein guter Boden verändert wirklich alles – ich kenne das Gefühl, wenn nach wochenlangem Schlamm endlich wieder verlässlich gearbeitet werden kann. Deine Gedanken zum Longieren als Korrekturmöglichkeit ohne festen Sitzpunkt finde ich sehr treffend, gerade für Stellung und Biegung ist das ein riesiger Vorteil. Es erinnert mich ein bisschen an die Logik hinter dem Lösen von Wortleitern, wo man eben auch Schritt für Schritt korrigieren muss, statt direkt ans Ziel zu springen.

  3. A good arena surface really does change everything — I noticed the same with my own horses that consistent footing makes longeing far more productive, especially for working on bend and transitions without the rider’s weight interfering. I also appreciate how you explain the reasoning behind each exercise rather than just listing what you do. Since you mentioned building a training routine, I’ve found keeping track of recurring exercises and answers helps me stay organized — I do something similar with the daily LinkedIn Pinpoint clues I follow. How long do you usually longe before expecting to see real improvement in a horse like Quentino?

  4. What a great feeling when the arena finally gets a proper footing — it really does change everything about how consistently you can train, especially through wet spells. I agree that lunging is such an underrated tool for correcting bend and engagement since you can actually see and adjust the whole horse rather than guessing from the saddle. I spend a lot of time on groundwork and arena routines myself, and it’s amazing how much a reliable surface improves that work. Hope Quentino is back to trotting soon!

  5. Doctordle sagt:

    What a game changer a proper surface is — I remember when we finally got reliable footing, it completely changed how consistently we could train through wet spells. I really agree with your point about lunging; for me it’s also the safest place to work on transitions and straightness without a rider’s weight interfering, which sounds especially useful for Quentino’s careful return. Do you find the new sand drains well enough to lunge even right after heavy rain? I write about word-style horse puzzles over at Doctordle horse word puzzles, and consistency in daily training is something I keep coming back to.

  6. A proper riding surface really does change everything — I’ve noticed the same with my own groundwork sessions, where a consistent, forgiving footing lets you actually focus on bend and transitions instead of worrying about every step. Longeing truly is underrated for correcting things you can’t feel from the saddle. I’ve been messing around with a little browser tool called Choicer Voicer for dubbing practice to sharpen my timing and rhythm work, and it’s funny how much that carries over to consistent aids on the longe line. Do you find the sand holds up through a full winter of wet weather, or do you still have to rotate where you work them?

  7. What a great feeling when the arena finally gets proper footing — it really does change everything about how consistently you can train. I’ve found that tracking each session over time helps me see the progress in bend and transitions that’s easy to miss day to day, so I use a free timeline visualizer to replay my rides and review them. Do you notice a difference in how your horses carry themselves when the ground is consistent versus when it’s deep or hard?

  8. Sam Rivera sagt:

    Nice piece. Today’s run is at Noillirk

  9. Sam Rivera sagt:

    Great breakdown. The game is at Asciilands

Kommentieren


Letzte Kommentare