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Apoldas

25. Nov 2017

Trainingsbericht Freitag, 24.11.2017

Verfasst von

Apoldas

Mit Poldi bin ich am Freitag ins Gelände gegangen, da er am Mittwoch sehr gasig war, wollte ich ihn ein bisschen auspowern. Zunächst habe ich auf der Dressurwiese an der Versammlung im Trab gearbeitet. Da er sehr übermotiviert war, war das etwas schwieriger. Vorallem da die Wiese leicht anschüssig war. Trotzdem hat er sich bemüht meine Hilfen umzusetzen. Danach bin ich eine Galopprunde um den großen Acker gegangen. Erst war er so flott, dass er im starken Trab dahin schwebte, bis ich ihn galoppieren lies. In der Kurve sprang er flüssig rechts um.
Ich war sehr zufrieden mit dem Training. Nehme mir allerdings vor häufiger mit ihm an der Versammlung zu arbeiten und vermehrt auch den starken Trab zu üben.

Quentino

Mit Quentino war ich alleine auf dem Platz. Anfangs gab er sich nervös, aber das war mehr Show. Mir ist aber aufgefallen, dass er im Schritt sehr schlurft und seinen ursprünglichen Elan verloren hat. Daher habe ich hierauf meinen Fokus gelegt. So bin ich ihn auch mit Gerte geritten um die Hinterhand besser aktivieren zu können. Neben dem Schritt habe ich an Stellung und Biegung gearbeitet. Da er lange nicht damit konfrontiert wurde, war er entsprechend steif. Zum Ende hin sah man da aber Fortschirtte. Beim Versuch des Seitwärtsrichtens über der Stange, war er gewohnt maulig. Daher habe ich dies dann noch einmal vom Boden geübt.
Auch hier war ich zufrieden, wenn auch der fehlende Raumgriff im Schritt mir Gedanken macht. Daher werde ich hier nun mehr den Fokus drauf setzten.

 

Bis dahin 🙂

23. Nov 2017

Erstes A-Springen

Verfasst von

Wo wollen wir hin?

Poldi wird nächstes Jahr 10. Nicht unbedingt ein stattliches Alter, aber alt genug, damit das für ihn die letzte Turnier saison wird. Ich möchte nicht riskieren, dass er sich mit der Knieband problematik selber schadet.

Was haben wir bis jetzt erreicht? Ende Oktober 2017 bin ich mein allererstes A-Springen gegangen. Auf dem Reitertag in Teicha bin ich das A mit ansteiegenden Anforderungen geritten. Da ich zur kommenden Saison Poldi gerne als Turnierpferd anmelden möchte fand ich es wichtig auszutesten, ob wir dem auch gewachsen sind. Denn zwischen A im Training und A auf Turnier liegen ja Welten.
Ich war sehr aufgeregt, wodurch uns bei den kleineren Sprüngen am Anfang Fehler passiert sind. Dann haben wir uns aber zusammen gerauft und haben den restliche Parcour und auch den L Steilsprung am Ende fehlerfrei beendet.
Es war eine mega Erfahrung und wie ein kleiner Springsuchti freue ich mich schon riesig aufs nächste A-Springen

Wie geht es weiter? Ich werde zum nächsten Jahr mein LK6 anmelden und Poldi. Dann werden wir so viele A* Springen wie möglich mitnehmen. Anfang Juni finden die Internationalen Haflingermeisterschaften statt. Es ist mit mein größter Traum einmal an einem Haflingerturnier teilzunehmen. Und vorallem kann man da auch Geländespringen reiten, was meine geheime Leidenschaft ist. Das wird also das Highlight der kommenden Saison. Ich freue mich mega. Wie es danach für Poldi und mich weitergeht wird sich dann finden.

 

Bis dahin 🙂

16. Nov 2017

Apoldas von der schwarzen Elster

Verfasst von

Apoldas

Rasse: Edelbluthaflinger
Farbe: Fuchs
Geburtsjahr:2008
Stkm:1,55m
Ausbildungsstand: A vorgestellt, E platziert
Eltern: Andiamo Night, Bibiane

 

 

Mit 13 beschloss meine Mutter, dass ich alt genug für ein eigenes Pferd bin. Wir hatten zu dem Zeitpunkt schon 3 eigene Pferde, die wir selber hielten. Da bei einem Kind in dem Alter unklar ist, ob das Interesse am Reiten bestehen bleibt, sollte es ein ruhiges ausgegelichenes Pferd sein und ein Fohlen. Nach langer Suche haben wir Poldi gefunden. Es war sozusagen Liebe auf den ersten Blick.

Mit 3 1/2 Jahren haben wir angefangen ihn einzureiten. Doch schon bald fing er an unregelmäßig lahm zu gehen.Nach vielen Tests, Besuchen von Sattler, Osteopath, Physiotherapeut, ohne Ergebniss, brachten wir ihn in die Tierklinik. Dort konnt endlich sein zu langes Knieband diagnostiziert werden. Ohne OP oder regelmäßige Spritzen kann ein Pferd mit der Problematik eigentlich nur als Beisteller mit seltenen Ausritten gehalten werden. Trotzdem habe ich mich für diesen Weg entschieden.

Zusammen mit meiner Mutter und unserem Tierarzt haben wir ihn homöopathisch eingestellt und einen speziellen Trainingsplan für ihn aufgestellt. Nach ein paar Monaten ging es ihm gut wie nie.

Mittlerweile reite ich ihn auf Leistund A Dressuren und Springen. Klar hab ich sein Knieband stets im Blick und bin mir bewusste, dass er bald aus dem Turniersport raus ist. Aber ich bin glücklich so wie es ist. Poldi ist mein bester Freund und Seelenfreund weshalb ich glücklich bin mit allem was kommt. Was will ich nächste Saison erreichen? Kommt im nächsten Beitrag.

 

Bis dahin 🙂


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