THOMAS MANN: WORTE AN DIE JUGEND

„Junge Leute!“ – Mit diesem direkten Appell wendet sich Thomas Mann 1927 an den geistigen Nachwuchs Deutschlands. Anders als viele seiner Zeitgenossen beklagt er nicht den Verfall der Jugend, sondern beschwört eine Gemeinschaft über Generationengrenzen hinweg. Sein eigentlicher Gegner ist nicht die Jugend, sondern der „Ungeist“.

WAS DIE KLEINEN MÄDCHEN DER BERLINER STRASSEN LESEN

Lebenserfahrung statt Bücherregal. Die jungen Frauen dieser Reportage sollen Auskunft über ihre Lesegewohnheiten geben – stattdessen rechnen sie mit den Bildungsvorstellungen ihrer Zeit ab. Mehrfach weisen die Befragten die die bürgerliche Vorstellung zurück, Lesen sei der Maßstab für Bildung oder Charakter.