Im Rahmen der Themenwochen Gesundheit nahm ich am 21. Juni am Back Check teil. Meine Erfahrungen dazu möchte ich hier teilen, um Ihnen dieses besondere Angebot etwas näher vorzustellen.

Ich hatte mich zuvor über die Buchungsseite des Uni-Sportzentrums angemeldet, hab mir inzwischen ein Passwort vergeben, somit ging die Anmeldung einfach und schnell.

9:45 Uhr sollte es losgehen. Ein paar Minuten eher kam ich bereits umgezogen und mit einer Flasche Wasser bewaffnet zum Unisportzentrum am Von-Seckendorf-Platz. Der Back Check findet im studiFIT statt, gleich an der Tür fand ich einen Wegweiser, super, ich bin richtig.

Unten, vor dem Eingang des studiFIT, zog ich mir noch meine Hallenturnschuhe an, da kam auch schon Louis Wonneberger, Übungsleiter des Unisportzentrums, um die Ecke und begrüßte mich sehr freundlich.

Eingangs gab es ein kleines Vorgespräch. Warum ich denn zum Back Check komme, wollte er wissen. Naja, der Nacken schmerzt häufig, vermutlich vom vielen am-PC-Sitzen. Jetzt mit häufigem Homeoffice noch mehr, manchmal sogar mit heftigen Kopfschmerzen. Ich mache zwar schon einiges dafür, dass der Rücken wieder locker und gestreckt ist, aber mache ich das Richtige? Vielleicht spreche ich die falschen Muskelgruppen an? Das wollte ich gerne mal ganz individuell auf mich angepasst herausfinden und sehen, wie es um meinen Rücken bestellt ist.

Louis Wonneberger ging mit mir noch die Kontraindikationen durch, also ob ich eine Krankheit habe, die dagegenspricht, den Backcheck durchzuführen, und erläuterte mir dann das weitere Vorgehen.

Beim Back Check wird man in ein Gerät „eingepasst“, gegen das man anschließend mit maximaler Anstrengung anarbeitet. Es wird die Muskelkraft gemessen, die man dabei aufbringt. Zunächst wurde das Gerät, der „Back Check nach Dr. Wolff“ auf meine Größe eingestellt und alles noch einmal genau erläutert. Danach gingen wir zuerst noch nach Nebenan in den Trainingsraum des studiFIT. Lois Wonneberger zeigte mir, auf welche Bewegungen es gleich ankommt und wir führten zur Probe einige Bewegungsabläufe durch. Aha, diese Muskeln muss ich also gleich auch im Gerät anspannen.

Durch das vorherige Üben fiel es mir nun leicht, die Bewegung auch im Gerät auszuführen. Zuerst kam ein Probedurchgang noch nicht mit meiner maximalen Kraft. Ok, klappt. Alles gut. Dann führten wir zwei Messdurchgänge durch, um eine Fehlmessung ausschließen zu können. Maximale Kraft! Ganz schön anstrengend, wenn auch nur 10 Sekunden lang! Kurze Pause dazwischen. Hui! Aber alles gut.

Nun noch einmal die „entgegengesetzte“ Bewegung.

Danach erläuterte Louis Wonneberger mir die nächsten Übungen. Insgesamt führte ich somit 6 verschiedene Krafttests durch und die entsprechende Muskelkraft wurde dabei gemessen und auf den Computer übertragen. Obwohl es alles nur kurze Anstrengungen waren, kam ich ganz schön ins Schwitzen!

Und nun die Auswertung! Ich war gespannt! Louis Wonneberger druckte mir ein Blatt aus, auf dem die Muskelgruppen farbig markiert waren, die durchgemessen wurden. Grün steht für normal, gelb für leicht abgeschwächt, rot für stark abgeschwächt.

Außerdem ist eine intraindividuelle Auswertung enthalten. Das heißt, hieraus kann man sehen, wo Dysbalancen vorhanden sind und Trainingsbedarf besteht. Alles wurde mir sehr genau erläutert.

Sieht gar nicht schlecht aus! Viel grün! Und auch etwas gelb. Aha. Das sind also die Muskelgruppen, die ich in Zukunft stärker trainieren sollte. Besonders hat mir dann gefallen, dass Louis Wonnerberger darauf eingegangen ist, was ich bereits mache – nämlich Yoga – und mir daraufhin ein paar Übungen gezeigt hat, mit denen ich meinen persönlichen Yoga-Flow ergänzen kann.

Motiviert und verschwitzt bin ich dann wieder gegangen. Ich bleibe auf jeden Fall dran, jetzt weiß ich ja genau, was ich schon mache ist gut und wenn ich es noch etwas ergänze, geht’s mir vielleicht in Zukunft auch mit dem Nacken wieder besser!

Herzlichen Dank an Louis Wonneberger für die freundliche Art und die guten Erläuterungen! Vielleicht komm ich ja in einem Jahr wieder um zu checken, was sich verändert hat.

Möchten Sie auch am Back Check teilnehmen? Dann können Sie sich hier dafür anmelden.

Back Check – ein Erfahrungsbericht

Beitragsnavigation