Alte Lehrveranstaltungen

Sommersemester 2020

TitelDer lateinische Roman
ArtVorlesung
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob/ HS
ZeitMo 8 – 10 Uhr
Modul
  • Vertiefungsmodul Lateinische Literatur der Antike

Inhalt

Überblick über die Romanliteratur in Kaiserzeit und Spätantike. Im Mittelpunkt stehen die Klassiker Petron und Apuleius.

Literatur
  • Whitmarsh (Ed.): The Cambridge Companion to the Greek and Roman Novel, Cambridge 2008
  • Holzberg: Der antike Roman, Darmstadt3 2006
  • G. Walsh: The Roman Novel, Cambridge 1970
Titel

Die frühhumanistische Literatur in Südwestdeutschland

ArtVorlesung
DozentPD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
OrtRob 
ZeitBlockveranstaltung
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur der Frühen Neuzeit
Inhalt

Die Einflüsse des italienischen Humanismus zeigen sich deutlich in der lateinischen Literatur, die im späten 15. und frühen 16. Jahrhundert in deutschen Südwesten entstanden ist.  Diese musste sich sowohl vom Wissenschaftsbetrieb der scholastischen Theologie als auch von dem noch ganz mittelalterlich geprägten Unterricht in den Artes Liberales absetzen.  Die Vorlesung wird eine Übersicht über die wichtigsten Gattung und Vertreter dieser Epoche geben.

Literatur

P.G. Schmidt (Hrsg.), Humanismus im deutschen Südwesten, Biographische Profile, 2. Aufl. Stuttgart 2000.

TitelValerius Maximus
ArtHauptseminar
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob
Zeit

Di 8-10

Modul
  • Mastermodul Lateinische Prosa der Antike

Inhalt

Interpretation ausgewählter Exempla (historische Kontextualisierung und Funktion, Quellenfrage, Überlieferung, Rezeption)

Literatur

Edition:

  1. Briscoe, Stuttgart-Leipzig 1998

Literatur:

J.-M. David (Ed.): Valeurs et mémoire à Rome. Valère Maxime ou la vertu recomposée. Paris 1998

TitelDie Paroimiologischen Arbeiten Heinrich Bebels
ArtHauptseminar
DozentPD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
OrtRob
ZeitBlockseminar
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur der Frühen Neuzeit
Inhalt

Die Literatur der einfachen Menschen seiner Zeit hat Heinrich Bebel in besonderer Weise fasziniert.  Um das Material zu sammeln, zu sichten und zu ordnen, hat er es ins Lateinische übertragen und in seinen Proverbia Germanica und Facetien veröffentlicht.

Literatur

H.B., Proverbia Germanica, hrsg. W.H.D.Suringar, Leiden 1870; H.B., Facetien, Drei Bücher, hrsg. G. Bebermeyer, Leipzig 1931.

TitelSallust, De coniuratione Catilinae
ArtProseminar
DozentErik Pulz
OrtRob / SR
ZeitMi 14-16
Modul
  • Basismodul Lateinische Literatur der Antike
Inhalt

Die catilinarische Verschwörung im Jahre 63 v. Chr. ist exemplarisch für die Krise der späten römischen Republik. Zwanzig Jahre nach ihrer Aufdeckung macht sich der wertebewusste Sallust an eine Beschreibung ihres Ablaufs, wobei er sein Augenmerk auf den Hauptakteur Catilina legt, der schon in frühester Jugend nichts anderes als üble Hurerei, multa nefanda stupra, betrieben habe und dessen Charakter für Sallust Sinnbild einer zügellos pervertierten Zeit war.

Im Wechsel von Einzelvorträgen und vertiefenden Lektürephasen wollen wir uns im Seminar dem Text des Sallust nähern und die Methoden der Klassischen Philologie einüben.

Literatur

Im Seminar legen wir den Text der OCT-Ausgabe zugrunde:

Leighton Durham Reynolds, C. Sallusti Crispi Catilina, Iugurtha, Historiarum Fragmenta Selecta, Appendix Sallustiana, Oxford 1991.

TitelEinführung in die Mittel- und Neulateinische Philologie
ArtProseminar
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
ZeitMi 8-10 / Do 8-10 (zweiwöchentlich / gerade Woche)
Modul
  • Basismodul Mittel-/ Neulateinische Literatur
Inhalt

In der ersten Veranstaltungsform (PS) wird eine Einweisung gegeben in Gegenstand, Methodik, Form- und Literaturgeschichte, Arbeitsinstrumente etc. der Mittel- und Neulateinischen Philologie.
Voraussetzungen für einen erfolgreichen Modulabschluß: Kurzreferate, Hausarbeit resp. mündl. Prüfung

Literatur

Literatur wird in der 1. Sitzung zur Verfügung gestellt

TitelKlausurenkurs Latein
ArtKlausurenkurs
DozentDr. Marcus Beck
 Rob / HS
ZeitFr 10-12
Inhalt

Der Kurs wendet sich an Studierende ab dem dritten Studienjahr (5. Sem.) und dient der Vorbereitung auf die lateinisch-deutsche Staatsexamensklausur. Wöchentlich werden Klausuren geschrieben, die um eine Woche zeitlich versetzt in der Übung „Zur Technik des Übersetzens aus dem Lateinischen“ besprochen werden.

Literatur
TitelTacitus, Annales XV-XVI
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/ SR
ZeitDi 16-18
Modul
  • Vertiefungsmodul Lateinische Literatur der Antike
  • Mastermodul Lateinische Prosa der Antike
Inhalt

„Ein junger Mensch von 18 … würde über Tacitus etwa folgendes Urteil fällen: Tacitus ist ein schwerer Schriftsteller, der gute Charaktere zeichnet und vortrefflich zuweilen malt, allein er affektiert Dunkelheit …, man muß viel Latein wissen um ihn zu verstehen. Im 25ten vielleicht, vorausgesetzt, daß er mehr getan hat als gelesen, wird er sagen: Tacitus ist der dunkle Schriftsteller nicht für den ich ihn ehmals gehalten, finde aber, daß Latein nicht das einzige ist was man wissen muß um ihn zu verstehen, man muß sehr viel selbst mitbringen. Und im 40ten, wenn er die Welt hat kennen lernen, wird er vielleicht sagen, Tacitus ist einer der ersten Schriftsteller, die je gelebt haben.“ In der Lektüreübung wollen wir Lichtenbergs hier verkürzt wiedergegebenem Urteil  über Tacitus´ Sprache, Stil und (pathologisierende) Weltsicht anhand der Bücher XV und XVI seiner Annales ein wenig nachspüren. Im Mittelpunkt der Lektüre werden Begebenheiten aus den letzten Jahren der neronischen Despotie stehen wie der Brand Roms, die gescheiterte Pisonische Verschwörung und der Freitod so unterschiedlicher Männer wie Seneca, Petron oder Thrasea Paetus.

Literatur

Text:

  • Cornelii Taciti Libri qui supersunt, Tom. I: Ab excessu Divi Augusti edidit H. Heubner, editio correctior, Stuttgart / Leipzig 1994
  • Cornelius Tacitus. Annalen Bd. IV, Buch 14-16, erläutert und mit einer Einleitung versehen von E. Koestermann, Heidelberg 1968
  • Cornelius Tacitus erklärt von K. Nipperdey, zweiter Band: Ab excessu Divi Augusti XI-XVI, sechste, verbesserte Auflage besorgt von G. Andersen, Berlin 1908

Einführende Literatur:

  • St. Schmal, Tacitus (Olms Studienbücher Bd. 14), Hildesheim / Zürich / New York  42016
  • A.J, Woodman (Ed.), The Cambridge Companion to Tacitus, Cambridge 2009

Kommentare: 

  • Q. Horatius Flaccus, Dritter Teil: Briefe, erklärt von A. Kiessling, siebte Auflage bearbeitet von R. Heinze, Berlin 1961
  • Horace, Epistles,  Book I, ed. By R. Mayer, Cambridge 1994

zur Einführung:

  • E. Fantham: The First Book of Letters, in: H.-Chr. Günther (Hrsg.), Brill´s Companion to Horace, Leiden / Boston 2013, 407-430
TitelBoccaccio, De casibus virorum illustrium
ArtÜbung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
ZeitDi 18-20 / Mi 16-18 (zweiwöchentlich / gerade Woche)
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur der Frühen Neuzeit
Inhalt

In der Lektüreübung werden ausgewählte Biographien aus Boccaccios moralisierendem Spätwerk „De casibus virorum illustrium“ gelesen und ihr Einfluß auf die weitere europäische Erzählliteratur (z.B. Chaucer) aufgezeigt.

Voraussetzungen für einen erfolgreichen Modulabschluß: Präparation der ausgegebenen Textbeispiele; Kurzreferate
Literatur

Literatur wird in der 1. Sitzung bereitgestellt

TitelMetrik, Rhythmik, Strophik in Spätantike und Mittelalter
ArtÜbung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
Zeit

Mi 10-12 // Do 10-12 (zweiwöchentlich / gerade Woche)

Modul
  • Basismodul Mittel-/ Neulateinische Literatur
Inhalt

Die Übung will anhand diachronisch ausgewählter Textbeispiele eine Übersicht vermitteln über die Fortentwicklung der antiken Metrik (rhythmische Dichtung) sowie ihre strophischen Gestaltungsmöglichkeiten (Hymnus, Sequenz, Lai, Descort, Conductus etc.).

Voraussetzungen für einen erfolgreichen Modulabschluß: Kurzreferate, Hausarbeit resp. mündl. Prüfung

Literatur

Literatur wird in der 1. Sitzung zur Verfügung gestellt.

Titel Die Exempelsammlung ‚Gesta Romanorum‘ belehrende Unterhaltung im Spätmittelalter
ArtÜbung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
ZeitBlockveranstaltung
OrtRob 
Modul

InhaltDie Übung gibt anhand ausgewählter Beispiele einen Überblick über die gesamteuropäisch rezipierte spätmittelalterliche Exempelsammlung „Gesta Romanorum“, deren Kern, wie der Titel bereits besagt, Bezüge zur römischen Geschichte aufweist, wenngleich die Mehrzahl der 240 Exemplare erfunden ist oder aus außereuropäischer Tradition stammt.
LiteraturLiteratur und Texte in der 1. Sitzung
TitelOvids Metamorphosen
ArtÜbung
DozentAnette Schmidt
OrtRob
Zeit

Da es eine modulungebundene Übung ist, möchte ich gemeinsam mit Ihnen einen Termin für die Übung festlegen. Tragen Sie sich daher bitte bis spätestens 31.03.2020 in die Liste https://dudle.inf.tu-dresden.de/ovid/ unter Angabe des Tages und der Uhrzeit, welche für Sie am günstigsten ist, ein.

Modul

Inhalt

In den Metamorphosen, wohl zwischen 2 und 8 n. Chr. verfasst, erzählt Ovid in 15 Büchern eine Geschichte der Welt von ihren Anfängen bis in seine eigene Zeit. In der Lektüreübung werden wir einige der ca. 250 Verwandlungssagen lesen, analysieren und übersetzen.

Literatur

P. Ovidi Nasonis Metamorphoses recognovit brevique adnotatione critica instruxit R.J. Tarrant, Oxford 2004.

Titel

Lateinische Sprachübungen II

ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/HS 
ZeitMo 12-14/ Do 12-14
Modul
  • Basismodul Lateinische Sprache
Inhalt

In der Lateinischen Sprachübung I und II sollen wesentliche Kapitel der lateinischen Syntax und Fromenlehre wiederholt werden, in der Sprachübung I liegt der Schwerpunkt dabei auf der Kasuslehre, in der Sprachübung II auf der Lehre von den Nebensätzen. Der grammatische Stoff wird anhand lateinischer Beispielsätze präsentiert und mittels deutsch-lateinischer Übersetzungsaufgaben eingeübt.

Literatur

H. Rubenbauer, J.B. Hoffmann, R. Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 121995 u.ö.

R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007

TitelLateinische Stilübungen Oberstufe
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/ HS
ZeitFr 8-10
Inhalt

In den beiden lateinischen Stilübungen Oberstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache unter vorrangig stilistischen Aspekten gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden längere zusammenhängende Texte, die sich in der Regel an ein Cicero-Original anlehnen, aus dem Deutschen in das Lateinische übersetzt. In beiden Übungen wird die Erweiterung des lateinischen Prosawortschatzes gefördert.

Literatur
  • Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 2012 (5. Aufl.);
  • Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 1979 (17. Aufl.)
  • Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 2007 (4. Aufl.)
TitelZur Technik des Übersetzens aus dem Lateinischen
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/ HS
ZeitFr 12-14
Modul

Inhalt

In der Übung werden verschiedene Techniken und Methoden des Übersetzens aus dem Lateinischen in das Deutsche eingeübt. Grundlage der Übung sind die jeweiligen Texte des Klausurenkurses. Die Übung kann aber auch ohne Absolvierung des Klausurenkurses besucht werden. 

Literatur

Die Texte werden jeweils per studip zur Verfügung gestellt.

TitelUnterrichtspraktikum I / II Latein / Griechisch
ArtPraktikum
DozentDr. Anne Friedrich
Ort
Zeit

August / September 2020 / n. V.

Modul

Inhalt

Literatur

TitelColloquium Latinum
ArtKolloquium
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi/ Prof. Dr. Thomas Klein
ZeitMi 18-20
OrtRob / SR
TitelLateinunterricht in der Lehrbuchphase
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
ZeitDo 10-12
OrtRob / SR
Modul

Fachdidaktik Latein I: Sprachunterricht

Inhalt
  • Überblick über die Geschichte des altsprachlichen Unterrichts
  • Definition, Begründung und Umsetzung von Zielen und Inhalten des Sprachunterrichts
  • Übersetzungs- und Interpretationsmethodik im Sprachunterricht
  • Übungsdidaktik (Wortschatz, Grammatik)
  • Leistungsbewertung
  • Kriterien für die Auswahl der Übergangslektüre
  • Schulpraktische Übungen

Zur Modulanmeldung:

Es stehen für die SPÜ nur zwei Zeiten zur Verfügung; pro Termin maximal 4 Studierende; Berücksichtigung erfolgt nach Reihenfolge der Eintragung ins Modul!

Übung/ Reflexionsseminar zu den SPÜ: n.V. (im Anschluss an SPÜ vor Ort bzw. nach Vereinbarung in den SPÜ-Gruppen)

Beginn des Seminars und der SPÜ aufgrund des Kongresses des Dt. Altphilologenverbandes erst in der Woche vom 20.-24.4.2020

Montag 9:35-11:10 Uhr/ Elisabeth-Gymnasium (Treff: Montag, 20.4.2020 9:15 Uhr im Foyer des Elisabeth-Gymnasiums)

Dienstag 9:35-11:10 Uhr/ Elisabeth-Gymnasium (Treff: Dienstag, 21.4.2020 9:25 Uhr im Elisabeth-Gymnasium, R. 203)

Literatur
  • Keip, Marina/ Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010, zum Kauf dringend empfohlen!
  • Korn, Matthias (Hg.): Latein. Methodik. Handbuch für die Sekundarstufe I und II, Berlin 2018
  • Kuhlmann, P. (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten. Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
  • Kuhlmann, Peter/ Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung, Berlin 2015
  • Wittich, Peggy: Latein unterrichten: planen, durchführen, reflektieren, Berlin 2015

TitelReflexionsseminar zu den SPÜ
ArtÜbung
DozentDr. Anne Friedrich
ZeitMo 20.04.2020 und Di 21.04.2020 / 09:35-11:10
OrtElisabeth-Gymnasium
ModulFachdidaktik Latein I: Sprachunterricht
TitelSchulpraktische Übungen
ArtÜbung
DozentDr. Anne Friedrich
Zeitn.V.
Ortn.V.
Modul

Fachdidaktik Latein I: Sprachunterricht

TitelTacitus´ Germania als Lektüresequenz für die Oberstufe
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
ZeitDi 12-14
OrtRob / HS
Modul

Fachdidaktik Latein II: Lektüreunterricht

Inhalt

Tacitus´ Germania eröffnet einen spannenden Zugang zum Blick der Römer auf fremde Völker und die literarische Konstruktion von Identitäten – ein wichtiges Thema in unserer heutigen Welt, weshalb sich das Werk hervorragend für die Oberstufenlektüre eignet. Im Mittelpunkt des Sommersemesters steht die Konzeption einer Lektüresequenz mit eigener Schwerpunktsetzung. Zudem werden Querbezüge zum Orientierungsrahmen Globale Entwicklung/ Bildung für nachhaltige Entwicklung aufgezeigt.

Mit Ovid steht im Wintersemester ein Autor, den Oberstufenschüler unbedingt kennen lernen sollten, im Zentrum der didaktischen Analyse. Die Arbeit an Ovids Ars amatoria soll mit Schwerpunktsetzung Heterogenität und Binnendifferenzierung im Lateinunterricht sowie Diskussion verschiedener Systeme der Leistungsbewertung erfolgen.

Das Seminar dient der Kompetenzentwicklung zur Auswahl und Aufbereitung geeigneter Textstücke für entsprechende Lektüresequenzen in der gymnasialen Oberstufe. Spracharbeit, Textinterpretation und Realienkenntnis/ historisches Hintergrundwissen sind dabei in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und für einen attraktiven, schülerorientierten Unterricht nutzbar zu machen. Die Begleitübung wird anhand der zu Grunde gelegten Texte und deren Lektüre der Übersetzungsmethodik sowie der stilistischen (und metrischen) Analyse gewidmet sein.

Literatur
  • Scholz, Ingvelde/ Weber, Karl-Christian: Denn sie wissen, was sie können. Kompetenzorientierte und differenzierte Leistungsbeurteilung im Lateinunterricht, Göttingen 2010
  • Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Literaturdidaktik, Bamberg 2012
  • Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten. Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
  • Kuhlmann, Peter/ Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung, Berlin 2015
  • Janka, Markus (Hg.): Latein. Didaktik/ Praxishandbuch, Cornelsen, Berlin 2017
  • Keip, Marina/ Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010
  • Drumm, Julia/ Frölich, Roland (Hgg.): Innovative Methoden für den Lateinunterricht, Göttingen 2007
  • diverse Lektürehefte zu Tacitus und Ovid

  •  folgende pdf: Orientierungsrahmen-Globale-Entwicklung
TitelTacitus. Germania – Texterschließungsmethodik
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
ZeitDi 14-15
OrtRob / Mag
Modul

Fachdidaktik Latein II: Lektüreunterricht

Wintersemester 2019/2020

TitelVergil, Georgica: Werk und Rezeption
ArtVorlesung
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob/ HS
ZeitDo 10 – 12 Uhr
Modul
  • Basismodul Lateinische Literatur der Antike

Inhalt

Vorgestellt wird Vergils Lehrgedicht, ausführlich behandelt aber auch die Rezeptionsgeschichte dieser Dichtung bis in die Moderne.

Literatur

Text (zur Anschaffung empfohlen): Mynors (OCT)

Kommentar: Thomas bzw. Erren

Literatur (zur Einführung):

  1. Effe, Dichtung und Lehre, München 1977
  2. Volk, The Poetics of Latin Didactic, Oxford 2002
Titel

Einführung in die lateinische Schriftkunde

ArtVorlesung/ Übung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
ZeitMi 12-14/ Do 10-12 (14-täglich, Beginn 2.SW)
Modul
  •  Einführung in die lateinische Schriftkunde
Inhalt

Das Modul vermittelt einen Überblick über die Entwicklung der lateinischen Schrift von der Antike bis zur Frühen Neuzeit. Um die Überlieferung lateinischer Texte nachvollziehbar zu gestalten, werden in der Vorlesung das äußere Erscheinungsbild von Codices sowie deren wissenschaftliche Beschreibbarkeit erläutert. Möglichkeiten, vorhandene Handschriften in Bibliotheken und Archiven auf der Grundlage 

konventioneller gedruckter Kataloge und elektronischer Datenbanken zu recherchieren, werden exemplarisch vorgeführt. Zur Vorbereitung von Analyse und Lektüre der hauptsächlichen Schriftarten werden mittelalterliche und frühneuzeitliche Bildungszentren vorgestellt, in denen für die einzelnen Schriften repräsentative Denkmäler entstanden sind. Deren paläographische Eigenarten werden im Sinne der Schriftgenese anhand von Bildtafeln erklärt.

 In der Übung wird der in der Vorlesung vermittelte Stoff vertieft, indem die einzelnen Schriftarten ausführlich gelesen und mit Blick auf die Entwicklung ihrer Buchstabenformen analysiert werden, mit dem Ziel einer Bestimmung nach Alter und Entstehungsort.

 Die Selbststudienzeit soll neben Vertiefung der in der Lehrveranstaltung vermittelten Inhalte die Studierenden zu einer eigenständigen Recherche nach überlieferten lateinischen Texten sowie zur regionalen und zeitlichen Einordnung ihrer Überlieferungsträger in Handschriften aufgrund deren äußerer materieller Beschaffenheit befähigen.

Literatur

– Bernhard Bischoff, Paläographie des römischen und des abendländischen Mittelalters. 3. Aufl. Berlin 2004. (Nachdr. der 2., überarb. Aufl. 1986, auch diese verwendbar)

– Albert Derolez, The Palaeography of Gothic Manuscript Books. From the Twelfth to the Early Sixteenth Century. Cambridge 2003.

– Otto Mazal, Lehrbuch der Handschriftenkunde. Wiesbaden 1986.

– Karl Löffler/Wolfgang Milde, Einführung in die Handschriftenkunde. Stuttgart 1997.

– Adriano Cappelli, Lexicon abbreviaturarum. Wörterbuch lateinischer und italienischer Abkürzungen. 2. Aufl. Leipzig 1928 u. ö.

TitelEpik des lateinischen Mittelalters
ArtVorlesung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob 
ZeitBlockveranstaltung
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur des Mittelalters

InhaltEpik des lateinischen Mittelalters: Die Vorlesung bietet einen literarhistorischen Überblick über den Weg des antik-lateinischen Epos vom 5. nachchristlichen Jahrhundert bis zu Petrarca sowie seinen Fortsetzern im Quattro- und Cinquecento. Behandelt werden die Themenfelder Zeitgeschichtliches Epos, Bibelparaphrasendichtung, Kreuzzugsepik, Epik basierend auf antiken, einheimischen und orientalischen Erzählstoffen, Philosophisch-theologisches Epos. Ein literaturtheoretischer Teil ist dem Problem der Gattungsdefinition resp. -abgrenzung gewidmet.
Literatur
TitelDas Epos im lateinischen Mittelalter
ArtHauptseminar
DozentDr. Henning Handrock
OrtRob
Zeit

als Blockveranstaltung nach Absprache. 

Der Termin für die Absprache am Anfang des Semesters wird von mir noch mitgeteilt, da ich noch nicht sagen kann, wie die Schule mich einsetzt.

Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur des Mittelalters
Inhalt

Das Epos erreichte im Mittelalter eine große Formenvielfalt. Bibelepik, Tierepik sowie Kreuzzugsepik zeugen von dieser Entwicklung. Dabei wurde diese Dichtung in ihrer Form maßgeblich von den großen Vorbildern wie z. B. Vergil oder Statius beeinflusst. Ihr Inhalt orientierte sich ebenfalls stark an antiken Stoffen wie dem Trojanischen Krieg oder Alexander dem Großen. Zentraler Gegenstand des Hauptseminars sind Gattungsmerkmale der Epik im Mittelalter, welche anhand der Alexandreis des Walter von Châtillon als Textgrundlage erarbeitet werden sollen.

TitelTacitus, Germania
ArtProseminar
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / SR
ZeitMi 8-10
Modul
  • Vertiefungsmodul Lateinische Literatur der Antike
InhaltInterpretation ausgewählter Partien
Literatur

Text (zur Anschaffung empfohlen):

Winterbottom/Ogilvie: Cornelii Taciti opera minora, Oxford 1975 (OCT)

Kommentare: Lund (1988) und Perl (1990)

Literatur (zur Einführung):                         

  1. Schmal, Tacitus, Hildesheim 20164, 29ff.
TitelJoseph Bernhart und der mittelalterliche Roman
ArtSeminar/Übung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
ZeitMi 10-12 / Do 8-10 (14-täglich, Beginn 2. SW)
Modul
  • Alterität und Modernität lateinischer Prosaliteratur Europas
Inhalt

Joseph Bernhart und der mittelalterliche Roman: Die lateinische Romanliteratur des Mittelalters gehört zu den noch wenig erforschten Textgenera. Bestandsaufnahmen fehlen ebenso wie literaturtheoretische Systematisierungen. Die Veranstaltung geht den Einflüssen des mittelalterlichen Romans auf das Werk Joseph Bernharts nach, der es zu Beginn des letzten Jahrhunderts vorzugsweise in Deutschland als Romancier zu einiger Popularität gebracht hatte.

Literatur

TitelAratus Latinus
ArtHauptseminar
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / HS KA
ZeitMi 10-12 
Modul
  • Mastermodul Lateinische Dichtung der Antike
Inhalt

Vergleichende Analyse ausgewählter Partien der Arat-Bearbeitungen von Cicero, Germanicus, Manilius und Avienius

Literatur

Editionen: Soubiran (Cic. Avien.), Le Boeuffle (Germ.), Goold (Man.)

Literatur (zur Einführung):

  1. Effe, Dichtung und Lehre, München 1977
  2. Gee, Aratus and the Astronomical Tradition, Oxford 2013
  3. Hübner, Die Eigenschaften der Tierkreiszeichen in der Antike, Wiesbaden 1982
TitelKlausurenkurs Latein
ArtKlausurenkurs
DozentDr. Marcus Beck/ Dr. Anne Friedrich/ Prof. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / SR
ZeitFr 10-12
InhaltIn fünfwöchigem Rhythmus sollen lateinisch-deutsche Übungsklausuren geschrieben und besprochen werden. Der Kurs ist für Studierende des Hauptstudiums gedacht zur Vorbereitung auf die lateinisch-deutsche Staatsexamensklausur.
Literatur
TitelHoraz, Episteln, Buch I
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/ SR
ZeitDi 16-18
Modul
  • Mastermodul Lateinische Dichtung der Antike
Inhalt

Enttäuscht von der öffentlichen Aufnahme seiner carmina, wendet sich Horaz von der Lyrik ab und Fragen der praktischen Lebensphilosophie zu. So entsteht ein 20 v. Chr. publiziertes Epistelbuch, in dem Horaz in zwanzig hexametrischen Briefgedichten seine persönlichen Standpunkte in Fragen des alltäglichen wie sittlichen Lebens darlegt. Horaz ist dabei v.a. der Philosophie Epikurs verpflichtet, ohne ihr freilich dogmatisch zu folgen.  

Literatur

Textausgabe: Q. Horatius Flaccus, Opera, ed. D.R. Shackleton Bailey, Berlin / New York 42008

Kommentare:  Q. Horatius Flaccus, Dritter Teil: Briefe, erklärt von A. Kiessling, siebte Auflage bearbeitet von R. Heinze, Berlin 1961

Horace, Epistles,  Book I, ed. By R. Mayer, Cambridge 1994

zur Einführung: E. Fantham: The First Book of Letters, in: H.-Chr. Günther (Hrsg.), Brill´s Companion to Horace, Leiden / Boston 2013, 407-430

TitelBellum Africum
ArtLektüreübung
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
Modul
  • Basismodul Lateinische Sprache
Inhalt

Kursorische Lektüre (mit Schwerpunkt grammatische Analyse)

Literatur

Text: Klotz, Leipzig 1927 (C. Iulii Caesaris commentarii vol. III)

Kommentar: Schneider, Berlin 1905

Titel„Petrarca: Africa“
ArtÜbung
DozentMelanie Nowack
OrtRob / Mag
ZeitMi 14-16
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur des Mittelalters
Inhalt
Literatur

TitelCicero: Pro Caelio
ArtLektüreübung
DozentAnette Schmidt
OrtRob / SR
ZeitDo 16-18
Modul
  •  Vertiefungsmodul Lateinische Sprache
Inhalt

Zur Vorbereitung auf die Klausur des Vertiefungsmoduls Lateinische Sprache möchten wir zusammen die Verteidigungsrede Pro Caelio, wohl eine der bekanntesten Reden Ciceros, lesen. Anhand dieser, die er für seinen ehemaligen Schüler Marcus Caelius Rufus hielt, soll ein Einblick in die zeitgenössische Gesellschaft gegeben und besonders die Fähigkeit, grammatische Strukturen lateinischer Texte selbstständig zu erfassen, geschult werden. Zudem wird der Erwerb, die Verfestigung und Erweiterung des lateinischen Prosawortschatzes gefördert.

Literatur

Textausgabe:

C. Clark (ed.), M. Tulli Ciceronis Orationes I, Oxford 1908. 

weitere Literatur:

  1. G. Austin (ed.), M. Tulli Ciceronis Pro M. Caelio oratio, Oxford 1960 (3. Aufl.).
  2. Keitel / J. W. Crawford, Cicero Pro Caelio, Newburyport 2010.
  3. R. Dyck, Cicero Pro Marco Caelio, Cambridge 2013.
TitelPropädeutische Übung: Einführung in die Klassische Philologie
ArtÜbung
DozentDr. marcus Beck
OrtRob / SR
ZeitDi 14-16
Modul
  • Basismodul Lateinische Literatur der Antike
Inhalt

Einführung in die Methoden der Klassischen Philologie

Literatur

Literatur.

  1. Riemer, M. Weissenberger, B. Zimmermann: Einführung in das Studium der Latinistik, München 2008 (2. Auflage)
Titel

Lateinische Sprachübungen I

ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/HS // Mel/HS D// Mel/ HS D
ZeitMo 12-14// Do 12-14
Modul
  • Basismodul Lateinische Sprache
Inhalt

In der Lateinischen Sprachübung I und II sollen wesentliche Kapitel der lateinischen Syntax und Fromenlehre wiederholt werden, in der Sprachübung I liegt der Schwerpunkt dabei auf der Kasuslehre, in der Sprachübung II auf der Lehre von den Nebensätzen. Der grammatische Stoff wird anhand lateinischer Beispielsätze präsentiert und mittels deutsch-lateinischer Übersetzungsaufgaben eingeübt.

Literatur

H. Rubenbauer, J.B. Hoffmann, R. Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 121995 u.ö.

R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007

TitelLateinische Stilübungen Unterstufe
ArtÜbung
DozentErik Pulz
OrtRob/ SR
ZeitMo 16-18
Modul
  • Vertiefungsmodul Lateinische Sprache
Inhalt

In der lateinischen Stilübung Unterstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache hinsichtlich Formenlehre und Syntax gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden ausgewählte Kapitel der lateinischen Grammatik anhand kürzerer in das Lateinische zu übertragender Texte behandelt.

Literatur

Literatur:

–        Rubenbauer, Hofmann, Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 1995 (12. Aufl.) u.ö.

–        Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 2012 (5. Aufl.).

–        Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 1979 (17. Aufl.).

–        Meckelnborg, Lateinische Phraseologie, Darmstadt 2004 (Neubearbeitung von Meissner: Lateinische Phraseologie für den Schulgebrauch, Leipzig 1900 [7. Aufl.]).

TitelLateinische Stilübungen Oberstufe
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/ HS
ZeitFr 8-10
Inhalt

In den beiden lateinischen Stilübungen Oberstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache unter vorrangig stilistischen Aspekten gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden längere zusammenhängende Texte, die sich in der Regel an ein Cicero-Original anlehnen, aus dem Deutschen in das Lateinische übersetzt. In beiden Übungen wird die Erweiterung des lateinischen Prosawortschatzes gefördert.

Literatur
  1. Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 2012 (5. Aufl.);
  2. Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 1979 (17. Aufl.)
  3. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 2007 (4. Aufl.)
TitelColloquium Latinum
ArtKolloquium
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi/ Prof. Dr. Thomas Klein
ZeitMi 18-20/ n.V.
OrtRob / HS
TitelCatull binnendifferenziert unterrichten
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
ZeitDi 12-14
OrtRob / HS
Modul
  • Fachdidaktik Latein II – Lektüreunterricht
Inhalt

Mit Catull steht im Wintersemester ein Autor, den Oberstufenschüler unbedingt kennen lernen sollten, im Zentrum der didaktischen Analyse. Die Arbeit an Catulls Gedichten soll mit Schwerpunktsetzung Heterogenität und Binnendifferenzierung im Lateinunterricht sowie Diskussion verschiedener Systeme der Leistungsbewertung erfolgen.

Das Seminar dient der Kompetenzentwicklung zur Auswahl und Aufbereitung geeigneter Textstücke für entsprechende Lektüresequenzen in der gymnasialen Oberstufe. Spracharbeit, Textinterpretation und Realienkenntnis/ historisches Hintergrundwissen sind dabei in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und für einen attraktiven, schülerorientierten Unterricht nutzbar zu machen. Die Begleitübung wird anhand der zu Grunde gelegten Texte und deren Lektüre der Übersetzungsmethodik sowie der stilistischen und metrischen Analyse gewidmet sein.

Literatur
  • Scholz, Ingvelde/ Weber, Karl-Christian: Denn sie wissen, was sie können. Kompetenzorientierte und differenzierte Leistungsbeurteilung im Lateinunterricht, Göttingen 2010
  • Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Literaturdidaktik, Bamberg 2012
  • Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten. Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
  • Kuhlmann, Peter/ Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung, Berlin 2015
  • Janka, Markus (Hg.): Latein. Didaktik/ Praxishandbuch, Cornelsen, Berlin 2017
  • Keip, Marina/ Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010
  • Drumm, Julia/ Frölich, Roland (Hgg.): Innovative Methoden für den Lateinunterricht, Göttingen 2007
  • diverse Lektürehefte zu Catull
TitelCatull Carmina – Texterschließungsmethodik
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
ZeitDi 14-15
OrtRob / HS
Modul
  • Fachdidaktik Latein II – Lektüreunterricht

Inhalt
Literatur
TitelUnterrichtspraktikum I/II Latein
ArtPraktikum
DozentDr. Anne Friedrich
Zeitn.V.
Ort
Modul
Inhalt
Literatur

Sommersemester 2019

TitelGechichte der lateinischen Literatur
ArtVorlesung
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob/ HS
ZeitDo 10 – 12 Uhr
Modul
  • Vertiefungsmodul Lateinische Literatur der Antike

Inhalt

Überblick über die Lateinische Literatur vom 1. bis 6. Jh.
Literatur

G.B. Conte, Latin Literature, Baltimore 1994

Titel

Die Großstadtelegien des Pacifico Massimi

ArtVorlesung
DozentPD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
OrtRob
ZeitBlockveranstaltung
Modul
  •  Mastermodul Lateinische Literatur der frühen Neuzeit
InhaltDie Vorlesung soll mit den anziehenden und humorvollen Dichtungen des Pacifico Massimi (ca. 1410-1506) bekannt machen. Dieser wenig bekannte Dichter verfasste nicht nur formgewandte Elegien in der antiken Tradition, sondern verlieh in seinem zweibändigen Hecatelegium seinen kritischen Gedanken über das Leben in der Großstadt und das zweifelhafte Wesen des modernen Menschen beredten Ausdruck.
Literatur

Pacifico Massimi, Hecadelegium (I), Les cent elegies, ed. J. Desjardins, Grenoble 1986;

Pacifico Massimi, Hecatelegium (II), Les cent elegies, ed. J.Desjardins Daude, Paris 2008.

TitelHieronymus, Briefe
ArtHauptseminar
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / SR
ZeitMi 16-18
Modul
  • Mastermodul Lateinische Prosa der Antike
InhaltAnalyse ausgewählter Briefe
Literatur

Edition: Hilberg ( CSEL 54-56,2)

Literatur: A. Cain, The Letters of Jerome, Oxford 2009

A. Cain/ J. Lössl, Jerome of Stridon. The Life, Writings and Legacy, Farnham 2009

B. Conring, Hieronymus als Briefschreiber, Tübingen 2001

TitelHandschriftliche Überlieferungen lateinischer Elegien
ArtHauptseminar
DozentPD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
OrtRob
ZeitBlockveranstaltung
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur der Frühen Neuzeit
InhaltVon dem elegischen Schaffen des deutschen Frühhumanismus ist bislang vor allem die gedruckte Sammlung der Quattuor libri amorum (Nürnberg 1502) des Conrad Celtis (1459-1508) bekannt und erforscht. In dem Seminar soll hingegen der Blick auf einige bislang kaum ausgewertete Handschriften aus dem Kreis des Jakob Wimpfeling (1450-1528) gerichtet werden, die völlig neue Aspekte der Elegie in Deutschland erkennen lassen.
TitelOvid, Metamorphosen
ArtProseminar
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob / SR
ZeitDi 16-18
Modul

Basismodul Lateinische Literatur der Antike

Themenspezifisches Modul Lateinische Literatur

InhaltWohl zwischen 2 und 8 nach Christi Geburt verfasste Ovid, der jüngste Repräsentant der augustäischen Literaturepoche, mit den Metamorphosen sein berühmtestes Werk: In ca. 250 Verwandlungssagen erzählt der Dichter unter Rekurs auf die griechische und römische Mythologie eine Geschichte der Welt von ihren Anfängen bis in die eigene Zeit und schafft damit ein Werk, das neben der Bibel wohl die breiteste Rezeption in Literatur und v.a. bildender Kunst bis heute erfahren hat. Im Seminar werden die Bücher III und IV der Metamorphosen, die dem thebanischen Sagenkreis gelten, gelesen, analysiert und interpretiert. Dabei werden auch die wichtigsten Arbeitstechniken der klassischen Philologie eingeübt.
Literatur

Text/ Kommentare:

P. Ovidi Nasonis Metamorphoses recognovit brevique adnotatione critica instruxit R. J. Tarrant, Oxford 2004

P. Ovidius Naso, Metamorphosen, Kommentar von Franz Bömer, Buch I-III, Heidelberg 1969

P. Ovidius Naso, Metamorphosen, Kommentar von Franz Bömer, Buch IV-V, Heidelberg 1976

Einführende Literatur:

M. von Albrecht, Ovids Metamorphosen, Texte, Themen, Illustrationen (Heidelberger Studienhefte zur Altertumswissenschaft), Heidelberg 2014

A. Barchiesi, Il poeta e il principe. Ovido e il discorso Augusteo, Roma 1994

B.W. Boyd (Ed.): Brills Companion to Ovid, Leiden-Boston-Köln 2002

G.K. Galinsky, Ovid’s Metamorphoses, An introduction to the basic aspects, Oxford 1975

Ph. Hardie (Ed.): The Cambridge Companion to Ovid, Cambridge 2002

F. Harzer, Ovid, Stuttgart-Weimar 2002

A. Keith, Sources and genres in Ovid’s Metamorphoses 1-5, in: B.W. Boyd (Ed.), Brills Companion to Ovid, Leiden-Boston-Köln 2002, 235-269

G. Rosati, Narrative techiques and narrative structures in the Metamorphoses, in: B.W. Boyd (Ed.), Brills Companion to Ovid, Leiden-Boston-Köln 2002, 271-335

TitelEinführung in die Mittel-und Neulateinische Literatur
ArtProseminar
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
ZeitMi 10-12 // Do 10-12 (zweiwöchentlich/gerade Woche)
ModulBasismodul Mittel-/Neulateinische Literatur
Inhalt

Das Modul vermittelt in der LÜ einen Überblick über die Geschichte der lateinischen Sprache Galliens im Übergang von der Spätantike zum Frühmittelalter. um die groben Entwicklungslinien aufzuzeigen, die zu den romanischen Sprachen, hier: Französisch, geführt haben, werden vulgärlateinische Texte unterschiedlicher gattungsmäßiger Zugehörigkeit (Inschriften, Urkunden, Grammatiker und sonstiger Fachschriftsteller, literarische Texte) des 5. bis 9. Jahrhunderts vorgestellt und unter sprachhistorischen Aspekten (Syntax, Semantik, Phonetik, Graphematik etc.) betrachtet.- Das Proseminar führt ein in Gegenstand, Methodik, Arbeitsinstrumente, Form- und Literaturgeschichte usw. der Mittel- und neulateinischen Philologie. Bedingung für einen qual. Schein: Regelmäßige Teilnahme und Präparation der ausgegebenen Texte, Kurzreferate.

Literatur

Wird in der 1. Sitzung (17.4.) bekanntgegeben

TitelKlausurenkurs
ArtKlausurenkurs
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob / HS
ZeitFr 10-12
Inhalt

Der Kurs wendet sich an Studierende ab dem dritten Studienjahr (5.Semester) und dient der Vorbereitung auf die lateinisch-deutsche Staatsexamensklausur. Wöchentlich werden Klausuren geschrieben, die um eine Woche zeitlich versetzt in der Übung ‚Zur Technik des Übersetzens aus dem Lateinischen‘ Besprochen werden.

TitelSizilien in der Antike 
ArtExkursion/Seminar
DozentDr. Anne Friedrich
OrtMel/ HS XVII
ZeitMo 10-12
Modul
  • Exkursionsmodul: Kultur, Religion und Geschichte des griechisch-römischen Altertums
Inhalt
  •  Kultur und Zivilisation des griechisch-römischen Altertums in ihrer Relevanz für den Lateinunterricht
  • Römische Geschichte
  • Religion und Mythologie des griechisch-römischen Altertums
  • Architektur, Plastik und Malerei des griechisch-römischen Altertums
Literatur
  • Roeske, Kurt: Sizilien im Spiegel antiker Zeugnisse. Ein historischer Reisebegleiter, Ruhpolding/ Mainz 2011
  • Umberto Pappalardo, Umberto/Ciardiello, Rosaria: Die Pracht römischer Mosaiken: die Villa Romana del Casale bei Piazza Armerina auf Sizilien, Darmstadt: Philipp von Zabern 2018 [Oc 156n]
  • Schollmeyer, Patrick: Römische Tempel. Kult und Architektur im Imperium Romanum, Mainz 2008
TitelSizielien in der Antike
ArtExkursion
DozentDr. Anne Friedrich
ModulExkursionsmodul: Kultur, Religion und Geschichte des griechisch-römischen Altertums
TitelAugustin, Dialoge von Cassiciacum
ArtÜbung
DozentErik Pulz
OrtRob / SR
ZeitMo 16-18
ModulVertiefungsmodul Lateinische Literatur der Antike
InhaltDie Cassiciacum-Dialoge gehören zum frühesten Werk des Augustin und sollen uns einen Einstieg ins Schaffen und Denken des Kirchenvaters ermöglichen. Für die Lektüreübung nehmen wir uns v.a. die Bücher zwei und drei contra academicos vor. Informationen zur ersten Sitzung werden dann an die Teilnehmer kurz vor Semesterbeginn versandt. Wie die Edition sind übrigens auch die Kommentare vom Uni-Netz aus auf der Verlagswebsite von de Gruyter abrufbar.
Literatur

Aurelius Augustinus, Contra Academicos, De Beata Vita, De Ordine, ed. Th. Fuhrer/S. Adam, Berlin/Boston 2017. (maßgebliche Angabe)

K. Schlapbach, Augustin. Contra Academicos Buch 1, Berlin/New York, 2003. (Kommentar Buch 1)

Th. Fuhrer, Augustin. Contra Academicos (vel De Academicis), Bücher 2 und 3. Berlin/New York 1997. (Kommentar Buch 2 und 3)

Th. Fuhrer, Augustinus, Darmstadt 2004.

Th. Fuhrer, Augustinus (§ 144), in: C. Riedweg/C- Horn/D. Wyrwa (Hg.), Bd 5,2: Philosophie der Kaiserzeit und der Spätantike, Basel 2018, 1672-1750 und 1828-1853.

TitelPetrarca, Epistulae seniles          
ArtÜbung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag.
ZeitMi 8-10 (zweiwöchentlich, gerade Woche)
Modul
  •  Mastermodul Lateinische Literatur der Frühen Neuzeit
InhaltIm Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die späten Briefe Petrarcas, die sog. ‚Epistulae seniles‘, von denen einzelne im Hinblick auf ihre Nachwirkung interessantere Stücke, z.B. Petrarcas Reliterarisierung von Boccaccios Novelle ‚Griseldis‘, interprestiert werden sollen. Bedingung für einen qual. Schein: Regelmäßige Teilnahme und Präparation der ausgegebenen Texte.
Literatur

Wird in der ersten Sitzung (3.4.) bereitgestellt.

TitelTexte zur lateinischen Sprachgeschichte
ArtÜbung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
ZeitMi 8-10// Do 8-10, zweiwöchentlich, gerade Woche 
Modul
  • Basismodul Mittel-/Neulateinische Literatur
InhaltDas Modul vermittelt in der LÜ einen Überblick über die Geschichte der lateinischen Sprache Galliens im Übergang von der Spätantike zum Frühmittelalter. um die groben Entwicklungslinien aufzuzeigen, die zu den romanischen Sprachen, hier: Französisch, geführt haben, werden vulgärlateinische Texte unterschiedlicher gattungsmäßiger Zugehörigkeit (Inschriften, Urkunden, Grammatiker und sonstiger Fachschriftsteller, literarische Texte) des 5. bis 9. Jahrhunderts vorgestellt und unter sprachhistorischen Aspekten (Syntax, Semantik, Phonetik, Graphematik etc.) betrachtet.- Das Proseminar führt ein in Gegenstand, Methodik, Arbeitsinstrumente, Form- und Literaturgeschichte usw. der Mittel- und neulateinischen Philologie. Bedingung für einen qual. Schein: Regelmäßige Teilnahme und Präparation der ausgegebenen Texte, Kurzreferate.
LiteraturWird in der ersten Sitzung (17.4.) bekanntgegeben.
TitelGellius: Noctes atticae
ArtÜbung
DozentSchmidt
OrtRob/ SR
ZeitDo 16-18
ModulMastermodul Lateinische Prosa der Antike
Inhalt

Gellius überliefert uns in seinen zwanzig Büchern der im 2. Jhd. n. Chr, geschriebenen Noctes Atticae Kenntnisse diverser Wissensgebiete wie Philosophie, Naturwissenschaft, Recht, Literatur- und Sprachwissenschaft, aber auch historische Anekdoten und Mirabilia, die vor allem der Unterhaltung dienen. Durch das Lesen ausgewählter Kapitel wollen wir versuchen, seinem Themenreichtum- soweit wie möglich- gerecht zu werden.

Literatur

Ausgabe:

 P.K. Marshall (ed.), A. Gellii Noctes Atticae I-II, Oxford 1991 (Ndr,)

Kommentare:

 W. Ch. Kurth, A commentary on book XIII of the ‚Noctes Atticae‘ of Aulus Gellius, Chapel Hill 1064.

J.-O. Lindermann, Aulus Gellius Noctes Atticae, Buch 9, Kommentar, Berlin 2006.

Sekundärliteratur:

Ch. Heusch, Die Macht der memoria, Die ‚Noctes Atticae‘ des Aulus Gellius im Licht der Erinnerungskultur des 2. Jahrhunderts n. Chr., Berlin/ New York 2011.

L. Holford-Stevens, Aulus Gellius, An Antonine Scholar and his Achievement, Oxford 2005 (Ndr.).

Titel

Lateinische Sprachübungen

ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtMel/Sitzungszi.//Mel/HS XVII
ZeitMo 12-14// Do 12-14
ModulBasismodul Lateinische Sprache
Inhalt

In der Lateinischen Sprachübung I und II sollen wesentliche Kapitel der lateinischen Syntax und Fromenlehre wiederholt werden, in der Sprachübung I liegt der Schwerpunkt dabei auf der Kasuslehre, in der Sprachübung II auf der Lehre von den Nebensätzen. Der grammatische Stoff wird anhand lateinischer Beispielsätze präsentiert und mittels deutsch-lateinischer Übersetzungsaufgaben eingeübt.

Literatur

H. Rubenbauer, J.B. Hoffmann, R. Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 121995 u.ö.

R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007

TitelLateinische Stilübungen Oberstufe
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/ HS
ZeitFr 8-10
ModulMastermodul Lateinische Sprache
InhaltIn den beiden lateinischen Stilübungen Oberstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache unter vorrangig stilistischen Aspekten gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden längere zusammenhängende Texte, die sich in der Regel an ein Cicero-Original anlehen, aus dem Deutschen in das Lateinische übersetzt. In beiden Übungen wird die Erweiterung des lateinischen Prosawortschatzes gefördert.
Literatur

H. Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Brukard und Markus Schauer, Darmstadt 2012

H. Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 1979

R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Berlin 2007

TitelZurTechnik des Übersetzens aus dem Lateinischen
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/ HS
ZeitFr 12-14
InhaltIn der Übung werden verschiedene Techniken und Methoden des Übersetzens aus dem Lateinischen in das Deutsche eingeübt. Grundlage der Übung sind die jeweiligen Texte des Klausurenkurses. Die Übung kann aber auch ohne Absolvieren des Klausurenkurses besucht werden. Die texte werden jeweils per studip zur Verfügung gestellt.
TitelDie ,,Stultifera Navis“- Jakob Lochners Übertragung   
ArtÜbung
DozentNowack
Ort

Rob/Mag

ZeitMi 12-14
Inhalt

 Übertragung von Sebastian Brants ,,Narrenschiff“

TitelUnterrichtspraktikum I/II
ArtPraktikum
DozentDr. Anne Friedrich
Ortn.V.
ZeitAugust/September 2018
TitelColloquium Latinum
ArtKolloquium
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi/ Prof. Dr. Thomas Klein
OrtRob / HS
ZeitMi 18-20
TitelLateinunterricht in der Lehrbuchphase
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
OrtRob / HS
ZeitDo 10-12
ModulFachdidaktik Latein I: Sprachunterricht
Inhalt
  • Überblick über die Geschichte des altsprachlichen Unterrichts
  • Definition, Begründung und Umsetzung von Zielen und Inhalten des Sprachunterrichts
  • Übersetzungs- und Interpretationsmethodik im Sprachunterricht
  • Übungsdidaktik (Wortschatz, Grammatik)
  • Leistungsbewertung
  • Kriterien für die Auswahl der Übergangslektüre
  • Schulpraktische Übungen
Literatur
  • Keip, Marina/Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010, >zum Kauf dringend empfohlen!
  • Korn, Matthias (Hg.): Latein. Methodik. Handbuch für die Sekundarstufe I und II, Berlin 2018
  • Kuhlmann, P. (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten. Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
  • Kuhlmann, Peter/Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung, Berlin 2015
  • Wittich, Peggy: Latein unterrichten: planen, durchführen, reflektieren, Berlin 2015
TitelReflektionsseminar zu den SPÜ
ArtÜbung
DozentDr. Anne Friedrich
OrtSüdstadtgymnasium
ZeitDi 7:30-9:30/Fr 11:25-14:00
ModulFachdidaktik Latein I: Sprachunterricht
Inhalt

Übung/Reflektionsseminar zu den SPÜ: n.V. (im Anschluss an SPÜ vor Ort)

Anmeldeschluss: 20.3.2019

Kommentar: Angeboten werden im Sommersemester 2019 vorbehaltlich evtl. Stundenplanänderungen in der Einsatzschule folgende zwei SPÜ-Termine (pro Gruppe maximal 5 Teilnehmer möglich; Reihenfolge der Anmeldung gilt):

Dienstag 7:30-9:30 Uhr/Südstadtgymnasium

Freitag 11:25-14:00 Uhr/Südstadtgymnasium

TitelSchulpraktische Übungen
ArtÜbung
DozentDr. Anne Friedrich
Ortn.V.
Zeitn.V.
ModulFachdidaktik Latein I: Sprachunterricht
TitelPlinius Briefe als Lektüreunterricht
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
OrtRob/HS
ZeitDi 12-14
ModulFachdidaktik Latein II: Lektüreunterricht
InhaltPlinius‘ Briefe eignen sich aufgrund ihrer thematischen Vielfalt und günstigen Textlänge hervorragend für die Oberstufenlektüre. Im Mittelpunkt des Sommersemesters steht die Konzeption einer Lektüresequenz mit eigener Schwerpunksetzung. Der Umgang mit digitalen Medien im Rahmen einer Projektarbeit soll neue Arbeitsmöglichkeiten für den Altsprachlichen Unterricht aufzeigen. Mit Catull steht im Wintersemester ein Autor, den Oberstufenschüler unbedingt kennenlernen sollten, im Zentrum der didaktischen Analyse. Die Arbeit an Catulls Gedichten soll mit Schwerpunktsetzung Heterogenität und Binnendifferenzierung im Lateinunterricht sowie Diskussion verschiedener Systeme der Leistungsbewertung erfolgen. Die Seminare dienen jeweils der Kompetenzentwicklung zur Auswahl und Aufbereitung geeigneter Textstücke für entsprechende Lektüresequenzen in der gymnasialen Oberstufe. Spracharbeit, Textinterpretation und Realienkenntnis/historisches Hintergrundwissen sind dabei in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und für einen attraktiven, schülerorientierten Unterricht nutzbar zu machen. Die Begleitübungen werden anhand der zu Grunde gelegten Texte sowie der stilistischen (und metrischen) Analyse gewidmet sein.
Literatur
  • Scholz, Ingvelde/ Weber, Karl-Christian: Denn sie wissen, was sie können. Kompetenzorientierte und differenzierte Leistungsbeurteilung im Lateinunterricht, Göttingen 2010
  • Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Literaturdidaktik, Bamberg 2012
  • Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten, Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
  • Kuhlmann, Peter/Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung. Berlin 2015
  • Janka, Markus (Hg.): Latein. Didaktik/Praxishandbuch, Cornelsen, Berlin 2017
  • Keip, Marina/Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010
  • Drumm, Julia/Frölich, Roland (Hgg.): Innovative Methoden für den Lateinunterricht, Göttingen 2007
  • diverse Lektürehefte zu Plinius und Catull
TitelPlinius. Epistulae- Texterschließungsmethodik
ArtÜbung
DozentDr. Anne Friedrich
OrtRob/Mag
ZeitDi 14-15
ModulFachdidaktik Latein II: Lektüreunterricht

Wintersemester 2018/2019

TitelCicero als Redner
ArtVorlesung
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob/ HS
ZeitDo 10 – 12 Uhr
Modul
  • Basismodul Lateinische Literatur der Antike

Inhalt

Überblick über die forensischen und politischen Reden
Literatur

J. M. May (Ed.): Brill’s Companion to Cicero. Oratory and Rhetoric, Leiden 2002

C. Steel: Reading Cicero. Genre and Performance in Late Republican Rome, London 2005

Titel

Einführung in die lateinische Schriftkunde

ArtVorlesung/ Übung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob/ Mag
ZeitMi 8-10// Do 8-10 ( 14 täglich, Beginn 2. SW)
Modul
  •  Einführung in die lateinische Schriftkunde
InhaltDas Modul vermittelt einen Überblick über die Entwicklung der lateinischen Schrift von der Antike bis zur Frühen Neuzeit. Um die Überlieferung lateinischer Texte nachvollziehbar zu gestalten, werden in der Vorlesung das äußere Erscheinungsbild von Codices sowie deren wissenschaftliche Beschreibbarkeit erläutert. Möglichkeiten, vorhandene Handschriften in Bibliotheken und Archiven auf der Grundlage konventioneller gedruckter Kataloge und elektronischer Datenbanken zu recherchieren, werden exemplarisch vorgeführt. Zur Vorbereitung von Analyse und Lektüre der hauptsächlichen Schriftarten werden mittelalterliche und frühneuzeitliche Bildungszentren vorgestellt, in denen für die einzelnen Schriften repräsentative Denkmäler entstanden sind. Deren paläographische Eigenarten werden im Sinne der Schriftgenese anhand von Bildtafeln erklärt.
In der Übung wird der in der Vorlesung vermittelte Stoff vertieft, indem die einzelnen Schriftarten ausführlich gelesen und mit Blick auf die Entwicklung ihrer Buchstabenformen analysiert werden, mit dem Ziel einer Bestimmung nach Alter und Entstehungsort.
Die Selbststudienzeit soll neben Vertiefung der in der Lehrveranstaltung vermittelten Inhalte die Studierenden zu einer eigenständigen Recherche nach überlieferten lateinischen Texten sowie zur regionalen und zeitlichen Einordnung ihrer Überlieferungsträger in Handschriften aufgrund deren äußerer materieller Beschaffenheit befähigen.
Literatur– Bernhard Bischoff, Paläographie des römischen und des abendländischen Mittelalters. 3. Aufl. Berlin 2004. (Nachdr. der 2., überarb. Aufl. 1986, auch diese verwendbar)
– Albert Derolez, The Palaeography of Gothic Manuscript Books. From the Twelfth to the Early Sixteenth Century. Cambridge 2003.
– Otto Mazal, Lehrbuch der Handschriftenkunde. Wiesbaden 1986.
– Karl Löffler/Wolfgang Milde, Einführung in die Handschriftenkunde. Stuttgart 1997.
– Adriano Cappelli, Lexicon abbreviaturarum. Wörterbuch lateinischer und italienischer Abkürzungen. 2. Aufl. Leipzig 1928 u. ö.
TitelDas lateinische Drama in Mittelalter und Renaissance
ArtVorlesung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
ZeitMi 8-10 // Do 8-10 (14 täglich, Beginn 1. SW)
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur des Mittelalters
InhaltDie Vorlesung gibt nach einleitenden Bemerkungen zu neueren literaturtheoretischen Ansätzen zur Gattungsdefinition einen Überblick über die Entwicklung des lateinischen Dramas von der Spätantike bis zum Renaissancehumanismus. Als Höhepunkte werden behandelt die Lesedramen der sog. Elegienkomödie des 12. Jahrhunderts und die Wiederbelebung des antiken Bühnentheaters durch den Paduaner Humanistenkreis. – Gegenstand des Hauptseminars sind die kleineren Formen der komischen Literatur, als da zu nennen sind Schwank, Schwanknovelle, Farce, Zote, Burleske und Fazetie. – Begleitend zur Vorlesung werden zwei Komödien (‚Lidia‘ und ‚Miles gloriosus‘) Arnulfs von Orléans, eines der Hauptrepräsentanten der Elegienkomödie, gelesen.
LiteraturCommedie latine del XII e XIII secolo, a cura di F. Bertini, I-VI, Genova 1976-2002
TitelFormen der Komik in der lateinischen Literatur
ArtHauptseminar
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob/ Mag
ZeitMi 14-16 / Do 14-16 ( 14 täglich, Beginn 1, SW)
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur des Mittelalters
InhaltSiehe Vorlesung!
TitelPlinius, Briefe
ArtProseminar
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / SR
ZeitDo 08 – 10 Uhr
Modul
  • Vertiefungsmodul Lateinische Literatur der Antike
InhaltAnalyse ausgewählter Briefe
Edition

Text: C. Plini Caecili Secundi Epistularum libri decem, rec. Mynors, Oxford 1963 (OCT)

Kommentar: A. N. Sherwin-White: The Letters of Pliny, Oxford 1966

LiteraturR. K. Gibson / R. Morello: Reading the Letters of Pliny the Younger; An Introduction, Cambridge 2012
TitelDer epigrammatische Stil des Petrus Riga
ArtSeminar
DozentPD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
OrtRob 
ZeitBlockveranstaltung
Modul
  • Vertiefungsmodul Mittel-/Neulateinische Literatur
Inhalt

Der Dichter Petrus Riga hat mit seiner Aurora die einflussreichste Bibeldichtung des Mittelalters geschaffen.  Doch zeigt die genaue Lektüre des häufig irrtümlich als Epos bezeichneten Gedichts die Entstehung aus einer Unzahl kleinerer Epigramme und dichterischer Versatzstücke, die von Petrus eben nicht zu einem Epos, sondern einer theologischen Lehrdichtung verschmolzen wurden.

TitelMittelalterliche Romane in neuzeitlicher Rezeption
ArtSeminar
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
ZeitMi 10-12 // Do 10-12 ( 14 täglich, Beginn 2.SW)
Modul
  • Alterität und Modernität lateinischer Prosaliteratur Europas
Inhalt

 Die lateinische Romanliteratur des Mittelalters gehört zu den noch wenig erforschten Textgenera. Bestandsaufnahmen fehlen ebenso wie literaturtheoretische Systematisierungen. In der Veranstaltung vorgestellt werden sollen einzelne Vertreter dieser Gattung sowie deren Rezeption bis in die Neuzeit.

Literatur

Textkopien und Sekundärliteratur in der 1. Sitzung

TitelBukolik von Vergil bis Petrarca  
ArtSeminar
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / SR
ZeitMi 8-10
Modul
  • Mastermodul Lateinische Dichtung der Antike
Inhalt

Interpretation ausgew. Gedichte.

Literatur
  1. Effe / G. Binder, Antike Hirtendichtung, Düsseldorf ²2001
  2. Fantuzzi / Th. Papanghelis: Brillʼs Companion to Greek and Latin Pastoral, Leiden-Boston 2006
TitelKlausurenkurs Latein
ArtKlausurenkurs
DozentDr. Marcus Beck / Dr. Anne Friedrich / Prof. Dr. Rainer Jakobi
OrtMel / Sitzungszi.
ZeitFr 10-12
Moduln.n.
Inhalt

In fünfwöchigem Rhythmus sollen lateinisch-deutsche Übungsklausuren geschrieben und besprochen werden. Der Kurs ist für Studierende des Hauptstudiums gedacht zur Vorbereitung auf die lateinisch-deutsche Staatsexamensklausur.

TitelProperz
ArtÜbung
DozentErik Pulz
OrtRob / SR
ZeitMo 16-18
Modul
  • Mastermodul Lateinische Dichtung der Antike
InhaltVon den erhaltenen römischen Liebeselegikern ist Properz wohl der vielseitigste. Wir wollen in der Lektüre versuchen, seinem Themenreichtum – jedenfalls soweit möglich – gerecht zu werden, indem wir ausgewählte Elegien aus allen vier Büchern lesen.
Literatur

Ausgaben:
Heyworth (OCT, Oxford 2007).
Fedeli (Teubner, Leipzig 2006 [2. Aufl.; Stuttgart 1984 1. Aufl.]).

Kommentare:
S.J. Heyworth, Cynthia. A Companion to the Text of Propertius, Oxford 2007. (textkritischer Kommentar zur Rechtfertigung des Textes der o.g. Ausgabe)
Fedeli, Sesto Properzio, Il Primo Libro delle Elegie, Firenze 1980.
Fedeli, Properzio, Elegie Libro II, Cambridge 2005.
Fedeli, Properzio, Il Libro Terzo delle Elegie, Bari 1985.
Fedeli, R. Dimundo, I. Ciccarelli, Properzio, Elegie Libro IV (2 Bde.), Nordhausen 2015.
W.A. Camps, Propertius Elegies, 4 Bde: Book I, Cambridge 1961; Book II, Cambridge 1966; Book III Cambridge 1966; Book IV, Cambridge 1965.
Rothstein, Die Elegien des Sextus Propertius (2 Bde.), Berlin 1898.

Interpretation der einzelnen Elegien:
H.P. Syndikus, Die Elegien des Properz, Darmstadt 2010.

Einführungen:
Holzberg, Die römische Liebeselegie, Eine Einführung, Darmstadt 2015 (6 Aufl.; 1990 1. Aufl).
Luck, Die römische Liebeselegie, Heidelberg 1961.

TitelSulpicius Severus, Gallus           
ArtLektüreübung
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / HS
ZeitDo 8-10
Modul
  •  Basismodul Lateinische Sprache
Inhalt

Kursorische Lektüre ausgewählter Abschnitte aus dem Dialog.

Literatur

Ausgabe: Sulpicii Severi libri qui supersunt, ed. C. Halm, Wien 1866 (CSEL 1), 152-216

Kommentar: Sulpice Sévère, Gallus, ed. Fontaine, Paris 2006

TitelDie Elegienkomödien ‚Lidia‘ und ‚Miles gloriosus‘ 
ArtÜbung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag
ZeitMi 16-18 // Do 16-18 (14 täglich, Beginn 1. SW)
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur des Mittelalters
InhaltSiehe Vorlesung!
TitelPoggio Bracciolini – Facetiae
ArtLektüreübung
DozentHandrock
OrtRob 
ZeitBlockveranstaltung
Moduln.n.
Inhalt

Die Fazetien des Florentiners Poggio Bracciolini stellen eine zum Großteil burleske Sammlung historischer Anekdoten dar, die man sich in höheren Kreisen am allabendlichen „Stammtisch“ erzählte. Es gibt kaum ein Werk, das in seinem bunt zusammengewürfelten Inhalt ein kulturhistorisch treueres Bild des ungezwungenen alltäglichen Denkens und Unterhaltens in der Renaissance entwirft, als dieses Fazetienbuch.

Die Lektüre des Werkes richtet sich an Studierende aller Semester.

TitelM.Tullius Cicero: In M. Antonium Orationes Philippiacae XIV
ArtLektüreübung
DozentSchmidt
OrtRob / SR
ZeitDo 16-18
ModulVertiefungsmodul Lateinische Sprache
Inhalt

Zur Vorbereitung auf die Klausur des Vertiefungsmoduls Lateinische Sprache möchten wir zusammen ausgewählte Partien der Orationes Philippicae Ciceros lesen. Anhand dieser soll ein Einblick in die bewegte Zeit der ausgehenden Republik vermittelt und besonders die Fähigkeit, grammatische Strukturen lateinischer Texte zu erfassen und zu analysieren, geschult werden. Zudem wird der Erwerb, die Verfestigung und Erweiterung des lateinischen Prosawortschatzes gefördert.

Literatur

Textausgabe:
Fedeli, Paulus (ed.): M. Tulli Ciceronis scripta quae manserunt omnia. Fasc. 28. In M. Antonium Orationes Philippicae XIV. Leipzig: 1982.

Kommentare:
Ramsey, John T. (ed.): Cicero Philippics I-II. Cambridge: 2003.
Monteleone, Ciro: La „Terza Filippica“ di Cicerone. Retorica e regolamento del Senato, legalità e rapporti di forza. Fasano: 2003.

TitelMittellateinische „Gregorius“-Rezeption
ArtLektüreübung
DozentPfützenreuter
OrtRob/ Mag
ZeitDo 12-14
Moduln.V.
Inhalt

Mittelalterliche Literatur basiert nicht auf einer creatio ex nihilo, sondern auf der Reproduktion einer vorgegebenen materia. In den letzten Jahren hat sich für dieses Phänomen fächerübergreifend der Terminus ‚Retextualisierung‘ etabliert.

Mit der lateinischen Bearbeitung volkssprachiger Vorlagen soll in dieser Lektüreübung eine oft als ungewöhnlich empfundene Rezeptionsrichtung im Fokus stehen. Dazu werden in Auszügen Texte gelesen und besprochen, denen der „Gregorius“ Hartmanns von Aue zur Vorlage gedient hat: die „Gesta Gregorii peccatoris“ Arnolds von Lübeck und der „Gregorius peccator“.

Die Lektüre des mittelhochdeutschen Vorbilds ist Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar. Ein Semesterapparat wird eingerichtet.

Literatur

Arnold von Lübeck: Gesta Gregorii Peccatoris. Untersuchungen und Edition v. Johannes Schilling. Göttingen 1986.

Klein, Thomas: Variationen über den sündigen Heiligen: Der lateinische „Gregorius“ im Schulunterricht (mit Editio critica und Untersuchungen). In: MLJb 47 (2012). S. 197-244.

Hartmann von Aue: Gregorius. Hg. v. Burghart Wachinger. 15. Aufl. Berlin/New York 2004 (= ATB 2).

Hartmann von Aue: Gregorius. Neu hg., übersetzt u. kommentiert v. Waltraud Fritsch-Rößler. Stuttgart 2011 (= RUB 18764).

TitelPropädeutische Übung:
Einführung in die Klassische Philologie
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtMel / HS VII
ZeitDi 18-20
Modul
  • Basismodul Lateinische Literatur der Antike
InhaltEinführung in die Methoden der Klassischen Philologie
Literatur

Riemer, M. Weissenberger, B. Zimmermann: Einführung in das Studium der Latinistik, München 22008

TitelLateinische Sprachübungen I     
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
Ort

Mel / HS XVII  // Mel  /HS XVII  // Mel / Sitzungszi.

ZeitMo 12-14  //   Di 12-14  //  Do 12-14
Modul
  • Basismodul Lateinische Sprache
Inhalt

In der Lateinischen Sprachübung I und II sollen wesentliche Kapitel der lateinischen Syntax und Formenlehre wiederholt werden, in der Sprachübung I liegt der Schwerpunkt dabei auf der Kasuslehre, in der Sprachübung II auf der Lehre von den Nebensätzen. Der grammatische Stoff wird anhand lateinischer Beispielsätze präsentiert und mittels deutsch-lateinischer Übersetzungsaufgaben eingeübt.

Literatur
  1. Rubenbauer, J.B. Hofmann, R. Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 121995 u.ö.
  2. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007
TitelLateinische Stilübungen Unterstufe
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob/HS
ZeitDo 14-16
Modul
  • Vertiefungsmodul Lateinische Sprache
Inhalt

In der lateinischen Stilübung Unterstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache hinsichtlich Formenlehre und Syntax gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden ausgewählte Kapitel der lateinischen Grammatik anhand kürzerer in das Lateinische zu übertragender Texte behandelt.

Literatur
  1. Rubenbauer, J.B. Hofmann, R. Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 121995 u.ö.
  2. Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 52012
  3. Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 171979
TitelLateinische Stilübungen Oberstufe
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob / HS
ZeitFr 8-10
Modul
  • Mastermodul Lateinische Sprache
Inhalt

In den beiden lateinischen Stilübungen Oberstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache unter vorrangig stilistischen Aspekten gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden längere zusammenhängende Texte, die sich in der Regel an ein Cicero-Original anlehnen, aus dem Deutschen in das Lateinische übersetzt. In beiden Übungen wird die Erweiterung des lateinischen Prosawortschatzes gefördert.

Literatur
  1. Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 52012
  2. Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 171979
  3. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007
TitelTextgenese im Floridus Aspectus des Petrus Riga
ArtSeminar
DozentPD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
OrtRob
ZeitBlockveranstaltung
Modul
  •  Vertiefungsmodul Mittel-/Neulateinische Literatur
Inhalt

Die Entstehung, Veränderung und Wiederverwendung von poetischen Texten ist Gegenstand dieser Übung.  Als Beispiel und Material der Übung dienen die vielfältigen erhaltenen Fassungen der Gedichtsammlung Floridus Aspectus des Reimser Dichters Petrus Riga.

TitelColloquium Latinum 
ArtKolloquium
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi / Prof. Dr. Thomas Klein
OrtRob / SR
ZeitMi 18-20 / n.V.
TitelOvid binnendifferenziert unterrichten
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
OrtRob / HS
ZeitDi 12-14
Modul
  • Fachdidaktik Latein II – Lektüreunterricht
InhaltMit Ovids Metamorphosen steht im Wintersemester ein Text, den
Oberstufenschüler unbedingt kennenlernen sollten, im Zentrum der
didaktischen Analyse. Die Arbeit an den Metamorphosen soll mit
Schwerpunktsetzung Heterogenität und Binnendifferenzierung im
Lateinunterricht sowie Diskussion verschiedener Systeme der
Leistungsbewertung erfolgen. Das Seminar dient der Kompetenzentwicklung
zur Auswahl und Aufbereitung geeigneter Textstücke für entsprechende
Lektüresequenzen in der gymnasialen Oberstufe. Spracharbeit,
Textinterpretation und Realienkenntnis / historisches Hintergrundwissen
sind dabei in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und für einen
attraktiven, schülerorientierten Unterricht nutzbar zu machen. Die
Begleitübung wird anhand der zu Grunde gelegten Texte und deren Lektüre
der Übersetzungsmethodik sowie der stilistischen (und metrischen)
Analyse gewidmet sein.
Literatur–    Scholz, Ingvelde/ Weber, Karl-Christian: Denn sie wissen, was sie
können. Kompetenzorientierte und differenzierte Leistungsbeurteilung
im Lateinunterricht, Göttg. 2010
–    Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Literaturdidaktik, Bamberg 2012
–    Janka, Markus (Hg.): Latein. Didaktik/ Praxishandbuch, Cornelsen,
Berlin 2017
–    diverse Lektürehefte zu Ovid
TitelOvids Metamorphosen – Texterschließungsmethodik
ArtÜbung
DozentDr. Anne Friedrich
OrtRob / HS
ZeitDi 14-15
ModulFachdidaktik Latein II – Lektüreunterricht
Inhalt

zu Inhalt und Literatur s.o. Seminar Ovid binnendifferenziert unterrichten

TitelUnterrichtspraktikum I/II Latein
ArtPraktikum
DozentDr. Anne Friedrich
Ortn.V.
Zeitn.V.

Sommersemester 2018

TitelDer Argonautenmythos in der antiken Literatur   
ArtVorlesung
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtMel / HS XVI
ZeitDo 10 – 12 Uhr
Modul
  • Vertiefungsmodul Lateinische Literatur der Antike
  • Basismodul Griechische Literatur: Frühzeit/Klassik
  • Griechische Literatur der Archaik und Klassik im Überblick
  • Ersatzmodul Lektüre und Vertiefung klassischer griechischer Literatur
Inhalt Im Zentrum des Kollegs stehen die epischen Gestaltungen des Mythos (Apollonius und Valerius Flaccus); verfolgt wird aber auch die Aneignung in anderen Gattungen wie Epinikion und Tragödie.
LiteraturP. Dräger, Argo Pasimelousa, Stuttgart 1993
Th.D. Papanghelis /A. Rengakos, Brill’s Companion to Apollonius Rhodius, Leiden 22011
M. Heerink / G. Manuwald: Brill’s Companion to Valerius Flaccus, Leiden 2014
TitelGrammatische Lehrdichtung an der Epochenschwelle zwischen Mittelalter und Früher Neuzeit
ArtVorlesung
DozentPD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
OrtRob 
ZeitBlockveranstaltung (n.n.)
Modul
  •  Mastermodul Lateinische Literatur der Frühen Neuzeit
TitelRhetorica ad Herennium   
ArtHauptseminar
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / SR
ZeitDi 08 – 10 Uhr
Modul
  • Mastermodul Lateinische Prosa der Antike
InhaltAnalyse ausgewählter Partien sowie Behandlung der zentralen Probleme (Verfasserschaft, Datierung, Quellen, Rezeption) eines der einflussreichsten Lehrbücher der Antike.
Ausgaben und KommentareM. Tullii Ciceronis scripta quae manserunt omnia, Fasc. I: Incerti auctoris de ratione dicendi ad C. Herennium libri IV, iterum rec. F. Marx cum add. W. Trillitzsch, Lipsiae 1964 Teubner)
Cornifici Rhetorica ad. C. Herennium, a cura di, G. Calboli, Bologna ²1993
Rhetorique à Herennius, ed. G. Achard, Paris 1989 (Textbasis)
LiteraturVolkmann, Die Rhetorik der Griechen und Römer in systematischer Übersicht, Leipzig 21885
J. Adamietz, Ciceros de inventione und die Rhetorik ad Herennium, Marburg 1960
Titel

Frühneuzeitliche Kommentierung mittelalterlicher 

Lehrgedichte am Beispiel des Marbod von Rennes und Galfrid von Vinsauf

ArtHauptseminar
DozentPD Dr. phil. habil. Carsten Wollin
OrtRob 
ZeitBlockveranstaltung (n.n.)
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur der Frühen Neuzeit
TitelVergil, Aeneis III
ArtProseminar
DozentProf. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / SR
ZeitDo 08 – 10 Uhr
Modul
  • Basismodul Lateinische Literatur der Antike
  • Themenspezifisches Modul Lateinische Literatur
EditionMynors (OCT) (dringend zur Anschaffung empfohlen)
Kommentare:
Williams, Cova u.v. a. Horsfall
LiteraturW.A. Camps: An Introduction to Virgil’s Aeneid, Oxford 1969
R. Heinze, Vergils epische Technik, Stuttgart 41957
D. Nelis, Vergil’s Aeneid and the Argonautica of Apollonius Rhodius, Leeds 2001
TitelMetrik, Rhythmik, Strophik in nachantiker Zeit
ArtProseminar
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag.
ZeitMi 16 – 18 // Do 16 – 18
Modul
  • Basismodul Mittel-/Neulateinische Literatur
Inhalt

In der Lektüreübung werden ausgewählte Teile der ersten mittelalterlichen Herrscherbiographie, der ‚Vita Karoli Magni‘ Einhards, gelesen, die nicht den Erzählschemata der Heiligenvita folgt, sondern Strukturmerkmale der antiken Kaiserbiographie (Sueton) erkennen läßt. – Das Proseminar gibt anhand diachronisch ausgewählter Textbeispiele eine Übersicht über die Fortentwicklung der antiken Metrik (rhythmische Dichtung) sowie ihre strophischen Gestaltungsmöglichkeiten (Hymnus, Sequenz, Lai, Descort, Conductus).

Bedingungen für einen qualifizierten Schein: Regelmäßige Teilnahme und Präparation der ausgegebenen Texte, Kurzreferate

Literatur

Wird in der 1. Sitzung bereitgestellt

TitelKlausurenkurs Latein
ArtKlausurenkurs
DozentDr. Marcus Beck; Dr. Anne Friedrich; Prof. Dr. Rainer Jakobi
OrtRob / HS
ZeitFr 10 – 12 Uhr
Moduln.V.
InhaltIn dreiwöchigem Rhythmus sollen lateinisch-deutsche Übungsklausuren geschrieben und besprochen werden. Der Kurs ist für Studierende des Hauptstudiums gedacht zur Vorbereitung auf die lateinisch-deutsche Staatsexamensklausur
TitelSeneca, Oedipus
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob / SR
ZeitDi 14 – 16 Uhr
Modul
  • Vertiefungsmodul Lateinische Literatur der Antike
InhaltIn seinen Rezitationsdramen unterzieht Seneca mythische Sujets der griechischen Tragödie einer interpretatio Stoica. In der Lektüreübung wird der Agamemnon gelesen, in dem Seneca nicht allein auf die gleichnamige Tragödie aus der Orestie des Aischylos rekurriert, sondern offenbar auch auf lateinische Bearbeitungen des Sujets von Livius Andronicus und Accius.
LiteraturAnnaei Senecae Tragoediae rec. O. Zwierlein, Oxford 1986 u.ö.
Seneca. Agamemnon, edited with a commantary by R.J. Tarrant, Cambridge u.a. 1976 (paperback 2004)
G. Damschen / A. Heil, Brill´s Companion to Seneca, Philosopher and Dramatist, Leiden / Boston 2014
Ch. Kugelmeier, Agamemnon, in G. Damschen / A. Heil, Brill´s Companion to Seneca, Philosopher and Dramatist, Leiden / Boston 2014, 493-500
TitelLehrdichtung in humanistischer Zeit
ArtÜbung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob /Mag.
ZeitMi 16 – 18 Uhr// Do 16 – 18 Uhr
Modul
  • Mastermodul Lateinische Literatur der Frühen Neuzeit
Inhalt

In der Lektüreübung werden Beispiele lehrhafter Dichtung des 16. und 17. Jahrhunderts vorgestellt und mit Spezimina antiker und mittelalterlicher Lehrdichtung verglichen.

Bedingungen für …: Regelmäßige Teilnahme und Präparation der ausgegebenen Texte

LiteraturWird in der 1. Sitzung bereitgestellt
TitelSueton-Rezeption in karolingischer Zeit: Einhard, Vita Karoli Magni
ArtÜbung
DozentProf. Dr. Thomas Klein
OrtRob / Mag.
ZeitMi 08 – 10 Uhr // Do 14 – 16 Uhr (zweiwöchentlich/ gerade Woche)
Modul
  • Basismodul Mittel-/Neulateinische Literatur
Inhalt

In der Lektüreübung werden ausgewählte Teile der ersten mittelalterlichen Herrscherbiographie, der ‚Vita Karoli Magni‘ Einhards, gelesen, die nicht den Erzählschemata der Heiligenvita folgt, sondern Strukturmerkmale der antiken Kaiserbiographie (Sueton) erkennen läßt. – Das Proseminar gibt anhand diachronisch ausgewählter Textbeispiele eine Übersicht über die Fortentwicklung der antiken Metrik (rhythmische Dichtung) sowie ihre strophischen Gestaltungsmöglichkeiten (Hymnus, Sequenz, Lai, Descort, Conductus).

Bedingungen für einen qualifizierten Schein: Regelmäßige Teilnahme und Präparation der ausgegebenen Texte, Kurzreferate

LiteraturWird in der 1. Sitzung bereitgestellt
TitelFronto, Briefe
ArtÜbung
DozentDr. Carmella Cioffi
OrtRob / SR
ZeitDo 16 – 18 Uhr
Modul
  •  Mastermodul Lateinische Prosa der Antike
InhaltM. C. Fronto war einer der begabtesten Rhetoren seiner Zeit und seine Briefe sind daher beispielhafte Vorlagen der Entwicklung der Rhetorik in dem II Jahrhundert. Beim Lesen der Briefsammlung begegnet man zahlreichen Zitaten, Wortspielen, Märchen, Träumen und ausgeschmückten Berichten.
Im Mittelpunkt der Lektüre steht der auffallende Sprachgebrauch, der auf das archaische Latein zurückgreift und vielen umgangssprachlichen Anwendungen ein neues Leben verleiht.
LiteraturCornelius Fronto, Epistulae, ed. M. P. J. Van Den Hout, Leipzig 1988
A commentary on the Letters of M. Cornelius Fronto, Leiden-Boston-Köln 1999
TitelLateinische Sprachübungen II
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob / HS
ZeitMo 12 – 14 Uhr // Do 14 – 16 Uhr
Modul
  • Basismodul Lateinische Sprache
InhaltIn der Lateinischen Sprachübung I und II sollen wesentliche Kapitel der lateinischen Syntax und Formenlehre wiederholt werden, in der Sprachübung I liegt der Schwerpunkt dabei auf der Kasuslehre, in der Sprachübung II auf der Lehre von den Nebensätzen. Der grammatische Stoff wird anhand lateinischer Beispielsätze präsentiert und mittels deutsch-lateinischer Übersetzungsaufgaben eingeübt.
LiteraturH. Rubenbauer, J.B. Hofmann, R. Heine: Lateinische Grammatik, Bamberg-München 121995 u.ö.
R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Stuttgart 42007
TitelLateinische Stilübungen Oberstufe
ArtÜbung
DozentDr. Marcus Beck
OrtRob / HS
ZeitFr 08 – 10 Uhr
Modul
  • Mastermodul Lateinische Sprache
InhaltIn den beiden lateinischen Stilübungen Oberstufe soll die aktive Beherrschung der lateinischen Sprache unter vorrangig stilistischen Aspekten gefördert und trainiert werden. Zu diesem Zweck werden längere zusammenhängende Texte, die sich in der Regel an ein Cicero-Original anlehnen, aus dem Deutschen in das Lateinische übersetzt. In beiden Übungen wird die Erweiterung des lateinischen Prosawortschatzes gefördert.
LiteraturH. Menge, Lehrbuch der lateinischen Syntax und Semantik, völlig neu bearbeitet von Thorsten Burkard und Markus Schauer, Darmstadt 52012;
H. Menge: Repetitorium der lateinischen Syntax und Stilistik, Darmstadt 171979
R. Vischer, Lateinische Wortkunde, Berlin 42007
TitelWaltharius
ArtÜbung
DozentPfützenreuter
OrtRob / SR
ZeitDo 10 – 12 Uhr
Moduln.V.
InhaltDer „Waltharius“ ist ein Epos aus dem 9. oder 10. Jahrhundert, das in ca. 1500 Versen von Ereignissen aus der Völkerwanderungszeit erzählt: von der Auslieferung Walthers und Hiltgunts an den Hunnenkönig Attila, deren Flucht zurück nach Worms, von Kämpfen um mitgebrachte Schätze und der Hochzeit des Paares.
Ziel dieser Lektüreübung ist es, den „Waltharius“ möglichst vollständig zu lesen. Daneben sollen ausgewählte Aspekte wie Überlieferung, Autorschaft, historischer Kern, mögliche Quellen und metrische Gestaltung besprochen werden. Zugrunde gelegt wird die Edition Karl Streckers (Monumenta Germaniae Historica, Poetae, vol. VI/1, S. 1-85). Empfehlenswert ist die Anschaffung der zweisprachigen Reclam-Ausgabe von Gregor Vogt-Spira, weil sie zusätzlich den Geraldus-Prolog und den altenglischen „Waldere“ enthält. Eine vorherige Lektüre des mittelhochdeutschen „Nibelungenliedes“ und des altenglischen „Beowulf“-Epos kann hilfreich sein, wird aber keineswegs vorausgesetzt. Bereiten Sie bitte für die erste Sitzung die Verse 1-95 vor. Hilfe bei lexikalischen und inhaltlichen Fragen bieten der Kommentar von Hermann Althof sowie das „Mittellateinische Glossar“ von Habel/Gröbel. Ein Semesterapparat wird eingerichtet.
TitelUnterrichtspraktikum I/II Latein/Griechisch
ArtPraktikum
DozentDr. Anne Friedrich
Ortn.V.
ZeitAugust/September 2018
Moduln.V.
TitelLateinunterricht in der Lehrbuchphase
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
OrtRob / HS
ZeitDo 12 – 14 Uhr
Modul
  • Fachdidaktik Latein I: Sprachunterricht
Inhalt– Überblick über die Geschichte des altsprachlichen Unterrichts
– Definition, Begründung und Umsetzung von Zielen und Inhalten des Sprachunterrichts
– Übersetzungs- und Interpretationsmethodik im Sprachunterricht
– Übungsdidaktik (Wortschatz, Grammatik)
– Leistungsbewertung
– Kriterien für die Auswahl der Übergangslektüre
– Schulpraktische Übungen
Literatur– Keip, Marina/ Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010, > zum Kauf dringend empfohlen!
– Drumm, Julia/ Frölich, Roland (Hg.): Innovative Methoden für den Lateinunterricht, Göttingen 2007
– Kuhlmann, P.: Fachdidaktik Latein kompakt, Göttingen 2009
– Kuhlmann, P. (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten. Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
– Kuhlmann, Peter/ Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung, Berlin 2015
– Wittich, Peggy: Latein unterrichten: planen, durchführen, reflektieren, Berlin 2015
TitelReflexionsseminar zu den SPÜ
ArtÜbung
DozentDr. Anne Friedrich
OrtRob / HS
ZeitDi 10 – 11 Uhr
Modul
  • Fachdidaktik Latein I: Sprachunterricht
TitelSchulpraktische Übungen
ArtÜbung
DozentDr. Anne Friedrich
Ortn.V.
Zeitn.V.
Modul
  • Fachdidaktik Latein I: Sprachunterricht
TitelFrühhumanistische Prosa als Lektüresequenz für die Oberstufe
ArtSeminar
DozentDr. Anne Friedrich
OrtRob / HS
ZeitDi 12 – 14 Uhr
Modul
  • Fachdidaktik Latein II: Lektüreunterricht
InhaltDas Aufbrechen des klassischen Lektürekanons antiker Texte dient dazu, das europäische Erbe sichtbar zu machen und unter aktuellen Fragestellungen zu betrachten. Die auf antiken Quellen beruhende Streitschrift ‚Iudicium Iovis‘ des Frühhumanisten Niavis wird unter dem Blickwinkel ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘ auf neue Impulse für den Lateinunterricht hin analysiert.
Im Mittelpunkt des Sommersemesters steht die Konzeption einer Lektüresequenz zu diesem Thema.
Mit Ovids Metamorphosen steht im Wintersemester ein Text, den Oberstufenschüler unbedingt kennen lernen sollten, im Zentrum der didaktischen Analyse. Die Arbeit an den Metamorphosen soll mit Schwerpunktsetzung Heterogenität und Binnendifferenzierung im Lateinunterricht sowie Diskussion verschiedener Systeme der Leistungsbewertung erfolgen.
Die Seminare dienen jeweils der Kompetenzentwicklung zur Auswahl und Aufbereitung geeigneter Textstücke für entsprechende Lektüresequenzen in der gymnasialen Oberstufe. Spracharbeit, Textinterpretation und Realienkenntnis/ historisches Hintergrundwissen sind dabei in ein ausgewogenes Verhältnis zu bringen und für einen attraktiven, schülerorientierten Unterricht nutzbar zu machen. Die Begleitübungen werden anhand der zu Grunde gelegten Texte und deren Lektüre der Übersetzungsmethodik sowie der stilistischen (und metrischen) Analyse gewidmet sein.
Literatur– Scholz, Ingvelde/ Weber, Karl-Christian: Denn sie wissen, was sie können. Kompetenzorientierte und differenzierte Leistungsbeurteilung im Lateinunterricht, Göttingen 2010
– Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Literaturdidaktik, Bamberg 2012
– Kuhlmann, Peter (Hg.): Lateinische Grammatik unterrichten. Didaktik des lateinischen Grammatikunterrichts, Bamberg 2014
– Kuhlmann, Peter/ Kühne, Jens: Referendariat Latein. Kompaktwissen für Berufseinstieg und Examensvorbereitung, Berlin 2015
– Keip, Marina/ Doepner, Thomas (Hgg.): Interaktive Fachdidaktik Latein, Göttingen 2010
– Drumm, Julia/ Frölich, Roland (Hgg.): Innovative Methoden für den Lateinunterricht, Göttingen 2007
– diverse Lektürehefte zu Ovid
Linkshttps://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/veroeffentlichungen_beschluesse/2015/2015_06_00-Orientierungsrahmen-Globale-Entwicklung.pdf
TitelDas ‚Iudicium Iovis‘ des Paulus Niavis – Texterschließungsmethodik
ArtÜbung
DozentDr. Anne Friedrich
OrtRob / HS
ZeitDi 14 – 15 Uhr
Modul
  •  Fachdidaktik Latein II: Lektüreunterricht