Strategietag des wirtschaftwissenschaftlichen Bereichs: Anstoßen formeller Prozesse in der Universität

Am Dienstag, den 05. März 2019 hatten wir die Möglichkeit, unsere Anliegen bei der Strategiesitzung des Wirtschaftswissenschaftlichen Bereichs vorzutragen. Neben den bekannten Kritikpunkten (Einfältigkeit der wirtschaftlichen Theorielehre an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg) haben wir eine Hand voll Forderungen gestellt und konkrete Verbesserungsvorschläge mitgebracht. Die meisten der 15 anwesenden Professor*innen waren natürlich entweder von ihrer angeblichen Fortschrittlichkeit überzeugt oder aber den Studierenden gegenüber bereits von Resignation gezeichnet („die studieren nur, weil sie nichts besseres mit ihrem Leben anzufangen wissen“). Wir haben daran erinnert, dass die Universität ein Ort des Wissens und der Bildung ist und nicht nur dazu dient, uneigenständige Arbeitskräfte zu formen, die alles abnicken und nichts lernen wollen. Die Uni und insbesondere auch die Wirtschaftswissenschaften sollten zu Kritischem Denken befähigen.

Daher fordern wir Pluralität in Methoden, Methodologie und Theorie und ein Umdenken in der Lehre!

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