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22/23.5.2026 – Unser zweites Schreib-Retreat!

Vor einem Jahr, im Frühling 2025, probierten wir es das erste Mal aus: Ein eigenes Schreib-Retreat der Promovierendenvertretung für die Doktorandinnen und Doktoranden der MLU, ausgerichtet zusammen mit der INGRA. Dort haben wir sowohl Workshops zu Themen wie Stressbewältigung und wissenschaftlichem Schreiben angeboten als auch – mit dem Niemeyer-Saal in den Frankeschen Stiftungen – einen besonderen Ort bereitgestellt, an dem wir zusammen oder allein an unseren Dissertationen arbeiten und das erlernte Wissen direkt umsetzen konnten. Auch das Kennenlernen untereinander ist dabei nicht zu kurz gekommen: Am Ende des ersten Abends kamen wir in den Genuss eines Pub-Quiz, den ein Teilnehmer für uns erstellt hatte, auch für die Versorgung mit Kaffee, Tee und Snacks war ausreichend gesorgt. Insgesamt meldeten sich über 20 Personen an und wir haben danach öfter die Rückmeldung erhalten, dass wir dieses Format öfter anbieten könnten.

Dem wollen wir nun nachkommen und bieten Euch ein zweites Schreib-Retreat an, das vom 22-23.5.2026 stattfinden wird. Einen vorläufigen Zeitplan findet ihr weiter unten. Wieder konnten wir den Niemeyer-Saal in den Frankeschen Stiftungen gewinnen, wieder bieten wir Workshops an, diesmal zur Veröffentlichung über die Universitätsbibliothek und zum wissenschaftlichen Schreiben. Auch werden wir – wie letztes Mal – finanziell und organisatorisch durch die INGRA unterstützt. Wie Ihr anhand der Themen vielleicht vermuten könnt, wollen wir diesmal vor allem jenen PhDs inhaltlichen Input bieten, die sich in der intensiven Schreib- oder der Abschlussphase ihrer Arbeit befinden. Dementsprechend wird am Freitag eine Person aus der Universitätsbibliothek eine kurze Infoveranstaltung zur Publikation der Dissertation geben. Diese stellt für viele Promovierende, gerade zum Ende ihrer Arbeit ein finanzielles Risiko dar, da viele Verlage horrende Summen für eine Veröffentlichung verlangen. In den letzten Jahren haben viele Universitäten damit begonnen, über Onlinerepositorien bzw. ihre Universitätsbibliotheken eine Alternative anzubieten. Wie auch beim letzten Mal, so wollen wir auch diesmal wieder einen etwas intensiveren Workshop zum wissenschaftlichen Schreiben anbieten. Dazu konnten wir Dr. Sven Arnold gewinnen, einen zertifizierten Schreibberater, der für uns ein vielfältiges Programm zusammen stellen wird, das auf die mittleren und späten Arbeitsphasen des Schreibprozesses konzentriert ist.

Wie auch beim letzten Mal steht es Euch im Fall, dass Ihr bereits alles über Veröffentlichungen oder das wissenschaftliche Schreiben wisst, auch frei, während der Workshops die Zeit in den Nebenräumen mit dem Schreiben zu verbringen.

Auch vom letzten Mal hat sich bewehrt bei Euch zu fragen, ob jemand Zeit hat, sich bei uns einzuklinken, um bei der Orga oder auch bei der Abendgestaltung mitzuhelfen. Wir würden uns freuen, wenn sich wieder jemand findet, der Lust hat, ein Pub-Quiz oder einen Karaokeabend zu organiseren

Die Anmeldung erfolgt über promovierendenvertretung@uni-halle.de Bitte sagt uns bis spätestens 10.5.2026 Bescheid. Bitte schreibt uns auch, wenn Ihr trotz Anmeldung nicht teilnehmen könnt.

Hier findet Ihr einen detaillierten Zeitplan:

Freitag, 22.5.

10:00-11:00 Begrüßung, Kennenlernen und Check-In

11:00-12:00 Uhr Informationen zur Veröffentlichung der Dissertation (Personal der Universitätsbibliothek)

12:00-13:00 Uhr Mittagspause

13:00-16:00 Uhr Kopräsentes Schreiben

16:00-17:00 Abschluss, dann Abendgestaltung (t.b.a)

Samstag 23.5.

7:00-10:00 Kopräsentes Schreiben (Early Bird)

10:00-10:15 Begrüßung, Beginn

10:00-15:00 Workshop Dr. Sven Arnold

15:00-17:00 Kopräsentes Schreiben

17:00-18:00 Feedback, Abschluss, Check-Out

18:00-22:00 Uhr Abgengestaltung.

FAQ zu den Wahlen zur Promovierendenvertretung

Alles, was Du wissen musst, um die Entscheidung für Dich zu treffen!

Wie Ihr vielleicht schon über Eure Uni-Mail erfahren habt, finden im Mai, genauer vom 13 bis 21.5.2026 die Hochschulwahlen statt, in deren Rahmen auch die Promovierendenvertretung neu gewählt werden wird. Hier findet Ihr die Wahlbekanntmachung der Universität. Damit die Promovierendenvertretung auch in Zukunft funktioniert und keiner, der sich dafür entscheidet in Arbeit erstickt und das Handtuch wirft, ist es wichtig, dass sich so viele Personen wie möglich aufstellen lassen und die Arbeit dann untereinander aufteilen können. Das würde am besten passieren, wenn sich für jede Fakultät mindestens zwei (aber gerne auch mehr) Personen aufstellen lassen (Hauptamt plus Vertreterin bzw. Vertreter). Wir wissen, dass viele von Euch mit sich hadern, ob das etwas für sie ist bzw. ob es sich mit der Promotion vereinbaren lässt. Daher haben wir hier eine kurze FAQ erstellt. Da einige Dinge nicht „kurz“ zu behandeln sind und es für Euch eine wichtige Entscheidung darstellt, sich aufstellen zu lassen, fällt dieses etwas umfangreicher aus.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen, um aktives und passives Wahlrecht in der Promovierendenvertretung zu erlangen?

Damit Du Dich für das Amt der Promovierendenvertretung aufstellen lassen kannst, ist es wichtig, dass Deine Dissertation bei der Fakultät bereits angemeldet wurde und Du im sogenannten Hal-Doc-System angemeldet bist. Eine andere Möglichkeit ist es, als Promotionsstudent eingeschrieben zu sein (es ist möglich, dies mit einer Betreuungsbestätigung zu tun, ohne eine Dissertation direkt angemeldet zu haben). Da die Erstellung des Wählerverzeichnisses aufwendig ist und hier leicht Fehler passieren können, ist es wichtig sicherzugehen, ob Du aktives und passives Wahlrecht besitzt. Das geht am besten, wenn Du die Anmeldung persönlich abgibst und davor eine Einsicht ins Wählerverzeichnis beantragst.

Wie lasse ich mich aufstellen?

Du kannst den Antrag seit dem 1.4 einreichen, am 17.4 um 16 Uhr endet die Frist. Die Eingabe ist online und vor Ort möglich. Wir empfehlen die persönliche Abgabe. So kannst Du sicher gehen, dass alles fristgemäß und rechtens im Büro der Orgawahlen eingeht. Leider haben wir hier in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Online-Einreichungen gemacht.

Wie lange dauert denn nun die Legislatur? Zwei Jahre oder ein Jahr?

Ihr erinnert Euch sicher an unseren letzten Newsletter, in dem wir Euch von unserem „Sieg“ im Senat berichtet haben: Wir konnten die Legislatur der Promovierendenvertretung auf ein Jahr herabsenken. Allerdings hat der Wahlausschuss in seinen Informationen nun wieder zwei Jahre ausgegeben. Wie genau verhält es sich denn jetzt? Wir haben noch mal genau bei der Universität nachgefragt und das war die Antwort: Stand jetzt bleibt es bei zwei Jahren für die kommende Legislatur (bis 2028) und dann ab der nächsten Legislatur gilt dann ein Jahr (ab 2028). Das kann sich nur ändern, wenn das Wissenschaftsministerium des Landes Sachsen-Anhalt in der nächsten Zeit diese Änderung der Grundordnung zustimmt und das dann auch für diese Wahl greift. Wir arbeiten hier fieberhaft an einer Lösung, können aber zu diesem Zeitpunkt nichts Genaues sagen, da wir auf die Bürokratie warten müssen.

Was aber, wenn es bei den zwei Jahren bleibt? Dann solltet Ihr wissen, dass Ihr die Möglichkeit nutzen solltet, wenn Ihr genug Personen seid, die Arbeit über die zwei Jahre so aufzuteilen, dass niemand mehr als ein Jahr macht bzw. erst Mal Zeit hat, sich mit dem Ehrenamt anzufreunden. Uns ist klar, dass das keine perfekte Lösung ist, aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass die Änderung der Grundordnung (die wir fristgerecht im Senat erreichen konnten) auch noch der Zustimmung des Ministeriums bedarf. Auch ist es so, dass Ihr natürlich in Absprache mit Euren Mitstreiterinnen und Mitstreitern Euch darauf einigen könnt, dass eine Person früher aufhört. Das haben wir auch schon so gemacht. Dann müsst ihr dementsprechend den Workload umverteilen oder bestimmte Aufgaben nicht mehr wahrnehmen.

Ich bin neu in der Hochschulpolitik? Wie gestaltet sich der Übergang ins Ehrenamt?

Die Wahl erfolgt im Mai vom 13. bis zum 21.5 und spätestens im Juni wisst Ihr, ob Ihr gewählt wurdet (Spoiler: Die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr gewählt werdet, wenn Ihr Euch aufstellen lasst, ist sehr hoch). Wenn Ihr gewählt wurdet, werdet Ihr gebeten, Euch bis zum 1. September (Beginn der Legislatur) zusammen zu setzen, um die Personen zu bestimmen, die für Euch in den Senat gehen (das muss der Senatsverwaltung mitgeteilt werden). Auch müsst Ihr eine Sprecherin bzw. Sprecher der Promovierendenvertretung zu wählen.

Ihr merkt schon, zwischen den Wahlen und dem Amtsantritt liegen ein paar Monate. Diese können als Übergangszeit genutzt werden, um in das Amt hereinzukommen. Zunächst bekommt ihr Zugänge zum E-Mail-Postfach sowie zu unserer Webseite und dem Instragramm-Account. Dann bereiten wir noch für einige Vorgänge Anleitungen vor. Das Wichtigste ist aber: Wir stehen Euch für dringende Fragen in dieser Übergangszeit (und darüber hinaus) zur Verfügung. Auch stellen wir Euch unsere erarbeiteten Materialien und Kontakte zur Verfügung: „You’ll never walk alone“.

Welche Vorteile ergeben sich aus der Promovierendenvertretung? Bekomme ich eine Reduktion von Lehrdeputat oder Vorteile im Rahmen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes (WissZeitVG)?

Die Promovierendenvertretung ist ein noch junges Ehrenamt. Und es ist nicht direkt vergleichbar mit anderen Unigremien wie z. B. der Gleichstellung, die ja z. B. bei vielen Einstellungsverfahren vor Ort sein muss. Die Auskunft der Personalabteilung ist, dass es keine Vorteile in Bezug auf das WissZeitVG bzw. die dortigen Zeiten gibt. Wenn Du ein Stipendium hast, macht es Sinn, dort individuell nachzufragen, ob der Bezug durch ein Ehrenamt verlängert werden kann. In Bezug auf die LVVO (also die Lehrverpflichtungen) ist die Regelung unklarer. Hier geht es vor allem darum, ob Deine Vorgesetzte sich für Dich einsetzt. Leider können wir hier derzeit keine definitive Aussage treffen.

Abgesehen davon sind die Vorteile, dass Du in die Hochschulpolitik einsteigst und Deine Erfahrungen für eine zukünftige Beschäftigung an der Universität (ob hier oder woanders) ein wichtiger Punkt sind. Du lernst hier kennen, wie interne Abläufe funktionieren, wie man sich auf dem „hochschulpolitischen Parkett“ bewegt und wie wir Politik aktiv beeinflussen können bzw. die MLU inhaltlich-organisatorisch mitgestalten. Dafür bieten sich in diesem Ehrenamt sehr viele „Hebel“ und es ist für uns immer sehr motivierend, wenn wir kleine oder große Verbesserungen des Promovierens durchsetzen können.

Wie viel Zeit / Arbeit muss ich in die Promovierendenvertretung stecken? Welche Aufgaben erwarten mich?

Das hängt ganz von Dir ab. Es handelt sich um ein Ehrenamt und ein freiwilliges dazu. Es gibt streng genommen keine „Pflichtaufgaben“, aber gewählt wirst Du vor allem, um die Promovierenden auf der Ebene Deiner Fakultät zu vertreten.

Fakultätsrat

Dass heißt, dass Du einen Sitz im Fakultätsrat erhältst. Hier kannst Du für die Doktorandinnen und Doktoranden auch mit am besten erreichen (z. B. werden Promotionsordnungen und Angelegenheiten auf dieser Ebene geregelt). Die Arbeit im Fakultätsrat besteht aus der Teilnahme an den Sitzungen (ca. 1 ½ bis im Extremfall 3 Stunden 1x pro Monat) und eventuell der Arbeit an daran angeschlossene Gremien, die meistens auch 1x Mal im Monat tagen. Häufig ist der Mittwoch an der Universität der Sitzungstag für Gremien wie Fakultätsräte, andere Gremien können davon abweichen. Wenn es um Themen der Promovierenden geht, haben wir festgestellt, dass ein paar intensive Stunden der Vorbereitung sich meistens doppelt und dreifach auszahlen, z. B. in der Erarbeitung von Promotionsvereinbarungen oder Promotionsordnungen.

Hier wird es schon auffallen, wenn Du Dich nicht blicken lässt, aber Konsequenzen ergeben sich daraus nicht. Soll heißen: Wenn Du wegen einem wichtigen Termin in der Arbeitsgruppe einen Termin nicht wahrnehmen kannst, sag einfach Bescheid. Im besten Fall seid Ihr zwei Personen in der Fakultät und könnt Euch gegenseitig vertreten. So sinkt die Anzahl von Terminen für die Fakultät bereits auf einen alle zwei Monate.

Universitärer Senat und Uniebene

Die weiteren Aufgaben ergeben sich daraus, dass wir auch einen Sitz im universitären Senat haben, dem höchsten Gremium der MLU. Die Senatssitzungen sind leider bekannt dafür, etwas länger zu dauern. Hier musst Du einen ganzen Nachmittag bis zum Abend einplanen. Es ist hier sehr wichtig, zusammen zu entscheiden, ob die Tagesordnung (eine vorher herumgeschickte Liste) Punkte enthält, die ein langes Verweilen in der Sitzung rechtfertigen. Auch hier werden von der Promovierendenvertretung „aus ihrer Mitte“ zwei Personen bestimmt, die sich vertreten können. Auch auf der Ebene der Universität ergeben sich weitere Gremien, die meistens vom Rektorat aus (bzw. von einzelnen Mitgliedern) ins Leben gerufen werden, so z. B. die für uns wichtigen Gremien der Personalentwicklungskommission, der Internationalisierungskommission oder auch der AG Machtmissbrauch (in diesen Gremien waren oder sind wir in der Zeit tätig gewesen). Auch hier gilt: Wir werden (mittlerweile) eingeladen, aber die Entscheidung, wie Ihr Eure Kapazitäten aufteilt bzw. ob Ihr die Einladung annehmt, liegt bei Euch.

Bearbeitung von Anliegen der Promovierenden

Bis jetzt hatten wir nicht so viele Anliegen, dass wir diese nicht in kurzer Zeit hätten beantworten können. In der Regel haben alle Mitglieder der Promovierendenvertretung Zugang zum Postfach und können sich diese Arbeit dementsprechend gut aufteilen. In der Zukunft wird die Promovierendenvertretung jedoch durch ihre steigende Bekanntheit mehr mit solchen Anfragen konfrontiert sein. Die Bearbeitung von Anliegen gehört zu den absoluten Prioritäten und kann je nach Fall durchaus mal etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Allerdings helft Ihr dann Menschen in konkreten Notlagen und unterstützt Promovierende direkt bzw. vermittelt an die richtigen Beschwerede- und Hilfestellen (z. B. Personalrat, Ombudsstelle usw.).

Gemeinsame Treffen

Zuletzt sollte nicht verschwiegen werden, dass es Sinn macht, sich 1x pro Monat (das war unser Turnus) in der Gruppe aller Vertretungen zu treffen. Das ist nicht nur wichtig für den Erfahrungsaustausch, sondern da könnt Ihr Euch auch bezüglich gegenseitiger Vertretungen bzw. der Wahrnehmung bestimmter Termine absprechen, um für alle die Last der Aufgaben zu mindern. Diese Treffen dauerten bei uns ca. 1-2 Stunden. Hier ist es immer hilfreich, jemanden zu bestimmen, der die Sitzungen jeweils vorbereitet (Raum besorgen, Tagesordnung erstellen usw.), damit ihr schnell durchkommt.

Weitere Aktivitäten

Wie viel Zeit Ihr bzw. Du in weitere, über diese Kernaufgaben hinausgehenden Aktivitäten investiert, solltet Ihr von Eurer Arbeitslast und Eurer Motivation abhängig machen. Um Werbung für die Promovierendenvertretung zu machen und Euch einen Ort für einen Austausch über die Fachgrenzen hinweg zu geben, organisieren wir jedes Semester ein Get-Together, das mit wenig Aufwand viel bewirken kann. Mehr Zeit und Arbeit kostet ein Schreibretreat, wie wir es gerade entwickeln. Aber auch hier hat uns die positive Rückmeldung bestärkt, dies bereits ein zweites Mal anzubieten. In der ersten Legislatur hatten wir noch eine Vertreterin im Bundesverband der Promovierendenvertretungen.

Auf welche Ressourcen kann die Promovierendenvertretung zugreifen?

Wir besitzen als Promovierendenvertretung keine eigens verwalteten Gelder. Allerdings können wir z. B. bei der Einladung von Vortragenden, beim Kauf von Verpflegung für das Get-Together sowie z. B. dem Schreibretreat Gelder beim Kanzler der Universität beantragen, die meistens bewilligt werden. Es macht dazu Sinn, kurz eine Barauslage in der Finanzabteilung zu beantragen. In Sachen Fortbildung (z. B. dem Schreibretreat) bitten wir um eine Abstimmung mit der INGRA, die hier federführend ist. Solltet Ihr Euch dafür entscheiden, Euch auch auf Bundesebene zu organisieren, so werden diese Reisekosten (auch am besten vorher anfragen) ebenfalls übernommen. Bitte das immer mit etwas Vorlauf absprechen und auf die Hotelliste der Universität zurückgreifen.

Was, wenn ich noch weitere Fragen habe?

Dann kontaktiere uns bitte dringend unter promovierendenvertretung@uni-halle.de

Neue Promovierendenvertretung der MLU Halle-Wittenberg gewählt

Am 28.08.2024 konstituierte sich die neue Promovierendenvertretung der MLU Halle-Wittenberg. Fünf neue und ein Mitglied aus dem vorherigen Team setzen sich die nächsten zwei Jahre für die Belange der Promovierenden ein. Gewählt wurden Sarah Mämecke (Phil-Fak III), Kevin Boge (Wirtschaft/Juri. Fak.), Felix Stütz und Nora Blume (Theologische Fak.) (nicht auf dem Bild) sowie Janet Russell und Alan van Keeken (Phil-Fak II). Boge wurde als ständiges Mitglied des universitären Senates entsandt, Mämecke sitzt der Promovierendenvertretung als Sprecher*in vor.

Das neue Team dankte den bisherigen Mitgliedern für ihre zweijährige Arbeit unter erschwerten Bedingungen: Sie hätten als erste Promovierendenvertretung wichtige Aufbauarbeit geleistet und es geschafft, dass diese an der Universität nun bekannt sei und bei wichtigen Anliegen eingeladen würde. Benita Schmitz, die nicht mehr zu den Wahlen angetreten war, wird für eine Übergangszeit die Vertretung der MLU Halle-Wittenberg beim Bundesverband der Promovierenden übernehmen.

Auch inhaltliche und organisatorische Fragen wurden auf der konstituierenden Sitzung bereits besprochen. So waren sich die neuen Mitglieder einig, dass man als gegenüber dem letzten Gremium wesentlich verkleinerten Kreis nicht im gleichen Umfang Aufgaben übernehmen und Aktionen werde starten können. An dieser Stelle ruft die Promovierendenvertretung alle Promovierenden auf – unabhängig von einem Mandat – sich in die Arbeit des Gremiums einzubringen und sich dazu z. B. in unseren Newsletter einzutragen oder bei regelmäßigen Veranstaltungen wie dem Get Togehter anzupacken. Übereinstimmend wurde auch beschlossen, sich im universitären Senat für eine in Zukunft verkürzte Legislatur von einem Jahr einzusetzen, damit die Attraktivität des Amtes in Zukunft steigt.

Trotzdem wurden auch Pläne für die kommende Legislatur gemacht. So will das neue Gremium auf Social Media aktiv werden und im neuen Jahr einen Testlauf für ein „Retreat“ starten. Dabei sollen in einem angenehmen Ambiente eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre geboten werden, in der Promovierenden in „Kopräsenz“ an ihren Dissertationen arbeiten. Als Rahmenprogramm sind Workshops und Vorträge zu Produktivitätstechniken und wissenschaftlichem Schreiben geplant.

Foto: Thomas Michael

Kleiner Nachtrag zu den Wahlen zur Promovierendenvertretung im Juni 2024

So langsam neigt sich die Sommerpause dem Ende zu. Und wie für den Sommer und die semesterfreie Zeit, so wird es auch für uns – die erste Promovierendenvertretung der MLU Halle-Wittenberg – Zeit, uns zu verabschieden. Das wollen wir mit einer kleinen Nachlese der Wahlen tun, die im Juni 2024 stattfanden. Daran schließt sich ein Ausblick auf die kommende, konstituierende Sitzung unserer Nachfolger*innen und der Aufgaben, die diese erwarten, an.

Schon mehr als ein Jahr vor diesem für uns wichtigen Event hatten wir uns Gedanken gemacht: Wie können wir mehr Menschen dazu bringen, sich für die Promovierendenvertretung aufzustellen? Wie kann vor allem in den naturwissenschaftlichen Fächern endlich eine Vertretung zustande kommen? Denn wie auf diesem Blog schon öfter erwähnt, waren wir leider mit einer nicht ganz vollständigen Besetzung angetreten. Viele Fakultäten waren gar nicht besetzt. Auch mussten wir einige “Verluste” während unserer zweijährigen Amtszeit hinnehmen, sodass wir am Ende nur noch wenige Aktive waren.

Zwar haben wir die wichtige Aufbauarbeit – die Kontakte zur Unileitung, die Identifizierung von Problemen und erste Schritte in den Gremien, sowie den Aufbau von Webseite und Newsletter – auch so hinbekommen. Wir sind aber sicher “unter unseren Möglichkeiten” geblieben, schlicht, weil wir zu wenige waren. Lest hier nach, was wir die letzten zwei Jahre gemacht haben: Eine kleine Rückschau auf zwei Jahre Promovierendenvertretung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Es war also für die letzte Zeit unserer Wahlperiode das oberste Ziel, so viel und so intensiv wie möglich zu werben, analog und digital. Dafür sendeten wir E-Mails (mehrmals), plakatierten den Campus und versuchten alle Kanäle zu aktivieren, die wir in den Jahren kennen gelernt hatten. Wir setzen uns als Ziel, dass alle 9 Fakultäten mindestens eine Person aufstellen. 

Leider müssen wir uns eingestehen, dass wir hier nicht erfolgreich waren. Lediglich fünf (!) Personen, davon eine, die bereits vorher in der Promovierendenvertretung tätig war, ließen sich für die universitären Wahlen im Juni aufstellen. Und wieder: Die Naturwissenschaften sind nicht repräsentiert. Dass heißt, dass nunmehr noch weniger Personen die Vertretung der bis zu 2000 Promovierenden der Universität übernehmen müssen. Und das sowohl in den jeweiligen Fakultäten (in denen es bisweilen genug Baustellen gibt), als auch im Senat und den vielen Arbeitskreisen und Gremien, zu denen wir mittlerweile eingeladen werden. Ob in diesem Zusammenhang die Vernetzungsarbeit (in Mitteldeutschland wie auch bundesweit) weiter gehen kann, bleibt abzuwarten.

Mögliche Gründe: Was könnten mögliche Gründe sein? Zunächst müssen wir leider feststellen, dass unsere Bekanntheit noch nicht so weitreichend ist wie erhofft und viele Professor*innen, Graduiertenzentren, Kolloquien und andere “Multiplikator*innen” auf unsere Anfragen nicht reagiert haben. Ob überhaupt – ohne unser Zutun – von den betreffenden Kontakten der Promovierenden auf unsere Existenz hingewiesen wird, ist darüber hinaus fraglich. Hier muss die neue Promovierendenvertretung andere Wege finden, ihre Zielgruppe zu erreichen. Der Newsletter (bzw. andere Formen der digitalen Erreichbarkeit) können hier nur erste Schritte sein.
Ein Grund, warum wir doch teilweise sehr überrascht waren über die geringe Resonanz: Bei unseren Get-Togethers waren häufig viele interessierte Promovierende anwesend, die durchaus haben durchscheinen lassen, dass Sie mitarbeiten wollen. Eine häufige Frage war die nach der Arbeitsbelastung und den “Rechten und Pflichten”. Wir fürchten, dass hier aufseiten der potentiellen Nachfolger*innen oft eine Angst vor einer zweijährigen Verpflichtung bestand. Wir werden daher dafür sorgen, dass in Zukunft die Promo-Vertretung – ähnlich wie der Studierendenrat – nur auf ein Jahr gewählt wird. 

Und wie geht es weiter? Wir haben uns natürlich einige Gedanken gemacht, wie wir – trotz der nunmehr weiter reduzierten Mitglieder unserer Vertretung – weitermachen können. Denn die Aufgaben werden nicht weniger und es kommen mit Themen wie der Novellierung des WissZvG, dem Landesgraduiertenstipendium sowie der Umgestaltung der MLU viele Herausforderungen auf die neue Promovierendenvertretung zu. Zum einen werden wir uns in Zukunft auf Kernanliegen beschränken und können nicht mehr in jeder Runde präsent sein. Zum anderen – und das ist weitaus positiver – werden wir das Angebot einiger Promovierender annehmmen und nicht-gewählte Mitglieder in die Arbeiten einbinden, die jenseits der Mitgliedschaft in offiziellen Gremien liegen: Unserem Get-Together, möglichen Aktionen und Ständen sowie dieser Webseite. 
Trotzd dieser etwas schwierigen Ausgangslage wünschen wir der diese Woche konstituierten, neuen Promovierendenvertretung alles Gute und viel Erfolg für die kommenden zwei Jahre. Wir laden zudem hiermit alle Promovierenden ein, sich aktiv einzubringen! 

GEW-Veranstaltung: Durch Höhen und Tiefen der Promotion 21.09.2024-22.09.2024 Workshop

Wir freuen uns, an dieser Stelle auf ein tolles Angebot der Bildungsgewerkschaft Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hinzuweisen.

Sie veranstaltet einen Workshop zu den “Höhen und Tiefen der Promotion”. Und das bei uns hier in Halle, Saale. Der Workshop findet über zwei Tage statt. Veranstaltungsort sind die Frankeschen Stiftungen, Haus 32.

Anmeldegebühren: Für Mitglieder 0 Euro, Nicht-Mitglieder 75 Euro.

–>hier geht es zur Veranstaltungsankündigung auf der Webseite der GEW Sachsen-Anhalt und den genauen Inhalten.

https://www.gew-sachsenanhalt.net/veranstaltungen/detailseite/durch-hoehen-und-tiefen-der-promotion

Get-Together-Sommersemester 12.06.2024

Get-Together für Promovierende am Mittwoch, den 12.06.2024 ab 18:00, SSR, Adam-Kuckhoff-Str. 34a    

Die Wahl ist gelaufen, eine neue Promovierendenvertretung ist gewählt! Es wird also Zeit, das wir – das erste Gremium dieser Art an der MLU – uns verabschieden und Bilanz ziehen. Was haben wir erreicht? Was ist noch zu schaffen? Und wie soll es weitergehen?

Es ist aber auch Zeit, dass wir die zwei Jahre ein bisschen feiern und den Stab an die nächste Generation übergeben. Wir möchten Euch Alle, die Promovierenden der MLU, zu diesem Anlass zu einem kleinen Get-Together einladen. Wir wollen Euch damit eine Möglichkeit geben, Euch als Doktorand*innen zu vernetzen, gemeinsame Herausforderungen und Probleme Eurer PhD-Phase zu besprechen und ganz allgemein ins Gespräch zu kommen. Wir bitten Euch auch, mit konkreten Anliegen für die kommenden zwei Jahre an uns heranzutreten. Und für diejenigen unter Euch, die neu in die Promotion starten gibt es Informationen über die Aufgabe und Rolle der Promovierendenvertretung und wie man sich einbringen kann.
Für alkoholische und nicht-alkoholische Getränke und kleine Snacks ist gesorgt. 

Wann? 12.06.2024, 18:00 Wo? Adam-Kuchhoff-Str. 34a, SSR (Selbstverwalteter Studentischer Raum)

Aufruf Teilnahme Hochschulaktionstag 20.11.2023

Die letzten Wochen und Monate waren geprägt von teils heftigen Diskussionen im Bildungs- und insbesondere im Hochschulbereich. Überall fehlen Fachkräfte, es herrscht ein akuter Lehrer*innenmangel und die Planbarkeit für Karriere und Familie für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen (Promotion und Post-Doc) an den Universitäten ist immer noch prekär. Dazu kommt ein großer Investitionsstau an den Hochschulen, marode Gebäude, fehlendes Personal und eine zu hohe Abhängigkeit von Drittmitteln und Auftragsforschung. Himmelschreiende Missstände, wenn wir bedenken, wie hier der Anspruch eines Landes der Innovation und der demokratischen Wissenschaft mit der Realität an unseren Hochschulen auseinanderklafft.

Auch die MLU kommt aus ihrer Dauerkrise nicht heraus: Immer noch herrscht Unklarheit darüber, wie viel Geld im eigenen Haushalt fehlt und in welchem Umfang weitere Sparmaßnahmen auf Beschäftigte und Studierende zukommen, wenn den Forderungen des Landes nach einer Umstrukturierung im Rahmen des HEP (Hochschulentwicklungsplanes) nachgekommen werden soll. Fächer bangen um ihre Existenz, Stellen werden nicht nachbesetzt und dringend notwendige Förderprogramme auf vielen Ebenen liegen auf Eis. Auch in Sachen Beteiligung ist noch Luft nach oben: Seitdem 2022 die erste Promovierendenvertretung ihren Dienst angetreten hat, haben wir oft das Gefühl, dass wir immer wieder aktiv daran erinnern müssen, dass wir jetzt auch ein Mitspracherecht bei Angelegenheiten haben, die uns als Promovierende direkt betreffen.

Die Auswirkungen eines unterfinanzierten Hochschulsektors spüren wir allerdings schon jetzt: Viele Promotionsstellen werden nur als halbe Stellen angeboten und durch die Unterbesetzung und Überlastung der Verwaltung verzögern sich Personalangelegenheiten und Reisekostenauszahlungen. Auch die Graduiertenförderung des Landes, mit der Promovierende an der MLU eigentlich “sorgenfrei” an ihrer Doktorarbeit arbeiten sollten ist nicht nur ziemlich gering und schon länger nicht mehr erhöht worden (trotz Inflation und gestiegenen Miet- und Lebenshaltungskosten), auch ist es mit Bestimmungen verbunden, die ungerechtfertigt in die Möglichkeiten eingreifen, nebenher zu arbeiten.

Gerade als Promovierende sollten wir diese Verhältnisse nicht als gegeben hinnehmen oder versuchen uns einfach “durchzuwurschteln”. Sowohl für unsere eigene als auch die Lage nachkommender Generationen junger Wissenschaftler*innen tragen wir die Verantwortung, diese Missstände anzugehen. Deshalb beteiligen wir uns am 20.11.2023 ab 10:00 am bundesweiten Hochschulaktionstag, der von verschiedenen Organisationen getragen wird, unter anderem den Gewerkschaften Verdi und GEW, die zugleich auch zu einem Streik der Landesbeschäftigen aufrufen. Die genauen Orte und Zeiten könnt Ihr dem Flyer entnehmen. Präsent sind wir sowohl ab 10:00 im Streikcafe mit einer Vorstellung der Promovierendenvertretung, als auch mit einer Rede auf der Kundgebung um 12:00 auf dem Universitätsplatz.

Unser nächstes Treffen am 4.12.2023

Das nächste Treffen des Sprecher*innenrates der Promovierendenvertretung findet am Montag, den 04.12.2023 14:30-16:30 im Hörsaal D des Melanchthonianums, Universitätsplatz 9 statt.

Die Sitzung ist öffentlich und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Für eine Online-Teilnahme bitte per E-Mail frühzeitig anmelden.

–English Version–

The next meeting of the doctoral representative council will take place at Monday, 4.12.2023 2:30 pm till 4:30 at the Hörsaal D of the Melanchthonianum, Universitätsplatz 9.

The meeting is public and you are cordially invited to join us.

If you want to join online, please send an email to us beforehand.

Kontakt / Contact: promovierendenvertretung@uni-halle.de

Veranstaltungshinweis: Diskussion zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZVG) 2.11.2023 17:00-19:00, Hallescher Saal

Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz hat die letzten Monate wieder für viel Aufuhr gesorgt. Die Ampel-Regierung war in der Hochschulpolitik mit großen Versprechungen angetreten, immerhin stellt das Gesetz eines der wenigen Stellschrauben dar, mit der die Bundespolitik in die Gestaltung der Universitäten eingreifen kann. Der Entwurf von Angang Juni diesesn Jahres wurde allerdings von fast allen Seiten (Parteien, Betroffenen, Gewerkschaften, Professor*innen) kritisiert und kurze Zeit später wieder zurückgezogen. Hier hat die GEW eine Reihe von Informationen und Beratungsangeboten zu dem Gesetz zusammengestellt:

Eine dringend notwendige Reform des Gesetzes steht bis heute immer noch aus; an der prekären Lage vieler Promovierender und anderer befristet in der Wissenschaft Beschäftiger hat sich nicht viel geändert . Eine gute Seite hatte die enttäuschende Vorlage jedoch: An vielen Universitäten haben sich wieder mehr Betroffene zusammen geschlossen und sind aktiv geworden, um sich für eine “richtige” Überarbeitung des Gesetzes einzusetzen. Auch an der MLU bewegt sich hier einiges, wie die Aktionswoche im Sommer gezeigt hat, bei der wir auch dabei waren. Wer dann anfängt, in das Thema einzuarbeiten merkt aber schnell: Hier treffen teils sehr konträre Meinungen und auch Interessen aufeinander. Grund genug, die verschiedenen Lager anzuhören. Dazu weisen wir auf eine Diskussionsrunde der GEW Sachsen-Anhalt hin, die am 2.11.2023 von 17:00 bis 19:00 im Halleschen Saal, Universitätsring 5 stattfinden wird. Teilnehmen wird auch die Prorektorin für Personal- und Organisationsentwicklung der MLU, Frau Prof. Dr. Insa Theesfeld.

1.6.2023 – Meet’n’Greet der Promovierenden der Philosophischen Fakultät II 18:00 Uhr, SSR

English Version below

Bei diesem informellen Treffen habt ihr die Möglichkeit, euch über eure Projekte, eure Situation an der MLU und mehr mit anderen Promovierenden auszutauschen. Gerne könnt ihr euch auch mit Fragen an die Promovierendenvertretung wenden. Erfrischungen inklusive!

Die Veranstaltung findet um 18:00 im SSR – Studentischer Aufenthaltsraum in der Adam-Kuckhoff-Str. 34A statt.


At this informal meeting you will have the opportunity to talk about your projects, your situation at MLU and more with other PhD students. You are also welcome to contact the doctoral student council with any questions you may have. Refreshments included!

The event will take place at 18:00 in the SSR – Studentischer Aufenthaltsraum in Adam-Kuckhoff-Str. 34A.