Forschungen zum romanischen Naumburger Dom

Workshop am 6. und 7. Februar 2015 im Europäischen Romanik Zentrum

Die Naumburg-Forschung steht synonym für Studien zum Westchor-Ensemble. Diese Fokussierung auf einen Teilaspekt bedeutete eine Vernachlässigung der romanischen Domarchitektur, die weitgehend unbeachtet, ein überaus spannendes Forschungsfeld darstellt, das einer systematischen Erschließung und Einordnung harrt.

Die aus dem Forschungsprojekt „Inventarisierung des Naumburger Domes“ heraus gewonnenen Einsichten zur romanischen Domarchitektur, die Planungen, Brüche, Besonderheiten, Herleitungen und Einzelmotive sollen in der ungezwungenen Arbeitsatmosphäre eines Workshops mit Studierenden, Graduierten und Professoren diskutiert werden.

Programm
Freitag, 6. Feb. 2015 (ERZ, Domplatz 7, 06217 Merseburg)

09:00-12:30 Uhr (Vormittagssektion):

  • Matthias Ludwig: … ut in titulo ipsius ecclesie perspeximus – Zu den historischen Grundlagen des Naumburger Dombaus
  • Heiko Brandl: Zur Bau- und Architekturgeschichte des romanischen Naumburger Doms
  • Oliver Ritter: Die Krypta des Naumburger Doms13:30-17:00 Uhr (Nachmittagssektion):
  • Wolfgang Schenkluhn: Der Kantensäulenpfeiler – Bemerkungen zu einem Architekturmotiv am Beispiel des Naumburger Doms
  • Theresa Stiller: Die Bauornamentik von St. Margareten in Steinbach (Bad Bibra)
  • Josefine Telemann: Der Ostlettner des Naumburger DomsSamstag, 7. Feb. 2015 (Naumburger Dom, Domplatz 16, 06618 Naumburg)
    10:30 Uhr Begehung und Diskussion vor Ort