Hervorgehoben

Willkommen auf dem Demopfad. Hier lernen Sie die Methoden der historischen Demographie kennen. Dargestellt wird hier der Umgang mit den grundlegenden Methoden zur Berechnung von Bevölkerungsbewegungen, der Fertilität und der Mortalität. Aber auch die Bedeutungen der wichtigsten Begriffe werden hier erklärt. Diese Begriffe sind z.B. Kohorten und Perioden. Hier werden Buchführungsgleichungen einer Population aufgestellt. Hier werden Nettoreproduktionsraten und Lebenserwartungen berechnet. Zu jedem Themenpunkt finden Sie eine ausführliche Erklärung in Worten und mathematischer Notation mit einem jeweils ausführlichen Beispiel.

Mortalität

Mortalitätsberechnungen beziehen sich auf den unbeliebten Lebenseinschnitt einer Population: den Tod. Hier lernen wir die Berechnungen der Sterblichkeit von Bevölkerungsteilen kennen. Durch Mortalitätsberechnungen können wir Aussagen über die Sterbeanteile von Altersgruppen treffen oder darüber, wie umfangreich die durchschnittliche Populationsgröße ist, die ein gewisses Alter erreicht oder überlebt. Die bekannteste Mortalitätsaussage ist wohl die Lebenserwartung.

Autor: Robert Nasarek

Mortalität

Die Mortalität bezeichnet die Anzahl der Todesfälle in einer Bevölkerung während eines bestimmten Zeitraums im Verhältnis zur Anzahl der lebenden Individuen der betreffenden Population in diesem Zeitraum. Sie wird durch die Sterberate ausgedrückt. (Vögele).

„Mortalität“ von Jörg Vögele

Die Lebenserwartung in Westeuropa hat sich in den letzten 150 Jahren mehr als verdoppelt. Dieser enorme Anstieg der Lebenserwartung in Westeuropa und Nordamerika während der Neuzeit war von einem grundlegenden Wandel des Todesursachenpanoramas begleitet. Zahlreiche Krankheiten sind aus den Industrienationen verschwunden, andere haben ihren Charakter verändert oder sind beherrschbar geworden, und wiederum andere befinden sich auf dem Vormarsch. Die Mechanismen dieses Wandels sind nach wie vor unklar. Der folgende kurze Beitrag soll die Diskussion und den Forschungsstand kurz referieren. Dazu ist ebenfalls eine knappe Klärung zentraler Begriffe sowie ein Blick auf Quellen und Methoden notwendig. Weiterlesen

Mortalität

Forschungsbericht 2005 – Max-Planck-Institut für Demographische Forschung
Evolutionäre Demographie: Neue Perspektiven für die Erforschung des Alterns und der Langlebigkeit. Der Bericht beschäftigt sich interdisziplinär mit der Frage des Alterns. https://www.mpg.de/5713873/Forschungsberichte

Rostocker Zentrum für Demographischen Wandel
Hier finden sich Aufsätze rund um das Thema der Sterblichkeitsfaktoren. Unter jedem der Artikel befinden sich weiterführende Links oder Literaturhinweise zum jeweils passenden Thema.                                                                                  http://www.rostockerzentrum.de/

Säuglingssterblichkeit in Deutschland im 18. und 19. Jahrhundert am Beispiel von sechs ländlichen Regionen
Dissertation von Ines Elisabeth Kloke aus dem Jahr 1997 zum Thema der Kindersterblichkeit im 18. und 19. Jahrhundert. Im Rahmen eines Regionenvergleichs werden mögliche Ursachen bzw. Ursachenkomplexe hinsichtlich ihres Einflusses auf das altersspezifische Mortalitätsgeschehen untersucht.

WWW-Angebot Univ.-Prof. a. D. Dr. Arthur E. Imhof
Dieses Angebot ist schon etwas älter, aber dennoch sehr ausführlich. Da es in der Mitte der 1990er entstanden ist, weist es die damals gängige Programmierstruktur auf. Wenn man sich von den regelmäßigen Abstürzen der Hauptseite nicht stören lässt, bietet es eine große Reihe an Daten und Literatur hauptsächlich zum Thema Mortalität, aber auch andere Bereiche werden angeschnitten.                                                     http://userpage.fu-berlin.de/aeimhof/