25.05.2011

Westportal des Halberstädter Doms

Studien und neuere Forschungen zum Westportal

Beim Westportal des Halberstädter Doms handelt es sich um eines der bedeutendsten spätromanischen Portalanlagen Mitteldeutschlands. Nach erfolgreicher Sanierung und Reinigung des Portals in den letzten Jahren werden Portaltypus, Portalskulptur und Portalprogramm kunsthistorisch untersucht. Ziel ist es, bisherige Einschätzungen und Deutungen des Portals anhand des neuen Erscheinungsbildes zu überprüfen und gegebenenfalls zu revidieren.

Erste Ergebnisse der Untersuchungen wurden auf einem Workshop im Europäischen Romanik Zentrum im März 2011 präsentiert.

Ein fortführender Workshop im Mai 2012 vertiefte diese Diskussion weiterhin.

Die vom ERZ veranstaltete Tagungs-Sektion auf dem Forum Kunst des Mittelalters, dass 2011 in Halberstadt stattfand, beschäftigte sich ebenfalls mit diesem Thema.

18.01.2011

Forschungen zu Westbau und Westportal des Halberstädter Doms

Workshop vom 24. bis 26. März 2011 im Europäischen Romanik Zenrum, Merseburg Weiterlesen …

11.09.2010

Workshop ‚Ensemble‘

25.06.2010

Inventar Naumburger Dom

Forschungsprojekt „Inventarisierung des Naumburger Domes 2010-2015“

Die Domkirche St. Peter und Paul mit den Hauptwerken des Naumburger Meisters gehört zu den bedeutendsten sakralen Kunstdenkmälern des europäischen Mittelalters. Der spätromanische Dom wurde um 1210/15 begonnen, gegen 1250 wirkte die Werkstatt des Naumburger Meisters und um 1320 war der Neubau mit der Verlängerung des Ostchors vollendet. Die Kathedrale im Zentrum der Domfreiheit umgibt bis heute ein eindrucksvolles Ensemble von Kapellen und Domherrenkurien.

Über die Notwendigkeit einer Inventarisierung des Naumburger Domes bestand seit längerem Einvernehmen. Zur Umsetzung schlossen im Mai 2010 die Vereinigten Domstifter zu Merseburg, Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz, das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und das Europäische Romanik Zentrum, An-Institut der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, eine Kooperationsvereinbarung. Ziel ist es, im Rahmen der Aktivitäten und Vorarbeiten des UNESCO-Weltkulturerbeantrags „Der Naumburger Dom und die hochmittelalterliche Herrschaftslandschaft an Saale und Unstrut“, der 2015/16 gestellt werden soll, das lückenhafte Alt-Inventar von Heinrich Bergner aus dem Jahr 1903 durch eine vollständige Neuerfassung des Bauensembles zu ersetzen.

Inhaltlich und personell knüpft das Forschungsprojekt an die erfolgreiche Inventarisierung des Magdeburger Domes (Brandl/Forster 2011) an. Das angestrebte Werk orientiert sich an der klassischen Ordnung der Großinventare, kann im Einzelnen aber darüber hinausgehen. Neben der Funktion als baukundliches Quellen- und Nachschlagewerk versteht sich das Inventar auch als Dom-Monographie, welche die Befunde und Fakten zusammenstellt, kritisch analysiert und den derzeitigen Kenntnisstand umfassend wissenschaftlich aufarbeitet.

Projektleitung:
Prof. Dr. Wolfgang Schenkluhn

Projektbearbeiter:
Dr. Heiko Brandl
Oliver Ritter M.A.
Matthias Ludwig M.A.

Kooperationspartner:
Vereinigte Domstifter
Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt

Förderer:
Land Sachsen-Anhalt
Ernst von Siemens Kunststiftung
Vereinigte Domstifter
Zeit Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius