Unterwegs

In diesem Jahr war ich schon richtig viel unterwegs, und ein paar Dienstreisen kommen noch. Wie viel ist eigentlich zu viel?

Die eine Perspektive ist: Wie sehr brauchen mich meine Studis und Kolleg*innen vor Ort, und wie viel darf oder sollte ich in der Weltgeschichte unterwegs sein, um Leute kennenzulernen, Raum fuer Austausch zu schaffen, ueber Forschungsergebnisse zu sprechen, Nachwuchswissenschaftlerinnen zu unterstuetzen etc. ? Hier kommt noch eine zweite Perspektive: Wie viel Austausch und Interaktion ist fruchtbar, wann wird es zu viel? Wo beginnt die Reizueberflutung? Welche Groesse/Laenge/thematische Breite von Konferenzen ist angenehm, wann wird es zu viel? Oh nein, eine dritte Perspektive: Wie viele und wie weite Reisen kann ich im Auftrag der Wissenschaft vor mir und meinem Klima-Gewissen/dem Geldbeutel der Steuerzahler*innen rechtfertigen?

Fragen ueber Fragen. Derweil fuellt sich der Kalender fuer 2020.

 

 

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