Diversität und Differenzierung im Fremdsprachenunterricht

Diversitätsmerkmal: ethnische Herkunft / Rassismus

Le Film « Qu’est-ce qu’on a encore fait au Bon Dieu ? » (2014)

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Beschreibung

Der französische Film « Qu’est-ce qu’on a encore fait au Bon Dieu ? » von 2014 (in Deutschland unter dem Titel „Monsieur Claude und seine Töchter“ erschienen) ist eine Komödie, die den Alltagsrassismus im heutigen Frankreich auf unterhaltsame Weise kritisiert.

Claude Verneuil ist glücklicher Vater von vier erwachsenen Töchtern und leidenschaftlicher Franzose.
Drei seiner Töchter sind mit einem Muslim, einem Juden und einem Chinesen verheiratet. Geprägt von einer starken nationalen Identität und Vorurteilen gegenüber anderen Kulturen ist er außer sich, als er erfährt, dass nun auch noch seine jüngste Tochter einen, in seinen Augen „Nicht-Franzosen“, den dunkelhäutigen Charles, von der Elfenbeinküste stammend, heiraten möchte.

Der Film gibt einen Einblick in die französische Lebensart, den Einfluss fremder Kulturen in Frankreich und verdeutlicht die Spannungen, die auch zwischen diesen Kulturen herrschen.

Lernjahr und Thema laut Lehrplan:

Empfohlen wird dieser Film für das fünfte oder sechste Lernjahr bzw. für die Schuljahrgänge 11/12 (Qualifikationsphase).
Thema laut Lehrplan: Société et individu (société multiculturelle)

Ideen zur Einbettung in den Unterricht:

Der multikulturelle Aspekt des Filmes bietet viel Potential für Diskussionen im FSU Französisch über nationale Identität, kulturelle Diversität und Alltagsrassismus.

Autorin: Livia Brase