Veranstaltung zum Thema Europa

Außenpolitik, Halle (Saale), Innenpolitik

Folgender Ausschreibungstext erricht uns vom LandesbĂŒro Sachsen-Anhalt der Heinrich Böll-Stiftung:

Die Schuldenkrise hat sowohl die Notwendigkeit als auch die Grenzen gemeinsamer europĂ€ischer Politik aufgezeigt. Der Zusammenhalt und die Krisenfestigkeit der EuropĂ€ischen Union stehen auf dem PrĂŒfstand.
Einerseits hat die Schuldenkrise die Notwendigkeit verstĂ€rkter Koordination und Integration aufgezeigt. Zugleich schwindet der öffentliche RĂŒckhalt fĂŒr eine erweiterte Haftungs- und Solidargemeinschaft. WofĂŒr brauchen wir die EU ĂŒberhaupt und welchen Mehrwert hat sie? Wo steht die EU derzeit und wohin sollte sie in Zukunft steuern? Welche sind die großen ZukunftsentwĂŒrfe fĂŒr die EU? Sind „SolidaritĂ€t“ und „StĂ€rke“ als Leitbegriffe einer neuen ErzĂ€hlung fĂŒr Europa geeignet?

DarĂŒber diskutieren
– Prof. Dr. Michaele Schreyer (Mitglied der EuropĂ€ischen Kommission a.D. und VizeprĂ€sidentin der EuropĂ€ischen Bewegung Deutschland)
– Prof. Dr. Jerzy Mackow (Politikwissenschaftler, UniversitĂ€t Regensburg)
– Dr. Olaf Leiße (Vertretungsprofessur fĂŒr EuropĂ€ische Studien, Friedrich-Schiller-UniversitĂ€t Jena)
– Stephan Kosch (Redakteur des Magazins Zeitzeichen, Moderation)

Eine Veranstaltung im Rahmen unserer Reihe „Diskutiert Europa! Zur Zukunft der EuropĂ€ischen Union.“, die an folgenden Terminen fortgesetzt wird:

03. Mai 2012: Diskutiert Europa! Die Zukunft der Demokratie.
21. Mai 2012: Diskutiert Europa! Die Zukunft der Wirtschafts- und Finanzpolitik.
13. Juni 2012: Diskutiert Europa! Die Zukunft der Energie- und Klimapolitik.

Veranstaltungsort und -zeit: Donnerstag., 29. MĂ€rz 2012, 19.00 Uhr, Franckesche Stiftungen (Amerikazimmer, Franckeplatz 1), Halle (Saale).

Eine Antwort

Eine Antwort

  1. OK. Ich gebs zu. Ich war tatsĂ€chlich heute Abend bei der Veranstaltung. Anscheinend war das nicht die Option, fĂŒr die man sich am Donnerstagabend normalerweise entscheidet: Insgesamt saßen den 4 Diskutanten 4 (in Worten „vier“) weitere Teilnehmer gegenĂŒber. Auf der einen Seite ist diese geringe Resonanz bedauerlich. Auf der anderen Seite waren es zwei Stunden, die ich nicht anderes hĂ€tte verbringen wollen.

    Angesprochen wurden unter anderen die EU Sozialpolitik, die LegitimitĂ€t supranationaler Institutionen, die Rolle der EU in der globalen Finanzkrise und die ESVP. Das es auch zur angekĂŒndigten Diskussion kam, liegt zum einen an den GĂ€sten, die sich auf unterschiedliche Weise einbrachten. Neben der Insiderin (Michaele Schreyer) gab den kritischen Politikwissenschaftler (Olaf Leiße) und den Anwalt einer gemeinsamen europĂ€ischen Armee (Jerzy Mackow). Zum anderen hat die kleine Runde die Einbeziehung des Publikums von Anfang an erleichtert (natĂŒrlich inkl. dem obligatorischen Sitzkreis).

    Obwohl mehr Teilnehmer das GesprÀchsumfeld in Zukunft verÀndern werden, kann ich jedem empfehlen zu den weiteren Diskussionsrunden zu kommen.

    [Weiterhin lohnt der Blick in die Studie, die der Veranstaltungsreihe zu Grunde Liegt: Christine PĂŒtz (Hrsg.): SolidaritĂ€t und StĂ€rke: Zur Zukunft der EuropĂ€ischen Union. Berlin: Heinrich-Böll-Stiftung 2011 (=Schriften zu Europa Bd. 6) Link: http://www.boell.de/publikationen/publikationen-solidaritaet-und-staerke-zur-zukunft-der-europaeischen-union-13063.html

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