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23. Jun 2021

Angekündigt: neue Merkel-Biografien

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Kurz nach der Bundestagswahl wird die Zeit von Angela Merkel im Amt der Bundeskanzlerin unwiderruflich enden. Rechtzeitig zu ihrem Abtritt von der politischen Bühne sind für den Sommer 2021 gleich mehrere Biografien Merkels angekündigt. Im C. H. Beck-Verlag erscheint zum Beispiel eine rund 850 Seiten starke Biografie Merkels von Ralph Bollmann, seines Zeichens Journalist bei der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. „Jetzt, am Ende ihrer Amtszeit, ist die Zeit dafür reif“ schreibt Bollmann einleitend und verweist darauf, dass bislang – trotz zahlreicher Bücher über Merkel im In- wie Ausland – lediglich vier klassische Biografien Merkels publiziert worden sind, die jüngste im Jahre 2005 (von späteren Überarbeitungen abgesehen). Details zu Bollmanns Buch (sowie eine Leseprobe) finden sich hier. Das Buch erscheint am 15. Juli 2021. Einige Wochen später, nämlich am 17. August 2021, erscheint im Rowohlt-Verlag eine Merkel-Biografie der freien Wirtschaftsjournalistin Ursula Weidenfeld. Die Details zu dieser Biografie sind hier abrufbar.

23. Jun 2021

In Kürze verfügbar: der „Länderbericht USA“ in einer Neuauflage

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Der bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) erschienene „Länderbericht USA“ ist inzwischen ein Klassiker. In zahlreichen Beiträgen werden dort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur der Vereinigten Staaten ausführlich, kenntnisreich und problemorientiert dargestellt. In Kürze erscheint das Werk in einer aktualisierten Neuauflage. Details zum Buch sowie dann zu gegebener Zeit eine Bestellmöglichkeiten sind auf dieser Seite zu finden.

23. Jun 2021

„Coronakratie“ jetzt als preisgünstige Ausgabe bei der BpB erhältlich

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Auf diesen Seiten ist bereits vor geraumer Zeit auf die von Karl-Rudolf Korte, Martin Florack und Julia Schwanholz herausgegebene Publikation „Coronakratie“ hingewiesen worden. Darin unternehmen Sozialwissenschaftlerinnen und Sozialwissenschaftler den Versuch, aus unterschiedlichen Perspektiven auf die Bewältigung der Corona-Pandemie zu blicken und diese zu analyiseren. Nun ist das (sehr lesenswerte) Buch als preisgünstige Ausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) erschienen. Alle Details sowie eine Bestellmöglichkeit finden sich hier.

23. Jun 2021

Zur Frage der Geschlechtergerechtigkeit in Parlamenten

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Heute ist Ausgabe 4 der Reihe „Blickpunkt“ des Berliner Instituts für Parlamentarismusforschung (IParl) erschienen. Nach dem Scheitern der Paritätsgesetze in Brandenburg und Thüringen geht es darin um die Frage, wie der Frauenanteil in den Landtagen und im Bundestag und damit die Geschlechtergerechtigkeit in Parlamenten gestärkt werden kann und welche konkreten Umsetzungsmöglichkeiten es innerhalb wie außerhalb der Parteien gibt. Abzurufen ist die Publikation hier.

23. Jun 2021

Neuerscheinung: „Soziologie der Entnetzung“ von Urs Sträheli

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Der Soziologe Urs Stäheli hat kürzlich ein Buch über die Kehrseite der Digitalisierung geschrieben und darin insbesondere den Wunsch, sich der Vernetzung wieder zu entziehen, thematisiert. Andreas Reckwitz von der Berliner Humboildt-Universität hat sich in einem umfangreichen Beitrag für die Süddeutsche Zeitung mit dem Buch auseinandergesetzt. Die Rezension ist hier zu finden. Der Verlag Suhrkamp hat die Details zum Buch (hier).

Urs Stäheli: Soziologie der Entnetzung, Suhrkamp Verlag, Berlin 2021. 551 Seiten, 28 Euro.

21. Jun 2021

30 Jahre Umzugsbeschluss Bonn/Berlin

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Am gestrigen 20. Juni 2021 jährte sich der Beschluss des Deutschen Bundestages, den Sitz von Parlament und Regierung vom Rhein an die Spree zu verlegen, zum 30. Mal. Dabei war es eine knappe Entscheidung: mit gerade einmal 18 (!) Stimmen Vorsprung konnten sich die Berlin-Befürworter nach einer langen und emotionalen Debatte durchsetzen. Hanns Jürgen Küsters blickt in diesem Beitrag auf die damalige Entscheidung sowie deren Konsequenzen zurück. Wichtig zu betonen ist, dass etwa die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ministerien nach wie vor in Bonn ansässig ist. Gelegentlich ist in den vergangenen Jahren im Bundestag die Idee thematisiert worden, alle Regierungsinstitutionen nach Berlin zu holen, bislang ist ein solches Vorhaben am großen Stimmenblock der Abgeordneten aus Nordrhein-Westfalen gescheitert. Wer zum Thema weiterlesen möchte und gerade die Veränderungen im politischen Betrieb im Übergang von der Bonner zur Berliner Republik nachvollziehen möchte, ist mit dem Buch „Die Berliner Republik“ von Michael Bienert und Stefan Creuzberger bestens bedient.

20. Jun 2021

Pläne für ein „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“ vorgestellt

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Es soll Begegnungsstätte und Wissenschaftszentrum zugleich sein: das „Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation“, für das in den vergangenen Tagen der frühere Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck, der in den Jahren 2019 und 2020 die Einheitskommission der Bundesregierung leitete, nähere Pläne vorstellte. Es soll, heißt es bei der Süddeutschen Zeitung, „zur Versöhnung zwischen Ost und West beitragen, den teilweise hochproblematischen Prozess der deutschen Einheit aufarbeiten, aber auch persönliche Erfahrungen und Verwundungen in post-sozialistischen Transformationsgesellschaften in einem gesamteuropäischen Kontext beleuchten“. Über die Förderung des Vorhabens wird aller Voraussicht nach am 7. Juli 2021 das Bundeskabinett entscheiden. Einige Hintergründe zum Thema sind hier nachzulesen.

20. Jun 2021

„Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung“ in Berlin vor der Eröffnung

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In gleich mehreren Lehrveranstaltungen dieses Semesters beschäftigen wir uns mit Fragen der Geschichts- und Vergangenheitspolitik sowie der Erinnerungskultur. Passend zum Gegenstandsbereich dieser Seminare eröffnet am 23. Juni 2021 in Berlin das „Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung“. Es blickt auf eine vieldiskutierte und kontroverse Gründungsgeschichte zurück und soll zu einem „einzigartige[n] Lern- und Erinnerungsort zu Flucht, Vertreibung und Zwangsmigration in Geschichte und Gegenwart“ (Homepage) werden.

Hintergründe zu Geschichte und Arbeit des Zentrums finden Sie hier und hier. Die Homepage des Zentrums ist hier abrufbar.

20. Jun 2021

Film-Präsentation: „Consequences“

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Am Mittwoch, den 23. Juni 2021 zeigen die Jungen Europäischen Föderalisten Sachsen-Anhalt (JEF LSA) via ZOOM den Film „Consequences“ des slowenischen Regisseurs Darko Štante. „Consequences“ ist einer der ersten slowenischen Filme mit einem queeren Protagonisten. In dem Film geht es um den Unruhestifter Andrej, der zur “sozialen Besserung” in ein Heim für schwer erziehbare Jugendliche kommt. Dort verliebt er sich in den Anführer Želijko. Dier Film wird im slowenischen Original mit englischen Untertiteln präsentiert. An die Filmpräsentation schließt sich ein Gespräch mit dem Regisseur an. Für die Veranstaltung anmelden kann man sich hier.

14. Jun 2021

Zur Rolle der Umfragen bei der Landtagswahl Sachsen-Amhalt

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Seit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni 2021 wird viel über die Rolle und die Auswirkungen der Umfragen in den Tagen vor der Wahl diskutiert. Nicht nur lagen viele davon verhältnismäßig weit vom endgültigen Ergebnis entfernt, sie könnten auch das Wahlverhalten einiger Wählerinnen und Wähler beeinflusst haben (wir sprachen in der vergangenen Woche in mehreren Lehrveranstaltungen darüber…).

Christian Endt hat sich auf ZEIT Online einige Gedanken zu diesem Thema gemacht. Sie finden seine Analyse bei Interesse hier.


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