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Landtagswahl 2011

12. Jan 2016

Alt-Ministerpräsident Wolfgang Böhmer im Interview

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Seine Amtszeit liegt bereits einige Jahre zurück, in wenigen Tagen wird er achtzig Jahre alt: Wolfgang Böhmer stand dem Land Sachsen-Anhalt von 2002 bis 2011 als Ministerpräsident vor. In der Magdeburger Volksstimme äußert er sich jetzt ausführlich über seinen Weg in die Politik und seine Erfahrungen in diversen Spitzenämten. Zugleich beschreibt er damit zwei Jahrzehnte miterlebter Politik im Land Sachsen-Anhalt. Das Interview ist hier zu finden.

3. Apr 2011

Landtag Sachsen-Anhalt: keiner will rechts sitzen

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Ein bizarrer Streit hat sich in den letzten Tagen im Landtag Sachsen-Anhalts in Magdeburg entwickelt: es geht um die neue Sitzordnung des 6. Landtags. Bisher waren die Verhältnisse klar: aus Sicht des Landtagspräsidenten saßen von links die Linkspartei, die SPD, die CDU und die FDP. Letztere Partei ist im neuen Landtag nicht mehr dabei. Deren Platz wollen die Grünen aber nicht einnehmen, weil sie dann – richtig! – rechts sitzen würden. Die nach zwölf Jahren erstmals wieder in den Landtag gewählten Grünen möchten zwischen Linkspartei und SPD sitzen. Die Linkspartei hat nichts dagegen, der SPD ist die Sitzordnung egal. Die CDU ihrerseits möchte nicht nach rechts rücken, da sie sich als Partei der Mitte versteht und auf den alten Plätzen sitzen bleiben möchte. Bis Dienstag muss nun eine Einigung her, damit rechtzeitig zur konstituierenden Sitzung (spätestens am 19. April 2011) die neue Sitzordnung entsprechend hergerichtet werden kann. Die Mitteldeutsche Zeitung hat mehr zum Thema.
Im Bundestag sitzen die Grünen übrigens zwischen SPD und CDU/CSU, weil die SPD beim erstmaligen Parlamentseinzug der Grünen 1983 als große linke Volkspartei keine Partei links neben sich duldete. Heute sitzt dort die Linkspartei.
Update, 5. April 2011: Seit heute ist es offiziell: Die Grünen müssen auf der rechten Seite Platz nehmen.

31. Mrz 2011

Nach den Landtagswahlen

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Die Landtagswahlen vom Wochenende haben auch Konsequenzen für die Zusammensetzung und das Stimmverhalten im Bundesrat. Die Kammer wird politisch bunter, zugleich ist der Stimmenanteil der aktuellen Bundesregierung nochmals geschrumpft. Die Berliner Zeitung hat mehr dazu, der Berliner Tagesspiegel auch.

31. Mrz 2011

FDP – wer ist wer?

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Die FDP hat es in den letzten Tagen hart getroffen: zunächst ist am 20. März der Wiedereinzug in den Magdeburger Landtag verpasst worden. Nur eine Woche später scheiterte man in Rheinland-Pfalz an der Fünf-Prozent-Hürde, im „Stammland“ Baden Württemberg ist die Partei nach einer Halbierung des Ergebnisses von 2006 mit 5,3 Prozent knapp am parlamentarischen Aus vorbeigeschrammt.
Inzwischen tobt die Debatte um mögliche inhaltliche und – vor allem – personelle Konsequenzen. Nicht immer ist ersichtlich, wer auf welcher Seite steht und wer mit wem bzw. gegen wen kämpft. Dankenswerterweise bemüht sich die Finanvial Times Deutschland heute um Aufklärung. Alles zu den Hintergründen der derzeitigen Debatte finden Sie hier.

27. Mrz 2011

Das Wahljahr 2011 geht weiter

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Nachdem am letzten Sonntag die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stattgefunden hat (und alles darauf hindeutet, dass es zu einer Fortsetzung der Großen Koalition aus CDU und SPD unter Führung des Ministerpräsidenten Reiner Haseloff kommt), finden am heutigen Sonntag die bundespolitisch wohl weitaus wichtigeren Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg statt. Während Kurt Beck wohl die Staatskanzlei verteidigen dürfte (auch wenn er nach dem voraussichtlichen Verlust der absoluten Mehrheit einen Koalitionspartner benötigt und dabei die Wahl zwischen Grünen und FDP haben dürfte, sollten letztere den Einzug in den Landtag schaffen), steht Stefan Mappus im Südwesten der Republik vor einer herben Niederlage. Nach 58 Jahren droht die CDU nicht mehr den Regierungschef stellen zu können. Umfragen zufolge liegen derzeit Rot-Grün bzw. Grün-Rot um bis zu fünf Prozentpunkte vor Schwarz-Gelb. Auch hier im Stammland der Liberalen scheint der Einzug der FDP in den Landtag fraglich zu sein, zuletzt lag die Partei in Umfragen bei fünf Prozent. Interessant ist schließlich die Frage, ob der Linkspartei den Einzug in eines der beiden oder sogar in beide Parlamente gelingen wird. In thematischer Hinsicht wird es spannend zu sehen sein, inwieweit bundespolitische Themen wie die Atompolitik der Bundesregierung, der Libyen-Konflikt und die EURO-Rettung auf die Landtagswahlen durchschlagen werden. Sollte Mappus verlieren, dürfte dies auch nicht ohne Konsequenzen für die Bundesebene bleiben. SPIEGEL Online hat dazu in dieser Woche drei mögliche Szenarien entwickelt, die Sie hier nachlesen können.
In Baden-Württemberg könnte es aus wahlrechtlichen Gründen dazu kommen, dass Rot-Grün im Wahlergebnis vor Schwarz-Gelb liegt und trotzdem keine parlamentarische Mehrheit hat. Jörg Schönenborn hat im Tagesschau-Blog nähere Informationen dazu. Ähnlich war die Situation in Schleswig-Holstein im Jahre 2009. Dieses Wahlrecht ist vom Verfassungsgericht für verfassungswidrig erklärt worden, inzwischen hat sich Schleswig-Holstein für die nächste (vorgezogene) Wahl im Jahre 2012 ein modifiziertes Wahlrecht gegeben.
Weitere Informationen zu beiden Wahlen finden sich im Internet. So porträtiert SPIEGEL Online die beiden aktuellen Ministerpräsidenten Beck und Mappus. Die Internetseite von Wahl.de hat sich den Online-Wahlkampf in beiden Bundesländern angeschaut, und zwar hier und hier.

20. Mrz 2011

Heute ist Landtagswahl 2011

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Mehr als zwei Millionen Wahlberechtigte sind heute aufgerufen, den neuen Landtag von Sachsen-Anhalt zu wählen. Eine erste Hochrechnung wird gegen 18.00 Uhr erwartet. Das Erste, das ZDF und der MDR berichten live.
Wer sich noch nicht entschieden hat, was und wen er wählen möchte, findet kurzfristig Hilfe beim Wahlhelfer der Mitteldeutschen Zeitung. Das Onlineangebot der MZ bringt heute außerdem ein Rückblick auf den Wahlkampf, der lange als „Kuschelwahlkampf“ verspottet wurde und erst in den Tagen vor der Wahl (etwas) polarisierend wurde.
Die Macher von Wahl.de haben sich unterdessen die Online-Aktivitäten der Parteien und Kandidaten angesehen und Licht und Schatten gleichermaßen gefunden: verschlafen die politischen Akteure im Land der Frühaufsteher das Internet-Zeitalter?

18. Mrz 2011

Zwei Tage vor der Landtagswahl 2011

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Dreizehn Fernsehsender, sieben Presse- und Fotoagenturen, acht Hörfunksender, achtzehn Zeitungen, mehrere Internetredaktionen und viele freie Journalisten sowie insgesamt an die 1000 Gäste werden am Wahlabend des 20. März 2011 den Landtag in Magdeburg bevölkern. Dort laufen die Vorbereitungen für den Wahlabend auf Hochtouren, wovon Sie sich hier und hier überzeugen können.

Zuvor begehen die politischen Parteien mit Bundesprominenz den Abschluss des Wahlkampfes. Am Mittwoch war Bundesaußenminister Guido Westerwelle in Magdeburg, gestern abend ist Jürgen Trittin im Hallenser Enchiladas aufgetreten. Ebenfalls in der Stadt war Gregor Gysi, um für Unterstützung für Linke-Spitzenkandidat Wulf Gallert zu werben. Sigmar Gabriel ist heute für die SPD in der Stadt (18:30h im Steintor-Varieté), für die CDU wird heute nachmittag in Dessau (Anhalt-Arena, 17:30h) Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.

Pünktlich zum Wahltermin hat sich in dieser Woche der „Kuschelwahlkampf“, von dem allerorten die Rede ist, doch noch ansatzweise zu einem polarisierten Wahlkampf entwickelt. In der Fernsehdiskussion des MDR zu Beginn der Woche war Schluss mit lustig, wie man in der Mitteldeutschen Zeitung nachlesen kann.

Schwierig wird der Landtagseinzug für die kleinen Parteien. Gleich drei Parteien liegen in den Umfragen um die fünf Prozent, eine Reihe von Parteien sogar darunter. Die MZ hat sich bei ihnen umgesehen.

Ein Gespräch des Deutschlandfunks mit „unserem“ Prof. Everhard Holtmann finden Sie schließlich hier.

8. Mrz 2011

Noch zwei Wochen bis zur Landtagswahl 2011

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Bis zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt sind es inzwischen weniger als zwei Wochen. Langsam wird die Wahl auch über Sachsen-Anhalt hinaus beachtet, standen doch lange Zeit die darauffolgenden Wahlen in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg im Fokus. Höchste Eisenbahn also, sich in der Presselandschaft ebenso umzuschauen wie im globalen Netz.
Die FAZ war mit Jens Bullerjahn in Naumburg. In der Mitteldeutschen Zeitung findet sich ein Interview mit einem Medienwissenschaftler der Hochschule Magdeburg-Stendal über gelungene und zweifelhafte Wahlplakate. Die Berliner Zeitung befasst sich in einem Schwerpunktthema mit dem Wahlkampf der NPD, zum Beispiel hier und hier. Gerade eine niedrige Wahlbeteiligung (2006: 44,4 Prozent, das ist Minusrekord bei deutschen Landtagswahlen) könnte den Rechten den Einzug ins Parlament bescheren. Nicht zuletzt deshalb ist es für die anderen Parteien von zentraler Bedeutung, ihre eigene Klientel zum Wahlgang zu motivieren.
Die Berliner Zeitung blickt zudem zurück auf das Wirken des scheidenden Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer, der zuletzt in der Vermittlung um die Reform der Hartz 4-Sätze für Schlagzeilen sorgte.
Ein interessantes Projekt haben schließlich Journalistikstudenten der Hochschule Magdeburg-Stendal entwickelt: hier müssen sich Politiker in einem virtuellen WG-Casting beweisen. Schauen Sie mal hier.
Und wer wissen möchte, welche Kandidaten im eigenen Wahlkreis antreten, kann sich auf der Wahlkreiskarte der Mitteldeutschen Zeitung schlau machen.

11. Feb 2011

Sachsen-Anhalt: Wahlkampf 2.0

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Der Wahlkampf zur Landtagswahl 2011 findet auch im Internet statt. Inwieweit nutzen die Spitzenkandidaten und die Parteien die Instrumente der sozialen Netzwerke? Die Mitteldeutsche Zeitung war im Netz unterwegs.
Zuvor wird bereits in Hamburg gewählt. Hier hat sich Politik-Digital umgesehen, wie die Hamburger Parteien die Möglichkeiten des Internets ausschöpfen.

10. Feb 2011

Momentaufnahmen, Teil XLXII

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Der Landtagswahlkampf in Sachsen- Anhalt hat nun auch das öffentliche Straßenbild erreicht, zumindest in Halle. Das bislang beste Plakat, das ich gesehen habe, ist das unten stehende (gleichzeitig sieht man, dass das Wetter in Halle schon am Morgen vielversprechend war…).
Haben Sie noch bessere Plakate gesehen??