Am 6. August 2026 um 11:30 Uhr geht der Wahl-O-Mat zur Landtagswahl Sachsen-Anhalt online. Entlang eines Fragenkatalogs können Nutzerinnen und Nutzer prüfen, mit welcher der zur Wahl antretenden Parteien die größte inhaltliche Übereinstimmung besteht (auch wenn im konkreten Fall bei der Stimmabgabe weitere Aspekte wie langjährige Parteiidentifikation oder ein besonderer Fokus auf einige wenige Themen eine Rolle spielen).
Wie ein Wahl-O-Mat entsteht, kann beispielhaft hier nachgelesen werden. Weitere Hintergründe zu diesem Instrument finden sich auf einer informativen Seite der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (hier).
Abzurufen wird der Wahl-O-Mat für Sachsen-Anhalt dann hier sein (in Kürze folgen dann die Ausgaben für die Landtagswahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern).
Vincent Rau, der am Institut für Politikwissenschaft der MLU studiert, war an der Erarbeitung des Wahl-O-Mat dabei und berichtet hier einige Hintergründe: „Im ersten Schritt fand vom 29. bis 31. Mai der dreitägige Redaktionsworkshop in Wittenberg statt, an dem ich als Teil der Jugendredaktion in der Themengruppe „Inneres, Justiz, Europa, Demokratie und Föderalismus“ teilgenommen habe. Dort haben wir nach Analyse der Wahlprogramme insgesamt 80 Thesen entwickelt, die anschließend an die Parteivorstände zur Positionierung gingen. Im digitalen Auswahlworkshop im Juli haben wir dann aus diesen 80 Thesen die finalen 38 Thesen für den Wahl-O-Mat ausgewählt.
Gestern wurde der Wahl-O-Mat im Rahmen einer Pressekonferenz in Magdeburg offiziell vorgestellt und ist seitdem online. Wir waren vor Ort dabei, als Politiker von Linke, Grüne, SPD, FDP und CDU den Wahl-O-Mat dort erstmals live getestet haben, begleitet von Mitgliedern der Jugendredaktion. Im Anschluss gab es Interviewmöglichkeiten für die Presse. Bereits am gestrigen Tage haben über 150.000 Personen den Wahl-O-Mat genutzt.“








