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Politikwissenschaft

24. Nov. 2025

Exkursion nach Magdeburg

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Mitte November hatten knapp zwei Dutzende Studierende im ersten Semester Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) die Gelegenheit, im Rahmen einer Exkursion in die Landeshauptstadt Magdeburg hinter die Kulissen der Politik Sachsen-Anhalts zu schauen.

In der Staatskanzlei, der Regierungszentrale des Landes, wurde im Rahmen einer Hausführung in die Arbeit der Landesregierung eingeführt. Das „Palais am Fürstenwall“ (1889-1993 erbaut) war ursprünglich das Gästehaus der kaiserlichen Familie und Dienstgebäude der preußischen Generalkommandantur des 4. Armeekorps. Mit Gründung des Landes Sachsen-Anhalt im Jahre 1990 diente das Gebäude für einige Jahre als Sitz des Ministerpräsidenten. Nach einem zwischenzeitlichen Umzug sowie langjähriger Renovierung ist der Regierungschef seit 2005 wieder der Hausherr am Fürstenwall. Der aktuelle Chef der Staatskanzlei, Rainer Robra, ist zugleich Staatsminister für Kultur und Medien.

Anschließend bestand im Landtag von Sachsen-Anhalt am Domplatz die Gelegenheit, neben einer Führung durch das Gebäudeensemble an einer Plenarsitzung teilzunehmen. Im Gespräch mit dem Abgeordneten Konstantin Pott, Absolvent der Politikwissenschaft an der MLU, wurden neben aktuellen politischen Themen auch der Arbeitsalltag eines Landtagsmitglieds, die Arbeitsweise des Landesparlamentes sowie die Verbindung von Parlaments- und Wahlkreisarbeit thematisiert.

Schließlich stand ein Besuch der Landeszentrale für politische Bildung auf dem Programm. Neben Informationen über Arbeitsschwerpunkte und Förderungsangebote der Einrichtung durch deren stellvertretenden Direktor bestand die Möglichkeit, sich am weitreichenden Publikationsangebot der Landeszentrale zu bedienen.

Nachfolgend sind einige ausgewählte Impressionen der Exkursion zu sehen.

Blick auf das Gebäude des Palais am Fürstenwall, Sitz des Ministerpräsidenten.
Der Magdeburger Reiter in der Eingangshalle der Staatskanzlei.
Treppenhaus im Palais am Fürstenwall.
Im Festsaal der Staatskanzlei.
Blick auf die Fassade des Landtags am Domplatz 6-9.
Gruppenbild im Landtag Sachsen-Anhalt.
Gespräch mit Konstantin Pott MdL.
Zu Besuch in der Landeszentreale für politische Bildung.

31. Okt. 2025

Ausschreibung WiMi im Lehrbereich Regierungslehre der MLU

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Die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) hat am Institut für Politikwissenschaft für den Lehrbereich Regierungslehre und Policyforschung eine Stelle als Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in ausgeschrieben. Beginn der Tätigkeit ist am 1. Februar 2026, Bewerbungsschluss ist am 30. November 2025.

Die ganze Ausschreibung ist hier zu finden.

27. Okt. 2025

Projektwoche „Verteidigung der Demokratie“ startet

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Am 29. Oktober 2025 startet am Institut für Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine Projektwoche zur „Verteidigung der Demokratie“. In zahlreichen Veranstaltungen, etwa auch im Rahmen einer Podiumsdiskussion sowie in Vorträgen externer Referentinnen und Referenten, wird das Thema ein knappes Jahr vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September 2026 entlang unterschiedlichster Facetten vertieft und diskutiert. Das gesamte Programm ist hier zu finden.

27. Okt. 2025

Neuerscheinung: „Brand New Bundestag“ von Maximilian Oehl

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Seit einigen Jahren versucht die zivilgesellschaftliche Initiative Brand New Bundestag, die Vernetzung zwischen Gesellschaft und Parlament zu verbessern. Nach dem Vorbild der Initiative Brand New Congress, die unter anderem Alexandra Ocasio-Cortez in das US-Repräsentantenhaus brachte, werden junge, diverse Kandidierende aus allen demokratischen Parteien unterstützt. Momenten gehören 23 Abgeordnete dem Bundestag an, die von BNB unterstützt wurden und werden, gemeinsam mit den Landtagen sind es deutschlandweit 43 Abgeordnete. Mit Armand Zorn MdB ist auch ein Abgeordneter dabei, der vor einigen Jahren am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg studiert hat.

Der Gründer von BNB, Maximilian Oehl, hat in einem soeben erschienenen Buch die Hintergründe der Organisation näher beleuchtet, zudem skizziert er aus eigener Anschauung die Erfahrung in einem Abgeordnetenbüro und diskutiert aktuelle Herausforderungen, um eine möglichst breite Palette an Themen in die parlamentarische Arbeit einfließen zu lassen.

Details zum Buch gibt es hier, die Internetpräsenz von BNB ist hier zu finden.

5. Okt. 2025

Ausschreibung einer SHK-Stelle

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Am Lehrbereich Regierungslehre und Policyforschung am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) wird ab dem 1. Dezember 2025 für vorerst ein Jahr eine studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft gesucht.

Gesucht werden Studierende, die
• an der MLU im Sommersemester 2025 im Fach Politikwissenschaft eingeschrieben sind (Bachelor, Master, Lehramt),
• möglichst mehrere Basismodule und das Modul „Einführung in die Politikwissenschaft“ erfolgreich abgeschlossen haben (Bachelor) bzw. die MA-Module des ersten Semesters erfolgreich beendet haben (Master/Lehramt),
• Interesse haben, am Aufbau eines politikwissenschaftlichen Social-Media-Accounts mitzuwirken und mit den gängigen Plattformen (v.a. Instagram) vertraut sind,
• Lust haben, an der Vor- und Nachbereitung von Lehrveranstaltungen mitzuwirken,
• Freude an selbständigen Rechercheaufgaben haben,
• mit den gängigen Text- und Datenverarbeitungsprogrammen (v.a. Word, Excel, PowerPoint) bestens vertraut sind,
• bereit sind, sich in ein Content Management System einzuarbeiten und
• bereit sind, mit Freude und Enthusiasmus an der Arbeit des Lehrbereichs mitzuwirken.

Geboten wird:
• ein Vertrag ab Dezember 2025 über vorerst ein Jahr als studentische bzw. wissenschaftliche Hilfskraft über fünf Std./Woche (ohne BA-Abschluss 13,98 €/Stunde; mit BA-Abschluss 14,59 €/Stunde),
• eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit,
• die Möglichkeit, erste Erfahrungen in der politikwissenschaftlichen Bearbeitung aktueller Fragen zu sammeln,
• und die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch mit den anderen Hilfskräften und Mitarbeitern.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung (tabellarischer Lebenslauf und Notenübersicht) bis zum 24. Oktober 2025 per Mail an Herrn Prof. Dr. Marcel Lewandowsky (marcel.lewandowsky@politik.uni-halle.de). Bitte bewerben Sie sich ausschließlich per Email und hängen Sie Ihre Bewerbung der Email als eine einzige pdf-Datei an.

24. Sep. 2025

Informationsveranstaltung für Studierende im ersten Semester

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Am 10. Oktober 2025 findet von 12 bis 14 Uhr in Hörsaal IV die zentrale Informationsveranstaltung für alle Studierenden im ersten Semester der Politikwissenschaft statt. Nähere Details zur Veranstaltung finden sich hier.

15. Sep. 2025

Neuerscheinung: „Rote Linien“

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Heute erscheint mit „Rote Linien“ das neue Buch von Susanne Baer, der früheren Richterin am Bundesverfassungsgericht. Darin blickt sie hinter die Kulissen des Gerichts, erläutert die Arbeitsweise und die Entscheidungsfindung innerhalb des Gerichts und thematisiert auch die Rolle der Verfassungsgerichtsbarkeit im Kontext des bundesdeutschen politischen Systems. Konkrete Kontroversen wie Urteile zum Klimaschutz, zur Migration, zur Coronapandemie oder zum Sozialstaat werden ebenfalls berücksichtigt. Gerade durch die Schilderungen eigener persönlicher Erfahrungen stellt das Werk eine hilfreiche Ergänzung zu den zahlreichen rechts- und politikwissenschaftlichen Fachpublikationen zum Gericht dar. In einer ganzen Reihe von Lehrveranstaltungen wird das BVerfG auch bei uns am Institut thematisiert – in Zukunft sicherlich auch auf der Basis der „Roten Linien“ von Susanne Baer.

8. Sep. 2025

Zum Thema politischer Rücktritte

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Rücktritte von politischen Ämtern zählen in der Regel nicht zu den absolut zentralen Untersuchungsgegenständen der Politikwissenschaft. Dort geht es viel eher um die Frage, wie man in ein politisches Amt gelangt und was man in diesem Amt unternimmt. In der einen oder anderen Lehrveranstaltung der vergangenen Semester stand das Thema der politischen Rücktritte gleichwohl auf der inhaltlichen Agenda. Ein neues Buch von Manuel Becker, Volker Kronenberg und Christopher Prinz (Hrsg.) zum Thema beleuchtet diesen Untersuchungsgegenstand ausführlich, vergleichend und anhand einer Reihe von Fallbeispielen.

Nach einigen Grundlagenkapiteln (zu Rücktritten in rechtlicher Sicht, als Gegenstand politischer Kommunikation, als Teil eines Krisenmanagements, etc.) geht es um „Rücktrittskulturen im Vergleich“, etwa mit Blick auf die „alte“ Bundesrepublik, die DDR, Großbritannien, Frankreich und die Vereinigten Staaten, aber auch in Nordrhein-Westfalen. Die Fallbeispiele schließlich thematisieren die Rücktritte von Rudolf Seiters, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Oskar Lafontaine und Franziska Giffey, bevor ein vergleichender Blick auf die Ministerentlassungen von Rudolf Scharping und Norbert Röttgen gerichtet wird.

Das gesamte Werk ist über SpringerLink hier zu finden. Einer ausführlicheren Beschäftigung mit diesem Thema in zukünftigen Lehrveranstaltungen dürfte damit nichts mehr im Wege stehen.

1. Sep. 2025

Praktika bei der SWP Berlin

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Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin bietet ab dem 1. Januar 2026 Praktika für fortgeschrittene Studierende an. Dabei besteht die Möglichkeit, ein Praktikum in einer der inhaltlich orientierten Forschungsgruppen zu absolvieren. Details zur Tätigkeit sowie zur Bewerbung sind hier zu finden. Die SWP ist ein wissenschaftliches Forschungsinstitut, das sich auf außenpolitische bzw. internationale Aspekte konzentriert und Bundestag und Bundeskanzleramt in diesen Fragen berät. Die Homepage des Instituts ist hier zu finden.

25. Aug. 2025

Neuerscheinung: „Polarisierung“

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„Polarisierung“ ist in der öffentlichen Debatte wie auch in der politikwissenschaftlichen so etwas wie das Wort der Stunde. Vor wenigen Tagen hat der Nils Kumkar bei Suhrkamp einen schmalen Band zum thema vorgelegt, der die wichtigsten Aspekte rund um die Polarisierung aufgreift. Mit Blick auf die Debatte über „Polarisierung“ läßt sich der Widerspruch konstatieren, dass immer mehr Menschen eine „Spaltung der Gesellschaft“ fürchten, doch zugleich zeigen Umfragen, dass die Einstellungen der Bürgerinnen und Bürger gar nicht so sehr wie oft befürchtet auseinanderdriften. Spaltung, so Kumkar, lässt sich letztlich nicht überwinden. Die Frage wäre, wie man produktiver spalten kann. Wie der Verlag schreibt, „bietet [Kumkar] nicht nur eine Klarstellung in der Diskussion über Polarisierung, sondern auch eine neue Erklärung für den Erfolg des Rechtspopulismus“.

Nähere Informationen zum Buch einschließlich einer Leseprobe finden sich hier auf der Seite des Verlages. In einem Interview mit dem SPIEGEL fasst Kumkar seine wichtigsten Ergebnisse zusammen. Rezensionen des Werkes finden sich zum Beispiel in der Süddeutschen Zeitung oder beim SWR.


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