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Politikwissenschaft

4. Jul 2022

ZParl 2/2022 erschienen

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Bis zum Erhalt der Printausgabe dürfte es erfahrungsgemäß noch einige Tage dauern, aber als Onlineformat ist die Ausgabe 2/2022 der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) über unsere Universitätsbibliothek bereits verfügbar. In dieser Ausgabe finden sich Beiträge über die Berufsstruktur der Abgeordneten der 20. Wahlperiode des Deutschen Bundestages sowie die Parlaments- und Wahlstatistik für die Jahre 2002 bis 2022. Außerdem behandelt ein Artikel die Thematisierungsstrategien der Parteien im Bundestagswahlkampf 2021 mit Blick auf die Corona-Pandemie, ebenso findet sich eine Analyse der regionalen Spezifika des Wahlverhaltens der Wahl von 2021 sowie ein detaillierter Blick auf die Rekrutierung des Regierungspersonals der Ampelkoalition. Unter der Überschrift „Mehr Demokratie wagen?!“ bietet das Heft eine Auseinandersetzung mit dem Vorschlag der Absenkung der Altersgrenze für das aktive Wahlrecht zum Bundestag sowie eine weitere Ausgabe der regelmäßigen Übersicht der Parteimitgliedschaften im Jahr 2021. Der Hauptaufsatz des Heftes befasst sich mit der Entscheidung des Deutschen Bundestages vom Juni 1991, den Sitz von Parlament und Regierung von Bonn nach Berlin zu verlegen. Der Autor Wolfram Pyta interpretiert die damalige Entscheidung als „Ergebnis überfraktioneller Willensbildung“. Im Rezensionsteil werden – unter anderem – Bücher über den zurückliegenden Bundestagswahlkampf, zum „Parlamentsrecht im kontextualen Gesamtgefüge“, zu einem Lobbyregistergesetz sowie über „Wahlen und politische Einstellungen in Ost- und Westdeutschland“ besprochen.

27. Jun 2022

Neue APuZ-Ausgabe: „Wissenschaft, Öffentlichkeit, Demokratie“

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Nicht erst seit der Corona-Pandemie stehen Fragen des Verhältnisses von Wissenschaft und der Öffentlichkeit bzw. der Demokratie im Mittelpunkt zahlreicher Diskurse. In den vergangenen Jahren haben diese Themen angesichts der Rolle der Wissenschaft bzw. einiger prominenter Vertreter/innen im Zuge der Politikberatung rund um die Pandemie nochmals an Relevanz gewonnen. Die heute neu erschienene Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (B26-27/2022) befasst sich in gleich mehreren Beiträgen mit zentralen Aspektes dieses Untersuchungsgegenstandes. So geht es etwa um die Frage, warum demokratische Beteiligung mehr Wissenschaftskompetenz braucht, wie sich das Verhältnis von (Pseudo-)Wissenschaft und Demokratie im Krisenzeitalter gestaltet, wie sich Wissenschaft und Aktivismus zueinander verhalten sowie die Frage, wie der Weg von der Wissenschaftskommunikation zur evidenzbasierten Information aussehen könnte. Das Heft ist im Volltext hier abrufbar.

23. Jun 2022

Neue KAS-Studie zu politischen Diskussionen im Wahlkampf

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Die Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) hat kürzlich eine Studie vorgestellt, in der zentrale Befunde einer repräsentativen Umfrage rund um politische Diskussionen im Wahlkampf zusammengestellt worden sind. Der Blick richtet sich dabei gleichermaßen auf die Online- wie die Offline-Kommunikation. Im Fokus stehen dabei Fragen wie: wie sehr beschäftigen sich die Menschen mit Politik? Und über welche Kanäle erreichen sie politische Botschaften? Nähere Informationen zur Studie finden sich hier. Auf dieser Seite steht die Studie zudem zum Download bereit.

12. Jun 2022

Podiumsdiskussion an der MLU zur Europäischen Energiepolitik

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Die Hochschulgruppe für Außen- und Sicherheitspolitik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) veranstaltet am 20. Juni 2022 um 18:30 Uhr in Hörsaal I (Steintor-Campus) eine Podiumsdiskussion (im Präsenzformat) zum Thema „Europäische Energiepolitik: Zwischen Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit?“, zu der Jakob Kullik (TU Chemnitz), Franziska Böckelmann (IHK Halle-Dessau) und Uwe Zischkale (Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt Sachsen-Anhalt) als Referent/innen begrüßt werden. Oscar Prust, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft der MLU, wird die Moderation übernehmen. Nähere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.

8. Jun 2022

Die Ampelkoalition in der Analyse

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Sie regiert erst seit wenigen Monaten: die Berliner Ampelkoalition unter Bundeskanzler Olaf Scholz. Und doch ist vor wenigen Tagen bereits ein Buch mit politikwissenschaftlichen Analysen rund um den Amtsantritt dieser Regierung erschienen. Von Knut Bergmann herausgegeben, versammelt der Band Beiträge rund um die Koalitionsbildung, um das Regieren selbst sowie um die Rolle und Aufgaben der (parlamentarischen) Opposition. Zwei Kapitel mit jeweils einer soziologischen und einer ökonomischen Perspektive auf den Untersuchungsgegenstand runden den Band ab. Als open access – Format ist die Publikation hier abrufbar.

22. Mai 2022

„Die Unterschätzten“ von Cerstin Gammelin jetzt in einer preiswerten Neuauflage verfügbar

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Ab sofort ist das Buch „Die Unterschätzten“ von Cerstin Gammelin als preisgünstige Ausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) verfügbar. Ursprünglich war das Werk im vorigen Jahr erschienen (wir berichteten). Gammelin war lange bei der Süddeutschen Zeitung beschäftigt, bevor sie vor einigen Wochen als Sprecherin des Bundespräsidenten ins Schloss Bellevue wechselte. In Ihrem (sehr lesenswerten) Buch beschreibt sie den Einfluss der Ostdeutschen auf die deutsche Politik. In diesem Gespräch bei Deutschlandfunk Kultur stellt Gammelin wichtige Aspekte ihres Buches vor. Nähere Details zum Buch sowie eine Bestellmöglichkeit finden sich direkt bei der BpB.

16. Mai 2022

Erste Analyse(n) der Wahl in Nordrhein-Westfalen vom 15. Mai 2022

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Mit Blick auf die gestrige Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen weiß man gar nicht, wo man mit der politikwissenschaftlichen Analyse beginnen soll: mit Personalisierungstendenzen in Wahlen und Wahlkämpfen? Mit der Zukunft der Volksparteien? Oder mit der erneuten Erfahrung, dass der kleinere Koalitionspartner bei darauffolgenden Wahlen stets abgestraft zu werden scheint? Mit dem kontinuierlichen Aufstieg von Bündnis90/GRÜNEN? Oder mit der Verknüpfung von Landes- und Bundespolitik? Oder gar mit der Einschätzung, welche Faktoren bei der Koalitionsbildung entscheidend sein werden? Und wie erklärt man die niedrigste Wahlbeteiligung der Landesgeschichte, obwohl mit einem dynamischen Zweikampf an der Spitze und großer aktueller politischer Herausforderungen eigentlich alles für eine deutlich höhere Partizipation sprach?

So oder so – diese Wahl wird die Wahl- und Parteienforschung in Zukunft sicher noch vertieft beschäftigen. Eine erste Analyse der Wählerwanderungen der Wahl vom 15. Mai 2022 findet sich hier (diese Analyse müsste über die VPN-Verbindung der Uni Halle frei zugänglich sein). SPIEGEL Online präsentiert hier einige aufschlussreiche Karten zur Wahl. Auf Web.de findet sich eine Analyse einschließlich einiger O-Töne von Benjamin Höhne vom Institut für Parlamentarismusforschung in Berlin (ehem. Halle/Saale). Alle Zahlen, Daten und Fakten der Forschungsgruppe Wahlen zum gestrigen Wahlergebnis sind hier abzurufen. Die Wahlanalyse der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) steht hier zum Download bereit. Und ein erster Blick der Heinrich-Böll-Stiftung (HBS) auf die Wahl ist hier nachzulesen (die ausführliche Wahlanalyse der HBS folgt in den kommenden Tagen – stay tuned!).

Update, 22. Mai 2022: inzwischen ist auch die ausführliche Wahlanalyse der Böll-Stiftung erschienen. Sie kann hier heruntergeladen werden.

10. Mai 2022

Analyse der Landtagswahl in Schleswig-Holstein vom 8. Mai 2022

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Die Konrad-Adenauer-Stiftung hat heute eine erste Analyse der Landtagswahl in Schleswig-Holstein vom 8. Mai 2022 veröffentlicht. Thematisiert werden dabei insbesondere die spezifische Wählerwanderung zwischen den politischen Parteien sowie das Wahlverhalten aufgrund unterschiedlicher soziostruktureller Merkmale. Der Bericht ist hier herunterzuladen.

28. Apr 2022

Neuerscheinung: Wahlen und politische Einstellungen in Ost- und Westdeutschland

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Zum 30jährigen Jahrestag der Wiedervereinigung sind nicht nur zahlreiche tagesaktuelle Beiträge in Publizistik, Funk und Fernsehen veröffentlicht worden, sondern es ist darüber hinaus auch eine ganze Reihe von wissenschaftlichen Werken zum Thema publiziert worden. In diesen Tagen nun erscheint ein umfangreiches, von Martin Elff, Kathrin Ackermann und Heiko Giebler herausgegebenes Werk, das unter dem Untertitel „Persistenz, Konvergenz oder Divergenz?“ Wahlen und politische Einstellungen in Ost- und Westdeutschland in den Blick nimmt. Neben grundlegenden Orientierungen gegenüber der Demokratie geht es etwa um die Auswirkungen europäischer Krisen auf politisches Vertrauen in Ost- und Westdeutschland, die jeweilige Bewertung der Wiedervereinigung („Ostalgie und Westalgie“), die populistische (De-)Mobilisierung in Deuitschland sowie – neben anderen Themen – den Zusammenhang von Sozialstruktur und Wahlverhalten.

Das Buch findet sich hier und ist hoffentlich in Kürze über unsere Universitätsbibliothek als elektronische Version verfügbar.

26. Apr 2022

Report: die Arbeit der Landesparlamente in der COVID19-Krise

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Während der COVID19-Pandemie in den vergangenen beiden Jahren war häufig die Rede von einer „Stunde der Exekutive“, zu den relevanten politischen Akteuren schienen vor allem die Bundeskanzlerin sowie die Ministerpräsidenten/innen der Länder zu gehören. Dass die Landesparlamente dabei nicht untätig waren und dass die Kommunikationsfunktion zu den zentralen Aufgaben der Parlamente, auch und gerade in Krisenzeiten, zählt, beleuchten Forscher/innen der Freien Universität Berlin in einem neuen Report, der online hier gefunden werden kann.


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