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Politikwissenschaft

10. Dez 2018

Lektüren: „Deutschland und die Welt 2030“ als Sammelband

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Bis zum Jahr 2030 sind es nur noch knapp zwölf Jahre. Soeben ist eine interessante Seite mit dem Titel „Deutschland und die Welt 2030“ an den Start gegangen, auf der renommierte Expertinnen und Experten die zentralen Herausforderungen ihrer jeweiligen Arbeitsbereiche diskutieren (als Buch sollen die Beiträge ebenfalls erscheinen). Auf der Seite heißt es wörtlich: „Welche großen Trends werden Deutschland und Europa verändern, was ist bis zum Jahre 2030 zu erwarten und was muss deshalb auf die Agenda, um die richtigen Antworten zu geben? Diese Seite präsentiert relevante Szenarien und konkrete Empfehlungen der wichtigsten Expertinnen und Experten aus Deutschland und der Welt.“ Alle Beiträge der Seite sind hier zu finden.

10. Dez 2018

Vorankündigung: Publikation „70 Jahre Grundgesetz“

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Zu Beginn des neues Jahres erscheint eine vielversprechende Publikation zum Thema 70 Jahre Grundgesetz. Auf der Webseite des Verlages heißt es: „Im Mai 2019 wird das Grundgesetz 70 Jahre alt. Es galt gut 40 Jahre in der Bonner und 30 Jahre in der Berliner Republik. Das ‚Jubiläum‘ fällt zusammen mit 100 Jahren Weimarer Reichsverfassung, eine Verfassung, die stürmische Zeiten kannte – und sie nicht überlebte. Das Doppeljubiläum ist Anlass, sich über das Grundgesetz, den von ihm verfassten Staat, über unsere Gesellschaft und politische Herrschaft zu vergewissern. Was hat sich bewährt? Wie wurde die verfassungspolitische Ordnung zu der, die wir kennen? Wie gut sind wir für aktuelle und zukünftige Herausforderungen gerüstet? Welche Rolle spielt das Verfassungsrecht, wenn es etwa um Identität, Populismus, Migrationsfragen, Digitalisierung oder die demographischen Herausforderungen geht? Diesen Fragen geht der vorliegende Band mit Beiträgen prominenter Autoren nach. Das Werk versammelt profilierte Denkerinnen und Denker aus der Rechts-, Geschichts- und Politikwissenschaft sowie Funk- und Printjournalismus. Sie suchen pointiert und adressiert an ein breites Publikum Antworten auf die Frage, ob unser Land in guter Verfassung war, ist, sein wird.“
Das Buch wird zu gegebener Zeit auch in unserer Fachbereichsbibliothek verfügbar sein. Einen Auszug aus dem Buch, nämlich den Beitrag des früheren Bundesverfassungsrichters Dieter Grimm („Auf Bewährung“), ist in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu finden (online leider kostenpflichtig).

10. Dez 2018

John Dingell: How to fix the U. S. Congress

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Seit vielen Jahren untersucht die politikwissenschaftliche Forschung die parteipolitische Polarisierung in den Vereinigten Staaten – und zwar sowohl in der Gesellschaft, in den Medien, in Wahlen als auch im US-Kongress. John Dingell, der von Dezember 1955 bis Januar 2015 Mitglied des Repräsentantenhauses war (und damit der Abgeordnete mit der längsten Amtszeit im House ist), schlägt in einem Gastbeitrag für das Magazin The Atlantic Monthly einschneidende Veränderungen vor. Der Artikel ist hier zu finden. Parallel ist ein Buch von Dingell („The Dean“) erschienen, in dem er auf seine Zeit im Kongress zurückblickt. Dingell ist niemand, der ein Blatt vor den Mund nimmt, wie man auch in seinen Tweets nachlesen kann (bei denen insbesondere Präsident Donald Trump nicht gut wegkommt…). So ist ein unterhaltsames und hochspannendes Buch darüber entstanden, wie Politik vor und hinter den Kulissen wirklich funktioniert. Dabei werden mehrere Jahrzehnte amerikanischer Nachkriegsgeschichte lebendig – zurückreichend bis zu dem Moment, in dem er als Sohn eines Abgeordneten die Rede des damaligen Präsidenten Franklin Delano Roosevelt am Tag nach dem Angriff auf Pearl Harbor live im Kongress miterlebt. Später war er mehrere Jahre lang „Dean of the House“ sowie Ausschussvorsitzender. Alles in allem eine sehr interessante und lohnenswerte Lektüre!

10. Dez 2018

„Order, please!“ – Einblicke in das britische Redeparlament

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In der Parlamentarismusforschung wird häufig zwischen Rede- und Arbeitsparlamenten unterschieden. Das klassische Fallbeispiel für ein Redeparlament ist dabei das britische House of Commons. SPIEGEL Online hat in einem kleinen Beitrag mal die Regeln dieses Redeparlamentes zusammengetragen. Das entsprechende Video ist unter der Überschrift „Die Bude des Brexit-Bebens“ hier zu finden. Hintergründe zur für morgen geplanten Brexit-Abstimmung im Unterhaus sind hier nachzulesen.
Update: inzwischen wurde bekannt, dass die für morgen geplante Brexit-Abstimmung verschoben wird.

3. Dez 2018

Neuerscheinung: „Netzpolitik“

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Das Thema Netzpolitik beschäftigt seit vielen Jahren nicht nur politische Akteure, sondern auch die Politikwissenschaft. Egal ob im Wahlkampf, in der Regierungskommunikation oder bezüglich unterschiedlicher Formen der eDemocracy, digitale Fragen stehen vermehrt im Fokus des Forschungsinteresses. Umso wichtiger ist ein jüngst im VS-Springer-Verlag erschienener Sammelband, der dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet. Herausgegeben wurde der Band von den Göttinger Politikwissenschaftlern Andreas Busch, Yana Breindl und Tobias Jakobi. Dabei wird das Politikfeld Netzpolitik in seinen unterschiedlichen Dimensionen sowohl theoretisch als auch empirisch ausgeleuchtet und dabei Akteure wie der Deutsche Bundestag, die Internetwirtschaft und die digitale Bürgerrechtsbewegung in den Blick genommen. Nähere Informationen zum Buch sowie das Inhaltsverzeichnis lassen sich hier finden.

26. Nov 2018

Neues APuZ-Heft der BpB: „Nation und Nationalismus“

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Die heute neu erschienene, aktuelle Ausgabe der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) herausgegebene politikwissenschaftliche Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ) beschäftigt sich mit dem hochaktuellen Thema „Nation und Nationalismus“ Alle näheren Details zum Heft sind hier zu finden.

26. Nov 2018

Jetzt neu: das Grundgesetz als Magazin

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Kann man das Grundgesetz als Zeitschriftenmagazin herausbringen? Der Journalist Oliver Wurm versucht es – Details gibt es hier.

23. Nov 2018

Vortrag: „Postliberalismus und die Neo-Foucauldianer“

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Im Rahmen der Vortragsreihe „Romanistik im Diskurs“ findet am 5. Dezember 2018 von 16-18 Uhr in Seminarraum 23 in der Ludwig-Wucherer-Str. 2 (Steintor-Campus) ein Vortrag des Politikwissenschaftlers Laurence McFalls von der Université de Montréal statt. Der Vortrag steht unter dem Thema „Postliberalismus und die Neo-Foucauldianer“ und handelt von dem Versuch, das von Michel Foucault schon Ende der 1970er Jahre aufgeworfene Problem des emergenten Neoliberalismus und seiner dystopischen Subjektivierungseffekte für die Gegenwart fruchtbar zu machen. McFalls, der sich selbst als Neofoucauldianer bezeichnet, möchte so die die aktuelle, krisenhafte politische (Ir-)Rationalität lesbar machen. Alle Interessierten sind herzlich zu Vortrag und kritischer Diskussion eingeladen.

16. Nov 2018

Kommunalpolitik abseits der Parteien

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Auf kommunaler Ebene sind viele Parteien engagiert, die auch von anderen politischen Ebenen wie der Landes- und der Bundespolitik her bekannt sind, Hinzu kommen die so genannten Kommunalen Wählergemeinschaften (KWGs), wie wir sie etwa auch aus dem Stadtrat in Halle (Saale) kennen. Der Politologe Michael Angenendt von der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf hat sich in einem Papier mit den Beitrittsmotiven der Bürgerinnen und Bürger in diesen Wählergemeinschaften befasst und versucht insbesondere herauszufinden, ob es etwa Unterschiede zu den Beitrittsmotiven bei politischen Parteien gibt. Der Beitrag ist im Volltext hier zu finden.

15. Nov 2018

Bertelsmann-Studie zum Thema Demokratie in Schulen

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Heute sind Ergebnisse einer Studie der Bertelsmann-Stiftung zum Stellenwert des Themas Demokratie in Schulen veröffentlicht worden. Die Befragung unter mehr als 1.200 Lehrkräften zeigt, dass Demokratie im Unterricht nur eine untergeordnete Rolle spielt. Eine Ursache: Das Thema wird in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften zu wenig behandelt. Zentrale Ergebnisse der Studie finden sich hier.