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Politikwissenschaft

19. Jun 2018

Die Europäische Union im Überblick (Neuerscheinung)

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Es ist das derzeit vermutlich beste Buch rund um die Europäische Union: „Vom Kontinent zur Union“ des Niederländers Luuk van Middelaar ist nun auch als preisgünstige Lizenzausgabe der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) erhältlich (nämlich hier). Auf der Webseite des Suhrkamp-Verlages, der das Buch ursprünglich zuerst herausgebracht hat, heißt es: „Luuk van Middelaar, ein exzellenter Kenner der Brüsseler Praxis, verwandelt eine vermeintlich trockene Materie in den Stoff einer faszinierenden Erzählung. Beginnend mit dem 18. April 1951, als die Vertreter der sechs Gründerstaaten im französischen Außenministerium am Quai d’Orsay den Vertrag über die Errichtung der Montanunion unterzeichneten, schildert er die wichtigsten Etappen – und Krisen – auf dem Weg vom Kontinent zur Union. Er lässt die Atmosphäre dramatischer Gipfelnächte lebendig werden, zeigt, wie Politiker immer wieder versucht haben, die Öffentlichkeit von Europa zu überzeugen, und erinnert uns daran, welch einmaliges historisches Projekt aktuell auf dem Spiel steht.“ Eine Leseprobe findet sich hier. Unbedingte Leseempfehlung!

19. Jun 2018

„Handbuch der deutschen Parteien“ von Decker/Neu in neuer Auflage

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Das bereits vor mehreren Jahren erschienene Werk von Viola Neu und Frank Decker mit dem Titel „Handbuch der deutschen Parteien“ liegt seit kurzem in neuer und aktualisierter Auflage vor. Neben mehreren grundklegenden Kapiteln, die der inhaltlichen Einführung in das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland dienen (rechtliche Grundlage sowie Aufbau und Organisation von Parteien in Deutschland, Entwicklungsetappen des bundesdeutschen Parteiensystems, Koalitionspolitik, etc.) werden im Einzelnen mehrere Dutzend Parteien (und zwar von „Ab jetzt…Bündnis für Deutschland“ bis hin zu „Zusammen für Brandenburg“) vorgestellt. Nähere Informationen zum Buch finden sich hier. In unserer Fachbereichsbibliothek ist auch diese neue, dritte Auflage bereits als eBook verfügbar.

12. Jun 2018

Analyse der SPD zur #BTW2017

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Mit knapp 20 Prozent fuhr die SPD bei der Bundestagswahl im September 2017 ein historisch schlechtes Ergebnis ein. Seitdem haben sich fünf Expertinnen und Experten mit den Gründen für diese Wahlniederlage befasst – und nun ihren Abschlussbericht vorgelegt. Auf ZEIT Online werden die wichtigsten Highlights von SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil zusammengefasst (nämlich hier), und hier findet sich der komplette Bericht.

11. Jun 2018

„Was wäre wenn…?“ Szenarien der internationalen Politik

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Was wäre wenn…? Politikwissenschaftliche Forschung bezieht sich häufig auf vergangene und abgeschlossene Prozesse und Entscheidungen. Aber gelegentlich lohnt es sich, nach vorn zu schauen und zu überlegen, welchen Szenarien in den nächsten Jahren auf – zum Beispiel – die internationale Politik zukommen könnten. Forscherinnen und Forscher der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), einem Beratungsinstitut für die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag, haben genau dies getan: was wäre, wenn die Türkei aus der NATO austräte? Was wäre, wenn sich Saudi-Arabien und der Iran auf Einflusszonen verständigen würden? Und was wäre, wenn Südkorea Atomwaffenstaat würde? Diese und andere Fragen werden in der Studie „Während wir planten“ aufgegriffen, die hier im Volltext heruntergeladen werden kann.

11. Jun 2018

Lehrbereich Internationale Beziehungen an der MLU sucht Verstärkung

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Zum 1. September 2018 sucht der Lehrbereich Internationale Beziehungen und europäische Politik am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg eine/n wissenschaftlichen Mitarbeiter/in. Die Bewerbungsfrist für die Stelle, die zunächst auf drei Jahre angelegt ist, endet am 5. Juli 2018, die Details zur Ausschreibung mit der Kennziffer Reg.-Nr. 4-5884/18-H finden sich auf dieser Seite.

10. Jun 2018

Die (neue) Regierungsbefragung im Bundestag in der Analyse

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Am vergangenen Mittwoch fand erstmals eine interaktive Befragung der Bundeskanzlerin im Plenum des Deutschen Bundestag statt (der Wortlaut der Befragung findet sich hier) – eine Reform dieses bislang eher trockenen Instruments, das in den vergangenen Tagen in der Öffentlichkeit eine entsprechend breite Aufmerksamkeit fand. Der frühere Hallesche Politikwissenschaftler Sven Siefken beleuchtet in einem Interview mit der Neuen Osnabrücker Zeitung die Chancen und Gefahren dieses Instruments für die Bundesregierung ganz allgemein und die Bundeskanzlerin speziell, nämlich hier.

10. Jun 2018

Standardwerk zum bundesdeutschen Parteiensystem in neuer Auflage

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Kaum ein/e Parteienforscher/in kommt an dem Standardwerk „Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland“ von Ulrich von Alemann vorbei. Nahezu alle Aspekte des bundesdeutschen Parteiensystems (rechtliche Stellung sowie der organisatorische Aufbau von Parteien, Parteiverbote, Etappen des Parteiensystems, Parteienfinanzieurng, Kritik an Parteien, schließlich auch Parteien auf der Landes- wie auf der europäischen Ebene) werden in diesem Buch detailliert und kenntnisreich dargestellt und erörtert. Nun ist das Werk in einer aktualisierten fünften Auflage erschienen. Es ist bereits für unsere Bibliothek bestellt. Details zum Buch sind hier zu finden.

Ulrich von Alemann/Philipp Erbentraut/Jens Walther: „Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland. Eine Einführung“, fünfte Auflage, Wiesbaden 2018, 272 Seiten, 27,99 Euro (19,99 für das eBook).

6. Jun 2018

Reform der Fragestunde im Deutschen Bundestag

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Aus dem britischen Unterhaus kennt man eine Befragung des/der Premierministers/in in Form des „Prime Minister’s Questions“ schon lange, und in der Regel fällt diese Veranstaltung kontrovers, lautstark und manchmal auch recht lustig aus. Im Deutschen Bundestag gestaltet sich die Fragestunde oft eher trocken: Staatssekretäre verlesen minunter schriftliche Antworten auf Fragen aus den verschiedenen Fraktionen. Heute mittag wird sich Bundeskanzlerin Angela Merkel erstmals in ihrer fast 13jährigen Amtszeit einer im Koalitionsvertrag vereinbarten reformierten Fragestunde stellen, die die Parlamentsdebatten lebendiger und interessanter machen soll (live ab 12:30 Uhr hier). Bevor die Politikwissenschaft, und hier insbesondere die Parlamentsforschung, die Frage aufgreifen kann, ob diese Reform den Charakter des Bundestages stärker von einem Arbeits- in Richtung eines Redeparlaments verändert, sollte die erste Ausgabe dieser zukünftig dreimal jährlich geplanten Befragung abgewartet werden. Florian Gathmann hat auf SPIEGEL Online die Hintergründe zum Thema, nämlich hier. Auch hier gibt es nähere Informationen. Und hier. Und hier.

1. Jun 2018

Nach 20 Jahren: eine Bilanz des Bologna-Prozesses

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Als die Bildungsminister Frankreichs, Deutschlands, Italiens und des Vereinigten Königreichs am 25. Mai 1998 anlässlich des 800-jähigen Bestehens der Pariser Universität Sorbonne eine gemeinsame Erklärung unterzeichneten, war dies der Beginn der Initiative zur Vereinheitlichung des bestehenden europäischen Hochschulbetriebs (kurz: des Bologna-Prozesses). Heute sind 48 Länder Teil deses einheitlichen Bildungsraumes. Zwanzig Jahre später trafen sich die Fachminister kürzlich erneut in Paris zu einer Gipfelkonferenz, um eine Bilanz dieses Prozesses zu ziehen und derzeitige Herausforderungen zu diskutieren. Thomas Thiel berichtete vor einigen Tagen in einem ausführlichen Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung von dieser Konferenz. Der Artikel findet sich hier.

28. Mai 2018

Vortrag an der MLU: „Bürgerliche Mitte und Rechtspopulismus“

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Am Mittwoch, den 30. Mai 2018 (18.15-20 Uhr), wird im Kolloquium des Instituts für Soziologie Dr. Bertram Barth zum Thema „Bürgerliche Mitte und Rechtspopulismus“ vortragen. Veranstaltungsort ist das Anhalter Zimmer, Tulpe, Universitätsring 5. Herr Barth leitet das Markt- und Meinungsforschungsinstitut INTEGRAL SINUS mit Sitz in Wien, Heidelberg und Berlin. Im Vortrag wird er mittels empirischer Analysen zeigen, wie man mit dem Konzept „Sinus-Milieus“ die zunehmenden Wahlerfolge von Rechtspopulisten in Deutschland und Österreich erklären kann. Eine Leitthese ist dabei, dass die diesbezüglichen Veränderungen nicht von den Rändern der Gesellschaft ausgingen, sondern von der noch vor 15 Jahren staatstragenden Mitte der Milieustruktur der Gesellschaft. Herzliche Einladung!