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Internet(z)

15. Jan 2018

Neuerscheinung: „Bürger und Beteiligung in der Demokratie“

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Der Gegenstandsbereich der Politischen Partizipation gehört seit jeher zu den zentralen Untersuchungsgegenständen der politikwissenschaftlichen Forschung. Eher traditionelle Instrumente wie Wahlen, Volksentscheide oder Demonstrationen werden inzwischen ergänzt durch e-Partizipation, „liquid democracy“ oder Bürgerhaushalte. Im VS-Verlag ist soeben ein Buch erschienen, das sich all diesen Themen wissenschaftlich nähert. Herausgegeben wurde der Band von Angelika Vetter und Uwe Remer-Bollow von der Universität Stuttgart. Neben grundsätzlich gehaltenen Kapiteln (etwa der Verbindung von Bürgerbeteiligung zur Demokratietheorie oder einem Rückgriff auf die empirische Partizipationsforschung) werden auch aktuelle Herausforderungen politischer Partizipation aufgegriffen. Auf den Seiten des politikwissenschaftlichen Angebots PW-Portal findet sich eine kurze Rezension des Werkes (nämlich hier), in unserer Fachbereichsbibliothek auf dem Steintor-Campus ist das Werk als eBook erhältlich.

Angelika Vetter / Uwe Remer-Bollow: Bürger und Beteiligung in der Demokratie. Eine Einführung, VS-Verlag, Wiesbaden 2017, 309 Seiten, 29,90 Euro, ISBN 978-3-658-13721-2 (Softcover-Ausgabe).

15. Jan 2018

TV-Tipp: „Die Tricks der Populisten“

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Im Rahmen der Ringvorlesung „Populismus und Demokratie“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) stand im Laufe des laufenden Semesters unter anderem in einem Vortrag von Johannes Hillje das konkrete Wirken populistischer Politiker im Fokus. Schon vor einigen Wochen hat das ZDF in einer Reportage zu ergründen versucht, welche Strategien Populisten wie Recep Tayyip Erdogan, Viktor Orban, Marine Le Pen und Donald Trump verfolgen. Den sehenswerten Film gibt es noch bis Januar 2019 in der Mediathek zum Nachschauen, und zwar hier.

14. Jan 2018

Zur Zweitverwertung von Hausarbeiten

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Was tun mit (fertigen) Hausarbeiten, in die man viel Zeit und Energie gesteckt hat? Zum Beispiel anderweitig veröffentlichen – bevor sie irgendwo auf dem Rechner oder in der Schublade verstauben. Der FAZ-Blog „Blogseminar“ hätte da einige Ideen, und zwar hier. Und natürlich wäre die Reihe CampusPublik der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt stets eine Überlegung wert.

3. Jan 2018

Studieren in „Fernost“ – eine vorläufige Bilanz

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In den vergangenen Jahren betrug der Anteil der Studienanfänger aus den alten Bundesländern an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) stets um die 30 bis 35 Prozent. Und doch scheint es Vorbehalte gegenüber einem Studium in den neuen Bundesländern zu geben, obwohl die Vorteile eines Studiums dort auf der Hand liegen: vergleichsweise niedrige Wohnkosten, vielerorts frisch sanierte oder neu gebaute Hochschulgebäude sowie eine im Vergleich zu westdeutschen Universitäten deutlich bessere Relation zwischen Lehrenden und Studierenden. Zudem hat eine – wie ich finde – sehr gelungene Hochschulmarketing-Kampagne unter dem Motto „Studieren in Fernost“ bzw. „Wir wollen wissen“ bereits vor einigen Jahren öffentlichkeitswirksam auf die Vorzüge eines Studiums in den neuen Bundesländern hingewiesen.
Der Journalist Peter Neitzsch hat kürzlich auf SPIEGEL Online einige interessante und lesenswerte Befunde zum Thema zusammengetragen. Der Beitrag findet sich hier (und ja, die MLU kommt im Artikel auch vor…).

3. Jan 2018

Aktuelle Nutzerzahlen sozialer Netzwerke

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Der Blogger Christian Buggisch veröffentlicht stets zu Beginn eines neuen Jahres auf Basis der jeweiligen ARD/ZDF-Online-Studien aktuelle Nutzerzahlen in Bezug auf diverse soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter, Instagram und Google+. Die Zusammenstellung der aktuellen Zahlen findet sich hier.

3. Jan 2018

Neues politikwissenschaftliches Rechercheportal geht online

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Am gestrigen Tage ist mit POLLUX ein neues Rechercheportal für politikwissenschaftliche Fachliteratur online gegangen. Verantwortlich für den Betrieb der Seite ist die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen sowie das GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, finanziell gefördert wird das Projekt durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Nach einer Registrierung als Politikwissenschaftler/in hat man unter anderem Zugriff auf mehrere zehntausend Fachpublikationen. Als Vorteile werden auf der Homepage des Projekts genannt: ein umfassender politikwissenschaftlicher Suchraum, eine kostenlose, aktuelle und schnelle Suchmöglichkeit, Zugriff auf elektronische Volltexte, E-Books und Artikel sowie auf ein großes, tagesaktuelles Zeitungsarchiv, Verfügbarkeit von maßgeschneiderten Neuerscheinungslisten ab dem 1. Quartal 2018 sowie forschungsunterstützende Services. Das Portal kann hier abgerufen werden.

1. Jan 2018

2018: was zu erwarten ist

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Natürlich weiß niemand, was das neue Jahr 2018 alles für politische Beobachter bereithalten wird. Aber einige Fixpunkte der kommenden 52 Wochen können schon jetzt ausgemacht werden: Sondierungs- sowie evtl. Koalitionsgespräche, Wahltermine, Gedenktage, Gipfeltreffen, Sportereignisse und so weiter. Eine breite Übersicht zum Thema hat die Bundeszentrale für politische Bildung in ihrem Online-Angebot zusammengestellt, und zwar hier. An dieser Stelle allen Leserinnen und Lesern ein gutes und erfolgreiches neues Jahr 2018!

1. Jan 2018

Neue Ausgabe 4/2017 der GWP erschienen

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Pünktlich zum neuen Jahr ist die Ausgabe 4/2017 der Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen. Höhepunkte dieser Ausgabe sind unter anderem ein Aufsatz von Christoph Bieber zu den Online-Aktivitäten der Parteien im Bundestagswahlkampf 2017, ein Beitrag von Oscar W. Gabriel zu den Erscheinungsformen der Politikverdrossenheit in Deutschland sowie ein Artikel von Wolfgang Renzsch zur Zukunft des bundesdeutschen Föderalismus. Darüber hinaus beleuchtet Oskar Niedermayer die Konsequenzen der 2017er Wahl für die Volksparteien in Deutschland, Jörg Bogumil et. al. stellen eine Studie zu Kommunalpolitikern in Deutschland vor, und Thorsten Hippe geht der Frage nach, warum Frauen in der Bundesrepublik im Regelfall schlechter bezahlt werden als Männer.
Details zum Heft sind hier zu finden. In Kürze sollte es auch in der Fachbereichsbibliothek Politikwissenschaft auf dem Steintor-Campus (Zeitschriftenbereich) verfügbar sein.

11. Dez 2017

Linktipp: E-politik.de

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Schon seit vielen Jahren betreiben Studierende die Online-Plattform E-politik.de – zunächst von München aus, später kamen dann Redaktionen in Berlin, Heidelberg und im Rheinland hinzu. Inzwischen sind zahlreiche Artikel zusammengekommen: aus dem Unileben, Buchrezensionen, Beiträge zur aktuellen Politik, insbesondere zur Netzpolitik, sowie vielfältige Einblicke in die politikwissenschaftliche Forschung. Aber nicht nur zum Abruf dieser Artikel lohnt ein Besuch auf der Seite, sondern auch für Studierende, die selbst einmal Artikel veröffentlichen möchten, empfiehlt sich ein Blick, besser noch: die konkrete Kontaktaufnahme, um bereits im Studium zu ersten Publikationen zu kommen (und das ist sicher nicht nur für Studierende mit Berufswunsch Journalismus interessant). Alles Wissenswerte findet sich hier.

3. Okt 2017

Digitalkonferenz der Adenauer-Stiftung

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Stets im Oktober veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin ihre alljährliche Internationale Konferenz für politische Kommunikation (#ikpk). An zwei Tagen stehen am 15. und 16. Oktober 2017 in der inzwischen 15. Ausgabe der Konferenz die digitalen Dimensionen aktueller Wahlen und Wahlkämpfe im Vordergrund, darunter in den Ländern Frankreich und die Niederlande. Auperdem stehen das Brexit-Votum aus dem Jahre 2016 sowie natürlich die Bundestagswahl 2017 im Fokus. Für Studierende ist ein Tagungsentgelt von 25,00€ zu errichten. Das komplette Programm kann hier eingesehen werden.