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US-Politik

10. Aug. 2026

Lektüretipp: „Das amerikanische Beben“ von Christina Morina

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Die Historikerin Christina Morina lebte mit ihrer Familie 2024/25 für ein Jahr in New York – als Gastprofessorin an der weltbekannten New School For Social Research. Aus nächster Nähe erlebte sie das Comeback von Donald Trump und die Folgen für die amerikanische Demokratie, die sich auch im Alltag der Menschen spiegeln. Sie war nach Amerika gekommen, um zur Geschichte der Demokratie zu forschen und zu lehren. Und plötzlich wurde sie Zeugin des großangelegten Versuchs, sie zu zerstören. In ihrem Buch „Das amerikanische Beben“ zieht sie ein Resümee ihrer Zeit in New York.

Auf der Seite des Verlages heißt es über das Buch: „In ihrem Buch beschreibt sie auf sehr persönliche Weise, wie Trumps Angriff die Demokratie in ihrem Kern erschüttert hat. Zugleich stellt sie die aktuellen Ereignisse in einen größeren Zusammenhang: Was unterscheidet die deutschen Demokratie-Erfahrungen von denen der Amerikaner? Welche Rolle spielen historische und aktuelle Entwicklungen? Wie kann man eine demokratische Ordnung gegen antidemokratische Angriffe schützen? Und welche Lehren lassen sich aus dem amerikanischen Beben für die Demokratie in Deutschland ziehen?“

Vor allem zwei Aspekte heben das Buch aus vielen anderen aktuellen Publikationen zur US-amerikanischen Politik heraus: zum Einen zieht sie wiederholt Verbindungen von den USA zu Deutschland, zum Anderen macht gerade die Verbindung von persönlichen Eindrücken vor Ort mit den größeren Themen ihrer Forschung das Buch zu einer spannenden und eindrucksvollen Lektüre.

12. Juni 2026

Neues APuZ-Heft: „250 Jahre USA“

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Heute ist (zumindest in digitaler Form) die neue Ausgabe der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)“ erschienen. Gegenstand des Heftes ist der thematische Schwerpunkt „250 Jahre USA“. In gleich mehreren Beiträgen werden historische, politische und gesellschaftliche Aspekte dieses Themas behandelt. Abzurufen ist das Heft, das als Printausgabe mit der nächsten Ausgabe der Zeitung „Das Parlament“ erscheint, hier.

12. Jan. 2026

TV-Tipp: „Trump & us“

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In einer dreiteiligen Serie blickt der Journalist Tim Evers auf das erste Jahr von Trump II zurück – und fragt nach den Konsequenzen für die USA, Deutschland und die Welt.

Folge eins (sowie Teil zwei und drei) ist in der ARD-Mediathek unter diesem Link abrufbar.

6. Okt. 2025

Neuerscheinung: „107 Days“

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Vor wenigen Tagen ist das Buch „107 Days“ der früheren US-Vizepräsidentin Kamala Harris erschienen. Der Titel des Werkes nimmt Bezug auf die Zeitspanne, die ihr nach dem Rückzug Joe Bidens von der Kandidatur der Demokratischen Partei am 21. Juli 2024 bis zum Termin der Präsidentschaftswahl am 5. November 2024 blieb – am Ende, das ist die Hauptaussage des Buches, war die Zeit zu kurz, um eine erfolgversprechende Kampagne ins Werk zu setzen. Was das Buch jedoch höchst interessant macht, sind die Schilderungen des Wahlkampfes hinter den Kulissen: wieviel Zeit in dessen Organisation fließt, etwa in die Vorbereitung einer TV-Debatte, wie man auf Angriffe des Gegners reagiert, wie man die eigene inhaltliche Message trotz Kaltstarts in den Wahlkampf zu schärfen versucht und wo innerhalb des Teams zentrale Strategien diskutiert und entschieden werden. Lesenswert ist das Buch nicht zuletzt deshalb, weil Harris an vielen Stellen auf vorherige Erfahrungen, etwa aus ihrer Zeit als Vizepräsidentin oder als kalifornische Justizministerin, zurückblickt.

Am Ende unterlag Kamala Harris am 5. November 2024 ihrem Republikanischen Gegenkandidaten Donald Trump – „107 Days“ bietet zahlreiche Gründe für diese Niederlage und bleibt nicht zuletzt deshalb auch heute noch von großem Interesse für politische wie für politikwissenschaftliche Beobachter.

31. Juli 2025

Neue ZParl 2/2025 mit Schwerpunkt USA erschienen

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In diesen Tagen erscheint die Ausgabe 2/2025 der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl). Schwerpunkt des Heftes ist die US-amerikanische Politik. So finden sich in dieser Ausgabe unter anderem Analysen der vergangenen Präsidentschafts- und Kongresswahlen, ein Artikel über das Chaos rund um die Speaker des 118. Kongresses, zwei Beiträge über die Republikanische Partei sowie ein Ausblick auf die deutsch-amerikanischen Beziehungen in der Zweiten Amtszeit von Donald Trump.

Außerdem stellt Oskar Niedermayer wie in jedem Jahr die aktuellen Zahlen rund um die Parteimitgliedschaften in Deutschland vor. Eine Reihe von Rezensionen neuer und einschlägiger Bücher beschließt das Heft. Die Print-Ausgabe der ZParl 2/2025 erscheint in den kommenden Tagen, die Online-Version ist bereits jetzt über die Nomos eLibrary verfügbar.

20. Jan. 2025

Lektüretipp zur Amtseinführung in Washington: „Die Unvereinigten Staaten“ von Stephan Bierling

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Rechtzeitig zum heutigen Inaugurationstag in Washington DC lohnt ein Blick auf den größeren Kontext, in dem Donald Trump das Amt des 47. US-amerikanischen Präsidenten antritt. In seinem Buch „Die Unvereinigten Staaten“ zeichnet der Regensburger Politikwissenschaftler Stephan Bierling detailliert, ausführlich und problemorientiert die großen Linien der US-amerikanischen Politik sowie deren aktuelle Herausforderungen nach. Eine umfassende Rezension des Buches einschließlich der wichtigsten Befunde findet sich auf den Seiten des PW-Portals.

Update, 21. Januar 2025: In der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen findet sich eine aktuelle politikwissenschaftliche Perspektive auf das Thema. Das Gespräch mit Stephan Bierling ist hier zu finden (leider hinter einer Paywall, aber über unsere Universitätsbibliothek im Volltext erhältlich).

26. Nov. 2024

Analyse: Die USA nach der Kongresswahl vom 5. November 2024

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Der öffentliche Fokus mit Blick auf die US-amerikanische Politik lag in den vergangenen Wochen auf der Präsidentschaftswahl. In deren Schatten fand aber auch die Neuwahl des Repräsentantenhauses sowie eines Drittels der Sitze des Senats statt. In beiden Kammern verfügen die Republikaner Donald Trumps nunmehr über die Mehrheit. Was diese Konstellation für die Handlungsspielräume des neuen (und alten) Präsidenten Trump bedeutet und welche Rolle dabei der Funktionslogik des präsidentiellen Systems der USA zukommt, wird in dieser aktuellen Analyse auf dem Portal für Politikwissenschaft erläutert.

8. Nov. 2024

Erste Analysen der US-Wahl

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Am 5. November 2024 sind in den Vereinigten Staaten mit Donald Trump ein neuer (und zugleich alter) Präsident sowie ein neuer Kongress gewählt worden. So langsam schälen sich einige Bestimmungsfaktoren des Wahlergebnisses heraus, wie aus einigen aktuellen Analysen hervorgeht. Laura von Daniels hat ein solches Papier für die Stiftung Wissenschaft und Politik geschrieben (das hier abgerufen werden kann), Hardy Ostry und Jan Bösche von der Konrad-Adenauer-Stiftung haben ein Papier mit den wichtigsten Befunden für die Konrad-Adenauer-Stiftung verfasst, und Philipp Adorf von der Universität Bonn blickt hier unter der Überschrift „Der entfesselte Präsident“ auf einige mögliche Konsequenzen der Wahl.

30. Sep. 2024

Neuerscheinung: „Die Unvereinigten Staaten“ von Stephan Bierling

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Pünktlich zum Beginn der heißen Phase des Präsidentschaftswahlkampfes in den Vereinigten Staaten hat der Regensburger Politikwissenschaftler Stephan Bierling unter dem Titel „Die Unvereinigten Staaten“ ein umfangreiches und detailliertes Buch zum US-amerikanischen politischen System veröffentlicht, das gleichermaßen systematische Grundlagen als auch aktuelle Herausforderungen in den Mittelpunkt stellt. Damit erweist sich das Buch als unverzichtbare für die Berücksichtigung in zukünftigen Lehrveranstaltungen (sowie für etwaige Haus- und Abschlussarbeiten) rund um US-amerikanische Politik.

Nähere Informationen zum Buch sowie eine Leseprobe finden sich hier auf den Seiten des Beck-Verlages.

26. Aug. 2024

Neuerscheinung: „Das gespaltene Haus“ von Manfred Berg

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Rechtzeitig zum Beginn der heißen Phase des Präsidentschaftswahlkampfes in den Vereinigten Staaten ist bei Klett-Cotta das Buch „Das gespaltene Haus“ des Heidelberger Historikers Manfred Berg erschienen. Darin beschreibt er die im politischen System der USA heute alles überlagernde politische Polarisierung und führt sie auf zentrale Entwicklungen in Politik und Gesellschaft seit den 1950er Jahren zurück. Auf über 500 Seiten gelingt ihm ein höchst lesenswertes, detailliertes und kenntnisreiches Werk, in dem er die vergangenen Jahrzehnte im Rahmen einer „langen Geschichte“ (S. 9) lebendig werden lässt.

Immer wieder greift Berg in seinem Buch auch politikwissenschaftlich relevante Aspekte auf, etwa wenn er das zugrundeliegende System der „Checks and Balances“ erläutert, die Handlungsmöglichkeiten und -limitationen im Amte des Präsidenten skizziert, auf die Entwicklung von Parteien und Wahlkämpfen eingeht oder längerfristige Veränderungen in der politischen Kultur beschreibt.

Nähere Informationen zum Buch einschließlich einer Leseprobe sind hier zu finden. Das Buch sollte in Kürze auch in unserer Fachbereichsbibliothek verfügbar sein.


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