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US-Politik

18. Okt 2021

Veranstaltung: die USA nach der Wahl

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Ziemlich genau ein Jahr nach der Wahl Joe Bidens zum 46. Präsidenten der Vereinigten Staaten versucht die Konrad-Adenauer-Stiftung Sachsen-Anhalt im Rahmen einer Veranstaltung in Magdeburg am 2. November 2021 (18:00 bis 19.30 Uhr) eine politische Bilanz dieses vergangenen Jahres zu ziehen und fragt nach der Zukunft des transatlantischen Verhältnisses. Gesprächspartner der Runde sind Stephen Gerhard Stehli MdL (CDU-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt), Dr. Christoph von Marschall (Diplomatischer Korrespondent der Chefredaktion des Tagesspiegels in Berlin), Dr. Lars Hänsel (Leiter des Teams Europa/Nordamerika in der Hauptabteilung für Europäische und Internationale Zusammenarbeit in der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.) und Dr. Reinhard Grütz (Akademiedirektor Katholische Akademie des Bistums Magdeburg). Nähere Informationen zum Programm sowie zu den Anmeldemodalitäten finden sich hier.

11. Okt 2021

Ausschreibung: Doktorandenplätze an der Graduate School of North American Studies der FU Berlin

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An der Graduate School of North American Studies der Freien Universität Berlin sind ab dem akademischen Jahr 2022/23 für die Laufzeit von drei Jahren drei Doktorandenplätze zu vergeben. Darüber hinaus sind sieben weitere Plätze für Doktoranden ausgeschrieben, die bereits eine Förderung von anderer Seite, etwa durch politische Stiftungen, erhalten. Alle Informationen zum Programm sowie zu den Bewerbungsmodalitäten sind hier zu finden.

13. Aug 2021

US-Kongress: vor dem Neuzuschnitt der Wahlkreise

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Alle zehn Jahre ermittelt eine Volkszählung in den Vereinigten Staaten zahlreiche Informationen über die amerikanische Bevölkerung. Im Nachgang werden stets die Wahlkreise für das Repräsentantenhaus in Washington neu zugeschnitten (während Senatorinnen und Senatoren stets ganze Bundesstaaten vertreten). Nach dem Motto „Wahlrechtsfragen sind Machtfragen“ hat dieser Neuzuschnitt gehörige Konsequenzen für diese Parlamentskammer (und zwar bis zur nächsten Volkszählung in zehn Jahren). Zuständig für den Neuzuschnitt ist dabei nicht der Kongress selbst, sondern die Parlamente der einzelnen Bundesstaaten. Und häufig erfolgt die neue Grenzziehung nach rein parteipolitischen Kriterien (was wir in diversen Lehrveranstaltungen als „gerrymandering“ kennengelernt haben). Frauke Steffens präsentiert heute auf FAZ.net einige interessante Hintergründe zu diesem Thema. Der Beitrag kann hier nachgelesen werden.

12. Jul 2021

Neues APuZ-Heft: „9/11“

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Die Terroranschläge auf das New Yorker World Trade Center sowie das Pentagon in Washington DC jähren sich im kommenden September bereits zum 20. Mal (und ich weiß noch genau, wo ich am frühen Nachmittag des besagten 11. Septembers 2001 war…). Heute ist zu genau diesem Thema die neue Ausgabe der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Einleitend präsentiert Carola Dietze Überlegungen zu zeitgenössischen Deutungen des 11. September 2011. Stefan Weidner beschäftigt sich darüber hinaus mit 9/11 und dem Ende „des Westens“. Hendrik Hegemann diskutiert Freiheit und Sicherheit in liberalen Demokratien nach 9/11, während Rolf Tophoven den islamistischen Terror nach 9/11 aufgreift. Max Bergmann und James Lamond werfen einen Blick auf die Zukunft der US-amerikanischen Außenpolitik („Das Ende der 9/11-Ära“), und zwei Beiträge thematisieren schließlich die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran sowie „Afghanistan 2001 bis 2021“. Das Heft kann hier elektronisch im Volltext abgerufen werden.

7. Jul 2021

ZParl 2/2021 erschienen

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In diesen Tagen erscheint die Ausgabe 2/2021 der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl). Darin findet sich eine ganze Reihe von Beiträgen zum politischen System der Vereinigten Staaten. Im einzelnen thematisieren die Artikel zum Beispiel die amerikanischen Kongress- wie die Präsidentschaftswahlen aus dem November 2020, es wird eine 100-Tages-Bilanz der Biden-Regierung gezogen, zudem wird der aktuelle Zustand der Republikanischen Partei diskutiert sowie zentrale Demokratieprobleme bzw. -reformen in den USA in den Blick genommen. Darüber hinaus präsentiert Oskar Niedermayer wie stets einmal jährlich die jüngsten Zahlen zu Parteimitgliedschaften in Deutschland. Abgerundet wird das Heft durch mehrere Rezensionen einschlägiger und neu erschienener Bücher. Über die Bibliothek der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bzw. die E-Bibliothek des NOMOS-Verlages ist das Heft bereits jetzt in elektronischer Form abrufbar.

23. Jun 2021

In Kürze verfügbar: der „Länderbericht USA“ in einer Neuauflage

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Der bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) erschienene „Länderbericht USA“ ist inzwischen ein Klassiker. In zahlreichen Beiträgen werden dort Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur der Vereinigten Staaten ausführlich, kenntnisreich und problemorientiert dargestellt. In Kürze erscheint das Werk in einer aktualisierten Neuauflage. Details zum Buch sowie dann zu gegebener Zeit eine Bestellmöglichkeiten sind auf dieser Seite zu finden.

14. Mai 2021

Impfkampagne in den USA: „you want fries with that?“

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Die USA sind in ihrer COVID19-Impfkampagne weiter als wir, aber wir holen derzeit stark auf. Gleichwohl sind noch nicht alle Bürgerinnen und Bürger vom Nutzen einer solchen Impfung überzeugt – und politische Akteure werden kreativ darin, einen Anreiz zuschaffen, um sich doch noch um einen Impftermin zu bemühen. Um diese Impfskeptiker zu überzeugen, verlost etwa der Bundesstaat Ohio fünf Wochen lang unter den frisch Geimpften jeweils eine Million Dollar (Details hier). Und in New York erhält man einen Gutschein über einen Burger einschließlich einer Portion Pommes. Um diesen Anreiz ganz plastisch zu illustrieren, hat der Bürgermeister Bill de Blasio während seines Pressebriefings am 13. Mai 2021 genüßlich Pommes und Burger verzehrt – und hatte sichtlich Spaß dabei. Nachlesen kann man das hier – und anzuschauen ist es hier.

11. Mai 2021

Lektüren: das Erbe Lee Atwaters

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Viel ist in den vergangenen Jahren über den politischen Stil Donald Trumps geschrieben worden. Dabei wurde gelegentlich vermerkt, dass Trump den Höhepunkt (und womöglich das Ende) einer politischen Entwicklung darstellt, die bereits viel früher begonnen hat. Eine wichtige Facette dieses Themas ergänzt in dieser Woche Jane Mayer im New Yorker. In einem ausführlichen Beitrag beschreibt sie, wie sie völlig überraschend an die unvollendete Autobiografie des Republikanischen Wahlkampfmanagers Lee Atwater geriet. Atwater war in den 1980er Jahren für einige der schlimmsten Beispiele von negative campaigning verantwortlich, bevor er im Jahre 1991 mit gerade einmal vierzig Jahren starb. Nach dem kürzlichen Tod von Atwaters Frau wurde Mayer von der Tochter der Atwaters eingeladen, durch die schriftlichen Hinterlassenschaften ihres Vaters zu schauen. Dabei entdeckte sie die erwähnte unvollendete Autobiografie. In ihren Artikel zeichnet Mayer nun nach, wie Atwater vieles ausprobiert und versucht hat, was später unter Trump perfektioniert werden sollte. Der Artikel im New Yorker findet sich hier.

7. Mai 2021

Kalifornien: wenn Wahlkampf tierisch wird…

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In Wahlkämpfen hat man in der Vergangenheit ja schon das eine oder andere gesehen. Neuland betrat kürzlich jedoch der Republikaner John Cox, als er im Wettbewerb um das Amt des kalifornischen Gouverneurs einen lebendigen Braunbären auftreten ließ. Damit unterstrich er, dass das Land seiner Ansicht nach „große, tierische Veränderungen“ benötige. Die ganze Geschichte gibt es hier.

29. Apr 2021

Nochmal: 100 Tage Biden

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Kürzlich wurde an dieser Stelle auf diverse aktuelle (Online-)Veranstaltungen zum Thema 100 Tage Biden-Regierung hingewiesen. Heute nun ist in der Publikationsreihe „Blickpunkt“ des Berliner Instituts für Parlamentarismusforschung (IParl) ein schriftlicher Bericht über die bisherigen Erfolge und Herausforderungen Präsident Bidens erschienen.

Am gestrigen Abend hat Biden vor beiden Kammern des Kongresses seine erste Rede zur Lage der Nation gehalten, in der er eine anspruchsvolle politische Agenda präsentiert hat. John Harris nennt die Rede auf Politico die „ideologisch anspruchsvollste Rede“ eines Präsidenten in Generationen. Ronald Brownstein fragt in der Zeitschrift Atlantic, ob eine zu progressive Agenda womöglich die Demokraten die Mehrheit bei den Zwischenwahlen im November 2022 kosten wird. Und Laura Bronner und Nathaniel Rakich erläutern im Blog Fivethirtyeight, warum die Republikaner auf absahbare politisch ohnehin im Vorteil sind.


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