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Innenpolitik

30. Jan. 2026

Neuerscheinung: „Politikberatung“

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Das Feld der Politikberatung hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert und ausdifferenziert. In einem neuen Buch zum Thema zeigt Ulrich Schlie die wichtigsten Hintergründe im Verhältnis von Wissenschaft und Politik auf und stellt vielfältige Tätigkeitsschwerpunkte vor. Durch diesen Fokus auf die praktische Komponente des Themas eignet sich das Buch insbesondere für Studierende der Politikwissenschaft sowie einer Reihe von Nachbardisziplinen. Über unsere Unibibliothek ist das Buch frei abrufbar, Hintergründe zum Buch (einschließlich einer Leseprobe) finden sich hier.

29. Jan. 2026

Besuch im Halleschen Stadtrat

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Am 28. Januar 2026 war eine Gruppe von Studierenden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum Bachelor“ zu Gast im Stadthaus am Halleschen Marktplatz. Zunächst stand ein Gespräch mit dem Studenten der Politikwissenschaft und Mitglied des Stadtrates Tim Kehrwieder auf dem Programm. Dabei ging es um die Besonderheiten von Politik auf kommunaler Ebene, die aktuellen Herausforderungen der Stadt Halle angesichts der derzeitigen vorläufigen Haushaltsführung sowie um die Gestaltungspotenziale in der Stadt. Darüber hinaus ging es um die Frage, was Herr Kehrwieder aus seinem politikwissenschaftlichen Studium für seine Arbeit im Stadtrat nutzen konnte und welche beruflichen Möglichkeiten für Absolventen der Politikwissenschaft sich auf der kommunalen Ebene finden lassen. Im Anschluss bestand die Gelegenheit, der monatlichen Sitzung des Stadtrates beizuwohnen und direkt konkretes politisches Handeln auf der kommunalen Ebene kennenzulernen. Schnell wurde klar, dass Kommunalpolitik als Untersuchungsgegenstand viel stärker auch im universitären Wissenschaftsbetrieb Platz finden müsste.

Herzlichen Dank für diese spannende Veranstaltung!

Nachfolgend finden sich einige fotografische Impressionen unseres Besuchs im Stadthaus.

26. Jan. 2026

Neue ZParl 4/2025 erschienen

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Vor wenigen Tagen ist Ausgabe 4/2025 der Zeitschrift für Parlamentsfragen (ZParl) erschienen. Darin finden sich Beiträge über Einstellungen zu Wahlsystemen und spezifischen Reformoptionen der deutschen Bevölkerung, die repräsentative Wahlstatistik zur Bundestagswahl 2025, eine Analyse der Online-Wahlhilfen zur Wahl 2025 sowie zur Kongruenz bzw. Differenz zwischen Wählerschaft und Parteien in besagter Bundestagswahl.

In einem inhaltlichen Schwerpunkt steht die Rolle der Fraktionen im innerparlamentarischen Prozess im Fokus. So beleuchtet ein Artikel deren Rolle in der verfassungsrechtlichen Judikatur. Ein anderer Beitrag thematisiert deren Entwicklung seit 1949. Ein dritter Artikel erläutert die Rolle der Fraktionen im Gesetzgebungsverfahren als „Motor der parlamentarische(n) Demokratie“. Ein vierter Artikel schließlich verortet die Fraktionen innerhalb der „parlamentarischen Vernetzungsstrukturen“ und diskutiert entsprechend einschlägige Probleme und Herausforderungen. Und ein letzter Beitrag behandelt „Grund und Grenzen“ eines Fraktionsbonus im Parteienwettbewerb.

Eine ganze Reihe von Rezensionen aktueller Bücher zu Parlamentarismus, Parteien und Wahlen rundet die Ausgabe ab. Über unsere Universitätsbibliothek ist die Ausgabe kostenfrei zu lesen.

21. Jan. 2026

Anastasia Pyschny zu Gast in unserer Veranstaltungsreihe „Forum Bachelor“

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Kürzlich war Anastasia Pyschny zu Gast in unserer Veranstaltungsreihe Forum Bachelor. Sie ist als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Parlamentarismusforschung tätig, das im Jahre 2016 in Halle gegründet wurde und seit 2018 in Berlin ansässig ist. Daneben ist Frau Pyschny für das Rezensionswesen der Zeitschrift für Paralamentsfragen zuständig und hat soeben ihre Dissertation rund um die Kandidatenaufstellung zum Deutschen Bundestag abgegeben. Im Gespräch berichtete sie von ihrem Werdegang vom Studium der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg bis in die Forschung, beleuchtete einige Forschungsprojekte am IParl und skizzierte die Arbeitsweise im Wissenschaftsbetrieb.

Herzlichen Dank für den (virtuellen) Besuch bei uns am Institut!

20. Jan. 2026

Studierende des Instituts für Politikwissenschaft der MLU starten Umfrage

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Kürzlich ist eine Umfrage gestartet, die Studierende des Instituts für Politikwissenschaft unter der Anleitung von Dr. Kerstin Völkl und Stephanie Pravemann erarbeitet haben. Dabei geht es um Einschätzungen der Probleme und Herausforderungen in der Stadt Halle, aber auch um das eigene Verhältnis zur Stadt. Nähere Informationen sowie die Umfrage selbst sind hier zu finden. Die Teilnahme ist ausdrücklich erwünscht!

14. Jan. 2026

Blick hinter die Kulissen der Magdeburger Staatskanzlei

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Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe „Forum Bachelor“ hatten wir Mitte Januar 2026 Dr. Eike-Christian Hornig von der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt in Magdeburg zu Gast. Herr Hornig leitet seit gut zwei Jahren das Referat Grundsatzfragen und Regierungsplanung und gab in seinem Vortrag spannende und teilweise amüsante Einblicke in den Maschinenraum der Politik. Er erläuterte Aufbau und Funktionsweise der Staatskanzlei, beschrieb das Zusammenwirken der Regierungszentrale mit anderen Akteuren wie den Ministerien und dem Landtag und diskutierte mit mehreren Dutzend Studierenden vom Institut für Politikwissenschaft aktuelle politische und gesellschaftliche Herausforderungen Sachsen-Anhalts.

Herzlichen Dank für den Besuch an der MLU und die interessanten Perspektiven auf Sachsen-Anhalter Landespolitik!

12. Jan. 2026

Einladung: Gespräch mit Eike-Christian Hornig (Staatskanzlei Sachsen-Anhalt)

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Was macht man eigentlich mit einem Abschluss in Politikwissenschaft? Auf diese Frage gibt es viele Antworten. Einige Antworten auf diese Frage wird Dr. Eike-Christian Hornig, Referatsleiter Regierungsplanung in der Staatskanzlei des Landes Sachsen-Anhalt, am 14. Januar 2026 um 10:15 Uhr im MEL Hörsaal A geben.

  • Wie sieht der Arbeitsalltag in der Staatskanzlei aus?
  • Wie bekommt man in der Staatskanzlei und in Ministerien als Politikwissenschaftler*in einen Job?
  • Wie gestaltet sich die Regierungsarbeit kurz vor der Wahl in Sachsen-Anhalt?

Kommen Sie und finden Sie heraus, ob ein Job in einem Ministerium oder der Staatskanzlei etwas für Sie sein könnte – unabhängig von allen aktuellen Einblicken in die Arbeit einer Landesregierung, die sich aus diesem Gespräch ebenfalls ergeben.

5. Jan. 2026

Sonja Eichwede MdB im Gespräch

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Anfang Januar 2026 durften wir im Rahmen der Lehrveranstaltung „Forum Bachelor“ Sonja Eichwede MdB zu einem virtuellen Gespräch begrüßen. Frau Eichwede vertritt im Deutschen Bundestag den Wahlkreis Brandenburg an der Havel und Umgebung, war in der vergangenen Wahlperiode als rechtspolitische Sprecherin ihrer Fraktion aktiv und fungiert derzeit als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion. In dieser Funktion ist sie für die Bereiche Inneres und Recht zuständig. Von Haus ist sie Richterin, hat Rechtswissenschaft in Tübingen und Oslo studiert und war im Rahmen ihres Referendariats u. a. in der Vertretung der Bundesrepublik bei den Vereinten Nationen in New York beschäftigt. Neben einer Tätigkeit als Wissenschaftliche Mitarbeiterin für Dagmar Ziegler MdB war sie auch als Leiterin der Regionalgeschäftsstelle Brandenburg/Havel und Havelland im Einsatz und hat u. a. den damaligen Wahlkampf für Frank-Walter Steinmeier MdB organisiert.

im Gespräch berichtete Frau Eichwede von ihrem Abgeordnetenalltag, erläuterte die Arbeit innerhalb der Fraktion zwischen „Teamgeist und Solidarität“ und begründete, warum die Arbeit im Wahlkreis unverzichtbar für die parlamentarische Arbeit in Berlin ist. Im Gesprächsteil standen Fragen des Verhältnisses von nationalem und europäischem Recht, eine Reform des deutschen Gerichtswesens, Verbesserungsmöglichkeiten der Wissenschaftskommunikation in Richtung Politik, die bevorstehenden Landtagswahlen in der Bundesrepublik sowie konkrete rechtliche Themen der aktuellen politischen Diskussion im Fokus.

Herzlichen Dank für den Besuch und die spannenden Einblicke in die Bundestagsarbeit in Berlin und darüber hinaus!

5. Jan. 2026

150. Geburtstag Konrad Adenauers

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Am heutigen 5. Januar 2026 wäre Konrad Adenauer 150 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass sind gleich drei neue Biografien erschienen. Neben der Geschichtswissenschaft (und anderen Nachbardisziplinen) sind Leben und Wirken Adenauers auch politikwissenschaftlich interessant. Mit Blick auf dessen Amtszeit hat Karlheinz Niclauß etwa das Konzept der „Kanzlerdemokratie“ für die Bundesrepublik Deutschland entwickelt (auch wenn heute diskutiert werden könnte, ob man mit dem Fokus auf eine einzelne Figur der grundsätzlichen Funktionslogik des politischen Systems der Bundesrepublik als Koordinations- bzw. Konsensdemokratie gerecht werden kann). So oder so lässt sich an Adenauers Beispiel unterschiedlichste Aspekte des „Political Leaderships“ studieren und eine ganze Ära darstellen („Im Anfang war Adenauer“ betitelte der Berliner Zeithistoriker Arnulf Baring sein Buch über Adenauer).

Als einen guten Einstieg in Leben und Werk Adenauers ist – neben den monumentalen Biografien von Hans-Peter Schwarz und Henning Köhler, die allerdings bereits einige Jahrzehnte alt sind – das neu erschienene Buch von Friedrich Kießling zu empfehlen. Kießling lehrt Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bonn. Der Untertitel „Dreieinhalb Leben“ weist darauf hin, dass die Kanzlerschaft Adenauers in diesem Buch nicht (alleine) im Mittelpunkt steht. Vielmehr wird auch Adenauers Wirken im Kaiserreich, als langjähriger Kölner Oberbürgermeister sowie als Präsident des Preußischen Staatsrates berücksichtigt.

Eine umfangreiche Website zu Leben und Wirken Adenauers ist hier zu finden. Hintergründe (und eine Leseprobe) zum Buch von Kießling sind hier abrufbar. Und bei SpringerLink kann das erwähnte Buch von Niclauß abgerufen werden.

24. Nov. 2025

Exkursion nach Magdeburg

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Mitte November hatten knapp zwei Dutzende Studierende im ersten Semester Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) die Gelegenheit, im Rahmen einer Exkursion in die Landeshauptstadt Magdeburg hinter die Kulissen der Politik Sachsen-Anhalts zu schauen.

In der Staatskanzlei, der Regierungszentrale des Landes, wurde im Rahmen einer Hausführung in die Arbeit der Landesregierung eingeführt. Das „Palais am Fürstenwall“ (1889-1993 erbaut) war ursprünglich das Gästehaus der kaiserlichen Familie und Dienstgebäude der preußischen Generalkommandantur des 4. Armeekorps. Mit Gründung des Landes Sachsen-Anhalt im Jahre 1990 diente das Gebäude für einige Jahre als Sitz des Ministerpräsidenten. Nach einem zwischenzeitlichen Umzug sowie langjähriger Renovierung ist der Regierungschef seit 2005 wieder der Hausherr am Fürstenwall. Der aktuelle Chef der Staatskanzlei, Rainer Robra, ist zugleich Staatsminister für Kultur und Medien.

Anschließend bestand im Landtag von Sachsen-Anhalt am Domplatz die Gelegenheit, neben einer Führung durch das Gebäudeensemble an einer Plenarsitzung teilzunehmen. Im Gespräch mit dem Abgeordneten Konstantin Pott, Absolvent der Politikwissenschaft an der MLU, wurden neben aktuellen politischen Themen auch der Arbeitsalltag eines Landtagsmitglieds, die Arbeitsweise des Landesparlamentes sowie die Verbindung von Parlaments- und Wahlkreisarbeit thematisiert.

Schließlich stand ein Besuch der Landeszentrale für politische Bildung auf dem Programm. Neben Informationen über Arbeitsschwerpunkte und Förderungsangebote der Einrichtung durch deren stellvertretenden Direktor bestand die Möglichkeit, sich am weitreichenden Publikationsangebot der Landeszentrale zu bedienen.

Nachfolgend sind einige ausgewählte Impressionen der Exkursion zu sehen.

Blick auf das Gebäude des Palais am Fürstenwall, Sitz des Ministerpräsidenten.
Der Magdeburger Reiter in der Eingangshalle der Staatskanzlei.
Treppenhaus im Palais am Fürstenwall.
Im Festsaal der Staatskanzlei.
Blick auf die Fassade des Landtags am Domplatz 6-9.
Gruppenbild im Landtag Sachsen-Anhalt.
Gespräch mit Konstantin Pott MdL.
Zu Besuch in der Landeszentreale für politische Bildung.

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