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Außenpolitik

17. Okt 2017

Neuerscheinung: Handbuch zur deutschen Europapolitik

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Bei der Bundeszentrale für politische Bildung ist vor wenigen Tagen ein neues Buch erschienen, das sich mit nahezu allen Aspekten der deutschen Europapolitik befasst. Auf der Seite zum Buch heißt es: „Worum geht es in der deutschen Europapolitik? Welche Rolle nimmt Deutschland in der europäischen Handels-, Außen-, Sicherheits- und Verteidigungspolitik ein? Ausgewiesene Fachleute beleuchten für Interessierte in Wissenschaft, Politik und Praxis die gesamte Palette der deutschen Europapolitik.“ Zu bestellen ist das Buch hier.

4. Okt 2017

„Gerrymandering“ and more: aktuelle Herausforderungen des US-Wahlsystems

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Keine Lehrveranstaltung zum politischen System der Vereinigten Staaten ohne eine Erörterung des „Gerrymanderings“, also des Neuzuschnitts von Wahlkreisgrenzen entlang parteipolitischer Linien. Der U. S. Supreme Court in Washington wird in nächster Zeit einen Fall aufgreifen, der genau dieses Gerrymandering (mehr hier oder – ausführlicher –hier) thematisiert. Auf das Urteil darf man gespannt sein. In einer soeben erschienenen Analyse der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin beschäftigen sich die Wissenschaftler Lauren Schwartz und Johannes Thimm neben dem Phänomen des Gerrymanderings auch mit anderen aktuellen Herausforderungen des gegenwärtigen Wahlsystems. Die Analyse kann hier heruntergeladen werden.

3. Okt 2017

Digitalkonferenz der Adenauer-Stiftung

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Stets im Oktober veranstaltet die Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin ihre alljährliche Internationale Konferenz für politische Kommunikation (#ikpk). An zwei Tagen stehen am 15. und 16. Oktober 2017 in der inzwischen 15. Ausgabe der Konferenz die digitalen Dimensionen aktueller Wahlen und Wahlkämpfe im Vordergrund, darunter in den Ländern Frankreich und die Niederlande. Auperdem stehen das Brexit-Votum aus dem Jahre 2016 sowie natürlich die Bundestagswahl 2017 im Fokus. Für Studierende ist ein Tagungsentgelt von 25,00€ zu errichten. Das komplette Programm kann hier eingesehen werden.

29. Sep 2017

Neue Ausgabe 3/2017 der Zeitschrift GWP erschienen

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In diesen Tagen erscheint die neue Ausgabe 3/2017 der sozialwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“. Darin finden sich Aufsätze zur Krise des Industriestandortes Deutschlands (Jens van Scherpenberg), eine Bilanz der ersten sechs Monate der Trump-Präsidentschaft (Martin Thunert), ein Bericht über das Wirtschaftssystem Chinas und seine aktuellen Probleme (Andreas Nölke) sowie ein Beitrag über Emmanuel Macrons „Revolution der Mitte“ (Henrik Uterwedde). In der Reihe „Demokratie in Deutschland“ beschäftigt sich Frank Decker mit „Rechtspopulismus und Rechtsextremismus als Herausforderungen der Demokratie in der Bundesrepublik“, während sich Bernhard Schäfers unter der Überschrift „Öffentlichkeit und öffentlicher Raum als Elemente einer demokratischen Gesellschaft“ mit demokratischer Architektur auseinandersetzt. Das Heft ist im Zeitschriftenbereich der Zweigbibliothek Steintor-Campus (Erdgeschoss) verfügbar.

29. Sep 2017

Ankündigung: Seminar zur EU mit Exkursion nach Brüssel

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Das politische System der Europäischen Union befindet sich seit der europäischen Finanz- und Währungskrise im Jahr 2010, den intensivierten Migrationsbewegungen seit 2015 sowie dem Brexit-Votum der Briten im Jahr 2016 ununterbrochen im Krisenmodus. Schon länger heißt es, die EU sei demokratie- und bürgerfern. Rechtspopulisten stellen ihre Daseinsberechtigung infrage. Aber was genau bedeuten diese Herausforderungen für die EU und wie kann man auf sie reagieren? Mit dieser und weiteren Fragestellungen beschäftigt sich das Masterseminar „EU-Institutionen in der Krise – Krisen in Europa“ von Dr. Benjamin Höhne im Wintersemester 2017. Es findet immer mittwochs von 12 bis 14 Uhr im Löwengebäude, Hörsaal XII, statt. Teil des Seminars ist eine Exkursion nach Brüssel vom 27. bis 30. November 2017. Im Herzen der Europäischen Union sollen eine Bestandsaufnahme der Union und ihrer Institutionen vorgenommen und derzeit drängende Fragen diskutiert werden. So soll die EU erfahrbar werden und nicht als abstraktes System am politischen Horizont verbleiben. Es werden Gespräche mit Europapolitikern, Journalisten, Wissenschaftlern und zivilgesellschaftlichen Akteuren an zentralen Schaltstellen der EU stattfinden, wie z.B. im Europäischen Parlament oder im Europäischen Rat. Die Kosten für die Fahrt (Bustransfer von Halle nach Brüssel und zurück), Verpflegung und Unterkunft werden durch Kooperationen mit Trägern der Erwachsenenbildung weitgehend übernommen. Der Unkostenbeitrag beträgt ca. 90 Euro. Weitere Informationen zur Exkursion und die Anmeldemodalitäten werden auf der konstituierenden Sitzung des Seminars am 11.10. bekanntgegeben. Herzliche Einladung!

20. Jun 2017

EU-Studie: „Ziehen wir (noch) an einem Strang?“

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Die Robert-Bosch-Stiftung hat jüngst eine Studie des Royal Institute of International Affairs (Chatham House) veröffentlicht, in der vielfältige Befunde bezüglich der Frage zusammengetragen werden, was die europäische Bevölkerung sowie die politischen Eliten über die Europäische Union denken. Die Studie ist im Volltext hier abrufbar.

12. Jun 2017

Frankreich hat gewählt

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Die erste Runde der Wahlen zur französischen Nationalversammlung ist am gestrigen Sonntag mit sehr, sehr deutlichen Vorteilen für Präsident Emmanuel Macron und seine Partei „La République En Marche“ zu Ende gegangen. Schätzungen unterschiedlicher Beobachter zufolge kann Macron nach der zweiten Runde der Wahlen am kommenden Sonntag auf mehr als 400 der insgesamt 577 Mandate hoffen. Auf den Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung findet sich eine erste Analyse zum Wahlausgang. Sie kann hier nachgelesen werden. Internationale Pressestimmen finden sich hier und hier, die politischen Reaktionen schließlich hier.

12. Jun 2017

Eine erste Analyse der Unterhauswahl in Großbritannien vom 8. Juni 2017

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Noch ist nicht wirklich sicher, wie es nach der Unterhauswahl in Großbritannien von vergangenen Donnerstag weitergeht. Kann sich Premierministerin Theresa May im Amt halten? Steht die Democratic Unionist Party als Koalitionspartner zur Verfügung? Gibt es eine tolerierte Minderheitsregierung? Unabhängig von diesen Fragen lohnt aus politikwissenschaftlicher Sicht ein genauerer Blick auf die konkreten Wahlergebnisse. Warum hat May ihre absolute Mehrheit eingebüßt? Wie ist es Jeremy Corbyn gelungen, mit seiner Labour-Partei am Ende fast noch zu den Konservativen aufzuschließen? Wer hat wo, warum und wie abgestimmt? Hans-Hartwig Blomeier hat für die Konrad-Adenauer-Stiftung eine erste Analyse verfasst. Sie kann hier abgerufen werden.

7. Jun 2017

„21.0“ von Andreas Rödder jetzt bei der BpB kostengünstig erhältlich

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Vor einiger Zeit wurde auf diesen Seiten auf das Buch „21.0“ des Historikers Andreas Rödder hingewiesen. Zufällig habe ich das Buch soeben in einer preisgünstigen Ausgabe auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung wiederentdeckt – und zwar nicht für den Buchhandelspreis von 24,95 Euro, sondern für gerade einmal 4,50 Euro (plus Versandkosten). Ich selbst bin mit der Lektüre noch nicht weit gekommen, habe aber immer wieder mal an verschiedenen Stellen in das Buch hineingelesen. Ich halte es für sehr spannend und aufschlussreich argumentiert, gerade indem Rödder versucht, längerfristige Entwicklungslinien sowie zentrale Bestimmungsfaktoren der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts ins Heute fortzuschreiben. Auf der Internetseite des Verlages heißt es zum Buch: „21.0 ist ein historischer Crashkurs durch die Grundprobleme der Gegenwart: Wie sind sie entstanden und woher kommen sie? Was ist wirklich neu – und was sind die Muster, die wir aus der Geschichte kennen? Was sind die wichtigsten Entwicklungen der Gegenwart, und welche Richtungen zeichnen sich für die Zukunft ab? Andreas Rödder zieht die großen Linien und eröffnet immer wieder überraschende Perspektiven auf Deutschland im beschleunigten Wandel der Welt. Wer die Gegenwart verstehen will, sollte diese Geschichte gelesen haben.“

Andreas Rödder: „21.0. Eine kurze Geschichte der Gegenwart“, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung, 496 Seiten, Erscheinungsdatum: 23. Mai 2017, Bestellnummer: 10022.

6. Jun 2017

„Superbowl“ auf Capitol Hill?

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Wenn am Donnerstag der frühere FBI-Direktor James Comey vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senates aussagt, dann erreicht das Fieberthermometer in Washington DC rund um Comeys Entlassung einen Höhepunkt, manche Beobachter sprechen gar vom politischen „Superbowl“ auf Capitol Hill. Insbesondere wird es für Comey darum gehen, seine Sicht auf die Entwicklungen und Ereignisse der letzten Wochen zu schildern. Naturgemäß werden dabei die Ermittlungen des FBI rund um mögliche Einflussversuche der letzten Präsidentschaftswahl von russischer Seite im Fokus stehen. US-Präsident Donald Trump hatte zu Beginn der Woche von der Möglichkeit, Comey die Aussage zu untersagen, keinen Gebrauch gemacht.
Chris Cillizza beschreibt auf CNN.COM, was wir am Donnerstag erwarten dürfen.
Update: „public viewing“ wird es auch geben, schauen Sie mal hier.