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Lekt├╝re-Tipp: „Fremdes Land Amerika“ des Fernsehjournalisten Ingo Zamperoni

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, US-Politik, US-Wahl 2016

Es gibt im deutschen Fernsehen kaum einen Washington-Korrespondenten, der nach seiner Zeit vor Ort nicht in einem Buch ├╝ber seine Erfahrungen mit den Amerikanerinnen und Amerikaner berichtet und dabei Land und Leute beschreibt. Der ARD-Journalist Ingo Zamperoni, der am 24. Oktober 2016 von Thomas Roth die Moderation der Tagesthemen ├╝bernehmen wird, hat sein Buch mit „Fremdes Land Amerika“ betitelt, Anfang September 2016 ist es erschienen. Darin pr├Ąsentiert er im ersten Drittel eine ausf├╝hrliche und ├Ąu├čerst ausgewogene Bilanz der Obama-Pr├Ąsidentschaft. Das zweite Drittel ist mit „New World Order“ ├╝berschrieben und widmet sich internationalen Themen (Obama und die Kriege im Irak und in Afghanistan, NSA und Antiterrorkampf, der Streit um das Freihandelsabkommen TTIP und die Hinwendung der USA zum asiatischen Raum). Und im dritten Teil richtet Zamperoni den Fokus darauf, was „wir“ von den USA lernen k├Ânnen. Zu den verschiedenen Themen, die hier zur Sprache kommen, z├Ąhlen zum Beispiel Immigration, Philanthropie im Alltag und eine „Kultur des Scheiterns“.
Das Buch ist durchweg lesenswert. Man merkt dem Buch an, dass Zamperoni von Haus Amerikanist und Historiker ist. Immer wieder verkn├╝pft er die genannten Themen mit Anekdoten, Episoden und eigenen Eindr├╝cken aus seiner Zeit als Korrespondent und Producer in den USA. Details zum Buch gibt es auf der Homepage des Verlages. Das RBB-Magazin Stilbruch hat vor wenigen Tagen Ingo Zamperoni begleitet. Das Video dazu kann man in der Mediathek nachschauen.

Ingo Zamperoni: „Fremdes Land Amerika. Warum wir unser Verh├Ąltnis zu den USA neu bewerten m├╝ssen“, Ullstein Buchverlage, 2016, 336 Seiten, 20,00 Euro.

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Neuerscheinung im Nomos-Verlag: „Handbuch zur deutschen Europapolitik“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

In diesen Tagen erscheint im Nomos-Verlag das von Katrin B├Âttger und Mathias Jopp herausgegebene Handbuch zur deutschen Europapolitik. Es befasst sich laut Verlag mit den Grundlinien und Konzepten deutscher Europapolitik in den wichtigsten EU-Politikbereichen, den innenpolitischen Bestimmungsfaktoren und den bilateralen Beziehungen Deutschlands. Details zum Buch gibt es auf der Internetseite des Verlags.

Katrin B├Âttger/Mathias Jopp (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Europapolitik, Nomos Verlag, Baden-Baden 2016, 599 Seiten, 58,- Euro.

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„Pr├Ąsidentielle Demokratie“ – f├╝r den Schulunterricht

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

Im Wochenschau-Verlag ist k├╝rzlich anl├Ą├člich der bevorstehenden US-Pr├Ąsidentschaftswahl 2016 ein Heft (Reihe „Politik und Wirtschaft unterrichten“) zum Thema „Pr├Ąsidentielle Demokratie“ erschienen. Bevorzugt richtet sich das Heft an Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler in der Sekundarstufe II, ist aber sicher nicht nur f├╝r Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch f├╝r Studierende der Politikwissenschaft interessant. Nach einem Vergleich demokratischer Regierungssysteme (insbesondere wird hier Bezug auf das parlamentarische Regierungssystem der Bundesrepublkik Deutschland genommen) wird im Hauptteil das politische System der Vereinigten Staaten im Detail vorgestellt und anhand aktueller Themen wie ObamaCare, dem konkreten Verh├Ąltnis von Pr├Ąsident und Kongress und der Bedeutung und der Konsequenzen des „divided government“ illustriert. In einem weiteren Kapitel stehen die Pr├Ąsidentschaftswahlen sowie deren Finanzierung im Mittelpunkt. Details zum Heft gibt es hier.

Peter Massing: „Politik und Wirtschaft unterrichten: Pr├Ąsidentielle Demokratie“, 67. Jahrgang, Nr. 1 (Januar/Februar 2016), 28 Seiten, 11,40ÔéČ.

Bilinguale Ausgabe:
Marlies Lindemann, Annika L├╝chau: „The U. S. Presidential Elections“, 2016, 24 Seiten, 5,70ÔéČ.

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Heft 3/2016 der „Politikum“ erschienen

Au├čenpolitik, Innenpolitik

Vor wenigen Tagen ist im Wochenschau-Verlag die Ausgabe 3/2016 der Zeitschrift „Politikum“ erschienen. In der aktuellen Ausgabe geht es schwerpunktm├Ą├čig um den Themenbereich „Fluchtziel D“. Jochen Oltmer beschreibt einleitend die Muster und Folgen von Gewaltmigration, w├Ąhrend sich Natascha Zaun mit der europ├Ąischen Fl├╝chtlinngspolitik besch├Ąftigt. Jutta Aum├╝ller richtet den Blick auf die kommunale Ebene und lotet Handlungsspielr├Ąume und Innovationen kommunaler Fl├╝chtlingspolitik aus. Natascha Kohnen diskutiert die Rolle der Bildungspolitik als elementarer Teil der Integrationspolitik. Eine Pro-/Contra-Diskussion zur Fl├╝chtlingspolitik der Bundesregierung sowie Hinweise auf einschl├Ągige B├╝cher zum Thema runden das Heft ab.

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Vortragsreihe: „The Battle for the White House“

Au├čenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Leider habe ich die Vortragsreihe zum Thema „The Battle for the White House“ des G├Âttinger Instituts f├╝r Demokratieforschung zum aktuell laufenden Pr├Ąsidentschaftswahlkampf in den Vereinigten Staaten zu sp├Ąt entdeckt, aber dank des Internets kann man die Reihe auch im Nachgang miterleben. Einen ausf├╝hrlichen R├╝ckblick auf die Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

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Vor dem Parteitag der Republikaner: warum Donald Trump Hillary Clinton schlagen kann

Au├čenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Heute beginnt in Cleveland (Ohio) der viert├Ągige Nominierungsparteitag der Republikanischen Patei, auf dem Donald Trump zum Pr├Ąsidentschaftskandidaten gek├╝rt werden soll. In Umfragen f├╝hrt derzeit Hillary Clinton (und zwar teilweise deutlich), trotzdem hat Donald Trump eine realistische Chance, am 8. November die Pr├Ąsidentschaftswahl zu gewinnen. Hier steht, wie das gehen k├Ânnte.

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SWP-Papier: „Der Brexit als Neuland“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Seit dem Brexit-Referendum am 23. Juni 2016 sind gut zwei Wochen vergangen. Noch immer ist nicht klar, ob, wann und wie der Austritt Gro├čbritanniens aus der Europ├Ąischen Union Wirklichkeit weerden k├Ânnte. In einem kurzen Papier untersuchen die beiden Wissenschaftler Barbara Lippert und Nicolai von Ondarza von der Stiftung Wissenschaft und Politik in Berlin die m├Âglichen Konsequenzen eines Brexits – f├╝r Gro├čbritannien, aber auch f├╝r die Europ├Ąische Union. Das Papier kann hier im Volltext abgerufen werden.

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Theresa May ante portas

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren

Die „May Day“-Schlagzeilen sind gemacht – und nicht wirklich witzig, aber in der Tat ├╝bernimmt Theresa May ├╝berraschenderweise bereits morgen von Amtsinhaber David Cameron die Amtsgesch├Ąfte als neue Premierministerin des Vereinigten K├Ânigreiches. An Portr├Ąts von Theresa May mangelt es derzeit in der Medienwelt nicht, sie sind zum Beispiel hier, hier, hier und hier zu finden. Die Frankfurter Allgemeine wirft zudem einen Blick voraus auf Mays vermutliches Regierungsprogramm. Unterdessen sieht sich auch der Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn auf dem Posten des Parteichefs herausgefordert, und zwar von seiner Parteifreundin Angela Eagle. Das Handelsblatt wei├č mehr.

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Die „APuZ“ jetzt in modernisiertem Design

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Heute ist Ausgabe Nr. 2695 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Nach nunmehr elf Jahren in wohlbew├Ąhrtem Design kommt das Heft optisch stark aufgeh├╝bscht daher. „Nude“ statt „Gild“ ist ab sofort die Farbschattierung der seit 1953 von der Bundeszentrale f├╝r politische Bildung herausgegebenen Zeitschrift. Ein Jahr hat der Umgestaltungsprozess gedauert – von ersten ├ťberlegungen ├╝ber einen Ideenwettbewerb und die Auftragsvergabe bis hin zur Entwicklung eines Manuals und diversen Probedrucken (Details hier).
Inhaltlich geht es in der erw├Ąhnten Ausgabe um deutsche Au├čenpolitik. Darin beleuchtet zum Beispiel Gunther Hellmann die Debatte um eine „neue deutsche Au├čenpolitik“, Josef Janning beschreibt Deutschlands Au├čenpolitik in Europa, Lilia Shevtsova und Rachel Rizzo pr├Ąsentieren internationale Perspektiven auf die deutsche Au├čenpolitik, Harald M├╝ller thematisiert die Diplomatie als Instrument deutscher Au├čenpolitik und Cormelius Adebahr fragt, wie Au├čenpolitik demokratischer werden kann. Das aktuelle Heft kann im Volltext hier eingesehen werden.

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Vorank├╝ndigung: 14. Internationale Konferenz f├╝r Politische Kommunikation

Au├čenpolitik, Innenpolitik, Politikwissenschaft, US-Politik

Einer der H├Âhepunkte der politik- und medienwissenschaftlichen Kommunikationsforschung ist die stets im Herbst stattfindende Internationale Konferenz f├╝r politische Kommunikation der Konrad-Adenauer-Stiftung. In diesem Jahr findet sie bereits zum 14. Mal statt, und zwar am 9. und 10. Oktober 2016 in Berlin. Noch steht der Ablauf der Konferenz nicht endg├╝ltig fest (Details gibt es in einigen Wochen hier), aber geplant sind die folgenden Programmpunkte:
=> Globaler Populismus? Einblicke in Kampagnen in den USA, ├ľsterreich und Frankreich ÔÇô und nat├╝rlich #brexit;
=> Wissenschaft oder Bauchgef├╝hl? Von Wirkungsstudien bis Nudging in Kampagnen und Politik; sowie
=> Hoher Aufwand und hohe Erwartungen? Mobilisierung in Kampagnen.
Zugesagt haben bereits die folgenden Referenten:
Scott Goodstein, Revolution Messaging, Digital-Kampagne von Bernie Sanders;
Tim Miller, Ex-Kommunikationschef von Jeb Bush und Adviser des ÔÇ×Anti-TrumpÔÇť-PAC ÔÇ×Our PrinciplesÔÇť;
Prof. Dr. Markus Rhomberg, Professor f├╝r Politische Kommunikation an der Zeppelin Universit├Ąt;
J├ęr├┤me Grand d’Esnon, Chef der Vorwahlkampagne von Bruno Le Maire;
Glenn Thrush, Journalist bei Politico (USA) und ÔÇ×PodcasterÔÇť (Off Message);
Prof. Daniel Kreiss, University of North Carolina ÔÇô Chapel Hill; sowie
Dr. Andreas Jungherr, Juniorprofessur f├╝r ÔÇťSocial Science Data Collection and AnalysisÔÇŁ an der Universit├Ąt Konstanz.

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