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Neue APuZ-Ausgabe zum Thema Frankreich

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren

Seit gestern steht der Pr├Ąsidentschaftskandidat der franz├Âsischen Gaullisten f├╝r die Wahl 2017 fest: mit Francois Fillon tritt ein fr├╝herer Premierminister an, um in den ├ëlys├ęe-Palast einzuziehen. Als sicher gilt ebenfalls, dass Marine Le Pen f├╝r den Front National antreten wird, ebenso Emmanuel Macron f├╝r die neu gegr├╝ndete Bewegung „En marche!“. Der amtierende Pr├Ąsident Francois Hollande hat sich noch nicht zu seinen Zukunftspl├Ąnen ge├Ąu├čert. Sollte er aufgrund miserabler Umfragewerte nicht antreten, st├╝nde vermutlich der amtierende Premierminister Manuel Valls bereit. Die aktuelle Ausgabe B48/2016 der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ stellt die Wahl in Frankreich in einen gr├Â├čeren Kontext. So beschreibt unter anderem Claire Demesmay die bisherige Amtszeit Hollandes („Pr├Ąsident im Regen“), Jean-Yves Camus besch├Ąftigt sich mit dem Front National und Susanne G├Âtze beschreibt die Ausgangsposition der Kandidierenden auf Seiten der franz├Âsischen Linken. Ulrich Pfeil schlie├člich wirft einen Blick auf den aktuellen Stand der deutsch-franz├Âsischen Beziehungen. Das Heft kann im Volltext hier heruntergeladen werden.

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Vorwahlen in Frankreich: au revoir, Nicolas Sarkozy

Au├čenpolitik

Es ist ein Experiment – und zumindest aus Sicht der W├Ąhler ist es erfolgreich: zum ersten Mal lassen die Gaullisten in Frankreich ihren Pr├Ąsidentschaftskandidaten per Vorwahl bestimmen. Insgesamt fast vier Millionen B├╝rgerinnen und B├╝rger haben sich am Sonntag in der ersten Runde der Vorwahl beteiligt – ├╝brigens nicht nur Parteimitglieder. Jede Franz├Âsin, jeder Franzose konnte gegen die Unterzeichnung eines Bekenntnisses zu den „Werten der Republik“ und der Zahlung von zwei Euro an der Vorwahl teilnehmen. Und das Ergebnis ist ├╝berraschend: der fr├╝here Pr├Ąsident Nicolas Sarkozy, der in der Pr├Ąsidentschaftswahl von 2012 nur knapp am Sozialisten Francois Hollande gescheitert war, muss auf seine Revanche verzichten: er wurde mit knapp 21 Prozent der Stimmen nur Dritter und schied damit aus. Konsequenterweise hat er noch vor Bekanntgabe des Endergebnisses seinen R├╝ckzug aus der aktiven Politik angek├╝ndigt. ├ťberraschenderweise hat der fr├╝here Premierminister Francois Fillon entgegen anderslautender Umfragen mit 44 Prozent die meisten Stimmen bekommen, Alain Juppe, ebenfalls ein fr├╝herer Premierminister, landete mit etwa 28 Prozent auf dem zweiten Platz. Diese beiden Kandidaten treten am kommenden Sonntag in einer Stichwahl gegeneinander an. Ob der amtierende Pr├Ąsident Hollande im n├Ąchsten Jahr erneut antritt, ist derzeit noch offen. F├╝r Furore sorgte zuletzt Emmanuel Macron, der vor wenigen Wochen erst als Wirtschaftsminister zur├╝ckgetreten war, um sich auf die Vorbereitung seiner Pr├Ąsidentschaftskandidatur konzentrieren zu k├Ânnen. Michaela Wiegel kommentiert die Vorwahl in der Frankfurter Allgemeinen, Sascha Lehnartz kommentiert in der WELT. Annika Joeres portr├Ątiert den „neuen Thatcher“ Fillon auf ZEIT Online. Und Barbara Kostolnik fragt sich auf Tagesschau.de, was Angela Merkel von Francois Fillon lernen kann.

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TV-Tipp: „Barack Obama – die unvollendete Pr├Ąsidentschaft“

Au├čenpolitik, TV-Tipps, US-Politik, US-Wahl 2016

Die ├Âffentliche Aufmerksamkeit richtet sich derzeit – unter anderem – auf die bevorstehende US-Pr├Ąsidentschaftswahl am 8. November 2016. Das ZDF zieht kurz vor der Wahl eine Bilanz der im Januar zu Ende gehende Pr├Ąsidentschaft von Barack Obama. Dabei wird insbesondere darauf geschaut, mit welchen Ideen und Vorstellungen Obama 2008 angetreten war und was er davon in seiner Zeit im Wei├čen Haus einl├Âsen konnte. Die Dokumentation l├Ąuft heute abend um 23:15 Uhr im Hauptprogramm, danach ist der Film f├╝r einige Monate in der Mediathek zu sehen, und zwar hier.

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Neuerscheinung zur anstehenden US-Wahl: „Hillary. Ein Leben im Zentrum der Macht“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, US-Politik, US-Wahl 2016

Rechtzeitig zur anstehenden US-Wahl hat die Journalistin Dorothea Hahn eine sehr lesenswerte, weil kompakte und gut geschriebene Biographie ├╝ber die demokratische Bewerberin Hillary Clinton vorgelegt. Auf knapp 240 Seiten schildert sie die wesentlichen Karrierestationen Hillarys, die bis in die fr├╝hen siebziger Jahre zur├╝ckreichen. Besonders interessant und aufschlussreich sind dabei die ersten Kapitel ausgefallen, in denen es um die famili├Ąren, politischen, gesellschaftlichen und religi├Âsen Pr├Ągungen Hillarys geht. Die letzten Kapitel – etwa zu ihrer Zeit als US-Senatorin und Au├čenministerin – sind dagegen recht knapp ausgefallen. Nach der Lekt├╝re bleibt der Eindruck zur├╝ck, dass es wohl noch niemals zuvor eine/n derart gut auf das Amt vorbereitete Kandidaten/in gegeben hat. Fraglich ist zum heutigen Zeitpunkt h├Âchstens, ob sie die Chance bekommen wird, diese Erfahrungen in das neue Amt einbringen zu k├Ânnen, denn in den letzten Tagen vor der Wahl am 8. November 2016 scheint das Rennen wieder deutlich enger zu werden, als das viele Beobachter erwartet haben. Details zum Buch (inklusive einer Leseprobe) finden sich hier.
Einen etwas anderen Schwerpunkt legt die neue Ausgabe der Zeitschrift Der SPIEGEL Biografie. Auch hier wird auf Leben und Wirken Hillary Clintons (und ihres Ehemanns, des Pr├Ąsidenten Nr. 42) zur├╝ckgeblickt, allerdings geschieht dies vor allem in Original-Artikeln aus dem SPIEGEL. Auf diese Weise kann man sich zur├╝ckversetzen in die in Arkansas verbrachten Jahre, in die 1992er Wahl, in ihre Zeit als First Lady (etwa w├Ąhrend des Impeachment-Prozesses gegen ihren Mann) und auf die in den Vorwahlen von 2008 an Barack Obama gescheiterte Kandidatin in ihrem ersten Versuch, die demokratische Pr├Ąsidentschaftskandidatur zu erobern.

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Aktuelle Neuerscheinungen zur US-Pr├Ąsidentschaftswahl am 8. November 2016

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, US-Politik, US-Wahl 2016

Vor wenigen Tagen hat die Bundeszentrale f├╝r politische Bildung ihr Herbstprogramm ver├Âffentlicht – und unter den aktuellen Neuerscheinungen finden sich gleich mehrere B├╝cher zur gegenw├Ąrtigen amerikanischen Politik (rechtzeitig vor der US-Pr├Ąsidentschaftswahl am 8. November 2016).
Die beiden Politikwissenschaftler Tobias Endler und Martin Thunert werfen in ihrem Buch „Entzaubert“ einen Blick auf die im Januar 2017 zu Ende gehende Obama-Pr├Ąsidentschaft und untersuchen sowohl innere Entwicklungen in den Vereinigten Staaten („W├Ąhlerschaft, Polarisierung und Parteien“, „Demokratie, Ungleichheit und die Entwicklung der Mittelschicht“ sowie „Das Regierungssystem zwischen Selbstblockade, Selbstkorrektur und ‚imperialem‘ Anspruch der Exekutive“) als auch au├čenpolitische Herausforderungen („Weltmacht auf dem Vormarsch? Der Schwenk nach Asien“, „Konstruktiver R├╝ckzug? Die Rolle der USA im Nahen Osten und der Kampf gegen den Terror“ sowie „Transatlantische Angelegenheiten in globaler Perspektive“).
Christoph von Marschall, der f├╝r den Berliner Tagesspiegel t├Ątig ist, entwirft in seinem Buch „Was ist mit den Amis los?“ ein Panorama von Politik und Gesellschaft der Vereinigten Staaten; dabei geht es um die Grundeinstellungen der Amerikaner, eine Bilanz der Obama-Pr├Ąsidentschaft, der (amerikanischen) Welt nach 9/11 sowie aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen, aber auch um Herausforderungen der Energiewende und einer m├Âglichen Zukunftsperspektive der Weltmacht USA. Seine Ausf├╝hrungen erg├Ąnzt von Marschall h├Ąufig durch pers├Ânliche Schilderungen aus seiner Arbeit als Korrespondent in Washington, was das Buch kurzweilig und lesenswert macht.
Und in „Angry White Men“ besch├Ąftigt sich der Soziologie-Professor Michael Kimmel mit der Anh├Ąngerschaft des Pr├Ąsidentschaftskandidaten Donald Trump in all ihren Facetten und beschreibt die ├Âkonomischen und sozialen Verschiebungen der letzten Jahrzehnte inklusive des „vermeintlichen Bedeutungsverlusts“ von Teilen der m├Ąnnlichen Bev├Âlkerung (was Kimmel „kr├Ąnkende Enteignung“ nennt) sowie dessen Konsequenzen.
Nicht bei der Bundeszentrale erh├Ąltlich, aber trotzdem lesenswert ist schlie├člich das Buch „Trumpland“ von Walter Niederberger, in dem der Schweizer Journalist nicht nur die Lebensstationen und die politischen Positionen Trumps vorstellt und erl├Ąutert, sondern auch mit einem Blick auf die amerikanische Politik der letzten Jahre fragt, wie eine Kandidatur Trumps ├╝berhaupt m├Âglich wurde. Dabei geraten auch die Republikanische Partei und deren W├Ąhlerschaft in den Fokus der jederzeit fundierten Analyse.

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Vor der ersten TV-Debatte im US-Pr├Ąsidentschaftswahlkampf

Au├čenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

In der kommenden Nacht (f├╝r alle Nachteulen: Beginn ist um 3 Uhr deutscher Zeit) kommt es an der Hofstra University auf Long Island (Bundesstaat New York) zur ersten TV-Debatte im amerikanischen Pr├Ąsidentschaftswahlkampf. F├╝r die Kandidaten stellen die Debatten die letzte und vielleicht entscheidende M├Âglichkeit im Wahlkampf dar, sich mit ihren politischen Positionen ├╝ber das Fernsehen an eine breite ├ľffentlichkeit zu wenden. In den vergangenen Wahlk├Ąmpfen schauten zwischen 50 Millionen (2000) und 90 Millionen (1992) Zuschauer die Fernsehdebatten, die f├╝r die Kandidaten eine vergleichsweise kosteng├╝nstige Gelegenheit bieten, ein maximales nationales Publikum anzusprechen, f├╝r dessen Erreichen sie sonst mehrere Dutzend Millionen US-Dollar ausgeben m├╝ssten. In diesem Jahr werden bis zu 100 Millionen Fernsehzuschauer alleine in den Vereinigten Staaten erwartet. Moderiert wird die Debatte von Lester Holt von NBC Nightly News. In Deutschland ├╝bertragen zum Beispiel die ARD, Phoenix und n-tv die Debatte in deutscher ├ťbersetzung.
Inzwischen herrscht im Pr├Ąsidentschaftswahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump – wenn man den Umfragen glauben darf – ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zuletzt hatte Trump den vor einigen Wochen noch deutlichen landesweiten Vorsprung von Clinton aufholen k├Ânnen, mehr noch: in mehreren Schl├╝sselstaaten scheint Trump in den letzten Tagen mit seiner Gegenkandidatin gleichgezogen zu sein oder sie sogar ├╝berholt zu haben. Kurz: der heutigen Debatte k├Ânnte eine ├╝berragende Bedeutung zukommen. Spannend wird vor allem zu sehen sein, wie Hillary Clinton die Debatte angeht. Wird sie Trump bedingungslos attackieren? Wie geht sie mit seinen Ungenauigkeiten bzw. L├╝gen um (Details hier; eine Vorschau auf die Debatte gibt es hier)?
David Axelrod, ├╝ber viele Jahre der engste Berater von Barack Obama, gibt in der New York Times Ratschl├Ąge, wie Hillary in der ersten Debatte am besten auftreten sollte. Wie sehr eine solche Debatte ein Spiel mit dem Erwartungsmanagement ist, hat die erste Debatte zwischen Al Gore und George W. Bush im Jahre 2000 gezeigt. Vor der Debatte h├Ąngten die Berater Bushs die Erwartungen so niedrig und lobten ihren Kontrahenten derart in den Himmel (Gore sei demnach „der beste Debattierer der Welt“), dass bereits eine halbwegs solide Leistung gen├╝gte, um in den Medien Bush als Sieger aus der Debatte hervorgehen zu lassen. Die New York Times wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der damaligen Debatte, und zwar hier.
Am 4.Oktober 2016 findet dann in Farmville (Virginia) die Debatte der beiden Kandidaten f├╝r das Amt des Vizepr├Ąsidenten, Tim Kaine und Mike Pence, statt. Am 9. Oktober 2016 (in St. Louis, Missouri) und am 19. Oktober 2016 (in Las Vegas, Nevada) folgen dann die beiden letzten gemeinsamen Rededuelle von Hillary Clinton und Donald Trump.
Grunds├Ątzlich wird bei diesen Duellen nichts dem Zufall ├╝berlassen. So m├Âchte man vor allem unvorhergesehene Situationen vermeiden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Performance in den Debatten anschlie├čend noch f├╝r l├Ąngere Zeit Thema im Wahlkampf sein kann. So sehr und so gut die Debatten vorbereitet und durchgef├╝hrt werden, vor technischen Pannen sind Veranstalter wie Teilnehmer nicht gefeit. So kam es in der Debatte im Jahre 1976 zwischen Pr├Ąsident Gerald Ford und seinem Herausforderer Jimmy Carter zu technischen Problemen, woraufhin die Mikrofone ausfielen. W├Ąhrend Techniker auf der B├╝hne fieberhaft nach der Ursache suchten und sie nach geraumer Zeit endlich fanden, blieben Ford und Carter vor einem Live-Publikum von 70 Millionen Zuschauern angestrengt stehen, da sie f├╝rchteten, ein Hinsetzen werde als Schw├Ąche ausgelegt. So standen die Kontrahenten und schauten bem├╝ht in die Ferne – volle 27 Minuten lang.

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Lekt├╝re-Tipp: „Fremdes Land Amerika“ des Fernsehjournalisten Ingo Zamperoni

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, US-Politik, US-Wahl 2016

Es gibt im deutschen Fernsehen kaum einen Washington-Korrespondenten, der nach seiner Zeit vor Ort nicht in einem Buch ├╝ber seine Erfahrungen mit den Amerikanerinnen und Amerikaner berichtet und dabei Land und Leute beschreibt. Der ARD-Journalist Ingo Zamperoni, der am 24. Oktober 2016 von Thomas Roth die Moderation der Tagesthemen ├╝bernehmen wird, hat sein Buch mit „Fremdes Land Amerika“ betitelt, Anfang September 2016 ist es erschienen. Darin pr├Ąsentiert er im ersten Drittel eine ausf├╝hrliche und ├Ąu├čerst ausgewogene Bilanz der Obama-Pr├Ąsidentschaft. Das zweite Drittel ist mit „New World Order“ ├╝berschrieben und widmet sich internationalen Themen (Obama und die Kriege im Irak und in Afghanistan, NSA und Antiterrorkampf, der Streit um das Freihandelsabkommen TTIP und die Hinwendung der USA zum asiatischen Raum). Und im dritten Teil richtet Zamperoni den Fokus darauf, was „wir“ von den USA lernen k├Ânnen. Zu den verschiedenen Themen, die hier zur Sprache kommen, z├Ąhlen zum Beispiel Immigration, Philanthropie im Alltag und eine „Kultur des Scheiterns“.
Das Buch ist durchweg lesenswert. Man merkt dem Buch an, dass Zamperoni von Haus Amerikanist und Historiker ist. Immer wieder verkn├╝pft er die genannten Themen mit Anekdoten, Episoden und eigenen Eindr├╝cken aus seiner Zeit als Korrespondent und Producer in den USA. Details zum Buch gibt es auf der Homepage des Verlages. Das RBB-Magazin Stilbruch hat vor wenigen Tagen Ingo Zamperoni begleitet. Das Video dazu kann man in der Mediathek nachschauen.

Ingo Zamperoni: „Fremdes Land Amerika. Warum wir unser Verh├Ąltnis zu den USA neu bewerten m├╝ssen“, Ullstein Buchverlage, 2016, 336 Seiten, 20,00 Euro.

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Neuerscheinung im Nomos-Verlag: „Handbuch zur deutschen Europapolitik“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

In diesen Tagen erscheint im Nomos-Verlag das von Katrin B├Âttger und Mathias Jopp herausgegebene Handbuch zur deutschen Europapolitik. Es befasst sich laut Verlag mit den Grundlinien und Konzepten deutscher Europapolitik in den wichtigsten EU-Politikbereichen, den innenpolitischen Bestimmungsfaktoren und den bilateralen Beziehungen Deutschlands. Details zum Buch gibt es auf der Internetseite des Verlags.

Katrin B├Âttger/Mathias Jopp (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Europapolitik, Nomos Verlag, Baden-Baden 2016, 599 Seiten, 58,- Euro.

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„Pr├Ąsidentielle Demokratie“ – f├╝r den Schulunterricht

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

Im Wochenschau-Verlag ist k├╝rzlich anl├Ą├člich der bevorstehenden US-Pr├Ąsidentschaftswahl 2016 ein Heft (Reihe „Politik und Wirtschaft unterrichten“) zum Thema „Pr├Ąsidentielle Demokratie“ erschienen. Bevorzugt richtet sich das Heft an Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler in der Sekundarstufe II, ist aber sicher nicht nur f├╝r Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch f├╝r Studierende der Politikwissenschaft interessant. Nach einem Vergleich demokratischer Regierungssysteme (insbesondere wird hier Bezug auf das parlamentarische Regierungssystem der Bundesrepublkik Deutschland genommen) wird im Hauptteil das politische System der Vereinigten Staaten im Detail vorgestellt und anhand aktueller Themen wie ObamaCare, dem konkreten Verh├Ąltnis von Pr├Ąsident und Kongress und der Bedeutung und der Konsequenzen des „divided government“ illustriert. In einem weiteren Kapitel stehen die Pr├Ąsidentschaftswahlen sowie deren Finanzierung im Mittelpunkt. Details zum Heft gibt es hier.

Peter Massing: „Politik und Wirtschaft unterrichten: Pr├Ąsidentielle Demokratie“, 67. Jahrgang, Nr. 1 (Januar/Februar 2016), 28 Seiten, 11,40ÔéČ.

Bilinguale Ausgabe:
Marlies Lindemann, Annika L├╝chau: „The U. S. Presidential Elections“, 2016, 24 Seiten, 5,70ÔéČ.

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Heft 3/2016 der „Politikum“ erschienen

Au├čenpolitik, Innenpolitik

Vor wenigen Tagen ist im Wochenschau-Verlag die Ausgabe 3/2016 der Zeitschrift „Politikum“ erschienen. In der aktuellen Ausgabe geht es schwerpunktm├Ą├čig um den Themenbereich „Fluchtziel D“. Jochen Oltmer beschreibt einleitend die Muster und Folgen von Gewaltmigration, w├Ąhrend sich Natascha Zaun mit der europ├Ąischen Fl├╝chtlinngspolitik besch├Ąftigt. Jutta Aum├╝ller richtet den Blick auf die kommunale Ebene und lotet Handlungsspielr├Ąume und Innovationen kommunaler Fl├╝chtlingspolitik aus. Natascha Kohnen diskutiert die Rolle der Bildungspolitik als elementarer Teil der Integrationspolitik. Eine Pro-/Contra-Diskussion zur Fl├╝chtlingspolitik der Bundesregierung sowie Hinweise auf einschl├Ągige B├╝cher zum Thema runden das Heft ab.

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