Durchsuche das Archiv nach Lekt√ľren Kategorie

Lekt√ľren: Zum Verh√§ltnis von Digitalisierung und Demokratie

Innenpolitik, Internet(z), Lekt√ľren

Der Soziologe und Buchautor Harald Welzer hat mit seinem j√ľngsten Buch ‚ÄěDie smarte Diktatur. Der Angriff auf unsere Freiheit‚Äú eine bemerkenswerte Diskussion losgetreten.
Im Gespr√§ch mit dem Berliner Tagesspiegel diskutiert er die zentralen Thesen seines Buches, und zwar hier. Ein weiteres Gespr√§ch mit Welzer hat k√ľrzlich das Deutschlandradio gef√ľhrt, das hier nachzulesen und nachzuh√∂ren ist. Details zm Buch (inklusive einer Leseprobe) gibt es hier.

Keine Antworten

Lekt√ľren: „Lobbykratie“

Innenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Passend zu unserer gestrigen Podiumsdiskussion zum Thema Lobbyismus ist vor wenigen Tagen das Buch „Lobbykratie“ der beiden Journalisten Markus Balser und Uwe Ritzer (S√ľddeutsche Zeitung) erschienen. In diesem Buch werden die unterschiedlichsten Aspekte der Interessenvertretung in der Bundesrepublik Deutschland sowie auf europ√§ischer Ebene beleuchtet und kritisch diskutiert. Details zum Buch gibt es hier.

Markus Balser/Uwe Ritzer: Lobbykratie. Wie die Wirtschaft sich Einfluss, Mehrheiten, Gesetze kauft, Droemer-Knaur, M√ľnchen 2016, 360 Seiten, 19,99 Euro.

lobby

Keine Antworten

Zur Rolle des „Negative Campaigning“ in Wahlk√§mpfen

Innenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft, Sommersemester 2016, Uncategorized

In der Politikwissenschaft wird das „Negative Campaigning“, also die inhaltliche und pers√∂nliche Kritik des Gegenkandidaten anstelle des Herausstellens der eigenen programmatischen Inhalte, h√§ufig als „Amerikanisierung“, etwa auch der deutschen Wahlk√§mpfe, gesehen. Bislang gibt es in Deutschland allerdings nur sehr wenige Beispiele, bei denen Parteien oder Spitzenkandidaten das Negative Campaigning wirklich eingesetzt haben. Auf den Seiten der Zeitschrift „politik+kommunikation“ findet sich ein interessanter Artikel von Jan Philipp Burgard zur Rolle des „Negative Campaigning“ im aktuell laufenden US-Pr√§sidentschaftswahlkampf, nachzulesen ist der Artikel hier. Wer sich n√§her mit dieser Thematik oder etwa dem amerikanischen Wahlkampf ganz allgemein auseinandersetzen m√∂chte, dem sei die Dissertation „Von Obama siegen lernen oder ‚Yes, We g√§hn!‘?“ (Nomos 2011) des gleichen Autors empfohlen, in der er den Wahlkampf von Barack Obama im Jahr 2008 untersucht und fragt, was wir in Deutschland davon lernen k√∂nnen. Burgard hatte 2008 den Wahlkampf Obamas als Mitarbeiter im Washingtoner B√ľro der ARD hautnah miterleben k√∂nnen. Details zu diesem Buch plus Inhaltsverzeichnis finden sich hier, eine ausf√ľhrliche Rezension des Werkes ist hier zu finden.

Keine Antworten

Wohin f√ľhrt Jeremy Corbyn die Labour Party?

Au√üenpolitik, Lekt√ľren

Das amerikanische Magazin „The New Yorker“ publiziert regelm√§√üig sehr ausf√ľhrliche und sehr gelungene Artikel √ľber Akteure und Prozesse der politischen Szene – sowohl der in den Vereinigten Staaten selbst als auch der in anderen L√§ndern (erinnert sei zum Beispiel an das sehr lesenswerte Portr√§t Angela Merkels vom Dezember 2014. In der aktuellen Ausgabe der w√∂chentlich erscheinenden Zeitschrift findet sich ein umfangreiches Portr√§t des Labour-Parteichefs Jeremy Corbyn. Darin geht es f√ľr den Autor Sam Knight um die Frage, ob Corbyn es schaffen wird, die eigene Partei und ein St√ľck weit auch das politische System zu ver√§ndern oder ob er die Partei in die Bedeutungslosigkeit f√ľhren wird. Der Artikel ist bei Interesse hier zu finden.

Keine Antworten

Ausgabe 1/2016 der GWP erschienen

Innenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft, Sommersemester 2016

Vor wenigen Tagen ist die neue Ausgabe der Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen. Im Kern besch√§ftigt sich diese Zeitschrift mit grunds√§tzlichen und aktuellen Fragen der politischen Bildung, ist also vor allem (aber nicht nur!) f√ľr Lehrkr√§fte in der politischen Bildung bzw. im Schulwesen interessant. Im aktuellen Heft 1/2016 wird die Notwendigkeit einer Wahlpflicht diskutiert sowie Chinas Weg zur weltwirtschaftlichen Ordnungsmacht beschrieben. In Fachaufs√§tzen besch√§ftigt sich Uwe Jun (Uni Trier) mit dem Verh√§ltnis von Parteien und Medien sowie Frank Decker (Uni Bonn) mit der Situation der FDP zur „Halbzeit der Auszeit“ der derzeit laufenden Wahlperiode. Wolfgang Ismayr (ehem. Uni Dresden) untersucht die Rolle und die M√∂glichkeiten der parlamentarischen Opposition in Zeiten der Gro√üen Koalition, w√§hrend ein Beitrag der Serie „Sch√ľler forschen“ mit Voraussetzungen und Begrifflichkeiten der repr√§sentativen Befragung bekannt macht. Genauere Informationen zur aktuellen Ausgabe sind hier zu finden.

Keine Antworten

Aktuell publizierte Allensbach-Daten: Die Volksparteien sind noch nicht am Ende

Innenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Gute und schlechte Nachrichten zugleich h√§lt der neueste Bericht des Allensbach-Instituts zur politischen Lage in Deutschland bereit, der in der heutigen Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ver√∂ffentlicht wurde. Fazit des Berichts: Die Fl√ľchtlingskrise schw√§cht das Vertrauen in Union und SPD und st√§rkt die au√üerparlamentarische Opposition ‚Äď vor allem die AfD. Ein Abgesang auf die alten Parteien ist dennoch verfr√ľht. Die umfangreichen empirischen Befunde zur aktuellen Parteiendemokratie in Deutschland finden sich hier.

Keine Antworten

Zum schwierigen Verhältnis von Politikern und ihren Biografen

Innenpolitik, Lekt√ľren

Der Berliner Tagesspiegel reflektierte vor einigen Tagen in einem ausf√ľhrlichen Artikel √ľber das schwierige Verh√§ltnis zwischen Politikern und ihren Biografen, insbesondere mit Blick auf die Frage nach der richtigen Balance aus N√§he und Distanz. Der lesenswerte Beitrag ist hier zu finden.

Keine Antworten

Lekt√ľren: ZParl 1/2016 erschienen

Innenpolitik, Lekt√ľren, Politikwissenschaft, Sommersemester 2016, Studium

Vor wenigen Tagen ist die Ausgabe 1/2016 der Zeitschrift f√ľr Parlamentsfragen erschienen. Themen dieser Ausgabe sind eine Untersuchung der Einsetzung von Untersuchungsaussch√ľssen, eine Analyse namentlicher Abstimmungen im Bundestag, das Verh√§ltnis des einzelnen Abgeordneten zu seiner Fraktion sowie Berichte √ľber die j√ľngsten Wahlen in Kanada und Finnland. Mein Favorit: der Beitrag von Andreas D√∂rner und Ludgera Vogt mit dem Titel „Politiker im Satireformat: Aspekte der Selbst- und Fremdinszenierung politischer Akteure in der „heute-show“. Au√üerdem im Heft: eine Reihe von Rezensionen ausgew√§hlter Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt, etwa zum Parlamentsrecht, zur Parlamentsmacht in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise, zu Parteien in Deutschland und Frankreich im Vergleich, zu David Camerons Koalitionsregierung sowie zum australischen „Washminster“-System. Editorial und Inhaltsverzeichnis der aktuellen Ausgabe sind hier zu finden.

Keine Antworten

Zu den Erfolgschancen der AfD

Innenpolitik, Landtagswahl 2016, Lekt√ľren, Politikwissenschaft

Die Alternative f√ľr Deutschland (AfD) ist am Institut f√ľr Politikwissenschaft der MLU zunehmend Gegenstand von Haus- und Abschlussarbeiten (aktuelle Zahlen zum Abschneiden der AfD in den gestrigen Kommunlwahlen in Hessen sind hier zu finden). Im Mittelpunkt steht dabei oft die Frage, ob es sich bei der AfD um eine populistische Partei handelt. Ein hilfreiches Instrument zur Beantwortung dieser Frage ist der Kriterienkatalog zum Populismus, wie er vor einigen Jahren vom Politikwissenschaftler Florian Hartleb zusammengetragen worden ist. Vor einigen Tagen hat sich Hartleb im Internetangebot des Berliner Tagesspiegels zu den mittelfristigen Etablierungschancen dieser Partei ge√§u√üert. Er vertritt dabei die Auffassung, dass die beiden zentralen Themen der Partei – die Fl√ľchtlingsfrage und der Euroskeptizismus – auch weiterhin mobilisierungsf√∂rdernd wirken k√∂nnen bzw. werden. Der Gastbeitrag von Florian Hartleb ist hier zu finden. Anderer Auffassung ist – im gleichen Internetangebot – der Politikwissenschaftler Timo Lochocki, und zwar hier. Er vertritt die Auffassung, dass die AfD bereits in diesem Sommer ihre strategischen Vorteile verlieren k√∂nnte. Wissenschaftliche Beitr√§ge zur AfD sind √ľbrigens im Handbuch Parteienforschung von Oskar Niedermayer (Hrsg.), in der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (zum Beispiel hier) sowie im Handbuch der deutschen Parteien von Viola Neu und Frank Decker zu finden.

Keine Antworten

Lekt√ľren: √ľber die „alten Wilden “ in der Politik

Innenpolitik, Lekt√ľren

Von den aktuell 630 Bundestagsabgeordneten sind 46 jenseits der Altersgrenze von 65 Jahren. Was hält solche Abgeordnete im Amt, was treibt sie an? Mit diesen Fragen hat sich vor wenigen Tagen Рinsbesondere in Bezug auf die Abgeordneten Heinz Riesenhuber, Christian Ströbele und Erika Steinbach Рein interessanter Artikel im Berliner Tagesspiegel beschäftigt, den Sie bei Interesse hier finden.

Keine Antworten
« Ältere Einträge
Neuere Einträge »