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18. Sep 2017

„Das Parlament“: Themenausgabe zur Bundestagswahl (#BTW17)

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Am heutigen Tage ist eine Themenausgabe der vom Deutschen Bundestag herausgegebenen Zeitung „Das Parlament“ rund um die Bundestagswahl 2017 erschienen. Darin gibt es vielfältige Beiträge – sowohl als Rückblick auf die vergangene Wahlperiode als auch als Ausblick auf den aktuellen Wahlkampf und den neuen 19. Deutschen Bundestag. Einer der Beiträge beleuchtet das in Halle (Saale) ansässige Institut für Parlamentsforschung (IParl), dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den letzten Monaten die Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl erforscht hat. An anderer Stelle wurde bereits auf die Beilage „Aus Politik und Zeitgeschichte“ zum Thema „Wählen gehen“ hingewiesen, und zwar hier.

13. Sep 2017

Das Buch „Parlamentarismus“ jetzt als kostengünstige Ausgabe erhältlich

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Seit wenigen Tagen ist das Buch „Parlamentarismus“ des Politikwissenschaftlers Stefan Marschall in seiner aktuellen 2017er Auflage als kostengünstige Ausgabe bei der Bundeszentrale für politische Bildung erhältlich. Nicht nur für Lehrveranstaltungen rund um die Themen „Parlamentarismus“ und/oder „Bundestag“ ist das Werk empfehlenswert, sondern ebenfalls für alle Interessierten, die sich mit Vergangenheit und Gegenwart von Parlamenten sowie deren Aufgaben, Funktionen und Prozessen beschäftigen möchten. Alle Details zum Buch finden sich hier.

13. Sep 2017

Neue Ausgabe von „Aus Politik und Zeitgeschichte“ zum Thema „Wählen gehen“

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Vorankündigung: am kommenden Montag, den 18. September 2017, erscheint die neue Ausgabe der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“. In diesem Heft dreht sich wenige Tage vor der Bundestagswahl 2017 alles um das Thema „Wählen gehen“. Karl-Rudolf Korte zum Beispiel thematisiert unter der Überschrift „Was entscheidet die Wahl?“ Themen und Wahlmotive im „Superwahljahr 2017“. Hedwig Richter beschäftigt sich mit der Etablierung sowie der Attraktivität von Wahlen („Warum wählen wir?“). Sascha Kneip und Wolfgang Merkel gehen der Frage nach, ob Wahlen demokratische Legitimität garantieren können. In gleich zwei Beiträgen geht es um die mögliche Einführung einer Wahlpflicht: Michael Kaeding argumentiert für eine solche Maßnahme, während sich Viola Neu dagegen ausspricht. Am Ende des Heftes findet sich schließlich ein Beitrag von Markus Reiners, der das E-Voting in Estland zum Anlass nimmt, um zu fragen, ob bzw. inwieweit ein solches Online-Instrument auch in Deutschland zum Einsatz kommen könnte bzw. sollte.
Am Montag liegt das Heft der Zeitung „Das Parlament“ bei, deren Ausgabe sich übrigens komplett mit der bevorstehenden Bundestagswahl beschäftigen wird. Die Zeitung finden Sie beim Zeitungshändler Ihres Vertrauens oder online bereits hier.

8. Sep 2017

Sonderheft des CICERO zur #BTW17

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Rechtzeitig zur heißen Wahlkampfphase der #BTW17 hat die Zeitschrift CICERO ihr Sonderheft zur Wahl herausgebracht. Neben ausführlichen Porträts der beiden Spitzenkandidaten Angela Merkel und Martin Schulz findet sich darin ein Überblick über alle zur Wahl antretenden Parteien. Wer also immer schon mal mehr über die „Magdeburger Gartenfreunde“, die „Bürgerrechtsbewegung Solidarität“ oder die „Bergpartei, die Überpartei – ökoanarchistisch-realdadaistisches Sammelbecken“ erfahren wollte, ist hier richtig.
Lesenswert sind auch die Berichte aus 37 vermutlich besonderes umkämpften Wahlkreisen sowie eine Fotostrecke über Berliner Wahllokale („Den Küchen die Macht!“) – mit Betonung auf „Lokal“. Wo trifft man in der Hauptstadt Politiker an, wo spielt sich Politik bei Essen und Trinken ab? Ein Rundgang durch Berlin beleuchtet die architektonische Formensprache der Bundesparteizentralen („Von Schiffen in Städten“). Der frühere ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender blickt in einem persönlich gehaltenen Artikel auf seine Erfahrungen in den TV-Duellen der letzten Jahre zurück. Am Ende des Heftes finden sich Handlungsempfehlungen fü den nächsten Bundestag, verteilt auf zehn unterschiedliche Politikfelder.
Das 140 Seiten starke Heft kostet 9,80 Euro und ist in jedem gut sortierten Zeitschriftenhandel zu bekommen. Das Inhaltsverzeichnis des Heftes findet sich hier.

4. Sep 2017

Neues IzpB-Heft: „Grundrechte“

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In diesen Tagen erscheint das überarbeitete und aktualisierte Heft der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) herausgegebenen Reihe „Informationen zur politischen Bildung“ zum Thema Grundrechte. Auf der Internetseite des Produktes im Shop der BpB heißt es: „Woher kommt die Idee unveräußerlicher Grundrechte? Was beinhalten sie, für wen gelten sie? Das Heft zeichnet die Geschichte der Grundrechte von den Revolutionen des späten 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart nach. Besprochen wird die Rolle von Grundrechten im Grundgesetz, die vom Bundesverfassungsgericht fallweise interpretiert wird. Die Bedeutung der einzelnen Grundrechte für den Alltag wird erläutert – und die Kontroversen, die um ihre Auslegung entstehen. Das Schlusskapitel diskutiert die wichtiger werdende Rolle von Grundrechten im Europarat, in der Europäischen Union und den Vereinten Nationen.“
Das Heft kann hier bestellt (oder als PDF-Version heruntergeladen) werden.

4. Aug 2017

Neuauflage: „Der Parteienstaat“ von E. Holtmann

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Die Erstauflage stammt bereits aus dem Jahre 2012, Ende Juli 2017 ist nun die zweite und überarbeitete Auflage des Standardwerks „Der Parteienstaat in Deutschland“ des früheren Hallenser Politikprofessors Everhard Holtmann erschienen. Darin werden die historischen Grundlagen des bundesdeutschen Parteiensystems identifiziert, verschiedene Parteitypen charakterisiert sowie aktuelle Herausforderungen diskutiert. Auf jeden Fall eine Pflichtlektüre für alle Lehrveranstaltungen rund um das Thema Wahlen und Parteien!

Everhard Holtmann: „Der Parteienstaat in Deutschland. Erklärungen, Entwicklungen, Erscheinungsbilder“, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2017, 358 Seiten, Bestellnummer: 10100.

4. Aug 2017

„Politisches Framing“ jetzt auch bei der BpB erhältlich

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Seit mehreren Monaten ist das Buch „Politisches Framing“ der Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling bereits im Handel, ab sofort gibt es eine preisgünstige Ausgabe des Buchs bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB).
Die Inhaltsbeschreibung auf den Seiten der BpB lautet wie folgt: „Sprache bestimmt unser Denken und Handeln – viel mehr, als uns das bewusst ist. Mit dem Spracherwerb formen sich im Gehirn kognitive Deutungsrahmen, so genannte Frames – umso mehr und umso nachhaltiger, je häufiger sie durch Sprache aktiviert werden. Welche Konsequenzen hat dies für den politischen Diskurs, für das Denken und Handeln in der Politik? Elisabeth Wehling zeigt anhand zahlreicher Erkenntnisse der modernen Neuro- und Kognitionsforschung, wie über Sprache und die jeweils adressierten Frames Assoziationen geweckt, Meinungen gelenkt und Handlungen bestimmt werden können: So müssen beispielsweise im geläufigen Jargon Steuern aufgebracht, nicht etwa beigetragen werden, und ihre Lasten drücken uns, statt dass wir sie als Grundlage staatlichen Gemeinwohlhandelns begreifen. Ein bewussterer und klügerer Umgang mit der Sprache, so Elisabeth Wehling, sei eine der Grundvoraussetzungen für konstruktive Auseinandersetzungen in den zahlreichen politischen Debatten unserer Zeit.“
Über das Thema ihres Buches sprach Elisabeth Wehling in den letzten Monaten unter anderem bei Markus Lanz, bei Jörg Thadeusz und auf der #RePublica17.

Elisabeth Wehling: „Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht“, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2017, 224 Seiten, 4,50 Euro, Bestellnummer: 10064.

26. Jul 2017

Zum Sommer ein Lektüretipp der anderen Art…

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Die Vorlesungszeit des aktuellen Sommersemesters ist vorüber, einige Prüfungen ebenfalls, die eine oder andere Hausarbeit wartet dann vielleicht im August oder September – also eine großartige Möglichkeit, in diesen Tagen mal abseits von der üblichen Fachliteratur ein anderes Buch in die Hand zu nehmen. Ob am Strand, auf der Almhütte, im Straßencafé oder auf Balkonien (das aktuelle Regenwetter wird ja hoffentlich nicht mehr allzu lange anhalten): ein Buch, mit dem man nicht viel falsch machen kann, ist der neue Kriminalroman von Jean-Luc Bannalec, in dem Commissaire Georges Dupin im Urlaub ermittelt. Natürlich hält ihn nicht viel auf der Strandmatte. Faulenzen und in die Sonne stieren sind sein Ding nicht, und so macht er sich unter Vorwänden gegenüber seiner Lebensgefährten selbständig und gerät natürlich prompt in einen Fall der lokalen Polizei. Das ist alles locker und flott erzählt, und so liest man den Band mit großem Interesse zügig durch. Natürlich kommt auch in diesem Band das Essen und das Trinken nicht zu kurz, und auch die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten der französischen Atlantikküste spielen im Buch eine Hauptrolle. Details zum Buch gibt es hier.
Bannalec ist – das nur nebenbei – das Pseudonym eines deutschen Verlegers. Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich bei dem Autor aber um Jörg Bong.
Wer im Übrigen Krimis lieber anschaut statt sie zu lesen: einige frühere Fälle von Commissaire Dupin sind in den letzten Jahren in sehenswerter Weise für die ARD verfilmt worden. Und wer nach der Lektüre immer noch nicht genug vom „savoir vivre“ des Nachbarlandes hat, dem sei Dupins Bretonisches Kochbuch empfohlen.

Perfekte Sommerlektüre:
„Bretonisches Leuchten“

25. Jul 2017

Lektüren: eine erste Bilanz der Großen Koalition

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In wenigen Wochen endet die Amtszeit der aktuell regierenden Großen Koalition. Die vom Deutschen Bundestag herausgegebene Wochenzeitung „Das Parlament“ präsentiert in der am Montag erschienenen aktuellen Ausgabe 30-31/2017 eine erste Bilanz dieser Koalition. Dabei geht es um die Minderheitenrechte im Bundestag, um die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse der laufenden Wahlperiode, aber auch um die Bilanz der Regierung in unterschiedlichen Themenfeldern wie Wirtschaft und Finanzen, Außen- und Europapolitik sowie der Innenpolitik. Darüber hinaus bietet die Ausgabe ein Abschiedsinterview mit dem scheidenden Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und ein Blick auf die 116 Abgeordnete, deren Abschied ebenfalls bereits feststeht. Hinzu kommt ein Blick auf die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat sowie auf die personellen Veränderungen im Bundeskabinett während der letzten vier Jahre.
Die Zeitung gibt es in jedem gut sortierten Zeitungsladen Ihrer Wahl sowie in einer Online-Ausgabe hier.

25. Jul 2017

Populismus-Studie der Bertelsmann-Stiftung

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Der Populismus in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen scheint in vielen Ländern Europas auf dem Vormarsch zu sein (einen Lektüretipp zum Thema gibt es übrigens hier). In einer groß angelegten Studie, die gerade rechtzeitig vor der Bundestagswahl erscheint, hat die Bertelsmann-Stiftung dieses Phänomen für die Bundesrepublik Deutschland untersucht. In den Medien ist die Studie gestern und heute bereits auf eine große Resonanz gestoßen (zum Beispiel hier, hier und hier), die Highlights der Studie sind auf der Homepage der Stiftung nachzulesen.