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Jetzt als TB: „“Die Abwicklung“ von George Packer

Lekt├╝ren, US-Politik

Protipp: Das sehr lesenswerte Buch „Die Abwicklung“ von George Packer, der f├╝r gew├Âhnlich f├╝r den New Yorker schreibt, ist ab sofort als Taschenbuch erh├Ąltlich. In diesem Buch beschreibt er die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen in den Vereinigten Staaten der letzten vierzig Jahre. Dabei verwebt er diese Entwicklungen geschickt mit den Biografien bekannter wie unbekannter Amerikaner und Amerikanerinnen. Das Buch hat 2013 den National Book Award gewonnen. Rezensionen des Buches finden sich in der ZEIT und in der S├╝ddeutschen. Details (und eine Leseprobe) gibt es hier.

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Zehn Jahre Kanzlerschaft Angela Merkels

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Heute ist es auf den Tag genau zehn Jahre her, dass Angela Merkel zur ersten Bundeskanzlerin Deutschlands gew├Ąhlt wurde. Nachdem in den letzten Jahren ihre Kanzlerschaft zwangsl├Ąufig (auch) politikwissenschaftliches Interesse geweckt hat, zum Beispiel hier und hier, steht Frau Merkel am heutigen Tage im Fokus der tagesaktuellen Berichterstattung. So wagt Antje Sirleschtov im Berliner Tagesspiegel eine Bilanz der zehnj├Ąhrigen Amtszeit, ebenso verf├Ąhrt Daniel Erk auf ZEIT Online. In der Frankfurter Allgemneinen Sonntagszeitung kommen deutsche Schriftsteller und Regisseure zu Wort. Das Magazin der S├╝ddeutschen Zeitung pr├Ąsentiert unter dem Motto „Merkeln Sie sich das!“ auf ganz witzige Weise 13 Lektionen, die man von Angela Merkel lernen kann. Demoskopische Befunde zu zehn Jahren Merkel-Kanzlerschaft hat das Institut f├╝r Demoskopie in Allensbach zusammengetragen.
Update, 23.11.2015: Nicht zu vergessen nat├╝rlich der sehr ausf├╝hrliche Artikel ├╝ber Angela Merkel, der im letzten Jahr im New Yorker erschienen und hier zu finden ist.

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Lekt├╝ren: „Postdemokratie“ von Colin Crouch

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Das Buch ist bereits vor sieben Jahren erschienen (im italienischen Original unter dem Titel „Postdemocrazia“ sogar schon im Jahr 2003), es liegt derzeit in der elften Auflage vor: in „Postdemokratie“ beschreibt der britische Politikwissenschaftler Colin Crouch (er lehrte Governance and Public Management an der University of Warwick) aktuelle Herausforderungen der Demokratie, darunter Politikverdrossenheit, Sozialabbau und Privatisierung. Unter Postdemokratie versteht Crouch „ein Gemeinwesen, in dem zwar nach wie vor Wahlen abgehalten werden, Wahlen, die sogar dazu f├╝hren, da├č Regierungen ihren Abschied nehmen m├╝ssen, in dem allerdings konkurrierende Teams professioneller PR-Experten die ├Âffentliche Debatte w├Ąhrend der Wahlk├Ąmpfe so stark kontrollieren, da├č sie zu einem reinen Spektakel verkommt, bei dem man nur ├╝ber eine Reihe von Problemen diskutiert, die die Experten zuvor ausgew├Ąhlt haben. Die Mehrheit der B├╝rger spielt dabei eine passive, schweigende, ja sogar apathische Rolle, sie reagieren nur auf die Signale die man ihnen gibt. Im Schatten dieser politischen Inszenierung wird die reale Politik hinter verschlossenen T├╝ren gemacht: von gew├Ąhlten Regierungen und Eliten, die vor allem die Interessen der Wirtschaft vertreten“ (S. 10). Man muss nicht mit allen Thesen Crouchs d’accord gehen, man muss noch nicht mal seinen Hauptaussagen zustimmen: auf jeden Fall ist das Buch eine interessante und bereichernde Lekt├╝re, das zu Recht eine lebhafte politikwissenschaftliche Debatte ausgel├Âst hat.

Colin Crouch: Postdemokratie, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 11. Auflage 2015, 160 Seiten, 10,00 Euro.

Mehr als nur Fr├╝hst├╝ckslekt├╝re: "Postdemokratie".

Mehr als nur Fr├╝hst├╝ckslekt├╝re: „Postdemokratie“.

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Lesung: „H├Âllenritt Wahlkampf“

Innenpolitik, Lekt├╝ren

Er hat das vermutlich beste Buch ├╝ber Wahlk├Ąmpfe in Deutschland geschrieben, am 10. November liest er in Magdeburg aus seinem Buch „H├Âllenritt Wahlkampf“: Frank Stauss, Diplom-Politikwissenschaftler und Gesch├Ąftsf├╝hrender Gesellschaft der Agentur Butter.
Die Lesung wird veranstaltet vom Presseclub Magdeburg in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen-Anhalt und findet statt im Maritim Hotel, Otto-von-Guericke-Stra├če 87 in Magdeburg, Beginn: 19:00h. Der Eintritt ist frei. Details zur Veranstaltung hier. Probelesen kann man das sehr lesenswerte Buch hier.

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Lekt├╝ren: „Wer wir waren, wer wir sind“

Innenpolitik, Lekt├╝ren

Interessante Neuerscheinung auf dem B├╝chermarkt, gerade zum heutigen geschichtstr├Ąchtigen 9. November: der Journalist und Publizist Michael J├╝rgs besucht mit seinem neuen Buch „Wer wir waren, wer wir sind“ historische Orte in Deutschland. In Potsdam erkundet er „Preu├čens Grauen, Preu├čens Gloria“, am Wannsee macht er sich auf die Suche nach dem Haus der Wannsee-Konferenz. Auf Herrenchiemsee ist er der „DNA der BRD“ auf der Spur, in Worpswede besucht er die legend├Ąre K├╝nstlerkolonie. Aber auch der Thomanerchor in Leipzig, die Insel Sylt und die Autostadt Wolfsburg und das DFB-Muesum in Dortmund geh├Âren zu den insgesamt 25 Orten, an denen J├╝rgs unterwegs war. Herausgekommen ist ein ├Ąu├čerst interessantes und jederzeit kurzweiliges Lesevergn├╝gen. Unbedingte Empfehlung!

Michael J├╝rgs: „Wer wir waren, wer wir sind“, C. Bertelsmann Verlag, M├╝nchen 2015, 368 Seiten, 19,99 Euro. Details zum Buch sowie eine Leseprobe finden Sie hier.

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Aus der ZEIT: „Bernd bleibt“

Innenpolitik, Lekt├╝ren

Heute im Zeitungsstapel (wieder)gefunden: Bei der Wahl zum Europ├Ąischen Parlament im Juni 2014 hat der CSU-Abgeordnete Bernd Posselt nach zwanzig Jahren Parlamentszugeh├Ârigkeit sein Mandat verloren. Trotzdem f├Ąhrt er seitdem zu jeder Sitzungswoche, als sei nichts passiert. Warum nur? Der Journalist Stefan Willeke vom ZEIT-Magazin hat sich auf Spurensuche gegeben. Online ist der Text hier zu finden.

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Heute auf ZEIT Online: 101 Dinge, die man w├Ąhrend des Studiums getan haben sollte

Innenpolitik, Internet(z), Lekt├╝ren

Der ZEIT-Kolumnist und Berliner Professor Stephan Porombka pr├Ąsentiert auf den Uni-Seiten der ZEIT 101 Dinge, die man w├Ąhrend des Studiums getan haben sollte. Machen Sie den Test und schauen Sie, wie viele Dingee Sie davon bereits abhaken k├Ânnen. Ach ja: man sollte die Liste mit einem Augenzwinkern lesen.

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Neuerscheinung bei der BpB: Markus Deckers Buch „Zweite Heimat“

Halle (Saale), Lekt├╝ren

Nach dem Mauerfall vor inzwischen 26 Jahren sind viele Menschen aus der DDR (sp├Ąter: aus den neuen Bundesl├Ąndern) in die alten Bundesl├Ąnder gezogen. Es gibt aber auch Beispiele, in denen Menschen vom Westen in den Osten gezogen sind – aus ganz unterschiedlichen Gr├╝nden. Im letzten Jahr hat der Journalist und Politikwissenschaftler (!) Markus Decker solche Beispiele in einem ├Ąu├čerst lesenswerten Band protokolliert. Nunmehr liegt dieses Buch als preiswerte Lizenzausgabe f├╝r die Bundeszentrale f├╝r politische Bildung vor. Details dazu sind hier zu finden. Ein Interview der ZEIT mit dem Autor zu seinem Buch kann hier nachgelesen werden.

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„Kleines Lexikon der Politik“ jetzt bei der Bundeszentrale f├╝r politische Bildung erh├Ąltlich

Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Seit Jahren geh├Ârt dieses Buch zu den Standardwerken des politikwissenschaftlichen Studiums: das von Dieter Nohlen und Florian Grotz herausgegebene „Kleine Lexikon der Politik“. Seit dieser Woche ist das Werk als preisg├╝nstige Lizenzausgabe bei der Bundeszentrale f├╝r politische Bildung erh├Ąltlich. Details und Bestellm├Âglichkeit hier.

Dieter Nohlen/Florian Grotz: „Kleines Lexikon der Politik“, 799 Seiten, Bonn: Bundeszentrale f├╝r politische Bildung, Erscheinungsdatum: 29.09.2015, Bestellnummer: 1649.

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Ausgabe 3/2015 der ZParl erschienen

Innenpolitik, Lekt├╝ren

In diesen Tagen erscheint die dritte Ausgabe des laufenden Jahrganges der Zeitschrift f├╝r Parlamentsfragen. Dieses Mal im Mittelpunkt: der US-Kongress, Wahlen in Hamburg und Bremen, in Gro├čbritannien und Schweden sowie erneut eine ganze Reihe an Rezensionen politikwissenschaftlicher Neuerscheinungen. Das aktuelle Editorial der Chefredakteurin findet sich hier, das Inhaltsverzeichnis gibt es hier. Wer im ├ťbrigen Mitglied in der Deutschen Vereinigung f├╝r Parlamentsfragen ist, erh├Ąlt die Zeitschrift als Teil der Mitgliedschaft kostenfrei zugesandt. Wer Interesse hat – zum Aufnahmeantrag geht es hier entlang.

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