RSS-Feed abonnieren

Passwort vergessen?

v Anmelden

Lektüren

4. Sep 2017

Neues IzpB-Heft: „Grundrechte“

Verfasst von

In diesen Tagen erscheint das überarbeitete und aktualisierte Heft der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) herausgegebenen Reihe „Informationen zur politischen Bildung“ zum Thema Grundrechte. Auf der Internetseite des Produktes im Shop der BpB heißt es: „Woher kommt die Idee unveräußerlicher Grundrechte? Was beinhalten sie, für wen gelten sie? Das Heft zeichnet die Geschichte der Grundrechte von den Revolutionen des späten 18. Jahrhunderts bis in die Gegenwart nach. Besprochen wird die Rolle von Grundrechten im Grundgesetz, die vom Bundesverfassungsgericht fallweise interpretiert wird. Die Bedeutung der einzelnen Grundrechte für den Alltag wird erläutert – und die Kontroversen, die um ihre Auslegung entstehen. Das Schlusskapitel diskutiert die wichtiger werdende Rolle von Grundrechten im Europarat, in der Europäischen Union und den Vereinten Nationen.“
Das Heft kann hier bestellt (oder als PDF-Version heruntergeladen) werden.

4. Aug 2017

Neuauflage: „Der Parteienstaat“ von E. Holtmann

Verfasst von

Die Erstauflage stammt bereits aus dem Jahre 2012, Ende Juli 2017 ist nun die zweite und überarbeitete Auflage des Standardwerks „Der Parteienstaat in Deutschland“ des früheren Hallenser Politikprofessors Everhard Holtmann erschienen. Darin werden die historischen Grundlagen des bundesdeutschen Parteiensystems identifiziert, verschiedene Parteitypen charakterisiert sowie aktuelle Herausforderungen diskutiert. Auf jeden Fall eine Pflichtlektüre für alle Lehrveranstaltungen rund um das Thema Wahlen und Parteien!

Everhard Holtmann: „Der Parteienstaat in Deutschland. Erklärungen, Entwicklungen, Erscheinungsbilder“, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2017, 358 Seiten, Bestellnummer: 10100.

4. Aug 2017

„Politisches Framing“ jetzt auch bei der BpB erhältlich

Verfasst von

Seit mehreren Monaten ist das Buch „Politisches Framing“ der Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Elisabeth Wehling bereits im Handel, ab sofort gibt es eine preisgünstige Ausgabe des Buchs bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB).
Die Inhaltsbeschreibung auf den Seiten der BpB lautet wie folgt: „Sprache bestimmt unser Denken und Handeln – viel mehr, als uns das bewusst ist. Mit dem Spracherwerb formen sich im Gehirn kognitive Deutungsrahmen, so genannte Frames – umso mehr und umso nachhaltiger, je häufiger sie durch Sprache aktiviert werden. Welche Konsequenzen hat dies für den politischen Diskurs, für das Denken und Handeln in der Politik? Elisabeth Wehling zeigt anhand zahlreicher Erkenntnisse der modernen Neuro- und Kognitionsforschung, wie über Sprache und die jeweils adressierten Frames Assoziationen geweckt, Meinungen gelenkt und Handlungen bestimmt werden können: So müssen beispielsweise im geläufigen Jargon Steuern aufgebracht, nicht etwa beigetragen werden, und ihre Lasten drücken uns, statt dass wir sie als Grundlage staatlichen Gemeinwohlhandelns begreifen. Ein bewussterer und klügerer Umgang mit der Sprache, so Elisabeth Wehling, sei eine der Grundvoraussetzungen für konstruktive Auseinandersetzungen in den zahlreichen politischen Debatten unserer Zeit.“
Über das Thema ihres Buches sprach Elisabeth Wehling in den letzten Monaten unter anderem bei Markus Lanz, bei Jörg Thadeusz und auf der #RePublica17.

Elisabeth Wehling: „Politisches Framing. Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht“, Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2017, 224 Seiten, 4,50 Euro, Bestellnummer: 10064.

26. Jul 2017

Zum Sommer ein Lektüretipp der anderen Art…

Verfasst von

Die Vorlesungszeit des aktuellen Sommersemesters ist vorüber, einige Prüfungen ebenfalls, die eine oder andere Hausarbeit wartet dann vielleicht im August oder September – also eine großartige Möglichkeit, in diesen Tagen mal abseits von der üblichen Fachliteratur ein anderes Buch in die Hand zu nehmen. Ob am Strand, auf der Almhütte, im Straßencafé oder auf Balkonien (das aktuelle Regenwetter wird ja hoffentlich nicht mehr allzu lange anhalten): ein Buch, mit dem man nicht viel falsch machen kann, ist der neue Kriminalroman von Jean-Luc Bannalec, in dem Commissaire Georges Dupin im Urlaub ermittelt. Natürlich hält ihn nicht viel auf der Strandmatte. Faulenzen und in die Sonne stieren sind sein Ding nicht, und so macht er sich unter Vorwänden gegenüber seiner Lebensgefährten selbständig und gerät natürlich prompt in einen Fall der lokalen Polizei. Das ist alles locker und flott erzählt, und so liest man den Band mit großem Interesse zügig durch. Natürlich kommt auch in diesem Band das Essen und das Trinken nicht zu kurz, und auch die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten der französischen Atlantikküste spielen im Buch eine Hauptrolle. Details zum Buch gibt es hier.
Bannalec ist – das nur nebenbei – das Pseudonym eines deutschen Verlegers. Unbestätigten Gerüchten zufolge handelt es sich bei dem Autor aber um Jörg Bong.
Wer im Übrigen Krimis lieber anschaut statt sie zu lesen: einige frühere Fälle von Commissaire Dupin sind in den letzten Jahren in sehenswerter Weise für die ARD verfilmt worden. Und wer nach der Lektüre immer noch nicht genug vom „savoir vivre“ des Nachbarlandes hat, dem sei Dupins Bretonisches Kochbuch empfohlen.

Perfekte Sommerlektüre:
„Bretonisches Leuchten“

25. Jul 2017

Lektüren: eine erste Bilanz der Großen Koalition

Verfasst von

In wenigen Wochen endet die Amtszeit der aktuell regierenden Großen Koalition. Die vom Deutschen Bundestag herausgegebene Wochenzeitung „Das Parlament“ präsentiert in der am Montag erschienenen aktuellen Ausgabe 30-31/2017 eine erste Bilanz dieser Koalition. Dabei geht es um die Minderheitenrechte im Bundestag, um die parlamentarischen Untersuchungsausschüsse der laufenden Wahlperiode, aber auch um die Bilanz der Regierung in unterschiedlichen Themenfeldern wie Wirtschaft und Finanzen, Außen- und Europapolitik sowie der Innenpolitik. Darüber hinaus bietet die Ausgabe ein Abschiedsinterview mit dem scheidenden Bundestagspräsidenten Norbert Lammert und ein Blick auf die 116 Abgeordnete, deren Abschied ebenfalls bereits feststeht. Hinzu kommt ein Blick auf die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat sowie auf die personellen Veränderungen im Bundeskabinett während der letzten vier Jahre.
Die Zeitung gibt es in jedem gut sortierten Zeitungsladen Ihrer Wahl sowie in einer Online-Ausgabe hier.

25. Jul 2017

Populismus-Studie der Bertelsmann-Stiftung

Verfasst von

Der Populismus in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen scheint in vielen Ländern Europas auf dem Vormarsch zu sein (einen Lektüretipp zum Thema gibt es übrigens hier). In einer groß angelegten Studie, die gerade rechtzeitig vor der Bundestagswahl erscheint, hat die Bertelsmann-Stiftung dieses Phänomen für die Bundesrepublik Deutschland untersucht. In den Medien ist die Studie gestern und heute bereits auf eine große Resonanz gestoßen (zum Beispiel hier, hier und hier), die Highlights der Studie sind auf der Homepage der Stiftung nachzulesen.

27. Jun 2017

Christian Ströbele: ein Urgestein verlässt den Deutschen Bundestag

Verfasst von

Man sieht ihm seine 78 Jahre nicht an: trotzdem wird der grüne Parlamentarier Christian Ströbele zur 19. Bundestagswahl am 24. September 2017 nicht erneut antreten. Im Jahr 1939 in Halle an der Saale geboren, war er der erste und bisher einzige Grünen-Politiker, der ein Direktmandat erobern (und dann verteidigen) konnte, nämlich im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg-Prenzlauer Berg Ost). Er war in den 1970er Jahren RAF-Anwalt und hatte bereits zuvor das Sozialistische Anwaltskollektiv in Berlin mitbegründet. Später war er Mitbegründer der Alternativen Liste (wie sich die Grünen in Berlin nannten) sowie der tageszeitung. Bereits in den 1980er Jahren war er für kurze Zeit Mitglied des Bundestages. Der Journalist Markus Decker aus der DuMont-Hauptstadtredaktion hat Ströbele in den letzten Tagen vor der finalen Bundestagssitzung der 18. Wahlperiode, die am kommenden Freitag stattfinden wird, begleitet. Sein Bericht ist hier nachzulesen.

26. Jun 2017

Neues APuZ-Heft zur Arbeitsmarktpolitik erschienen

Verfasst von

Heute ist die neue Ausgabe der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Gegenstand dieses Heftes 26/2017 ist das Thema Arbeitsmarktpolitik. So wirft Josef Schmid einen Blick auf Entwicklungslinien und aktuelle Tendenzen der Thematik („Der Arbeitsmarkt als Problem und Politikum“), Stefan Sell hat die Arbeitsmarkt-relevanten Aussagen der politischen Parteien in den Wahlprogrammen zur anstehenden Bundestagswahl zusammengetragen. Ulrich Walwei zieht eine Bilanz der Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010, während Werner Schmidt die Eingliederung von Flüchtlingen und Migranten in den Arbeitsmarkt untersucht. Irene Dingeldey, Marie-Luise Assmann und Lisa Steinberg thematisieren schließlich das Problem der Jugendarbeitslosigkeit in Europa („Ein komplexes Problem – verschiedene Antworten“).
Das Heft ist im Volltext hier abrufbar.

20. Jun 2017

EU-Studie: „Ziehen wir (noch) an einem Strang?“

Verfasst von

Die Robert-Bosch-Stiftung hat jüngst eine Studie des Royal Institute of International Affairs (Chatham House) veröffentlicht, in der vielfältige Befunde bezüglich der Frage zusammengetragen werden, was die europäische Bevölkerung sowie die politischen Eliten über die Europäische Union denken. Die Studie ist im Volltext hier abrufbar.

19. Jun 2017

Neues Heft der GWP erschienen

Verfasst von

In den letzten Tagen ist das neue Heft 2/2017 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen. Neu ist im Heft die Serie „Demokratie“, die Roland Sturm in der aktuellen Ausgabe grundlegend einführt. Die frühere Richterin am Bundesverfassungsgericht, Gertrude Lübbe-Wolff, stellt die provokante Frage auf: „Ist Verfassungsgerichtsbarkeit undemokratisch?“ Frank Decker fragt sich zudem, was in der Debatte über Direkte Demokratie „falsch läuft“. In einem Essay thematisiert Peter Ulrich das Grundeinkommen als eine mögliche Variante eines Wirtschaftsbürgerrechts (was daraufhin von Anke Hassel in einem weiteren Beitrag unmittelbar kritisiert wird). Matthias Belafi beschäftigt sich in seinem Fachaufsatz mit dem Verhältnis der Kirchen zur Sozialen Marktwirtschaft. Christian Schnaudt, Michael Weinhardt und Stefan Liebig stellen Befunde zur politischen Partizipation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen vor („weniger teilnahmslos und politikverdrossen als gedacht“). In der Rubrik „Politische Didaktik“ beschäftigt sich Sibylle Reinhardt, früher Professorin am Institut für Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, mit rechts orientierten Schülern und Empörten sowie der Frage, wie man im Schulumfeld mit ihnen umgehen kann/sollte.
Im Internet ist die Zeitschrift hier zu finden.