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Ausgabe 4/2016 der GWP erschienen

Au├čenpolitik, Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

In den letzten Tagen ist die Ausgabe 4/2016 der sozialwissenschaftlichen Zeitschrift „Gesellschaft-Wirtschaft-Politik“ erschienen, die sich insbesondere an Akture der politischen Bildung richtet (und in der Bibliothek auf dem Steintorcampus zur Verf├╝gung steht). Darin finden sich ein Artikel ├╝ber den Parlamentsvorbehalt bei Auslandseins├Ątzen der Bundeswehr, ein Beitrag ├╝ber Regionalismus in den L├Ąndern der Europ├Ąischen Union, Ergebnisse einer Untersuchung zur Mobilisierung von Jungw├Ąhlern durch kommunale Online-Wahlhilfen (anhand des „lokal-o-mat“) sowie einen Aufsatz zur „Milit├Ąrmacht China“, genauer: zu den Folgen der chinesischen Streitkr├Ąftereform f├╝r die internationale Politik. Abgerundet wird das Heft durch eine Reihe von Rezensionen zu aktuellen Neuerscheinungen. Grundlegende Informationen zur Heftreihe gibt es hier.

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Politikwissenschaftliche Neuerscheinung: „B├╝rger und Beteiligung in der Demokratie“

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Die Teildisziplin der Partizipationsforschung geh├Ârt seit jeher zu einem der spannendsten und am intensivsten erforschten Teilbereiche politikwissenschaftlicher Forschung. In diesen Tagen erscheint ein Werk, das wichtige Erkenntnisse dieser Teildisziplin zusammenfasst: „B├╝rger und Beteiligung in der Demokratie“. Auf der Verlagsseite hei├čt es zum Buch: „Das Lehrbuch richtet sich an Studierende und Lehrende, die sich mit B├╝rgerbeteiligung und politischer Partizipation in Deutschland und anderen Demokratien besch├Ąftigen. Dazu geh├Âren unter anderem Wahlen, B├╝rger und Volksentscheide, informelle Formen der Beteiligung. Das Buch bietet einen umfassenden ├ťberblick ├╝ber die demokratietheoretischen Grundlagen, die institutionellen Rahmenbedingungen und die relevanten Theorien zur Erkl├Ąrung von Beteiligung. Dabei werden die wichtigsten Formen der politischen Partizipation und B├╝rgerbeteiligung hinsichtlich ihrer theoretischen und strukturellen Eigenschaften einzeln dargestellt. Zahlreiche empirische Daten und Interpretationen erg├Ąnzen die Ausf├╝hrungen und vermitteln ein aktuelles Bild der Beteiligungslandschaft.“
Alle Details zum Buch sowie das detaillierte Inhaltsverzeichnis finden sich hier.

Angelika Vetter/Uwe Remer-Bollow (Hrsg.): „B├╝rger und Beteiligung in der Demokratie. Eine Einf├╝hrung“, Reihe Grundwissen Politik, VS-Verlag, Wiesbaden 2017, 29,99 Euro (Softcover, als E-Book bis zum 3. Januar 2017 9,99 Euro), ISBN 978-3-658-13722-9.

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Neue APuZ-Ausgabe: „Brexit“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

In dieser Woche ist die neue Ausgabe B49-50/2016 der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ erschienen. Darin setzen sich gleich mehrere Beitr├Ąge mit der Brexit-Entscheidung in Gro├čbritannien im Juni dieses Jahres auseinander, als 51,9 Prozent der Briten in einem Referendum f├╝r einen Austritt des Landes aus der Europ├Ąischen Union votierten. Nicolai von Ondarza beschreibt einleitend Entstehung und Verlauf des britischen EU-Referendums, Julie Smith gibt einen ├ťberblick ├╝ber die Beziehungen zwischen Europa und dem Vereinigten K├Ânigreich, Roland Sturm beschreibt unter der Fragestellung „Uneiniges K├Ânigreich?“ die aktuelle politische Lage in Gro├čbritannien und Sionaidh Douglas-Scott er├Ârtert die rechtliche Grundlage des Brexit. Das gesamte Heft ist hier abzurufen.

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SPD: Sigmar Gabriel im Portr├Ąt

Innenpolitik, Lekt├╝ren

Hannelore Kraft, Ministerpr├Ąsidentin von Nordrhein-Westfalen, wei├č laut eigener Aussage bereits, wer im n├Ąchsten Jahr f├╝r die SPD als Kanzlerkandidat antritt, will es aber nicht sagen. Sigmar Gabriel h├Ątte als Parteivorsitzender das „Erstzugriffsrecht“, hatte sich in der Vergangenheit aber auch offen f├╝r das Instrument einer Vorwahl gezeigt. Mit dem angek├╝ndigten Wechsel des Pr├Ąsidenten des Europaparlamentes, Martin Schulz, in den n├Ąchsten Deutschen Bundestag hat die Debatte um die Kanzlerkandidatur eine neue Dynamik bekommen (siehe etwa hier und hier). Der ARD-Journalist Reinhold Beckmann hat Gabriel l├Ąngere Zeit begleitet und eine Dokumentation ├╝ber ihn und seine politische Arbeit gedreht – die heute abend im Erstzen zu sehen ist. Im Netz kann der Film bereits vorab geschaut werden, und zwar hier. Schon vor einigen Tagen haben die beiden Journalisten Christoph Hickmann (S├╝ddeutsche Zeitung) und Daniel Friedrich Sturm (WELT und WELT am Sonntag) eine Biografie Gabriels vorgelegt. Details zum Buch gibt es hier (einschlie├člich einer Leseprobe).

„Sigmar Gabriel und die SPD – Niedergang oder Aufbruch?“, Dokumentation von Reinhold Beckmann, Michael Wech und Ulrich Stein, ARD, 29. November 2016, 22:45 Uhr, 45 Minuten.

Christoph Hickmann/Daniel Friedrich Sturm: „Sigmar Gabriel. Patron und Provokateur“, dtv-Verlag M├╝nchen, 320 Seiten, 24,00 Euro (als Ebook 20,99 Euro).

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Neue APuZ-Ausgabe zum Thema Frankreich

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren

Seit gestern steht der Pr├Ąsidentschaftskandidat der franz├Âsischen Gaullisten f├╝r die Wahl 2017 fest: mit Francois Fillon tritt ein fr├╝herer Premierminister an, um in den ├ëlys├ęe-Palast einzuziehen. Als sicher gilt ebenfalls, dass Marine Le Pen f├╝r den Front National antreten wird, ebenso Emmanuel Macron f├╝r die neu gegr├╝ndete Bewegung „En marche!“. Der amtierende Pr├Ąsident Francois Hollande hat sich noch nicht zu seinen Zukunftspl├Ąnen ge├Ąu├čert. Sollte er aufgrund miserabler Umfragewerte nicht antreten, st├╝nde vermutlich der amtierende Premierminister Manuel Valls bereit. Die aktuelle Ausgabe B48/2016 der Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ stellt die Wahl in Frankreich in einen gr├Â├čeren Kontext. So beschreibt unter anderem Claire Demesmay die bisherige Amtszeit Hollandes („Pr├Ąsident im Regen“), Jean-Yves Camus besch├Ąftigt sich mit dem Front National und Susanne G├Âtze beschreibt die Ausgangsposition der Kandidierenden auf Seiten der franz├Âsischen Linken. Ulrich Pfeil schlie├člich wirft einen Blick auf den aktuellen Stand der deutsch-franz├Âsischen Beziehungen. Das Heft kann im Volltext hier heruntergeladen werden.

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Lekt├╝retipp: „Helmut Schmidt. Die sp├Ąten Jahre“

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Nach dem Ausscheiden aus dem Amt des Bundeskanzlers am 1. Oktober 1982 hat Helmut Schmidt weitere 33 Jahre produktiv gearbeitet: publizistisch, politisch und nicht zuletzt als Weltreisender in eigener Sache. ├ťber diese Jahre hinweg entwickelte sich „Schmidt-Schnauze“ zu einem der popul├Ąrsten Politiker Deutschlands. In der Einleitung berichtet Thomas Karlauf in seinem neu erschienenen Buch „Helmut Schmidt – die sp├Ąten Jahre“ von einem Gespr├Ąch mit Helmut Schmidt, in dem dieser sich wunderte, dass noch niemand auf die Idee gekommen sei, sich dieser Post-Kanzleramts-Phase zuzuwenden. Genau dies hat Karlauf nun getan. Und er ist der denkbar beste Autor, um sich dieser Aufgabe zu stellen, war er doch als Mitarbeiter des Siedler- und sp├Ąter des Rowohlt-Verlags ├╝ber viele Jahre hinweg in der Funktion des Verlegers und Lektors mit den zahlreichen Publikationen Helmut Schmidts befasst. In drei Teilen (Jahre der Zur├╝ckhaltung: 1982-1990, Jahre der Einmischung: 1991-2003 und Wege des Ruhms: 2003-2015) beschreibt Karlauf detailliert und pointiert die unterschiedlichen Stationen des Altkanzlers: zun├Ąchst die Umst├Ąnde rund um sein Ausscheiden aus dem Amt, dann die Frage, ob Schmidt Memoiren schreiben m├Âchte oder sollte oer lieber nicht, dann der Sprung zum ZEIT-Herausgeber, und immer wieder die gro├čen Themen der Welt (deutsch-deutsche, sp├Ąter dann innerdeutsche Beziehungen, der Aufstieg Chinas, die Zukunft des transatlantischen Verh├Ąltnisses, und vieles mehr), die er in B├╝chern kenntnisreich und aktuell beschreibt und diskutiert.
Das Buch ist wahrlich nicht preisg├╝nstig, aber f├╝r die 27 Euro bekommt man einen dicken W├Ąlzer von ├╝ber 550 Seiten. Und Weihnachten steht so gut wie vor der T├╝r, das Buch eignet sich somit perfekt als Weihnachtsgeschenk. Wie in jeder guten Biografie lernt man nicht nur ein Leben, eine Person kennen, sondern unter der Hand weitet sich das Werk zu einer Darstellung einer ganzen Epoche: Wiedervereinigung, die europ├Ąische Einigung, die rot-gr├╝nen Regierungsjahre, die anschlie├čenden Gro├čen Koalitionen ebenso wie die schwarz-gelbe Koalition: alle diese Ereignisse und Entwicklungen finden sich in diesem Buch prominent wieder.
Details zum Buch gibt es hier, dort finden sich auch Links zu mehreren Rezensionen des Buches.

Thomas Karlauf: „Helmut Schmidt. Die sp├Ąten Jahre“, Siedler-Verlag, M├╝nchen, 560 Seiten, 26,99 Euro.

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Buchvorstellung: „Finanzwende. Den n├Ąchsten Crash verhindern“ (Giegold/Philipp/Schick)

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Uncategorized

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ein konservatives Regierungsmitglied ein Buch von drei gr├╝nen Autoren vorstellt. Genau das ist aber am 21. November 2016 in der Heinrich-B├Âll-Stiftung zu Berlin geschehen: Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Gr├╝nen im Europaparlament, Udo Philipp, Aufsichtsrat f├╝r Triodos, Europas f├╝hrender Nachhaltigkeitsbank, und Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der gr├╝nen Bundestagsfraktion, haben in ihrem im Erscheinen begriffenen Buch „Finanzwende“ gr├╝ne Ideen zu einer nachhaltigen Finanzpolitik zusammengetragen. Vorgestellt und kritisch kommentiert wurde das Buch von Bundesfinanzminister Wolfgang Sch├Ąuble.

"Finanzwende: Den n├Ąchsten Crash verhindern"

„Finanzwende: Den n├Ąchsten Crash verhindern“. Foto: Wagenbach-Verlag

Einen Bericht zur Buchvorstellung gibt es hier, der Tagesspiegel war ebenfalls dabei, und das Inforadio berichtet hier. Details zum Buch finden sich hier.

Sven Giegold/Udo Philipp/Gerhard Schick: „Finanzwende. Den n├Ąchsten Crash verhindern“, Klaus Wagenbach Verlag, Berlin, 172 Seiten, 12,00 Euro, ISBN 978-3-8031-2765-5, das Buch erscheint im Laufe des Monats.

Gute Laune auf dem Podium. Es wurde aber auch kritisch miteinander gestritten.

Gute Laune auf dem Podium. Es wurde aber auch kritisch miteinander gestritten. Foto: M. Kolkmann.

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Neue Studie zur W├Ąhlerschaft der AfD

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft

Nicht erst seit dem knappen Scheitern der Alternative f├╝r Deutschland (AfD) an der 5%-H├╝rde bei der Bundestagswahl 2013 ist die im Februar 2013 gegr├╝ndete Partei zum Untersuchungsgegenstand der Politikwissenschaft geworden. Inzwischen ist die AfD in zehn Landtagen vertreten. Aufschluss ├╝ber die Anh├Ąngerschaft der Partei sowie deren Ver├Ąnderungen in den letzten Jahren gibt jetzt eine neue Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES). Das Ergebnis der Studie lautet Ralf Melzer von der FES zusammengefasst: „Die Anh├Ąngerschaft der rechtspopulistischen AfD ist seit unserer letzten Studie nicht nur gewachsen, sondern hat sich – parallel zur Ausrichtung der Partei – auch radikalisiert“. Melzer gibt die alle zwei Jahre erscheinende sogenannte Mitte-Studie zu rechtsextremen Einstellungen in Deutschland heraus, und die aktuellen Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild: In nahezu allen Dimensionen rechtsextremer und menschenfeindlicher Einstellungen zeigen AfD-Anh├Ąnger die mit Abstand h├Âchsten Zustimmungswerte. Unter W├Ąhlern etablierter Parteien waren die Tendenzen ebenfalls noch vorhanden, allerdings in geringerem Ma├če und r├╝ckl├Ąufig.
Die Studie ist hier nachzulesen. Zusammenfassungen gibt es zum Beispiel hier und hier.

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Nach der US-Wahl: Donald Trump ante portas

Lekt├╝ren, Uncategorized, US-Politik, US-Wahl 2016

Inzwischen ist seit der Wahl von Donald Trump zum neuen amerikanischen Pr├Ąsidenten einige Zeit vergangen, da empfiehlt es sich, ├╝ber die tagesaktuelle Berichterstattung (zum Beispiel hier, hier und hier) hinaus die Frage nach den Konsequenzen zu stellen und die Wahl in einen gr├Â├čeren Kontext zu stellen. Auf diesen Seiten ist bereits auf das Buch Trumpland von Walter Niederberger hingewiesen worden.
Ein anderes, ebenfalls sehr lesenswertes Buch hat der Politikwissenschaftler Torben L├╝tjen k├╝rzlich ver├Âffentlicht. Unter dem Titel „Partei der Extreme: Die Republikaner. ├ťber die Implosion des amerikanischen Konservativismus“ skizziert er die Geschichte der Republikanischen Partei bis in das Wahljahr 2016 hinein (Details zum Buch hier). In einem Gastbeitrag f├╝r Spiegel Online hat L├╝tjen kurz vor der Wahl am 8. November 2016 das Verh├Ąltnis von Trump und der Republikanischen Partei kommentiert.
Den Abstieg der amerikanischen Wirtschaft ├╝ber die vergangenen vierzig Jahre hat in einem umfangreichen Buch George Packer beschrieben. Dabei verwebt er diese Entwicklungen geschickt mit den Biografien bekannter wie unbekannter Amerikaner und Amerikanerinnen. Das Buch hat 2013 den National Book Award gewonnen. Rezensionen des Buches finden sich in der ZEIT und in der S├╝ddeutschen Zeitung. Details (und eine Leseprobe) gibt es hier.
Der Direktor der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik, Volker Perthes, formuliert schlie├člich hier f├╝nf Thesen, mit denen sich Forschung und Politik nun befassen m├╝ssen.

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Neuerscheinung zur anstehenden US-Wahl: „Hillary. Ein Leben im Zentrum der Macht“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, US-Politik, US-Wahl 2016

Rechtzeitig zur anstehenden US-Wahl hat die Journalistin Dorothea Hahn eine sehr lesenswerte, weil kompakte und gut geschriebene Biographie ├╝ber die demokratische Bewerberin Hillary Clinton vorgelegt. Auf knapp 240 Seiten schildert sie die wesentlichen Karrierestationen Hillarys, die bis in die fr├╝hen siebziger Jahre zur├╝ckreichen. Besonders interessant und aufschlussreich sind dabei die ersten Kapitel ausgefallen, in denen es um die famili├Ąren, politischen, gesellschaftlichen und religi├Âsen Pr├Ągungen Hillarys geht. Die letzten Kapitel – etwa zu ihrer Zeit als US-Senatorin und Au├čenministerin – sind dagegen recht knapp ausgefallen. Nach der Lekt├╝re bleibt der Eindruck zur├╝ck, dass es wohl noch niemals zuvor eine/n derart gut auf das Amt vorbereitete Kandidaten/in gegeben hat. Fraglich ist zum heutigen Zeitpunkt h├Âchstens, ob sie die Chance bekommen wird, diese Erfahrungen in das neue Amt einbringen zu k├Ânnen, denn in den letzten Tagen vor der Wahl am 8. November 2016 scheint das Rennen wieder deutlich enger zu werden, als das viele Beobachter erwartet haben. Details zum Buch (inklusive einer Leseprobe) finden sich hier.
Einen etwas anderen Schwerpunkt legt die neue Ausgabe der Zeitschrift Der SPIEGEL Biografie. Auch hier wird auf Leben und Wirken Hillary Clintons (und ihres Ehemanns, des Pr├Ąsidenten Nr. 42) zur├╝ckgeblickt, allerdings geschieht dies vor allem in Original-Artikeln aus dem SPIEGEL. Auf diese Weise kann man sich zur├╝ckversetzen in die in Arkansas verbrachten Jahre, in die 1992er Wahl, in ihre Zeit als First Lady (etwa w├Ąhrend des Impeachment-Prozesses gegen ihren Mann) und auf die in den Vorwahlen von 2008 an Barack Obama gescheiterte Kandidatin in ihrem ersten Versuch, die demokratische Pr├Ąsidentschaftskandidatur zu erobern.

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