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Zu den Erfolgschancen der AfD

Innenpolitik, Landtagswahl 2016, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die Alternative fĂŒr Deutschland (AfD) ist am Institut fĂŒr Politikwissenschaft der MLU zunehmend Gegenstand von Haus- und Abschlussarbeiten (aktuelle Zahlen zum Abschneiden der AfD in den gestrigen Kommunlwahlen in Hessen sind hier zu finden). Im Mittelpunkt steht dabei oft die Frage, ob es sich bei der AfD um eine populistische Partei handelt. Ein hilfreiches Instrument zur Beantwortung dieser Frage ist der Kriterienkatalog zum Populismus, wie er vor einigen Jahren vom Politikwissenschaftler Florian Hartleb zusammengetragen worden ist. Vor einigen Tagen hat sich Hartleb im Internetangebot des Berliner Tagesspiegels zu den mittelfristigen Etablierungschancen dieser Partei geĂ€ußert. Er vertritt dabei die Auffassung, dass die beiden zentralen Themen der Partei – die FlĂŒchtlingsfrage und der Euroskeptizismus – auch weiterhin mobilisierungsfördernd wirken können bzw. werden. Der Gastbeitrag von Florian Hartleb ist hier zu finden. Anderer Auffassung ist – im gleichen Internetangebot – der Politikwissenschaftler Timo Lochocki, und zwar hier. Er vertritt die Auffassung, dass die AfD bereits in diesem Sommer ihre strategischen Vorteile verlieren könnte. Wissenschaftliche BeitrĂ€ge zur AfD sind ĂŒbrigens im Handbuch Parteienforschung von Oskar Niedermayer (Hrsg.), in der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (zum Beispiel hier) sowie im Handbuch der deutschen Parteien von Viola Neu und Frank Decker zu finden.

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LektĂŒren: ĂŒber die „alten Wilden “ in der Politik

Innenpolitik, LektĂŒren

Von den aktuell 630 Bundestagsabgeordneten sind 46 jenseits der Altersgrenze von 65 Jahren. Was hĂ€lt solche Abgeordnete im Amt, was treibt sie an? Mit diesen Fragen hat sich vor wenigen Tagen – insbesondere in Bezug auf die Abgeordneten Heinz Riesenhuber, Christian Ströbele und Erika Steinbach – ein interessanter Artikel im Berliner Tagesspiegel beschĂ€ftigt, den Sie bei Interesse hier finden.

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Heft 1/2016 von „Politikum“ erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren

KĂŒrzlich ist auf diesen Seiten auf die neue bzw. ĂŒberarbeitete Zeitschrift „Politikum“ hingewiesen worden. Nunmehr liegt die Ausgabe 1/2016 vor. Eine Leseprobe gibt es hier.

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LektĂŒren: „Politikum“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

Ehrlich gesagt habe ich dieses Heft kĂŒrzlich eher zufĂ€llig im Bahnhofsbuchhandel entdeckt, es war mir zuvor nicht gelĂ€ufig: lange Zeit war die Reihe unter dem Namen „politische bildung“ bekannt, neuerdings heißt das Heft Politikum. Nach Eigenauskunft hat sich die Reihe zum Ziel gesetzt, „den Leserinnen und Lesern auf wissenschaftlicher Basis einen vertiefenden Zugang zu politischen Kernfragen zu bieten“. Im aktuellen Heft 4/2015 befasst sich ein erster inhaltlicher Schwerpunkt mit dem Thema „Postdemokratie“, ein weiterer Schwerpunkt dreht sich um 25 Jahre Einheit („Konsensdenken und seine Folgen“). Außerdem finden sich mehrere BeitrĂ€ge zur Krise der Parteien und ein Blick auf den „Bundestag vor neuen Herausforderungen“. Rezensionen politischer bzw. politikwissenschaftlicher Literatur sowie eine Diskussion kontroverser Standpunkte unter der Überschrift „Forum“ runden das interessante und abwechslungsreiche Heft ab. Details zur Zeitschrift gibt es hier (dort kann auch ein kostenloses Probeheft bestellt werden). Die Schwerpunkte der nĂ€chsten Hefte lauten jeweils: „Big Data“, „Krise und Verteilung“, „FlĂŒchtlinge“ sowie „Multipolare Welt“.

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Tipps fĂŒr das Abfassen einer Bachelorarbeit

LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

Sie steht am Ende eines Studiums – und in ihr soll man demonstrieren, dass man sich im Studium das wissenschaftliche Handwerkszeug angeeignet hat, um eigenstĂ€ndig eine selbst gewĂ€hlte Forschungsfrage zu bearbeiten: die Bachelorarbeit. Doch hĂ€ufig tut man sich mit der Arbeit schwer, zumal sie mit etwa 40 Seiten deutlich umfangreicher ausfĂ€llt als etwa eine Hausarbeit. Die WELT prĂ€sentiert heute auf ihrer Webseite in einer Übersicht sechs wichtige Phasen bei der Abfassung einer Bachelorarbeit; und auch wenn wenn viele der Tipps dort vielleicht nicht neu sind, so ist es doch sicher hilfreich, sie in kondensierter Form zusammengestellt zu bekommen. Einen Ă€hnlichen Beitrag hat ĂŒbrigens SPIEGEL Online bereits vor gut acht Jahren veröffentlicht, und zwar hier.

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Aktualisiert und ergĂ€nzt: der „BĂŒrgerkommentar“ der Bundeszentrale zum Grundgesetz

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die politikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz begegnet uns an der MLU in vielen Veranstaltungen der Basis- und Aufbaumodule. Da ist es oft hilfreich, bei der Besprechung von einzelnen Artikeln sowie in der Diskussion ĂŒber zentrale Inhalte der Verfassung ein schriftliches Kommentarwerk zur Hand zu haben. Seit mehreren Jahren bereits gibt es bei der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung einen BĂŒrgerkommentar, der seit Dezember 2015 in einer aktualisierten und ergĂ€nzten Auflage vorliegt. Schauen Sie mal hier.

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Neuerscheinung: „Parteiendemokratie im Wandel“

Innenpolitik, LektĂŒren

KĂŒrzlich ist im Nomos-Verlag ein neues, umfassendes Werk zum Thema „Parteiendemokratie im Wandel“ des Bonner Politikwissenschaftlers Frank Decker erschienen. Auf der Verlagsseite heißt es dazu: „Die bundesdeutsche Parteienlandschaft ist in Bewegung. Parteiensystem und Parteien unterliegen heute einem starken Wandel. Dieser schlĂ€gt sich im VerhĂ€ltnis der Parteien zur Gesellschaft, ihrer Rolle im Staat und in ihrem Innenleben nieder. Das Buch behandelt alle drei Analyseebenen aus theoretischer wie empirischer Sicht. Im Mittelpunkt des theoretischen Teils stehen mit Giovanni Sartori und Otto Kirchheimer zwei Klassiker der Parteien- und Parteiensystemforschung. Im empirischen Teil wird das VerhĂ€ltnis von Parteiendemokratie und Parteienstaat erörtert und zunĂ€chst die Entwicklung des Parteiensystems bis zur Bundestagswahl 2013 beleuchtet, gefolgt von PortrĂ€ts der fĂŒnf im Bundestag vertretenen Parteien (CDU und CSU, SPD, GrĂŒne, Linke) und einer Analyse der ab- und aufgestiegenen Konkurrenten im bĂŒrgerlichen Lager (FDP und AfD). Eine vergleichende Bilanz der jĂŒngst unternommenen Reformen im Bereich der Mitgliederorganisation rundet den Band ab.“ Das Buch befindet sich im Bestand der Steintor-Bibliothek der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg (Signatur: MF 3060 100).

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Aktuelle Ausgabe des „Jahrbuches der EuropĂ€ischen Integration“ erschienen

Außenpolitik, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Mitte Dezember 2015 ist die neue Ausgabe des „Jahrbuches der EuropĂ€ischen Integration“ erschienen. FĂŒr das Jahr 2015 wird darin eine Bilanz des europapolitischen Status quo sowie aktueller Herausforderungen gezogen, bezogen auf Politikfelder, europĂ€ische Institutionen, zivilgesellschaftliche Akteure und die einzelnen Europa-policies der Mitgliedsstaaten. Hier geht es zu den Details, ebenso finden sich dort einige AufsĂ€tze des Bandes im Volltext.

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LektĂŒren: „Democracy’s Guardians“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Wer vor Weihnachten an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg dem Vortrag von Prof. Oliver Lepsius beigewohnt hat, wurde schon damals auf dieses Buch aufmerksam gemacht, heute wird es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (am Kiosk Ihres Vertrauens oder im Netz kĂ€uflich erwerbbar!) rezensiert: „Democracy’s Guardians“ von Justin Collings. In diesem Buch prĂ€sentiert Collings eine Geschichte des Bundesverfassungsgerichts – und zwar aus amerikanischer Perspektive. Kurzbeschreibung und Inhaltsverzeichnis des Buches gibt es hier. Mit 108 Euro ist das Werk selbst fĂŒr ein Fachbuch recht teuer, aber es gibt gute Nachrichten: heute haben wir das Buch fĂŒr unsere Bibliothek bestellt.:)

Justin Collings: „Democracy’s Guardians. A History of the German Federal Constitutional Court. 1951-2001“, Oxford University Press 2015, 331 Seiten, 108 Euro.

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Zur Entmachtung des polnischen Verfassungsgerichts

LektĂŒren, Politikwissenschaft

Am Ende des letzten Jahres hat die neue Regierung Polens ein Gesetz durch das Parlament gebracht, das auf die Entmachtung des Verfassungsgerichtes abzielt. Was kann man dagegen tun? Mit diesem Gegenstandsbereich befasst sich ein Gastbeitrag des frĂŒheren Verfassungsrichters Dieter Grimm in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in dem Grimm unter anderem die Frage aufwirft, ob nicht Gesetze, die dem Gericht die ErfĂŒllung seiner Aufgaben unmöglich machen, per se verfassungswidrig sind. Nachzulesen ist der Gastbeitrag hier.

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