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LektĂŒren: „Politikum“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

Ehrlich gesagt habe ich dieses Heft kĂŒrzlich eher zufĂ€llig im Bahnhofsbuchhandel entdeckt, es war mir zuvor nicht gelĂ€ufig: lange Zeit war die Reihe unter dem Namen „politische bildung“ bekannt, neuerdings heißt das Heft Politikum. Nach Eigenauskunft hat sich die Reihe zum Ziel gesetzt, „den Leserinnen und Lesern auf wissenschaftlicher Basis einen vertiefenden Zugang zu politischen Kernfragen zu bieten“. Im aktuellen Heft 4/2015 befasst sich ein erster inhaltlicher Schwerpunkt mit dem Thema „Postdemokratie“, ein weiterer Schwerpunkt dreht sich um 25 Jahre Einheit („Konsensdenken und seine Folgen“). Außerdem finden sich mehrere BeitrĂ€ge zur Krise der Parteien und ein Blick auf den „Bundestag vor neuen Herausforderungen“. Rezensionen politischer bzw. politikwissenschaftlicher Literatur sowie eine Diskussion kontroverser Standpunkte unter der Überschrift „Forum“ runden das interessante und abwechslungsreiche Heft ab. Details zur Zeitschrift gibt es hier (dort kann auch ein kostenloses Probeheft bestellt werden). Die Schwerpunkte der nĂ€chsten Hefte lauten jeweils: „Big Data“, „Krise und Verteilung“, „FlĂŒchtlinge“ sowie „Multipolare Welt“.

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Tipps fĂŒr das Abfassen einer Bachelorarbeit

LektĂŒren, Politikwissenschaft, Studium

Sie steht am Ende eines Studiums – und in ihr soll man demonstrieren, dass man sich im Studium das wissenschaftliche Handwerkszeug angeeignet hat, um eigenstĂ€ndig eine selbst gewĂ€hlte Forschungsfrage zu bearbeiten: die Bachelorarbeit. Doch hĂ€ufig tut man sich mit der Arbeit schwer, zumal sie mit etwa 40 Seiten deutlich umfangreicher ausfĂ€llt als etwa eine Hausarbeit. Die WELT prĂ€sentiert heute auf ihrer Webseite in einer Übersicht sechs wichtige Phasen bei der Abfassung einer Bachelorarbeit; und auch wenn wenn viele der Tipps dort vielleicht nicht neu sind, so ist es doch sicher hilfreich, sie in kondensierter Form zusammengestellt zu bekommen. Einen Ă€hnlichen Beitrag hat ĂŒbrigens SPIEGEL Online bereits vor gut acht Jahren veröffentlicht, und zwar hier.

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Aktualisiert und ergĂ€nzt: der „BĂŒrgerkommentar“ der Bundeszentrale zum Grundgesetz

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Die politikwissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Grundgesetz begegnet uns an der MLU in vielen Veranstaltungen der Basis- und Aufbaumodule. Da ist es oft hilfreich, bei der Besprechung von einzelnen Artikeln sowie in der Diskussion ĂŒber zentrale Inhalte der Verfassung ein schriftliches Kommentarwerk zur Hand zu haben. Seit mehreren Jahren bereits gibt es bei der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung einen BĂŒrgerkommentar, der seit Dezember 2015 in einer aktualisierten und ergĂ€nzten Auflage vorliegt. Schauen Sie mal hier.

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Neuerscheinung: „Parteiendemokratie im Wandel“

Innenpolitik, LektĂŒren

KĂŒrzlich ist im Nomos-Verlag ein neues, umfassendes Werk zum Thema „Parteiendemokratie im Wandel“ des Bonner Politikwissenschaftlers Frank Decker erschienen. Auf der Verlagsseite heißt es dazu: „Die bundesdeutsche Parteienlandschaft ist in Bewegung. Parteiensystem und Parteien unterliegen heute einem starken Wandel. Dieser schlĂ€gt sich im VerhĂ€ltnis der Parteien zur Gesellschaft, ihrer Rolle im Staat und in ihrem Innenleben nieder. Das Buch behandelt alle drei Analyseebenen aus theoretischer wie empirischer Sicht. Im Mittelpunkt des theoretischen Teils stehen mit Giovanni Sartori und Otto Kirchheimer zwei Klassiker der Parteien- und Parteiensystemforschung. Im empirischen Teil wird das VerhĂ€ltnis von Parteiendemokratie und Parteienstaat erörtert und zunĂ€chst die Entwicklung des Parteiensystems bis zur Bundestagswahl 2013 beleuchtet, gefolgt von PortrĂ€ts der fĂŒnf im Bundestag vertretenen Parteien (CDU und CSU, SPD, GrĂŒne, Linke) und einer Analyse der ab- und aufgestiegenen Konkurrenten im bĂŒrgerlichen Lager (FDP und AfD). Eine vergleichende Bilanz der jĂŒngst unternommenen Reformen im Bereich der Mitgliederorganisation rundet den Band ab.“ Das Buch befindet sich im Bestand der Steintor-Bibliothek der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg (Signatur: MF 3060 100).

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Aktuelle Ausgabe des „Jahrbuches der EuropĂ€ischen Integration“ erschienen

Außenpolitik, Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Mitte Dezember 2015 ist die neue Ausgabe des „Jahrbuches der EuropĂ€ischen Integration“ erschienen. FĂŒr das Jahr 2015 wird darin eine Bilanz des europapolitischen Status quo sowie aktueller Herausforderungen gezogen, bezogen auf Politikfelder, europĂ€ische Institutionen, zivilgesellschaftliche Akteure und die einzelnen Europa-policies der Mitgliedsstaaten. Hier geht es zu den Details, ebenso finden sich dort einige AufsĂ€tze des Bandes im Volltext.

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LektĂŒren: „Democracy’s Guardians“

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Wer vor Weihnachten an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg dem Vortrag von Prof. Oliver Lepsius beigewohnt hat, wurde schon damals auf dieses Buch aufmerksam gemacht, heute wird es in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (am Kiosk Ihres Vertrauens oder im Netz kĂ€uflich erwerbbar!) rezensiert: „Democracy’s Guardians“ von Justin Collings. In diesem Buch prĂ€sentiert Collings eine Geschichte des Bundesverfassungsgerichts – und zwar aus amerikanischer Perspektive. Kurzbeschreibung und Inhaltsverzeichnis des Buches gibt es hier. Mit 108 Euro ist das Werk selbst fĂŒr ein Fachbuch recht teuer, aber es gibt gute Nachrichten: heute haben wir das Buch fĂŒr unsere Bibliothek bestellt.:)

Justin Collings: „Democracy’s Guardians. A History of the German Federal Constitutional Court. 1951-2001“, Oxford University Press 2015, 331 Seiten, 108 Euro.

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Zur Entmachtung des polnischen Verfassungsgerichts

LektĂŒren, Politikwissenschaft

Am Ende des letzten Jahres hat die neue Regierung Polens ein Gesetz durch das Parlament gebracht, das auf die Entmachtung des Verfassungsgerichtes abzielt. Was kann man dagegen tun? Mit diesem Gegenstandsbereich befasst sich ein Gastbeitrag des frĂŒheren Verfassungsrichters Dieter Grimm in der heutigen Frankfurter Allgemeinen Zeitung, in dem Grimm unter anderem die Frage aufwirft, ob nicht Gesetze, die dem Gericht die ErfĂŒllung seiner Aufgaben unmöglich machen, per se verfassungswidrig sind. Nachzulesen ist der Gastbeitrag hier.

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ZParl 4/2015 erschienen

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Rechtzeitig vor der Weihnachtspause ist Heft 4/2015 der Zeitschrift fĂŒr Parlamentsfragen erschienen. Den Schwerpunkt des Heftes stellt das Thema „Wahlen und Demoskopie“ dar. Folgende Fragen stehen dabei im Mittelpunkt der Analyse: Wie rezipieren WĂ€hler Wahlumfragen? Wie beeinflussen Wahlumfragen die WĂ€hler? Was leisten wissenschaftliche Wahlprognosen? Außerdem im Heft: eine Halbzeitbilanz des bundesdeutschen Parteiensystems zur Mitte der 18. Wahlperiode, eine Untersuchung der Rolle des Bundestages in der Eurozonenkrise sowie eine Erörterung rechtlicher wie politischer ErwĂ€gungen in Bezug auf UntersuchungsausschĂŒsse, insbesondere hinsichtlich deren zeitlicher Befristung. Das komplette Inhaltsverzeichnis des aktuellen Heftes ist hier einzusehen.

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Neues APuZ-Heft B52/2015 zur europÀischen Integration erschienen

Außenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Heute erscheint das neue Heft der politikwissenschaftlichen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte“ (B52/2015), dieses Mal zum Themenbereich „EuropĂ€ische Integration in der Krise“. Aus unterschiedlichen Perspektiven wird in gleich mehreren BeitrĂ€gen auf aktuelle Herausforderungen der Union geblickt: Julian Lehmann schaut auf die „FlĂŒchtlingskrise“ im Verlauf des Jahres 2015 zurĂŒck, gleich drei Autoren untersuchen die Rolle Deutschlands in Europa. Frank Schimmelpfennig untersucht die integrationstheoretischen Konsequenzen der derzeitigen Krise, und Wim van Meurs fragt sich, wie man sich der historischen Dimension der europĂ€ischen Integration nĂ€hern kann. Das vollstĂ€ndige Heft kann hier eingesehen werden.

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Print lebt…und wie!

Internet(z), LektĂŒren

„Wo der Alltag digital wird, wĂ€chst die Sehnsucht nach analoger QualitĂ€t“ – mit diesen Worten leitet der Verleger Peter Turi das in dieser Woche neu erschienene Magazin „Print“ ein, das den Auftakt zu einer vierteljĂ€hrlich erscheinenden Reihe bildet. Ein Kilogramm schwer und in opulenter Optik gestaltet wird das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet: das Heft begleitet den frĂŒheren Werber Sebastian Turner (der vor einigen Jahren die FAZ-Kampagne „Dahinter steckt immer ein kluger Kopf“ erfunden hat) bei der Neuerfindung des Berliner Tagesspiegels, in einer Fotostrecke wird dem Pressekiosk gehuldigt (und was gibt es Schöneres als mit einem dicken Stapel Zeitungen und Zeitschriften unter dem Arm von einem solchen Kiosk wieder heimzukehren…oder ein Kaffeehaus aufzusuchen?), der Journalist Tillmann PrĂŒfer begrĂŒndet in einer Kolumne, warum er Deutschlands letzter Zeitungsleser sein wird, der Chefredakteur des AD-Magazins erlaubt einen Blick in seine 15.000 BĂŒcher umfassende Bibliothek, in einem ausfĂŒhrlichen Beitrag wird aufgezeigt, welche 21 Personen an der Herstellung einer Ausgabe des Magazins „Geo Wissen Gesundheit“ beteiligt sind, ein anderer Aufsatz fragt anhand von dpa nach der Nachrichtenagentur der Zukunft, großartig auch die Fotostrecke mit unterschiedlichen Zeitschriftentiteln im Wandel der Zeit. Das alles wird garniert mit einer FĂŒllen von Zahlen, Daten und Fakten zur deutschsprachigen Presse- und Buchlandschaft. Details zur Reihe gibt es hier.

Blick auf ein Kilo Papier.

Blick auf ein Kilo Papier.

Peter Turi: „turi2 edition“, Vierteljahresschrift fĂŒr Medien & Marken, Ausgabe 1/2016, 208 Seiten, 20,- Euro.

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