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Politikwissenschaft

21. Sep 2021

SWP sucht studentische Hilfskraft

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Die Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP) in Berlin, welche Bundestag und Bundesregierung in außenpolitischen Fragen berät, sucht für ihre EU-Forschungsgruppe eine studentische Hilfskraft (m/f/d). Die Stiftung ist zwar im Berliner Stadtteil Wilmersdorf (Nähe Ludwigkirchplatz) beheimatet, aber vielleicht ist das Angebot gleichwohl für Studierende der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) von Interesse, etwa für aus Berlin stammende (oder dort wohnende) Studierende oder etwa für (fortgeschrittene) Studierende in unseren Masterstudiengängen. Die Auschreibung der Stelle findet sich hier.

21. Sep 2021

Lektüre: Thesen für eine erfolgreiche Governance der Digitalisierung in Deutschland

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Seit geraumer Zeit stehen Fragen der Digitalisierung nicht nur auf der politischen Agenda weit oben, sondern beschäftigen auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen ihrer politikwissenschaftlichen Tätigkeit rund um das Thema politische Steuerung/Governance. Ein Autorenteam um die Politikwissenschaftler Christoph Bieber und Andreas Blätte von der NRW School of Governance hat in einer Art längerem Thesenpapier die Governance der Digitalisierung in der Bundesrepublik in den Blick genommen und ihre Befunde vor allem mit Blick auf die folgenden drei Fragen zusammengetragen: Wie kann sich Deutschland organisatorisch neu aufstellen, um die hoch gesteckten Digitalisierungsziele zu erreichen? Wie gewinnbringend ist die Debatte um ein Digitalisierungsministerium? Und welche Governance-Strukturen könnte sich Deutschland von den europäischen Nachbarländern abschauen? Abzurufen ist die Studie auf den Seiten von Regierungsforschung.de.

17. Sep 2021

Neuerscheinung zur Transformationsforschung: „Deutschland ist eins: vieles“

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Immer wieder greifen wir in unseren Lehrveranstaltungen Themen des (ostdeutschen) Transformationsprozesses der vergangenen 30 Jahre auf, etwa im Sommersemester 2021 im Rahmen des Seminars „Systemtransformation in Deutschland“ (Aufbaumodul Systemanalyse und Vergleichende Politikwissenschaft). Passend zu diesem Seminargegenstand ist in dieser Woche das Buch „Deutschland ist eins: vieles. Bilanz und Perspektiven von Transformation und Vereinigung“ von Judith C. Enders, Raj Kollmorgen und Ilko-Sascha Kowalczuk (Hrsg.) erschienen. Auf der Verlagswebseite heißt es über das Werk: „Friedliche Revolution und deutsche Einheit jährten sich 2019 und 2020 zum dreißigsten Mal. Was ist seit 1990 im Osten Deutschlands im Rahmen des Transformations- und Vereinigungsprozesses passiert? Wie wirken die Umbrüche bis in die Gegenwart? Wie einig ist die deutsche Gesellschaft heute und welche Zukunftsperspektiven zeichnen sich ab? Die in diesem Band versammelten Studien bündeln die Ergebnisse der Transformationsforschung der vergangenen Dekaden. Sie analysieren die Ursachen, Phasen und Wirkungen des postkommunistischen Systemwechsels, beleuchten dessen politische, ökonomische, soziale und psychologische Dimensionen und binden sie in eine langfristige Alltags- und Gesellschaftsgeschichte ein.“

Unter diesem Link ist das eBook im Volltext abrufbar.

17. Sep 2021

Zum Thema „Diversity“ in Parteien

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Die Forderung nach mehr „Diversity“, also nach einer möglichst breiten Repräsentation unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen in Parteien, zählt zu den zentralen Themen der aktuellen politikwissenschaftlichen Parteienforschung. Neben diesbezüglichen inhaltlichen Forderungen verbindet sich damit der Blick auf die tatsächliche Struktur von Parteimitgliedschaften. Eileen Böhringer und Benjamin Höhne vom Institut für Parlamentarismusforschung (IParl) haben das Thema in einem Aufsatz für das PW-Portal aufgegriffen und stellen breite empirische Befunde zu diesem Untersuchungsgegenstand vor. Dabei weisen sie darauf hin, dass mangelnde Vielfalt der Parteien bei der Wahrnehmung ihrer gesellschaftlichen und politischen Aufgaben beeinträchtigen kann; sie blicken darüber hinaus auf das Problembewusstsein der Parteien hierfür und diskutieren deren Initiativen zur Diversifizierung ihrer Mitgliedschaft. Nachzulesen ist der Beitrag hier.

14. Sep 2021

Wie man in Deutschland heutzutage Kanzlerkandidat:in wird

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In diesem Bundestagswahlkampf haben wir aufschlussreiche Kanzlerkandidaturen gesehen: das lange Ringen zwischen Armin Laschet und Markus Söder auf Seiten der Union, die nahezu geräuschlose Abstimmung zwischen Annalena Baerbock und Robert Habeck bei Bündnis90/GRÜNE sowie die sehr frühzeitige Nominierung von Olaf Scholz zum Kanzlerkandidaten der SPD. Wie sind die einzelnen Verfahren zu bewerten? Was lässt sich daraus für zukünftige Nominierungen ableiten? Und ist in diesem Wahlkampf ein (weiterer) Trend hin zur demoskopischen Medien- und Stimmungsdemokratie zu beobachten? Zu diesen Fragen hat sich der Parteienforscher Elmar Wiesendahl einige Gedanken gemacht, die er in einem Paper mit dem Titel „Hinterzimmer versus Inszenierung: wie man in Deutschland Kanzlerkandidat:in wird“ für das Progressive Zentrum zusammengefasst hat. Das Paper ist hier abrufbar.

13. Sep 2021

Neues APuZ-Heft: „Herrschaft des Rechts“

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Am heutigen Montag ist die neue Ausgabe der von der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) herausgegebenen Zeitschrift „Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ)“ erschienen. Thema dieser Ausgabe ist die „Herrschaft des Rechts“. So beleuchtet etwa Tine Stein die Selbstbindung des Rechts im demokratischen Verfassungsstaat, Oliver Lepsius skizziert die „politische Funktion“ des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG), der frühere Bundesverfassungsrichter Udi di Fabio diskutiert „Wirkungsmacht und Grenzen“ des BVerfG und Christian Rath spürt der öffentlichen Wahrnehmung des BVerfG nach. Weitere Themen sind die aktuellen Herausforderungen für den Rechtsstaat in Polen und Ungarn (Kriszta Kovács und Kim Lane Scheppele), der Menschenrechtsschutz in der Europäischen Union (Michael Krennerich) sowie die grundsätzliche Frage des gleichen Zugangs zum Recht (Michael Wrase, Leonie Thies, Johanna Behr und Tim Stegemann). Im Volltext ist das neue Heft der APuZ hier abrufbar.

13. Sep 2021

Der DVPW-Kongress beginnt

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In dieser Woche findet – in einer Online-Version – unter dem Motto „Wir haben die Wahl! Politik in Zeiten von Unsicherheit und Autokratisierung“ der mehrtägige, mittlerweile 28. Kongress der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW) statt. Ursprünglich war geplant, den Kongress in Potsdam stattfinden zu lassen. Bereits heute tagen die einzelnen Sektionen, Arbeitskreise und Themengruppen der DVPW. Am morgigen Dienstag beginnt das inhaltliche Programm. Alle Informationen rund um die einzelnen Veranstaltungen des Kongresses finden sich hier, viele Highlights und aktuelle Hinweise wird es in den nächsten Tagen sicherlich auch auf dem Twitterkanal der DVPW bzw. ganz allgemein unter dem Hashtag #dvpw2021 geben. Das komplette Programm des Kongresses ist hier abrufbar.

10. Sep 2021

Neuerscheinung der BpB: „Parteien im Auf und Ab“

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In unseren Lehrveranstaltungen spielen politische Parteien als „Schnittstellenakteure“ häufig eine zentrale Rolle – egal, ob man den Blick auf die polity-, die policy- oder die politics-Dimension des Politischen richtet. Bei der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) ist soeben ein neues Buch erschienen, das unter dem Titel „Parteien im Auf und Ab“ den Blick auf die sich verändernden Parteienlandschaften in Deutschland und Europa richtet. Dabei werden auch gesellschaftliche Entwicklungen und Konflikte mit in den Fokus gerückt und auf die einschlägigen Antworten der Parteien darauf geschaut. Details zum Buch von Klaus Detterbeck (sowie eine Bestellmöglichkeit) finden sich hier.

8. Sep 2021

Bekommen wir 2021 den größten Bundestag der Geschichte?

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Bereits der aktuelle Bundestag ist mit 709 Abgeordneten der größte aller bislang 19 Bundestage seit 1949 (die Mindestgröße beträgt 598 Mandate). Aber nach der kommenden Bundestagswahl am 26. September 2021 könnte der neue, der dann 20. Deutsche Bundestag noch bedeutend größer ausfallen. Der Politikwissenschaftler Joachim Behnke von der Zeppelin-Universität in Friedrichshafen hat die Größe des kommenden Bundestages auf Basis der aktuellen Umfragewerte durchgerechnet – und berichtet in einem Beitrag für SPIEGEL Online davon, wie groß das neu gewählte Parlament für die nächsten vier Jahren ausfallen könnte (und was diesen weiteren Anstieg noch verhindern könnte). Der Gastbeitrag Behnkes ist hier zu finden. Robert Roßmann von der Süddeutschen Zeitung findet in einem Kommentar deutliche Worte zum Thema (hier), die Bertelsmann-Stiftung hat eigens einen „Mandaterechner“ entwickelt, mit dessen Hilfe unterschiedliche Szenarien bezüglich der zukünftigen Größe des Bundestags durchgespielt werden können. Dabei zeigt sich folgender Befund, wie die beiden Verantwortlichen, Robert Vehlkamp und Lars Bischoff, erläutern: „Das Risiko liegt dabei nicht zwischen 650 und 750 Mandaten, sondern eher zwischen 600 und mehr als 1.000 Abgeordneten. Das zeigen exemplarisch die hier vorgestellten Szenarien, die beim derzeitigen Umfragetrend zu Bundestagsgrößen zwischen 598 und 963 Mandaten führen.“ Alle Details zum Mandaterechner sind hier nachzulesen.

8. Sep 2021

Jubiläum: 70 Jahre Bundesverfassungsgericht

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In diesen Tagen jährt sich die Gründung des Bundesverfassungsgerichts zum 70. Mal. Am 7. September 1951 nahm das Gericht in Karlsruhe mit 23 Richtern und einer Richterin seine Arbeit offiziell auf (damals noch im Prinz-Max-Palais; in das bis heute für das Gericht charakteristische Gebäudeensemble von Paul Baumgarten zog es erst im Frühjahr 1969). Pünktlich zum Geburtstag ist das Gericht nunmehr auch auf Instagram vertreten, auf dem Kurznachrichtenkanal Twitter ist es bereits seit längerem präsent. In unseren Lehrveranstaltungen steht das Gericht häufig im Fokus, nicht nur im Basismodul Regierungslehre im Rahmen einer Einführung in das politische System der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch in Veranstaltungen des Aufbaumoduls sowie der Mastermodule – etwa bezüglich der Frage, ob es sich bei diesem Gericht um eine rechtliche Institution oder einen politischen Akteur handelt (und an welchen Kriterien könnte man eine solche Einschätzung festmachen?). Als ein- bzw. weiterführender Lektürehinweis sei auf das „Handbuch Bundesverfassungsgericht im politischen System“ von Robert van Ooyen (2015) hingewiesen, das in unserer Universitätsbibliothek in elektronischer Form verfügbar ist.


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