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Lekt├╝retipp: „Regierungssysteme“ von Massing/Varwick

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Im Wochenschau-Verlag ist vor einigen Jahren ein schmaler Band erschienen, der sich vorz├╝glich als Einf├╝hrung in die (Vergleichende) Regierungslehre eignet. Herausgegeben von Peter Massing und Johannes Varwick, widmen sich in diesem Band mehrere Politikwissenschaftler den unterschiedlichsten Facetten des Themas. J├╝rgen Hartmann besch├Ąftigt sich in einem ersten Kapitel mit den zentralen Begriffen der Vergleichenden Regierungslehre, bevor Werner Patzelt parlamentarische Systeme vorstellt. Simon Koschut erl├Ąutert Strukturen, Akteure und Funktionslogik pr├Ąsidentieller Systeme, Eckhardt Jesse beschreibt den demokratischen Verfassungsstaat der Bundesrepublik Deutschland zwischen konkordanz- und konkurrenzdemokratischen Elementen. Sven Singhofen beleuchtet unter dem Titel „Demokratien mit Adjektiven, hybride Regime oder elektorale Autokratien?“ Herrschaftsformen in der Grauzone zwischen Demokratie und Diktatur. Zum Abschluss richtet Wilhelm Knelangen seinen Blick auf das Regierungssystem der Europ├Ąischen Union. Details zum Buch finden sich hier.

Peter Massing/Johannes Varwick (Hrsg.): „Regierungssysteme. Eine Einf├╝hrung“, Schwalbach/Taunus 2013, 160 Seiten, 9,80 Euro.

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Neuerscheinung: „Politikwissenschaftliche Passagen“

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Seit mehreren Jahrzehnten diskutieren Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler nicht nur ├╝ber Wahlen, Parteien, Regierungsstile und Politikfelder, sondern auch ├╝ber das Fach selbst. Wo im universit├Ąren Kanon findet das Fach seinen Platz? Wie grenzt es sich von verwandten Disziplinen ab? Was ist der Kernbestand politikwissenschaftlicher Forschung? Um diese Fragen dreht sich ein neu erschienener Sammelband, der vor wenigen Wochen unter dem Titel „Politikwissenschaftliche Passagen“ auf den Markt gekommen ist. In der Verlagsbeschreibung zum Buch hei├čt es: „Die Politikwissenschaft in Deutschland steht regelm├Ą├čig in der Kritik. Sie gilt als zu szientistisch, methodenverliebt, theorielastig und selbstreferentiell. Was wisse die Politikwissenschaft eigentlich noch ├╝ber Politik zu sagen und wie nimmt sie ihre ├Âffentliche Rolle wahr? Das ist die eine Seite. Auf der anderen Seite steht ein fest an den Universit├Ąten verankertes Fach, das sich selbstbewusst pr├Ąsentiert und internationales Renommee genie├čt. Angesichts einer solch spannungsreichen Ausgangslage sucht dieser Band einen Beitrag zur Standortbestimmung der deutschen Politikwissenschaft zu leisten.“ So schreibt der Herausgeber Alexander Gallus ├╝ber das Verh├Ąltnis von Geschichts- und Politikwissenschaft („Prek├Ąre Nachbarschaft“), Manfred G. Schmidt widmet sich den „Krisentheorien der Demokratie“ und Frank Decker er├Ârtert unter dem Titel „Demokratie ohne W├Ąhler, Politik ohne B├╝rger“ aktuelle Herausforderungen der Politikwissenschaft. Uwe Backes beleuchtet die Herausforderungen der politikwissenschaftlichen Extremismusforschung, Eckhardt Jesse stellt unterschiedliche politikwissenschaftliche Schulen in Deutschland vor („Freiburg, K├Âln, Marburg“) und Klaus von Beyme besch├Ąftigt sich mit dem symbiotischen Verh├Ąltnis von politisierender Religion und s├Ąkularisierender Politik. Das Buch steht in unserer Fachbereichsbibliothek als Online-Version zur Verf├╝gung. Unbedingte Empfehlung!

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Neuauflage: „Das politische System der Bundesrepublik Deutschland“ von Klaus von Beyme

Innenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Vor wenigen Tagen ist das Standardwerk des inzwischen emeritierten Heidelberger Politikwissenschaftlers Klaus von Beyme zu den Grundlagen des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland in einer aktualisierten Neuauflage erschienen. Sehr umfangreich werden darin die politischen Institutionen, die politischen Akteure, verschiedene Politikfelder und der Entscheidungsprozess im politischen System Deutschlands dargestellt. Details zum Buch finden sich auf der Webseite des Verlages. Dort k├Ânnen auch das Inhaltsverzeichnis und einige Proobeseiten heruntergeladen werden. In unserer Fachbereichsbibliothek auf dem Steintorcampus verf├╝gen wir ├╝ber das Werk in der elften Auflage von 2010. Die zw├Âlfte Auflage ist bestellt und sollte in wenigen Wochen, also p├╝nktlich zum Beginn des neuen Wintersemesters, ausleihbar sein.

Klaus von Beyme: „Das politische System der Bundesrepublik Deutschland. Eine Einf├╝hrung“, VS-Verlag, Wiesbaden, 12. Azflage 2016, 492 Seiten, Listenpreis: 39,99 Euro (├╝ber die Webseite des Verlages derzeit f├╝r 23,99 Euro erh├Ąltlich).

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Tipp: Publikationsverzeichnis der Landeszentrale f├╝r politische Bildung Sachsen-Anhalt

Lekt├╝ren, Studium

Was vielleicht nicht allen Studierenden am Institut f├╝r Politikwissenschaft der MLU bekannt sein d├╝rfte: nicht nur die Bundeszentrale f├╝r politische Bildung in Bonn bzw. Berlin, sondern auch die Landeszentrale f├╝r politische Bildung Sachsen-Anhalt in Magdeburg verf├╝gt ├╝ber ein breites Publikationsangebot, aus dem pro Quartal f├╝nf Publikationen gegen eine Pauschalgeb├╝hr online, per Fax oder auf dem Postweg bestellt bzw. in der Leiterstra├če 2 in Magdeburg mitgenommen werden k├Ânnen. Dies gilt f├╝r Personen, die ihren Wohnsitz, Arbeits- oder Studienplatz in Sachsen-Anhalt haben. Details zum Angebot sowie zur Bestellung gibt es hier.

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Neuerscheinung im Nomos-Verlag: „Handbuch zur deutschen Europapolitik“

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

In diesen Tagen erscheint im Nomos-Verlag das von Katrin B├Âttger und Mathias Jopp herausgegebene Handbuch zur deutschen Europapolitik. Es befasst sich laut Verlag mit den Grundlinien und Konzepten deutscher Europapolitik in den wichtigsten EU-Politikbereichen, den innenpolitischen Bestimmungsfaktoren und den bilateralen Beziehungen Deutschlands. Details zum Buch gibt es auf der Internetseite des Verlags.

Katrin B├Âttger/Mathias Jopp (Hrsg.): Handbuch zur deutschen Europapolitik, Nomos Verlag, Baden-Baden 2016, 599 Seiten, 58,- Euro.

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Lekt├╝ren: „Was ist Populismus?“ von J.-W. M├╝ller

Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium

Mit viel Gewinn lese ich derzeit das kleine B├Ąndchen „Was ist Populismus?“ des Politikwissenschaftlers Jan-Werner M├╝ller. M├╝ller lehrt derzeit Politische Theorie und Ideengeschichte an der Princeton University (New Jersey). M├╝ller nimmt, wie auf der Verlagsseite zu lesen ist, „aktuelle Entwicklungen zum Ausgangspunkt, um eine Theorie des Populismus zu skizzieren und Populismus letztlich klar von der Demokratie abzugrenzen. Seine Thesen helfen zudem, neue Strategien in der Auseinandersetzung mit Populisten zu entwickeln“. Die wesentlichen Ideen seines Buches skizzierte M├╝ller bereits k├╝rzlich in einem Gastbeitrag f├╝r die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der hier nachgelesen werden kann. Details zum Buch gibt es hier. Rezensionen des Buches finden sich zum Beispiel im Deutschlandfunk und in der S├╝ddeutschen Zeitung.

Jan-Werner M├╝ller: „Was ist Populismus?“, broschiert, Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main, 2016, 160 Seiten, 15,00 Euro.

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Neu erschienen: ZEIT Campus Nr. 5/2016

Sommersemester 2016, Studium

Vor wenigen Tagen ist die Ausgabe 5/2016 (September/Oktober 2016) des Magazins ZEIT Campus erschienen. Wolfgang Ischinger, u. a. fr├╝herer deutscher Botschafter in Washington und heute Organisator der M├╝nchener Sicherheitskonferenz, berichtet darin von seinen Studienerfahrungen und Karrierestationen. Dar├╝ber hinaus geht es um Unternehmensberater in deutschen Verwaltungen sowie den Test eines Sechs-Stunden-Tages in Schweden; und es gibt einen Ratgeber zum Thema Wohnen. Im „Mensa-Gespr├Ąch“ schlie├člich ist die Band „Beginner“ zu Gast. Au├čerdem liegt dem Heft ein kleines, 48seitiges Booklet mit Tipps f├╝r Referate und Pr├Ąsentationen bei. Das Magazin ist f├╝r 2,80 Euro beim Zeitungsh├Ąndler Ihres Vertrauens erh├Ąltlich.

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Debattieren an der MLU: der Verein „Klartext e. V.“

Halle (Saale), Studium

Seit mehreren Jahren bietet an der Martin-Luther-Universit├Ąt Halle-Wittenberg der studentische Verein Klartext e. V. die M├Âglichkeit, aktuelle und kontroverse Themen im Stile eines angels├Ąchsischen Debate Clubs zu diskutieren. Mehrere vordere Platzierungen der Vereinsmitglieder bei regionalen und bundesweiten Wettbewerben sprechen f├╝r sich. Gelegentlich findet das Debattieren auch im Rahmen eines ASQ-Moduls statt. Im Uni-Magazin Scientia Halensis wird der Verein aktuell portr├Ątiert, und zwar hier. Die k├╝rzlich neugestaltete Homepage des Vereins ist hier zu finden.

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„Pr├Ąsidentielle Demokratie“ – f├╝r den Schulunterricht

Au├čenpolitik, Lekt├╝ren, Politikwissenschaft, Studium, US-Politik, US-Wahl 2016

Im Wochenschau-Verlag ist k├╝rzlich anl├Ą├člich der bevorstehenden US-Pr├Ąsidentschaftswahl 2016 ein Heft (Reihe „Politik und Wirtschaft unterrichten“) zum Thema „Pr├Ąsidentielle Demokratie“ erschienen. Bevorzugt richtet sich das Heft an Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler in der Sekundarstufe II, ist aber sicher nicht nur f├╝r Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch f├╝r Studierende der Politikwissenschaft interessant. Nach einem Vergleich demokratischer Regierungssysteme (insbesondere wird hier Bezug auf das parlamentarische Regierungssystem der Bundesrepublkik Deutschland genommen) wird im Hauptteil das politische System der Vereinigten Staaten im Detail vorgestellt und anhand aktueller Themen wie ObamaCare, dem konkreten Verh├Ąltnis von Pr├Ąsident und Kongress und der Bedeutung und der Konsequenzen des „divided government“ illustriert. In einem weiteren Kapitel stehen die Pr├Ąsidentschaftswahlen sowie deren Finanzierung im Mittelpunkt. Details zum Heft gibt es hier.

Peter Massing: „Politik und Wirtschaft unterrichten: Pr├Ąsidentielle Demokratie“, 67. Jahrgang, Nr. 1 (Januar/Februar 2016), 28 Seiten, 11,40ÔéČ.

Bilinguale Ausgabe:
Marlies Lindemann, Annika L├╝chau: „The U. S. Presidential Elections“, 2016, 24 Seiten, 5,70ÔéČ.

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Die MLU sucht eine studentische Hilfskraft f├╝r den Bereich „Social Media“

Halle (Saale), Internet(z), Studium

Die Presseabteilung der Martin-Luther-Universit├Ąt Halle-Wittenberg sucht zum 15. Oktober 2016 eine studentische Hilfskraft f├╝r die Mitarbeit im Bereich „Social Media“. Bewerbungen sind bis zum 19. August 2016 m├Âglich, die Details der Ausschreibung finden sich konsequenterweise ausschlie├člich in den sozialen Netzwerken, etwa auf Facebook, Twitter und Instagram.

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