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LektĂŒren: ĂŒber die „alten Wilden “ in der Politik

Innenpolitik, LektĂŒren

Von den aktuell 630 Bundestagsabgeordneten sind 46 jenseits der Altersgrenze von 65 Jahren. Was hĂ€lt solche Abgeordnete im Amt, was treibt sie an? Mit diesen Fragen hat sich vor wenigen Tagen – insbesondere in Bezug auf die Abgeordneten Heinz Riesenhuber, Christian Ströbele und Erika Steinbach – ein interessanter Artikel im Berliner Tagesspiegel beschĂ€ftigt, den Sie bei Interesse hier finden.

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LektĂŒren: „Aus der politischen Kulisse“

Innenpolitik

Ich habe dieses Buch seit langem auf der Leseliste – vor einiger Zeit habe ich es endlich gekauft und in wenigen Tagen durchgelesen: „Aus der politischen Kulisse“ von Peter Radunski. Radunski ist jemand, der in vielen Funktionen tĂ€tig war, vor allem aber als Wahlkampforganisator, etwa als BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer der CDU, und spĂ€ter dann als Senator fĂŒr Bundesangelegenheiten bzw. Kultur und Wissenschaft in der Großen Koalition im Land Berlin.
In seinen WahlkĂ€mpfen hat Radunski versucht das umzusetzen, was heute in der Politikwissenschaft unter dem Begriff der „Amerikanisierung“ diskutiert wird, also eine zunehmende Personalisierung, Professionalisierung sowie Mediatisierung von Wahlkampagnen. Dies ist der erste große Vorzug des Buches: man erfĂ€hrt anhand zahlreicher Beispiele, wie Wahlkampagnen und Wahlerfolge „gemacht“ werden. Der andere große Vorzug liegt in der detaillierten Schilderung seiner TĂ€tigkeit als Berliner Kultursenator in den 1990er Jahren, als aus zwei StadthĂ€lften eine ganze Stadt gemacht werden und das vereinigte Berlin national wie international als Kultur- und Wissenschaftsstandort positioniert werden musste. NĂ€heres zum Buch verrĂ€t Radunski ĂŒbrigens in einem GesprĂ€ch mit dem Berliner Tagesspiegel.

radunski

Peter Radunski: Aus der politischen Kulisse. Mein Beruf zur Politik, Siebenhaar Verlag, Berlin 2014, 346 Seiten, 24,80 Euro.

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„Die Stadt und die Macht“ – heute abend im TV

Innenpolitik, TV-Tipps

Zur Erinnerung (wir hatten bereits hier berichtet): heute zeigt die ARD die ersten beiden Folgen der sechsteiligen Serie „Die Stadt und die Macht“, in der Anna Loos eine engagierte RechtsanwĂ€ltin spielt, die sich in die Politik wagt. Alle HintergrĂŒnde zur Serie sind auf der Internetseite der ARD zu finden.

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Zur Architektur des Berliner Regierungsviertels

Innenpolitik

Ganze sechzehn Jahre ist das Berliner Regierungsviertel in seiner derzeitigen Form erst alt. Und es ist noch gar nicht komplett: das fĂŒr das Areal zwischen Paul-Löbe-Haus und Bundeskanzleramt geplante BĂŒrgerforum ist nie gebaut worden (Teilbereiche der bestehenden GebĂ€ude sind bereits sanierungsbedĂŒrftig…). Auf der anderen Seite erweisen sich die derzeitigen GebĂ€ude als zu klein, um angemessenen Arbeitsraum fĂŒr Parlament und Regierung zu bieten. Und schließlich wird auch immer wieder ein Komplettumzug der noch in Bonn befindlichen Ministerien diskutiert. So ist das Regierungsviertel ein work in progress. Die Berliner Zeitung beleuchtet heute in einem ausfĂŒhrlichen Artikel Gegenwart und Zukunft dieses Areals. Sie finden den Artikel bei Interesse hier.

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TV-Tipp: „Die Stadt und die Macht“

Innenpolitik, TV-Tipps

Es kommt nicht alle Tage vor, dass ernsthaft versucht wird, einen schwierigen politischen Stoff zu verfilmen. Zu sehr ist die Erinnerung an die Serie „Das Kanzleramt“ prĂ€sent, mit der das politische Fernsehen Ă  la „The West Wing“ oder „House of Cards“ neu erfunden werden sollte und deren restliche Episoden aufgrund katastrophaler Einschaltquoten am Ende als Doppelfolge gezeigt wurden.
Genau das versucht aber die ARD in der nĂ€chsten Woche: in der Serie „Die Stadt und die Macht“ mit Anna Loos in der Hauptrolle geht es an drei Abenden (Beginn: 12. Januar 2016) um die engagierte RechtsanwĂ€ltin Susanne Kröhmer, die die Gelegenheit erhĂ€lt, fĂŒr das Amt als Regierende BĂŒrgermeisterin von Berlin zu kandidieren. Dabei gerĂ€t sie in Konflikt mit ihrem Vater, der als Fraktionsvorsitzender der gegnerischen Partei – im Gegensatz zu Susanne Kröhmer selbst – fest im politischen Leben verwurzelt ist. Entstanden ist eine Serie um den Politikbetrieb der Hauptstadt, um Wahlen und Wahlkampf und darĂŒber hinaus um persönliche Beziehungen, sofern bzw. insoweit diese in der erwĂ€hnten politischen Welt möglich sind. Regie fĂŒhrte ĂŒbrigens Friedemann Fromm, der mit mehreren Staffeln der – wie ich finde – großartigen Serie „Weissensee“ bereits unter Beweis gestellt hat, dass man historischen bzw. politischen Stoff durchaus Fernseh-kompatibel gestalten kann.
Im Internetangebot des Ersten Deutschen Fernsehens findet sich ein interessanter Bericht von den Dreharbeiten. Als Berater fungierte der Werber Frank Stauss, deren Wahlkampfbuch auf diesen Seiten bereits gelobt worden ist. Sein Bericht von den Dreharbeiten ist hier zu finden.

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Bilanz einer Bundestags-Novizin: Ronja Schmitt aus dem Wahlkreis Ulm im PortrÀt

Innenpolitik

Sie ist erst seit Dezember 2014 Mitglied des Deutschen Bundestages, als sie fĂŒr den verstorbenen Andreas Schockenhoff nachrĂŒckte, und sie ist zugleich die jĂŒngste Abgeordnete des Parlaments: die Bundestagsabgeordnete Ronja Schmitt aus dem Wahlkreis Ulm. Die Berliner Zeitung hat Frau Schmitt kĂŒrzlich in einem ausfĂŒhrlichen Artikel portrĂ€tiert, den Sie bei Interesse hier finden können.

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Zehn Jahre Kanzlerschaft Angela Merkels

Innenpolitik, LektĂŒren, Politikwissenschaft

Heute ist es auf den Tag genau zehn Jahre her, dass Angela Merkel zur ersten Bundeskanzlerin Deutschlands gewĂ€hlt wurde. Nachdem in den letzten Jahren ihre Kanzlerschaft zwangslĂ€ufig (auch) politikwissenschaftliches Interesse geweckt hat, zum Beispiel hier und hier, steht Frau Merkel am heutigen Tage im Fokus der tagesaktuellen Berichterstattung. So wagt Antje Sirleschtov im Berliner Tagesspiegel eine Bilanz der zehnjĂ€hrigen Amtszeit, ebenso verfĂ€hrt Daniel Erk auf ZEIT Online. In der Frankfurter Allgemneinen Sonntagszeitung kommen deutsche Schriftsteller und Regisseure zu Wort. Das Magazin der SĂŒddeutschen Zeitung prĂ€sentiert unter dem Motto „Merkeln Sie sich das!“ auf ganz witzige Weise 13 Lektionen, die man von Angela Merkel lernen kann. Demoskopische Befunde zu zehn Jahren Merkel-Kanzlerschaft hat das Institut fĂŒr Demoskopie in Allensbach zusammengetragen.
Update, 23.11.2015: Nicht zu vergessen natĂŒrlich der sehr ausfĂŒhrliche Artikel ĂŒber Angela Merkel, der im letzten Jahr im New Yorker erschienen und hier zu finden ist.

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Deutscher Bundestag: Halbzeitbilanz eines Neulings

Bundestagswahl 2013, Halle (Saale), Innenpolitik

Seit September 2013 ist Dr. Karamba Diaby aus Halle (Saale) Mitglied des Deutschen Bundestages, und mit Studierenden der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitÀt Halle-Wittenberg haben wir ihn bereits mehrfach im Rahmen von Exkursionen in Berlin besucht. Im heutigen Morgenmagazin des ZDF zieht er eine Halbzeitbilanz und berichtet, wie es ihm in den letzten beiden Jahren als Neuling im Parlament ergangen ist. Der Beitrag ist online in der ZDF-Mediathek zu finden.

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Unter der Berliner KĂ€seglocke: Innenansichten aus der Berliner Republik

Innenpolitik

Das politische Magazin CICERO hat soeben eine Reportagereihe beendet, die etwas salopp mit „Berliner KĂ€seglocke“ ĂŒberschrieben ist. In der aktuellen Folge geht es im Rahmen einer Baustellenbegehung mit Edelgard Bulmahn, VizeprĂ€sidentin des Deutschen Bundestages und Vorsitzende der Kommission des Ältestenrates fĂŒr Bau- und Raumangelegenheiten, um die baulichen VerĂ€nderungen im Berliner Regierungsviertel. In frĂŒheren Folgen wurde die Bedeutung des Cafe Einstein fĂŒr die Berliner Republik sowie das Sommerfest der Digitalwirtschaft thematisiert. Den aktuellen Beitrag gibt es hier. Dort finden sich auch die Links zu den frĂŒheren BeitrĂ€gen der Serie.

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Strippenzieher im Hintergrund: Wissenschaftliche Mitarbeiter im Politikbetrieb

Innenpolitik, Studium

Die Aachener Zeitung gehört zugegebenermaßen nicht zu meinem tĂ€glichen Lesepensum, aber die Zeitung hat vor wenigen Tagen einen interessanten und lesenswerten Artikel ĂŒber die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Abgeordneten und anderen Politikern veröffentlicht. Auch fĂŒr Absolventinnen und Absolventen des Faches Politikwissenschaft ist dieser Berufsbereich sicher von großem Interesse. Bei Interesse finden Sie den Artikel hier.

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