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LektĂŒren: „Aus der politischen Kulisse“

Innenpolitik

Ich habe dieses Buch seit langem auf der Leseliste – vor einiger Zeit habe ich es endlich gekauft und in wenigen Tagen durchgelesen: „Aus der politischen Kulisse“ von Peter Radunski. Radunski ist jemand, der in vielen Funktionen tĂ€tig war, vor allem aber als Wahlkampforganisator, etwa als BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer der CDU, und spĂ€ter dann als Senator fĂŒr Bundesangelegenheiten bzw. Kultur und Wissenschaft in der Großen Koalition im Land Berlin.
In seinen WahlkĂ€mpfen hat Radunski versucht das umzusetzen, was heute in der Politikwissenschaft unter dem Begriff der „Amerikanisierung“ diskutiert wird, also eine zunehmende Personalisierung, Professionalisierung sowie Mediatisierung von Wahlkampagnen. Dies ist der erste große Vorzug des Buches: man erfĂ€hrt anhand zahlreicher Beispiele, wie Wahlkampagnen und Wahlerfolge „gemacht“ werden. Der andere große Vorzug liegt in der detaillierten Schilderung seiner TĂ€tigkeit als Berliner Kultursenator in den 1990er Jahren, als aus zwei StadthĂ€lften eine ganze Stadt gemacht werden und das vereinigte Berlin national wie international als Kultur- und Wissenschaftsstandort positioniert werden musste. NĂ€heres zum Buch verrĂ€t Radunski ĂŒbrigens in einem GesprĂ€ch mit dem Berliner Tagesspiegel.

radunski

Peter Radunski: Aus der politischen Kulisse. Mein Beruf zur Politik, Siebenhaar Verlag, Berlin 2014, 346 Seiten, 24,80 Euro.

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Aus der ZEIT: „Bernd bleibt“

Innenpolitik, LektĂŒren

Heute im Zeitungsstapel (wieder)gefunden: Bei der Wahl zum EuropÀischen Parlament im Juni 2014 hat der CSU-Abgeordnete Bernd Posselt nach zwanzig Jahren Parlamentszugehörigkeit sein Mandat verloren. Trotzdem fÀhrt er seitdem zu jeder Sitzungswoche, als sei nichts passiert. Warum nur? Der Journalist Stefan Willeke vom ZEIT-Magazin hat sich auf Spurensuche gegeben. Online ist der Text hier zu finden.

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Die CDU wird 70 Jahre alt

Innenpolitik

Heute findet in Berlin der Festakt zum 70. Geburtstag der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands statt. Am kommenden Sonnabend findet in der Parteizentrale Konrad-Adenauer-Haus zwischen 11 und 16 Uhr ein Tag der offenen TĂŒr statt. In unserem Seminar „Parteien und Wahlen“ (Aufbaumodul Regierungslehre) sprechen wir im derzeit laufenden Sommersemester ja ausfĂŒhrlich ĂŒber diese, aber auch alle anderen politischen Parteien in der Bundesrepublik. Und mit einem Besuch bei der CDU im Rahmen unserer Exkursion am 12. Juni 2015 haben wir den Tag der offenen TĂŒr fĂŒr uns quasi vorweggenommen.:)
Ein Beitrag von Ewald König auf ZEIT Online beleuchtet den (zögerlichen) Weg von Angela Merkel in die Partei, bevor sie eine knappe Dekade spĂ€ter an die Spitze der Partei aufrĂŒckte. Ebenfalls auf ZEIT Online beleuchtet der Historiker Frank Bösch, der bislang mehrfach zur Geschichte der CDU publiziert hat, das Geheimnis des Erfolgs der Partei und thematisiert denkbare zukĂŒnftige Herausforderungen, und zwar hier. Robert Roßmann kommentiert das Erbe der Partei in der SĂŒddeutschen Zeitung, GĂŒnter Bannas in der Frankfurter Allgemeinen. In einer Galerie auf WELT Online kann man sich hier durch die Wahlplakate der letzten 70 Jahre klicken. Und fĂŒr interessierte Wissenschaftler ist sicher das Archiv fĂŒr Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung von Interesse.

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Exkursion in den Deutschen Bundestag

Innenpolitik, Studium

Am 12. Juni 2015 sind 35 Studierende der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-UniversitĂ€t Halle-Wittenberg im Rahmen einer Exkursion zu politischen GesprĂ€chen nach Berlin gereist. Als erster Termin stand eine Besichtigung des Konrad-Adenauer-Hauses, der BundesgeschĂ€ftsstelle der CDU, auf der Agenda. Der Internetredakteur der Partei, Ulrich Gelsen, stand darĂŒber hinaus fĂŒr eine Diskussion zu aktuellen Herausforderungen der bundesdeutschen Parteiendemokratie sowie speziell die „Social Media“-Strategien der Partei zur VerfĂŒgung. Beim zweiten Termin erwartete uns Dr. Maria Rotter im Bundespresseamt der Bundesregierung, wo es insbesondere um berufliche Perspektiven fĂŒr Politikwissenschaftlerinnen und Politikwissenschaftler auf dem Berliner Arbeitsmarkt ging. Im Deutschen Bundestag folgte ein GesprĂ€ch mit dem Halleschen Abgeordneten Dr. Karamba Diaby (SPD), bevor es zu einem Informationsvortrag auf die BesuchertribĂŒne des Plenarsaals des ReichstagsgebĂ€udes ging. Ein Besuch auf der Kuppel des GebĂ€udes rundete den Besuch ab. Sehen Sie nachfolgend einige Impressionen des Tages.

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Foto des Tages (30. Januar 2012)

Innenpolitik, Momentaufnahmen, Sonstiges

Impression vom Bundesparteitag der CDU in Leipzig.
Fotografiert am 15. November 2011 im CongressCenter Leipzig.

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Wahlplakat des Tages (4. September 2011)

Sonstiges

In Berlin wird, wie gelegentliche Leser dieses Blogs wissen, in genau zwei Wochen ein neuer Landtag gewĂ€hlt. Das Wahlplakat mit der am besten versteckten politischen Aussage dĂŒrfte dieses Plakat sein, das in der Prinzregentenstraße in Berlin-Wilmersdorf hĂ€ngt. Zur ErklĂ€rung: der Spitzenkandidat der Union heißt Frank Henkel.

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DeutschlandTrend Aktuell

Innenpolitik

WĂ€hrend in diesem Moment im ZDF („Maybrit Illner“) noch die alten Schlachten der Wulff-Gauck-Debatte geschlagen werden, scheint die Mehrheit der Bevölkerung bereits etwas weiter zu sein. Nach heute abend erhobenen Zahlen von Infratest Dimap,  die soeben in den Tagesthemen veröffentlicht wurden, meinen 72 Prozent der Befragten, Christian Wulff werde „ein guter BundesprĂ€sident“ sein, 13 Prozent meinen dies nicht. Weiter sind 58 Prozent der Überzeugung, dass mit Christian Wulff „der richtige BundesprĂ€sident gewĂ€hlt“ worden sei. Nur 35 Prozent meinen, dass Joachim Gauck der „bessere PrĂ€sident“ gewesen sei.

Frank-Walter Steinmeier und Sigmar Gabriel haben ĂŒbrigens der gleichen Umfrage zufolge Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Beliebtheitsskala ĂŒberholt. Mit 30 Prozentpunkten liegt die SPD in der Sonntagsfrage nur noch drei Prozentpunkte hinter der CDU/CSU, die auf 33 Prozent kommt (GRÜNE 17, Linke 10 und die FDP 5 Prozent).

Alle Details der Umfrage finden Sie hier:

http://www.tagesschau.de/inland/deutschlandtrend/deutschlandtrend1120.html

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