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Aktuelle Neuerscheinungen zur US-Präsidentschaftswahl am 8. November 2016

Au√üenpolitik, Lekt√ľren, US-Politik, US-Wahl 2016

Vor wenigen Tagen hat die Bundeszentrale f√ľr politische Bildung ihr Herbstprogramm ver√∂ffentlicht – und unter den aktuellen Neuerscheinungen finden sich gleich mehrere B√ľcher zur gegenw√§rtigen amerikanischen Politik (rechtzeitig vor der US-Pr√§sidentschaftswahl am 8. November 2016).
Die beiden Politikwissenschaftler Tobias Endler und Martin Thunert werfen in ihrem Buch „Entzaubert“ einen Blick auf die im Januar 2017 zu Ende gehende Obama-Pr√§sidentschaft und untersuchen sowohl innere Entwicklungen in den Vereinigten Staaten („W√§hlerschaft, Polarisierung und Parteien“, „Demokratie, Ungleichheit und die Entwicklung der Mittelschicht“ sowie „Das Regierungssystem zwischen Selbstblockade, Selbstkorrektur und ‚imperialem‘ Anspruch der Exekutive“) als auch au√üenpolitische Herausforderungen („Weltmacht auf dem Vormarsch? Der Schwenk nach Asien“, „Konstruktiver R√ľckzug? Die Rolle der USA im Nahen Osten und der Kampf gegen den Terror“ sowie „Transatlantische Angelegenheiten in globaler Perspektive“).
Christoph von Marschall, der f√ľr den Berliner Tagesspiegel t√§tig ist, entwirft in seinem Buch „Was ist mit den Amis los?“ ein Panorama von Politik und Gesellschaft der Vereinigten Staaten; dabei geht es um die Grundeinstellungen der Amerikaner, eine Bilanz der Obama-Pr√§sidentschaft, der (amerikanischen) Welt nach 9/11 sowie aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen, aber auch um Herausforderungen der Energiewende und einer m√∂glichen Zukunftsperspektive der Weltmacht USA. Seine Ausf√ľhrungen erg√§nzt von Marschall h√§ufig durch pers√∂nliche Schilderungen aus seiner Arbeit als Korrespondent in Washington, was das Buch kurzweilig und lesenswert macht.
Und in „Angry White Men“ besch√§ftigt sich der Soziologie-Professor Michael Kimmel mit der Anh√§ngerschaft des Pr√§sidentschaftskandidaten Donald Trump in all ihren Facetten und beschreibt die √∂konomischen und sozialen Verschiebungen der letzten Jahrzehnte inklusive des „vermeintlichen Bedeutungsverlusts“ von Teilen der m√§nnlichen Bev√∂lkerung (was Kimmel „kr√§nkende Enteignung“ nennt) sowie dessen Konsequenzen.
Nicht bei der Bundeszentrale erh√§ltlich, aber trotzdem lesenswert ist schlie√ülich das Buch „Trumpland“ von Walter Niederberger, in dem der Schweizer Journalist nicht nur die Lebensstationen und die politischen Positionen Trumps vorstellt und erl√§utert, sondern auch mit einem Blick auf die amerikanische Politik der letzten Jahre fragt, wie eine Kandidatur Trumps √ľberhaupt m√∂glich wurde. Dabei geraten auch die Republikanische Partei und deren W√§hlerschaft in den Fokus der jederzeit fundierten Analyse.

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USA: Vor dem TV-Duell der Vize-Präsidentschaftskandidaten

US-Politik, US-Wahl 2016

Die erste Debatte zwischen den Pr√§sidentschaftskandidaten in den Vereinigten Staaten, Hillary Clinton (D) und Donald Trump (R), fand unter gro√üem Medien- und Publikumsinteresse statt. Insgesamt 84 Millionen Zuschauer waren live dabei, als die beiden Kandidaten sich in der vergangenen Woche einen neunzigmin√ľtigen Schlagabtausch lieferten (und in dessen Gefolge Hillary sowohl landesweit als auch in sieben der elf Schl√ľsselstaaten die F√ľhrung in den Umfragen zur√ľckerobern konnte). In der kommenden Nacht kommt es nun zum Duell der beiden Vizepr√§sidentschaftskandidaten, Mike Pence f√ľr die Republikaner und Tim Kaine f√ľr die Demokraten. Die Neue Z√ľrcher Zeitung hat die wichtigsten Fragen vor diesem Duell zusammengefasst, und zwar hier.
Ben Terris und Krissah Thompson scherzen heute in der Washington Post, dass nur eine Sache unattraktiver sei als Vizepr√§sident zu sein: n√§mlich f√ľr dieses Amt kandidieren zu m√ľssen. Nat√ľrlich macht – vermutlich – niemand seine Wahlentscheidung am 8. November davon abh√§ngig, wer als „Number 2“ kandidiert, und doch m√∂chte niemand der beiden Kandidaten durch einen desastr√∂sen Auftritt in der TV-Debatte die elektoralen Chancen seines Running Mates besch√§digen. Der lesenswerte Artikel in der Washington Post, der zudem auf fr√ľhere Duelle zwischen den Vizepr√§sidentschaftskandidaten zur√ľckblickt, findet sich hier.

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Vor der ersten TV-Debatte im US-Präsidentschaftswahlkampf

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

In der kommenden Nacht (f√ľr alle Nachteulen: Beginn ist um 3 Uhr deutscher Zeit) kommt es an der Hofstra University auf Long Island (Bundesstaat New York) zur ersten TV-Debatte im amerikanischen Pr√§sidentschaftswahlkampf. F√ľr die Kandidaten stellen die Debatten die letzte und vielleicht entscheidende M√∂glichkeit im Wahlkampf dar, sich mit ihren politischen Positionen √ľber das Fernsehen an eine breite √Ėffentlichkeit zu wenden. In den vergangenen Wahlk√§mpfen schauten zwischen 50 Millionen (2000) und 90 Millionen (1992) Zuschauer die Fernsehdebatten, die f√ľr die Kandidaten eine vergleichsweise kosteng√ľnstige Gelegenheit bieten, ein maximales nationales Publikum anzusprechen, f√ľr dessen Erreichen sie sonst mehrere Dutzend Millionen US-Dollar ausgeben m√ľssten. In diesem Jahr werden bis zu 100 Millionen Fernsehzuschauer alleine in den Vereinigten Staaten erwartet. Moderiert wird die Debatte von Lester Holt von NBC Nightly News. In Deutschland √ľbertragen zum Beispiel die ARD, Phoenix und n-tv die Debatte in deutscher √úbersetzung.
Inzwischen herrscht im Pr√§sidentschaftswahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump – wenn man den Umfragen glauben darf – ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Zuletzt hatte Trump den vor einigen Wochen noch deutlichen landesweiten Vorsprung von Clinton aufholen k√∂nnen, mehr noch: in mehreren Schl√ľsselstaaten scheint Trump in den letzten Tagen mit seiner Gegenkandidatin gleichgezogen zu sein oder sie sogar √ľberholt zu haben. Kurz: der heutigen Debatte k√∂nnte eine √ľberragende Bedeutung zukommen. Spannend wird vor allem zu sehen sein, wie Hillary Clinton die Debatte angeht. Wird sie Trump bedingungslos attackieren? Wie geht sie mit seinen Ungenauigkeiten bzw. L√ľgen um (Details hier; eine Vorschau auf die Debatte gibt es hier)?
David Axelrod, √ľber viele Jahre der engste Berater von Barack Obama, gibt in der New York Times Ratschl√§ge, wie Hillary in der ersten Debatte am besten auftreten sollte. Wie sehr eine solche Debatte ein Spiel mit dem Erwartungsmanagement ist, hat die erste Debatte zwischen Al Gore und George W. Bush im Jahre 2000 gezeigt. Vor der Debatte h√§ngten die Berater Bushs die Erwartungen so niedrig und lobten ihren Kontrahenten derart in den Himmel (Gore sei demnach „der beste Debattierer der Welt“), dass bereits eine halbwegs solide Leistung gen√ľgte, um in den Medien Bush als Sieger aus der Debatte hervorgehen zu lassen. Die New York Times wirft einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der damaligen Debatte, und zwar hier.
Am 4.Oktober 2016 findet dann in Farmville (Virginia) die Debatte der beiden Kandidaten f√ľr das Amt des Vizepr√§sidenten, Tim Kaine und Mike Pence, statt. Am 9. Oktober 2016 (in St. Louis, Missouri) und am 19. Oktober 2016 (in Las Vegas, Nevada) folgen dann die beiden letzten gemeinsamen Rededuelle von Hillary Clinton und Donald Trump.
Grunds√§tzlich wird bei diesen Duellen nichts dem Zufall √ľberlassen. So m√∂chte man vor allem unvorhergesehene Situationen vermeiden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Performance in den Debatten anschlie√üend noch f√ľr l√§ngere Zeit Thema im Wahlkampf sein kann. So sehr und so gut die Debatten vorbereitet und durchgef√ľhrt werden, vor technischen Pannen sind Veranstalter wie Teilnehmer nicht gefeit. So kam es in der Debatte im Jahre 1976 zwischen Pr√§sident Gerald Ford und seinem Herausforderer Jimmy Carter zu technischen Problemen, woraufhin die Mikrofone ausfielen. W√§hrend Techniker auf der B√ľhne fieberhaft nach der Ursache suchten und sie nach geraumer Zeit endlich fanden, blieben Ford und Carter vor einem Live-Publikum von 70 Millionen Zuschauern angestrengt stehen, da sie f√ľrchteten, ein Hinsetzen werde als Schw√§che ausgelegt. So standen die Kontrahenten und schauten bem√ľht in die Ferne – volle 27 Minuten lang.

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Inside the Clinton machine: Innenansichten der Hillary-Kampagne

US-Politik, US-Wahl 2016

Die Politikwissenschaftlerin Daniela Hohmann promoviert am Bereich Empirische Politikforschung des Instituts f√ľr Politikwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universit√§t Mainz. Zur Zeit befindet sie sich in den USA, um den dortigen Pr√§sidentschaftswahlkampf als Freiwillige des Teams von Hillary Clinton zu verfolgen und mitzugestalten. Ihre Erfahrungen teilt sie in einem Blog, f√ľr den sie von der Mainzer Allgemeinen Zeitung unterst√ľtzt wird. In ihrem ersten Beitrag gibt sie einen Einblick in ihre Motivation f√ľr ihre Reise. Zum Blogbeitrag geht es hier.

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Vortragsreihe: „The Battle for the White House“

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Leider habe ich die Vortragsreihe zum Thema „The Battle for the White House“ des G√∂ttinger Instituts f√ľr Demokratieforschung zum aktuell laufenden Pr√§sidentschaftswahlkampf in den Vereinigten Staaten zu sp√§t entdeckt, aber dank des Internets kann man die Reihe auch im Nachgang miterleben. Einen ausf√ľhrlichen R√ľckblick auf die Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

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Vor dem Parteitag der Republikaner: warum Donald Trump Hillary Clinton schlagen kann

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Heute beginnt in Cleveland (Ohio) der viert√§gige Nominierungsparteitag der Republikanischen Patei, auf dem Donald Trump zum Pr√§sidentschaftskandidaten gek√ľrt werden soll. In Umfragen f√ľhrt derzeit Hillary Clinton (und zwar teilweise deutlich), trotzdem hat Donald Trump eine realistische Chance, am 8. November die Pr√§sidentschaftswahl zu gewinnen. Hier steht, wie das gehen k√∂nnte.

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Zum Stand des amerikanischen Präsidentschaftswahlkampfes

Uncategorized, US-Politik, US-Wahl 2016

Nach New Hampshire hat Donald Trump gestern auch die Vorwahl der Republikanischen Partei in South Carolina gewonnen (die Demokraten stimmen hier erst in der n√§chsten Woche ab). Der gr√∂√üte Verlierer des Wochenendes ist sicher Jeb Bush, der noch 2014 als der „unausweichliche“ Kandidat galt und heute nacht nach Einsatz von 150 Millionen US-Dollar seine Kandidatur beendet hat. Ein Artikel in der New York Times beleuchtet Bushs Kandidatur und fragt nach den Ursachen seines Scheiterns (weitere Hintergr√ľnde hier). Ronald Brownstein blickt auf den weiteren Wettbewerb der Republikanischen Kandidaten, und zwar hier. Ben Schreckinger fragt auf Politico.com, ob eine Trump-Nominierung auf dem Parteitag im Sommer nunmehr unausweichlich ist.
Die Demokraten ihrerseits hielten gestern ihren Caucus in Nevada ab – und dieser wurde von der fr√ľheren First Lady, der fr√ľheren Senatorin f√ľr den Bundesstaat New York und fr√ľhere Au√üenministerin Hillary Clinton gewonnen. Die New York Times pr√§sentiert in einer Zusammenschau hier die wichtigsten Erkenntnisse aus Nevada und South Carolina, bei Politico.com findet sich ein √§hnlicher Artikel.

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Vor der Wahl in New Hampshire

US-Politik, US-Wahl 2016

Am morgigen Dienstag findet nach dem Caucus in Iowa in der letzten Woche die nunmehr erste Vorwahl des diesj√§hrigen Pr√§sidentschaftswahlkampfes in den Vereinigten Staaten statt. Auf Republikanischer Seite richten sich die Blicke auf Marco Rubio, US-Senator aus Florida, der in Iowa auf einen guten dritten Platz kam und der in New Hampshire noch besser abschneiden k√∂nnte. Ende letzten Jahres hat Holger Stark im SPIEGEL ein sch√∂nes Portr√§t Rubios ver√∂ffentlicht. Bei der j√ľngsten Debatte am Wochenende (Politico hat hier die f√ľnf wichtigsten Lehren aus der Debatte zusammengestellt) legte Rubio allerdings einen – sagen wir – suboptimalen Auftritt hin, vor allem Chris Christie, Gouverneur von New Jersey und im Wahlkampf bislang unter seinen M√∂glichkeiten geblieben, griff Rubio frontal an und kritisierte, dass dieser lediglich auswendig gelernte Soundbites pr√§sentieren w√ľrde, woraufhin Rubio in seiner Antwort genau dies tat und den Vorwurf Christies damit unfreiwillig best√§tigte (Video-Highlights hier).
Auf Demokratischer Seite scheint Bernie Sanders, der aus dem Nachbarstaat New Hampshires, n√§mlich Vermont, stammt, gegen√ľber Hillary Clinton weit in F√ľhrung zu liegen, nicht zuletzt deshalb, weil er dort deutlich mehr Geld in die Wahlwerbung investiert als Clinton. F√ľr Hillary w√§re es wohl ein Erfolg, wenn der Abstand lediglich einstellig w√§re.
Nach New Hampshire geht es dann nach einer kurzen Verschnaufpause in South Carolina weiter. Eine √úbersicht √ľber alle Termine gibt es hier.

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Is it 2008 all over again??

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Noch vor wenigen Wochen schien Hillary Clinton im Rennen um die Pr√§sidentschaftskandidatur der Demokratischen Partei die „unausweichliche“ Kandidatin zu sein – so wie 2008, als dann pl√∂tzlich mit Barack Obama ein junger, unerfahrener Senator in den Wahlkampf einstieg und diesen am Ende √ľberraschend f√ľr sich entscheiden konnte. In diesem Jahr bekommt es Hillary nun mit einem deutlich √§lteren, erfahrenen Senator zu tun, der sich selbst als „sozialistischen“ Demokraten bezeichnet. Und erneut sieht es so aus, als k√∂nne Hillary den ersten Caucus in Iowa (1. Februar) verlieren – und wom√∂glich die erste Vorwahl in New Hampshire (9. Februar) gleich dazu. In einer finalen Debatte vor den Vorwahlen trafen beide Kandidaten am Sonntag abend noch einmal aufeinander. Dachte man vor kurzem noch, dass die Frage nach dem siegreichen Kandidaten und damit schlussendlichen Pr√§sidentschaftskandidaten (bzw. Pr√§sidentschaftskandidatin) der Demokraten nach den ersten Vorwahlen rasch beantwortet sein k√∂nnte, ist es nach derzeitigem Stand nicht unwahrscheinlich, dass sich der Vorwahlprozess bis in den April oder sogar Mai hinein ziehen k√∂nnte. Die New York Times hat die Hintergr√ľnde. Einfluss auf Hillarys inhaltliche Positionen hat die Kandidatur von Bernie Sanders ohnehin bereits gehabt, wie Benjamin Wallace-Wells im New Yorker zu berichten wei√ü. David Dayen fragt sich in der Zeitschrift New Republic, ob die Meinungsunterschiede der beiden Kandidaten hinsichtlich der Regulierung des Finanzmarktsektors am Ende wom√∂glich den Ausschlag ausgeben k√∂nnten. Nun kann man argumentieren, dass die Vorwahlen in Iowa und New Hampshire nur √ľber einen sehr kleinen Anteil der Delegierten f√ľr den Nominierungsparteitag im Sommer bestimmen, aber am Beispiel des Jahres 2008 kann man sehen, wie schnell eine Kampagne ins Rutschen ger√§t, wenn man zu Beginn des Prozesses (deutlich) unter den Erwartungen bleibt. Ein Sieg in Iowa oder New Hampshire w√§re f√ľr die Clinton-Kampagne auf jeden Fall sehr beruhigend.

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Finale TV-Debatte der Demokratischen Präsidentschaftskandidaten

Außenpolitik, US-Politik, US-Wahl 2016

Knapp zwei Wochen sind es noch bis zum Caucus in Iowa, mit dem traditionell die Vorwahlsaison in den Vereinigten Staaten beginnt. Heute abend findet dazu die finale TV-Debatte der Demokratischen Pr√§sidentschaftskandidaten statt (die Washington Post schaut hier auf die wichtigsten Aspekte der Debatte). Und pl√∂tzlich sieht die Lage f√ľr die Favoritin Hillary Clinton gar nicht mehr so optimistisch wie noch vor einigen Wochen aus. Es k√∂nnte sogar passieren, dass Clinton die ersten beiden Vorwahlstaaten verliert: in Iowa liegen Clinton und Senator Bernie Sanders aus Vermont nahezu gleichauf (nachdem Sanders zuletzt stark aufgeholt hat). Und in New Hampshire, dem zweiten Vorwahlstaat, liegt Sanders sogar knapp vorne. Die New York Times zitiert Stimmen aus der Clinton-Kampagne mit dem Tenor, dass man die Kampagne von Sanders untersch√§tzt habe. Und Dan Balz fragt in der Washington Post, was Clinton tun muss, um sich am Ende doch durchsetzen zu k√∂nnen. Man darf gespannt bleiben.

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